Super Mario Galaxy 2 - Preview

Ein Erlebnisbericht: meine ersten 3 Stunden mit Super Mario Galaxy 2


 

Die Ankündigung von Super Mario Galaxy 2 auf der letztjährigen E3 löste unter allen Wii-Besitzern Begeisterungsstürme aus. Zum ersten Mal in der Videospielgeschichte erhält ein 3D-Mario auf derselben Konsole einen direkten Nachfolger. Böse Zungen behaupten die Rezession habe nun auch Nintendo getroffen und die Traditionsfirma wittere mit einem Nachfolger sowohl das sichere als auch schnelle Geld. Ganz ehrlich? Uns Spielern kann der Tatbestand völlig egal sein. Wir freuen uns auf den Nachfolger – denn der erste Teil ist nicht nur einer der besten Spiele der letzten Jahre, sondern steht auch für Jump and Run in seiner reinsten Form.

Meine Reise in die Galaxie
Da stehe ich also nun. In einem steril weißen Raum voller ausgewählter Pressevertreter, die selbst Hand an die ersten drei Welten von Super Mario Galaxy 2 anlegen dürfen. Ich nehme an der nächstgelegenen Couch Platz, bewaffne mich mit Nunchuck und Wii-Remote und dann passiert es auch schon. Ich gehe mit Super Mario Galaxy 2 eine Symbiose ein. Ich bin Mario. Ab jetzt kann mich nichts mehr stoppen.

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Erste auffallende Neuerung: Die begehbare Oberwelt wie wir sie aus dem Erstling kennen ist Geschichte. Stattdessen dient ein kleiner Planet mit den Umrissen von Marios Kopf als intergalaktisches Fortbewegungsmittel. Die einzelnen Welten und Galaxien können auf einer Karte angesteuert werden, womit sich Nintendo bezüglich der Oberwelt an aktuelle 2D-Marios orientiert. Welt 1, erste Galaxie: Mein jungfräuliches Abenteuer kann beginnen ...

Auf Entdeckungstour
Meine ersten Schritte fühlen sich sehr vertraut an. Bis auf die aktuelle Galaxie und ihr Leveldesign kann ich keine Neuerungen erkennen. Ich renne, springe und schalte anwatschelnde Gumbas aus. Meine Mundwinkel zieht es unweigerlich nach oben.

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Zehn Minuten später: Ich mache mit dem angezogenen Schwierigkeitsgrad Bekanntschaft. Das Spiel ist fordernder als sein Vorgänger und das wird mir bereits jetzt bewusst. Verantwortlich dafür sind noch gefährlichere Geschicklichkeitspassagen und das Aufkommen von weitaus mehr Feinden als noch im Vorgänger. Meine Augen starren konzentriert auf den Bildschirm, von dem anfänglichen Lächeln ist nichts mehr zu sehen. Auch wenn mein Gesicht gerade nicht den Anschein macht, habe ich im Moment verdammt viel Spaß.

Hindernisse überspringen, ausweichen und sich durch die Galaxie schießen lassen. Ich meistere Stern um Stern mit Bravour, doch die Anspannung ist mir langsam anzumerken. „Welt 1 bis 3 sind noch sehr einsteigerfreundlich gestaltet, danach wird es erst schwer", spricht mich ein Nintendo-Mitarbeiter an und reißt mich somit aus dem Spielgeschehen. Innerlich bin ich Herz und Flamme und freue mich auf die Herausforderung, alle Sterne in meinen Besitz zu bringen.