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Weltraum-Simulationen – Unsere Meilensteine im Special

Platz 4: Wing Commander

Eigentlich ist die Wing Commander-Reihe schon ein eigenes Special für sich Wert. Die Geschichte rund um den Krieg gegen die fiesen Aliens Kilrathi ist mit Sicherheit der Grund, warum Chris Roberts so bekannt geworden ist, wie er ist. Schon mit 20 Jahren arbeitete er bei dem Studio Origin an dem Weltraumtitel.

Wie schon erwähnt, ist die Wing Commander-Reihe eine Reihe voller typischer Weltraum-Simulationen. In mehreren Missionen geht es an vorderster Front gegen die Kilrathi. Deren Jäger zerstört ihr in coolen Dogfights. Wirklich simuliert wird in Wing Commander allerdings nicht, Energieverteilung und ähnliche Aufgaben übernimmt das Schiff selbstständig, auch das Flugverhalten reicht nicht wirklich an gute Simulationen heran.

1993 erschien Wing Commander Privateer. Dieser Titel war ein Bruch in der sonst linearen Wing Commander-Reihe, denn hier durftet ihr ähnlich wie in Elite frei herumfliegen und handeln oder Söldneraufträge annehmen. Nebenher durftet ihr eine Story mit rund 20 Missionen spielen. Privateer ist also ein Quasi-Nachfolger zweier Spiele unserer Top 3 und zu der kommen wir gleich.

Wing Commander 3, der Höhepunkt der Kilrathi-Reihe, erschien 1994. Das Spiel bot neben der klassischen Story in grandioser Grafik auch noch gefilmte Szenen mit guter Besetzung. Im Mittelpunkt stand dabei Mark Hamill, der ja aufgrund seiner Rolle als Luke Skywalker stark Weltraum-vorbelastet war.

Platz 3: Tie Fighter

The FighterDas perfekte Star Wars-Spiel war Xwing mit Sicherheit nicht. 1994 aber kam man mit Tie Fighter sehr nah an einen perfekten Weltraum-Shooter heran. Die Dogfights waren einfacher, die Texturen noch ein wenig hübscher und insgesamt kam man sich wie am Steuer eines Tie Fighters vor. Denn anders als in den meisten Star Wars-Spielen spielt man in Tie Fighter keinen typischen Held der Rebellion rund um Luke Skywalker, sondern einen Imperialen Piloten, der die Rebellen aus dem All schießt. Vor allem lernte das Entwicklerteam von Xwing deutlich dazu und man verbesserte alle krankenden Stellen von X-Wing.

In sieben Kämpfen zwischen Episode V und Episode VI dürft ihr als Pilot unter dem Imperator dienen. Dabei steigt ihr in die verschiedensten Varianten des Tie-Fighters, wie dem Tie-Bomber, dem Tie-Advanced und dem Tie-Interceptor. Alle fliegen sich anders und bringen zudem auch eigene Vorteile mit. Hinzu kommt, dass durch die vollkommen freie Energieverteilung ein gewisses Stück Simulation zu den Games kommt. So feilt man stets an einer besseren Konfiguration. Mal brauch man besonders viel Feuerkraft, mal muss man mehr Energie auf die Schilde verteilen. Diese konntet ihr übrigens ebenfalls vollkommen frei justieren. Wenn ihr von hinten angegriffen wurdet, war es hilfreich, die Heck-Schilde mit mehr Energie zu versorgen. Übrigens setzte auch der Soundtrack absolut neue Maßstäbe in Richtung Midi.

Dazu kamen noch einige grandiose Nachfolger wie X-Wing vs. Tie-Fighter oder X-Wing Alliance. Zwar wurde das Spielprinzip selten erneuert, es gab aber stets neue Storys aus dem Star Wars-Universum. Wer also nie genug von Luke Skywalker und Co. bekommt, hat mit allen Spielen ab Tie Fighter seine helle Freude.

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