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Weltraum-Simulationen – Unsere Meilensteine im Special

Platz 8: Starlancer

Starlancer erschien nach FreeSpace 2, befand sich aber schon vorher in Entwicklung. Starlancer bildet den Vorgänger des absolut fantastischen Freelancer (welches ihr auch später in unserem Ranking findet). Als Geschichte dient der Krieg zwischen der Allianz und der Koalition. Die Allianz liegt allerdings nach einem hinterhältigen Angriff der Koalition in Trümmern. Ihr übernehmt die Rolle eines Piloten, der sich freiwillig zum Dienst gemeldet hat. So schnallt ihr euch also hinter den Steuerknüppel und zieht im 45. Freiwilligengeschwader in den Krieg gegen die Koalition.

Das beste an Starlancer war aber der Kontakt zu den Flügelmännern. Statt wie in anderen Weltraum-Simulationen einfach nur stumme Begleiter zu haben, die ab und an mal einen typischen Dogfight-Spruch ablassen, kommen die Flügelmänner in Starlancer mit einem eigenen Lebenslauf und einem eigenen Foto daher. Insgesamt ist aber die Atmosphäre stimmig und man fühlt sich regelrecht in den Schiffen zuhause.

Übrigens werkelte auch schon der insgeheime „Gott-aller-Weltraum-Simulationen“, Chris Roberts, an Starlancer mit. Dem Traum von seinem perfekten Weltraum-Spiel kam er allerdings erst einige Jahre später in Freelancer sehr nahe.

Platz 7: X-Wing

X-WingSchon im ersten erschienen Star Wars-Film, Star Wars Episode 4: Eine neue Hoffnung, flog Luke Skywalker an Bord eines X-Wings den Angriff auf den Todesstern, die alles vernichtende Kampfstation des Imperiums. Bis 1993 waren Spiele zur besten Science-Fiction-Reihe aller Zeiten aber allemal simple Arcadegames oder Jump ’n‘ Runs. Wirkliches Weltraumfeeling wollte erst 1993 mit X-Wing aufkommen.

Ihr konntet einen ganzen Feldzug fliegen und dabei gegen das Imperium kämpfen. Durch Abschluss von Missionen konntet ihr Punkte und Rangstufen sammeln. Besonders hart: Wer einmal gestorben ist, verlor alle Auszeichnungen und Ränge. Die Missionen waren noch dazu bombenschwer und Fehler waren kaum erlaubt oder möglich. Viele Spieler umgingen die Löschung aller Daten indem sie Sicherheitskopien anlegten.

Trotz der absurden Schwierigkeit ist X-Wing ein aboluter Meilenstein der Weltraum-Simulationsgeschichte. Zumal erstmals ein Star Wars-Spiel erschien, bei dem man den Todesstern aus der Sicht von Luke Skywalker angreifen durfte.

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