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Steins;Gate: Das erste Volume im Test

Steins; Gate lässt sich den Genres Drama, Mystery und Sci-Fi zuornden, besteht insgesamt aus 24 Episoden und wird in Deutschland in vier Volumes erscheinen. Die Anime-Serie basiert auf dem gleichnamigen Computerspiel aus dem Jahre 2009 und wurde von dem Studio White Fox animiert.

Beschrieben wird die Handlung von peppermint anime wie folgt:

“Der exzentrische Wissenschaftler Okabe Rintarou, seine Kindheitsfreundin Mayuri und der Otaku- Hacker Itaru haben sich zu einer durchgeknallten Forschungsgruppe zusammengeschlossen und verbringen ihre Zeit in einem maroden Heimlabor und mit der Forschung nach unglaublich futuristischen Apparaten. Die einzige halbwegs interessante Erfindung die die Gruppe bisher zustande gebracht hat, ist jedoch nur eine Handy-Mikrowelle, die Bananen in grünes Gel transformiert…
Doch als ein weiteres Experiment schiefgeht wird klar, dass diese Apparatur auch Nachrichten in die Vergangenheit schicken kann und dadurch die Gegenwart verändert wird. Bald schon findet sich Okabe in einem gefährlichen Strudel, der das Raum-Zeit-Gefüge bedrohlich durcheinander bringt.”

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Technische Details und Ästhetik

Das erste Volume (Standard / Blu-ray) hat eine Gesamtlaufzeit von 150min, welche sich auf die Episoden 1-6 sowie einige Bonus-Trailer aufteilen lässt. Als Sprachen stehen Deutsch und Japanisch zur Verfügung, beides in DTS-HD Master Audio 2.0 und mit deutschem Untertitel möglich.

Verpackt wurde das ganze in einem schön gestalteten, dünnen Pappschuber. Auf der Vorderseite enthält dieser ein Bild von den bisher bekannten wichtigsten Charakteren und auf der Rückseite befindet sich eine Beschreibung des Inhalts sowie Informationen zu den technischen Details.

Da alles rund um Zeitreisen etwas komplizierter ist und somit auch dieser Anime sehr komplex und weit gefächert, verzichte ich an dieser Stelle auf einzelne Zusammenfassungen der Episoden, da diese dem Inhalt nicht gerecht werden könnte.

Meine Meinung zur Serie

Das erste Volume dreht sich rund um den Beginn der Erfolge vom Wissenschaftler Okabe Rintarou und seinen Freunden bzw. Kollegen vom „Zukunfts-Gadget Labor“. Zugestanden, der Anfang der Serie ist wirklich kompliziert und wenn man „alles“ verstehen will, kommt man nicht darum herum etwa bis Folge 4 oder gar 5 zu schauen.

Die handelnen Charaktere sind dabei – bis auf am Anfang – eigentlich immer entweder für Späße aufgelgt oder das komplette Gegenteil: ernsthaft an ihrer Forschung interessiert. Dabei sticht wesentlich der total verrückte Wissenschaftler Okabe heraus, welcher sich ständig verfolgt fühlt und meistens wild am rumschreien ist.

Der Einstieg in die Handlung war zu abrupt, wodurch man bereits in den ersten Minuten das Interesse verliert. Dies ändert sich jedoch relativ schnell, denn wenn man dem Anime erstmal eine Chance gibt, möchte man einfach unbedingt wissen, welche der zahlreichen „Verschwörungstherorien“ sich noch als wahr herausstellen. Dennoch ist der Anime meiner Meinung bestimmt nichts für jedermann, denn anstrengend ist das „trockene“ Thema schon ein wenig.

Die Animation ist sehr schlicht und undetailiert gehalten – ähnlich wie beim Anime „Terror in Tokio“ – was bei dem schlichten Thema aber nicht allzu schlimm ist.

Was die Synchronisation angeht, kann man sagen, dass die deutschen Sprecher zwar gut und auch passend gewählt sind, jedoch wirken die Stimmen immer etwas leise bzw. sehr dumpf. Daraus folgt dann ein stänidges Wechseln der Lautstärke von leise bei lauten Explosionen oder dem Opening und laut wenn die Personen sprechen.

Das getestete Volume erschien am 27.11.2015 als Limited Edition in einem Sammelschuber  für DVD und Blu-ray. Der Preis auf Amazon für die DVD beträgt 41,99€ und für die Blu-Ray 42,99€.