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Razer Naga 2012 – Spitzenmaus oder dreckiger Nager?

Im Test: Razer Naga 2012 – Spitzenmaus oder dreckiger Nager?

Review 28.11.2012
von
Thomas Kolkmann

Die Steuerung mit der Maus am Computer ist so alltäglich und doch immer noch so revolutionär. Mit der Zeit hat sich neben den zwei Tasten noch ein Mausrad zum „Scrollen“ dazu gesellt, das war es. Immer wieder wurde versucht an dieser Formel rumzupfuschen, immer wieder sind Ideen gescheitert, einzig das Touchpad konnte sich an portablen Computern noch bewähren. Doch die Maus ist im Wandel und soll zielgruppenorientierter werden. So gibt es Business-, Laptop-, Entertainment- und Gaming-Mäuse und mit Letzterem wollen wir uns beschäftigen.

Die Razer Naga 2012 ist eine solche Gaming-Maus und dazu eine, die nochmals in eine weitere Nische gedrückt wird. Mit ihren zwölf seitlichen Zusatztasten soll diese nämlich optimal für MMOs sein. Doch ist die Maus auch für den Alltagsgebrauch und andere Spielegenres nutzbar?

Razer Naga 2012 Seitenteile

Was die Razer Naga 2012 primär von ihrem Vorgänger unterscheidet, sind die drei austauschbaren Seitenteile, welche euch je nach Gewohnheit und Handform den passenden Komfort liefern sollen. Hier fängt es schon an, zwar sind die Seitenteile durch einfache Magnete gehalten, sodass ihr nicht erst jedes Mal herumschrauben braucht, trotzdem bleiben sie auch bei intensiven Matches immer an ihrem Platz. Keiner der drei Aufsätze konnte mich oder besser meiner rechten Handhälfte gänzlich überzeugen. Sowieso bin ich da sehr puristisch und meine, dass eine Maus von der Entwicklung aus in jede normale Hand passen sollte und nicht erst durch Schrauben, Basteln oder Gewichte austauschen optimal gesteuert werden kann. Auch wenn sich die Naga in diesem Segment noch dezent zurückhält.

Nach kurzer Eingewöhnungszeit kann man sich aber mit dem ein oder anderen Seitenteil arrangieren und weiß die Maus punktgenau zu manövrieren. Die beiden Haupttasten sind leichtgängig, vielleicht schon einen ticken zu leichtgängig, sodass es mir des Öfteren in der Hitze des Gefechts geschah, dass ich aus Versehen die rechte Maustaste drückte.

Das Mausrad dagegen ist ein Traum. Breit, leise und präzise kann man so durch Menüs scrollen und Waffen auswählen. Egal für welches Genre oder den Alltagsgebrauch, das Mausrad ist in allen Belangen optimal, ich wage sogar zu sagen, dass ich an noch keiner anderen Maus so komfortabel drehen durfte.

Razer Naga 2012 NumblockHauptaugenmerk sind die zwölf beleuchteten Zusatztasten, welche euch in so manchem Spiel einen ordentlichen Vorteil verschaffen können. Zwar benötigt es einige Zeit, um die Tasten auch blind auseinander zuhalten, wenn ihr aber erst einmal die benötigte Fingerfertigkeit entwickelt habt, wollt ihr die Tasten nicht mehr missen. Lediglich die letzte Reihe mit den Tasten Zehn, Elf und Zwölf sind etwas ungelenk zu erreichen, dies dürfte für die meisten Spiele aber kein schweres Problem darstellen, da mit den neun anderen Tasten, die dazu auch noch mithilfe der Razer-Software Synapse 2.0 frei programmierbar sind, allemal genügend Kurzwahlstoff vorhanden ist. Der Tastendruck ist hier im Gegensatz zu den oberen Tasten sehr hart, was ein versehentliches Ausführen eines Befehls vermindert.

"Ich wage sogar zu sagen, dass ich an noch keiner anderen Maus so komfortabel drehen durfte."

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Thomas Kolkmann
Thomas Kolkmann
Redakteur für Next-Gamer. Futurist & Retronaut: Wein, Videospiele & Musik. Genuss..

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