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New Super Mario Bros. Wii

Im Test: New Super Mario Bros. Wii

Review 07.12.2009
von
Laura Szabo

Es ist eine Geschichte, wie man sie spannender nicht hätte erfinden können. Prinzessin Peach wird auf ihrer Geburtstagsfete von Bowser Juniors Bande entführt und Mario beschließt kurzerhand voller Selbstlosigkeit und Tatendrang sie zu retten. Seine Freunde, Luigi und die Toad-Köpfe, stehen ihm wagemutig zur Seite. Hierbei handelt es sich um die nicht gerade innovative Introsequenz von New Super Mario Bros. Wii. Aber ihr werdet auch diesmal wieder die Disc gerne einlegen, denn nur der bekannteste aller Klempner darf sich angesichts des liebevollen Leveldesigns und des tadellosen, zeitlosen Gameplays über Jahre hinweg einen derart platten, sich stets wiederholenden Plot leisten.

Im Prinzip müsste das Spiel New Super Mario World Wii heißen, denn es orientiert sich stark am ersten SNES-Abenteuer des dickbäuchigen Klempners. Am 15. Mai 2006 erschien der geistige Vorgänger New Super Mario Bros. auf dem Nintendo DS. Ob es sich immer noch lohnt, Mario bei der gefühlten achtzigsten Peach-Rettungsaktion zu unterstützen und was der heißersehnte Multiplayer taugt, erfahrt ihr jetzt und hier.

Nintendo, dein Freund und Helfer

Wer Mario schon einmal durch einen zweidimensionalen Plattformer gesteuert hat, fühlt sich sofort pudelwohl. Ihr wählt zwischen Abenteuer, freiem Modus und Münzjagd. In den über achtzig Levels des Hauptspiels rennt ihr von links nach rechts über den Bildschirm, beseitigt Gegner per Kopfsprung, sammelt Münzen und Items ein oder schlüpft in bunte Röhren, um geheime Areale zu erforschen. Die Levels sind auf acht altbekannte Welten verteilt, so dass ihr nach und nach eine kunterbunte Wiesenwelt, eine Wüste und auch eine Eis- oder Unterwasserwelt besucht. Alle paar Levels trefft ihr auf eine der berühmten Festungen, in der ein Endgegner auf euch wartet. Auch Geheimlevels sind wieder versteckt und warten darauf, von euch entdeckt zu werden.

Um euch die Geschicklichkeitseinlagen zu erleichtern, gibt es mehrere Hilfsmittel. Zum einen wäre da – wenn auch leider zu selten – Zockerliebling Yoshi, der sich genau wie in Super Mario World reiten lässt, Früchte mampft, Gegner mit der Zunge fängt und wieder ausspuckt oder aber das Weite sucht, sobald er mit einem Gegner in Kontakt kommt. Dann heißt es schnell hinterher und wieder aufspringen, bevor Yoshi auf einen Abgrund zurast, denn der kleine Grüne saust noch schneller davon als bisher. In jeder Oberwelt gibt es außerdem mehrere Pilzhütten mit Minispielen, in denen ihr zwischen den Levels Items gewinnen könnt. Diese dürft ihr dann jederzeit vor einem beliebigen Level anwählen. Schafft ihr einen Level nicht und landet nach eurem Ableben wieder auf der Übersichtskarte, wählt ihr mit der 1-Taste einfach eines der gespeicherten Items, verabreicht Mario einen Pilz oder eine Blume und versucht euch erneut am entsprechenden Level. Leider dürft ihr innerhalb eines Levels kein gespeichertes Item anwählen, so wie es in New Super Mario Bros. auf dem DS der Fall war. Dort konnte man jederzeit Items über den Touchscreen zuschalten.

Abgesehen von den altbekannten Items wie Pilz, Feuer- und Eisblume sowie dem Stern, der euch unverwundbar macht, hat Mario jetzt auf ein paar neue Moves drauf. Der Propeller-Pilz versorgt den Schnauzbartträger mit einem Propeller-Helm. Schüttelt ihr die Wiimote, hebt Mario ab und kann somit höher gelegene Münzen erreichen oder Abgründe überqueren. Mithilfe des Pinguinanzugs kann der Italiener tiefer tauchen und über Eisflächen schlittern sowie spezielle Attacken ausführen. Leider hat es der Riesenpilz aus der DS-Version nicht ins Spiel geschafft, welcher Mario in einen Hünen verwandelte, so dass ihr nach Lust und Laune alles platt walzen konntet.

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Laura Szabo
Laura Szabo
Seit Oktober 2008 Redakteurin für Next-Gamer. Wohnt in Albion und verbringt ihren Urlaub in Silent…

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