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PlayStation All-Stars Battle Royale

Im Test: PlayStation All-Stars Battle Royale

Review 28.11.2012
von
Stephan Göricke

Als ich auf der diesjährigen gamescom zum ersten Mal selbst Hand an Sonys neuen Prügler legen und verschiedene Entwicklerpräsentationen zum Titel besuchen konnte, wurde mir Stück für Stück klar, dass uns ein mehr als ambitioniertes Projekt des Entwicklers SuperBot ins Haus stünde. Was ich damals schon versuchte zu erklären, nämlich dass es sich bei PlayStation All-Stars Battle Royale eben nicht um eine simple Kopie von Nintendos Super Smash Bros. handelt, möchte ich heute erneut versuchen. Zumindest aus Verkaufssicht hat man mit dem Release so kurz vor Weihnachten einen potentiellen Kassenschlager initiiert. Ob dieser den hohen Ansprüchen der Käufer jedoch gerecht wird?

PS All-Stars BattleDas hat aber auch lange gedauert. Schon seit Jahren schaut das Sony-Fanlager mit verstohlenen Blicken rüber auf die Nintendo-Konsolen, um sich vorzustellen, wie genial es doch wäre, sich anstelle von Pikachu und Mario mit Nathan Drake oder Kratos durch altbekannte Sony Stages zu kämpfen. Doch anstatt den Fans etwas auf dem Silbertablett zu servieren, mussten diese ihren Funprügler bei Capcom suchen. Mit Onimusha Blade Warriors auf PlayStation 2 gelang es zumindest ihnen, für ansatzweisen Spaß in 4-Spieler Party-Matches zu sorgen. Dem Spiel merkte man es auch an, dass es sich an Nintendos Beat ’em up orientierte. Herausragend war es trotzdem nicht, aber was sollte man machen. Nun, wiederum viele Jahre später, hat Sony die Lösung gefunden, um eine ebenso interessante IP aufzubauen und dennoch kein Duplikat zu begehen. Das Ergebnis ist PlayStation All-Stars Battle Royale.

Anders als in Kampfspielen wie Dead or Alive oder Tekken wird die Story hier relativ spartanisch erzählt. In einfachen 2D-Hintergründen spricht euer Held über seine minimalistischen Beweggründe und wird während einer überschaubaren Anzahl an Stages auch nicht mehr dazu genötigt, überhaupt etwas zu sagen. Am Anfang und Ende eine kleine Sequenz und schon hat man nach relativ kurzer Spielzeit von circa einer Stunde die Solokampagne des jeweiligen Spielers gemeistert. Das ist zwar in Ordnung, spaßiger als in Super Smash Bros. jedoch keinesfalls. Denn hier hatte man unter anderem Herausforderungskurse, die einem zwischen den Kämpfen auch mal etwas Geschick abverlangten.

PS All-Stars HadesHerausforderungen (sogenannte Kampfübungen) gibt es natürlich trotzdem bei PlayStation All-Stars Battle Royale. Diese sind unter einem separaten Menüpunkt wählbar und können pro Spielfigur absolviert werden. Hier muss man dann ausschließlich mit Superattacken der Stufe eins 15 Feinde innerhalb eines Zeitlimits besiegen oder sich anderen vordefinierten Aufgaben stellen. Neben einem Kurztutorial für die Grundmechaniken und einem für fortgeschrittene Moves, gibt es dann noch Übungen für Kombolisten, die mitunter etwas hakelig umzusetzen sind. Da alle Charaktere durch alles was ihr mit ihnen macht im Rang aufsteigen, ist somit für locker 100 Stunden Spielzeit gesorgt, wie es ein Mitarbeiter von Sony Santa Monica vor kurzem behauptete. Dabei wird zwar nicht wie in einem Skillsystem Schnelligkeit und Stärke verbessert, ihr schaltet aber jede Menge Profilbilder, Profilbanner oder Anpassungsmöglichkeiten eurer Spielfigur frei. Das kann eine individuelle Siegeshymne sein, ein neuer Spott während des Kampfes oder neue Intro- und Outro-Animationen, wenn ihr den Ring besteigt oder verlasst.

PS All-Stars Hydra

Eben noch in Metropolis aus Ratchet and Clank, nun dank Eingriff der Hydras auf See in God of War.

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Stephan Göricke
Chefredakteur von Next-Gamer. Salutiert vor Hideo Kojima, Naughty Dog und Sony Santa Monica.

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