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am 14. November 2012
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Der neueste Ableger der erfolgreichsten Shooter-Serie ist in unserer Redaktion gelandet. Um ehrlich zu sein hatte ich Angst bei dem, was mich erwartet. Dafür gibt es zwei einfache Gründe. Zum einen stehe ich auf die Modern Warfare-Reihe und kann Vergangenheits-Shooter nicht mehr sehen. Außer Halo und einigen anderen Vertretern zukunftsorientierter Shooter, kann ich auch nichts mit den meisten futuristischen Waffen und Prinzipien anfangen.

Sagen wir es so: Ich fühle mich wohl in der aktuellen Zeit mit aktuellen Waffen und aktuellen Szenarien. Punkt zwei wäre ganz einfach die persönliche Vorliebe, die ich mit dem zweiten COD-Entwicklerstudio verbinde. Ich stehe einfach mehr auf die Spiele von Infinity Ward. Ich finde sie fühlen sich einfach besser an. Die Geschichtserzählung gefällt mir besser, die Inszenierung und vor allem auch das Spielgefühl – gerade im Multiplayer.

Black Ops 2 - Missliche LageUnd trotzdem bin ich generell ein Freund der Call of Duty Serie. Ich mag hektische Shooter, echten Männerkampf ohne Fahr- und Flugzeuge und den Adrenalinkick, den man auf Veteran im Singleplayer erfährt, wenn einem ununterbrochen die Kugeln um die Ohren fliegen und die Angst vor dem Versagen steigt.

Und trotzdem wollte ich dem etwas futuristischeren Call of Duty: Black Ops 2 von Treyarch eine Chance geben, sich in die Serie weiterhin positiv einzureihen. Ob das gelungen ist, werdet ihr in den nächsten Zeilen erfahren. Sagen kann ich auf jeden Fall bereits so viel: Es wird Überraschungen geben.

Das Spiel beginnt mit einem tragischen Video, das zwei Kinder (Junge und Mädchen) einfängt, die sich versuchen aus einem brennenden Haus zu retten. Der Junge trägt den Namen Raul Menendez, der den Bösewicht in Black Ops 2 verkörpert und das Mädchen in den Armen hält. Sie ist seine Schwester Josefina, die bereits im ganzen Gesicht unschöne Verbrennungen aufweist. Und auch wenn Josefina nur sehr kurze Momente der Geschichte erhält, ist sie ein elementarer Träger der aktuellen Situation. Denn obwohl Raul der Feind ist, den man mit allen Mitteln stoppen will, schafft es die Geschichte auf eine sehr gespaltene Weise ebenso Mitgefühl für den gestörten, aber auch tief verletzen Menendez zu vermitteln, der nur noch Hass und Rache kennt, verfolgt von seinen eigenen Schuldgefühlen.

Auf der anderen Seite stehen sowohl bekannte als auch neue Protagonisten. Bekannt aus dem ersten Black Ops-Teil sind die Helden Alex Mason und sein Partner Frank Woods. Interessant ist der Teil aus dem Grund, weil er in verschiedenen Zeit-Epochen spielt. Die beiden verfolgt man nämlich in einem Drittel aller Missionen in Rückblenden, die den Ausgangspunkt der Geschichte in der Zukunft vertiefen sollen. Darüber wird man über die Vergangenheit von Raul Menendez aufgeklärt.

“So müsst ihr euch nicht wundern, wenn ihr plötzlich auf Pferden reitet, um in der Vergangenheit wie Rambo frontal auf Panzer zuzustürmen.”

Black Ops 2 - PanzerDie Handlung spielt in den 1980ern während des Sowjetisch-Afghanischen-Krieges. Im Kontrast dazu verfolgt man die aktuellen Geschehnisse in der nahen Zukunft im Jahre 2025 als Alex Masons Sohn David. Während sich im ersten Teil noch Amerika und Russland im Kalten Krieg befanden, ist 2025 nun China an der Reihe. So besitzen im Jahre 2025 die USA und China fast ausschließlich nur noch unbemannte Armeen. Wo menschliche Soldaten fehl am Platz sind, wird das Schlachtfeld halt von Drohnen und Mechs regiert. Da es einfacher ist Computersysteme zu hacken als menschliche Gehirne wie in Deus Ex oder Metal Gear Solid 4 zu manipulieren, ist es umso verständlicher, dass hier nun der gute Menendez wieder ins Spiel kommt und als Cyber-Terrorist die Schlüsselrolle auch in der Zukunft einnimmt. Denn dieser versucht nun die Waffen der Nationen gegen sich selbst zu richten, was unweigerlich zum Dritten Weltkrieg führen soll.

Auch wenn dies bei einigen nun einen Hauch von Popcorn-Kino oder „What the fuck?!“ hervorruft, dem sei versichert, dass die Geschichte die große Stärke des Spiels ist. Treyarch ist es unglaublich gut gelungen Vergangenheit und Gegenwart des Spiels verschmelzen zu lassen. Untermalt wird dies mit einer Mischung aus Ingame-Videosequenzen und realen Szenen. Der größte Pluspunkt und Überraschung des Spiels sind die Entscheidungen, die man im Spielverlauf treffen kann. Diese nehmen Einfluss auf die Geschichte. Gerade für die Call of Duty-Serie, der man das wohl geradlinigste und schlauchigste Gameplay überhaupt vorwirft, ist dies eine gelungene Überraschung. Die einzelnen Charaktere im Spiel haben starke Persönlichkeiten und auch ihre Handlungen sind nachvollziehbar. Der Plot ist auf typisch-gutem COD-Niveau.

Etwas schwierig hat es jedoch die Ernsthaftigkeit. Das Spiel verschmilzt nicht nur zwischen Vergangenheit und Gegenwart, sondern auch zwischen ernsthafter, düsterer Atmosphäre und einfach banalem Kinder-Kino. Ich hatte Call of Duty immer pseudocool und patriotisch in Erinnerung. In Black Ops 2 muss ich jedoch hin und wieder schmunzeln. So müsst ihr euch nicht wundern, wenn ihr plötzlich auf Pferden reitet, um in der Vergangenheit wie Rambo frontal auf Panzer zuzustürmen. Ich mein, was hatte man bitte vor? Wollte man den Panzer einem Takedown verpassen? Wer jetzt denkt, dass man dort total irre sein Leben mit einem Statement hinterlässt, der hat falsch gedacht. Da Mason so ein übercooler Veteran des Krieges ist, ruppt der mal eben 5 Panzer und 20 Hubschrauber vom Pferd aus weg und hinterlässt den Russen eher den Mittelfinger als sein Leben.

Black Ops 2 - Pferde

“Wird die Reihe immer gewalttätiger? Die Antwort darauf weiß ich nicht, aber diese eine Mission wird mir in Erinnerung bleiben. Und genau das ist der Punkt, den Call of Duty auf seine eigene verstörende Weise besonders macht.”

Auf der anderen Seite sind wieder die Missionen, die einem ein etwas mulmiges Gefühl hinterlassen. Ich erinnere beispielsweise an die Flughafen-Mission aus der Modern Warfare-Reihe. Als wahnsinniger Menendez hört man seine Schwester aus der Villa auf dem Berg schreien. Und schon geht es los. Der Wahnsinnige gelangt in eine Art Blutrausch. Die Sicht ist total verzerrt, ständig ruft er nach seiner Schwester. Nur mit einer Machete in der Hand rast er dem Hügel entgegen, zerhackt jeden, der ihm in den Weg kommt, während alles um ihn herum wie in Zeitlupe vorkommt. Zwischendurch gibt es noch eine Schrotflinte spendiert, die er in seinem Wahn komplett nachlädt und scheinbar alle Schrotpatronen mit einmal reinstopft. Ich frage mich ernsthaft, ob man die Reihe nur noch dahingehend verbessern kann, in dem man das Erlebnis steigert. Wird die Reihe immer gewalttätiger? Die Antwort darauf weiß ich nicht, aber die Mission wird mir in Erinnerung bleiben. Und genau das ist der Punkt, den Call of Duty auf seine eigene verstörende Weise besonders macht. Zum Teil wirkt es wie ein 0815-Comic, zum Teil wie patriotisches Fremdschämen, zum Teil hat es was pseudoepisches, was auch wirklich coolen Eindruck hinterlässt und zum Teil ist es echt ungemein böse und verstörend.

Black Ops 2 - ShooterWo wir gerade beim Thema sind. Verstörend ist mittlerweile auch die Grafik und die KI. Spielerisch ist Call of Duty echt sauber, keine Frage. Aber bitte, wann gedenkt der Entwickler endlich mal die Grafik auf den neuesten Stand der Technik zu bringen? Paar neue coole Lens Flares abgekupfert von Battlefield 3 hieven das Spiel nicht auf die aktuelle Technik. Wettereffekte und Leveldesign mögen zwar einige interessante Überraschungen bereithalten, aber matschige Texturen und fehlerhaftes Verschwinden von Helikoptern in Zwischensequenzen trüben die Serie mittlerweile ungemein.

Was ebenso trübt, ist die Synchronisation. Die Sprecher sind gut, keine Frage. Aber es ist anscheinend nicht einmal versucht worden, lippensynchron zu sein. Dadurch geht ein starkes Stück Qualität verloren und die Charaktere im Spiel wirken einfach unmenschlich. Und so bleibt es immer schwer sich trotz der zum Teil genialen Inszenierung wirklich in die Charaktere hinein zu versetzen. Und das schlimmste an der Synchro ist die Lautstärke. Ich musste manchmal mein Gesicht vom Fernseher wegbewegen, um mein Ohr in Richtung der Lautsprecherbox zu bewegen, weil ich das Gesprochene der Zwischensequenz, was ein interessantes Story-Puzzleteil war, nicht verstehen konnte. Die Charaktere haben unterschiedliche Lautstärken, manchmal ist die Musik dreimal lauter als das gesprochene Wort. Da fragt man sich doch, ob es nach der Lokalisierung nicht noch einmal durch die QA-Abteilung geht.

Somit sind wir auch bei der Musik. Denn die hat es wirklich in sich. Das Spiel wird von einem orchestralen Meisterwerk untermalt, das im berühmten Abbey Road Studio in London aufgenommen wurde. Komponiert wurden die Stücke von Jack Wall, der unter anderem auch für bekannte Spielreihen wie Splinter Cell und Mass Effect verantwortlich war. Es ist eine Mischung aus allseits bekannten Klängen, die Shooter immer so mit sich bringen, aber dank des Szenarios trotzdem mal wieder frischen Wind mit einfließen lassen. So ist ein Hauch von elektronischen Klängen enthalten, die je nach Kampagne und Zeitepoche mal ruhiger und mal heftiger durch die Boxen preschen. Erinnert haben mich einige Tracks im Hintergrund witzigerweise an die Matrix-Trilogie.

Die nahe Zukunft selbst ist jedoch interessanter gestaltet. So hat man interessante Waffen mit Explosionspfeilen, wie der Dark Knight ein Sonar, mit dem man die Gegner hinter Wänden sehen kann, Hightech-Handschuhe mit denen man sich an Wänden festhalten kann wie Tom Cruise in Mission Impossible 4 und Wingsuites mit denen man durchs Gebirge gleitet und letztlich in der Basis der Terroristen landet. Unmengen an Drohnen, Mechs und anderen interessanten Gadgets zum Hacken von Türen, Aufzügen und vielen mehr bringen frischen Zukunftswind in die Serie.

Die Missionen selbst sind aber eher COD-Standard. Es gibt Schleichmissionen, wildes Geballer, unrealistische Kämpfe im offenen Feld gegen Horden von Gegnern mit mangelnder KI, die eher durch Zufall plötzlich im wilden Schusswechsel den Kopf treffen und somit zu den bekannten Frustmomenten der Serie verhelfen. Positiv erwähnt muss jedoch bleiben, dass es, obwohl die Levels natürlich schlauchartig sind (viele bemängeln dies, ich find es völlig in Ordnung – so ist nun einmal COD), hat Treyarch sehr viele Maps so gebaut, dass trotzdem mehrere Wege ans Ziel führen. Wirklich interessant sind hierbei auch Interaktionsmöglichkeiten. So kann man beispielsweise Geschütztürme finden, kleine Kampfroboter, Bärenfallen oder auch Molotowcocktails, um somit frischen Wind in die eigentlich festgelegten Wege und Ziele der einzelnen Missionen zu bringen.

Black Ops 2 DrohnenEine Sache, die mich richtig nervt an der Kampagne, ist die sogenannte „Eingreiftruppe“. Die Kollegen von Treyarch dachten sich wohl, dass etwas Strategie dem dumpfen Shooter etwas Gutes tun könnte. Also hat man sich vorgenommen eine Mischung zu schaffen aus Tower Defense und Command & Conquer: Renegade. Denn aus der Vogelperspektive könnt ihr Soldaten, Geschütze und Mechs befehligen, per Knopfdruck die Steuerung der einzelnen Einheit übernehmen und somit in die Ego-Perspektive gelangen. Als Befehlshaber müsst ihr Scharen von Gegnern abwehren, die bestimmte Ziele zerstören wollen. Zwischendurch kommt immer mal Verstärkung. Logischerweise kämpfen alle Einheiten, die man nicht aktiv steuert, selbstständig. Die Idee mag interessant klingen, spielt sich aber total beschissen. Entschuldigt die Ausdruckswahl, aber diese Missionen sollte man sich für zukünftige Teile lieber sparen oder grundlegend verbessern.

Als Wiedergutmachung sind dafür die Zombies zurück. Im „Überlebenskampf“ verteidigt man zu viert immer stärkere Gegner-Horden mit roher Waffengewalt. Hier ist absolutes Teamplay gefragt, um Barrieren zur Unterstützung und neue Waffen erwerben zu können. Anders wie in der MW-Reihe gibt es leider keine Koop-Missionen.

Neben der adrenalingeladenen Kampagne ist die größte Stärke von Call of Duty natürlich der hektische Multiplayer. Bekannt aus dem Vorgänger oder der Modern Warfare-Serie sind alle bekannten Spielmodi enthalten. Jeder gegen jeden, Team-Deathmatch, Suchen-und-Zerstören und viele mehr. Insgesamt gibt es 12 Spielmodi im normalen Modus. Für alle Hardcore-Spieler ist der Hardcore-Modus natürlich auch wieder dabei. Dieser enthält nur die vier wichtigsten Spielmodi mit den bekannten Einstellungen. Das heißt, dass ihr weit weniger Treffer aushaltet und auch keine Anzeigen zur Verfügung habt wie beispielsweise Fadenkreuz aus der Hüfte, Munitionsanzeige etc. Für einen spaßigen Abend mit Freunden sind auch die Party-Spiele wieder dabei. So könnt ihr beispielsweise im beliebten „Gun Game“ euch wieder bis zur letzten Waffe „leveln“ und als Sieger das Match beenden. Die Karten im Multiplayer sind sehr abwechslungsreich. Es erwarten euch Villen, zerstörte Städte, ein Flugdeck oder aber ein riesiges Kreuzfahrt-Schiff.

Call-of-Duty-Black-Ops-2Die einzige wirklich grundlegende Neuerung, die man erwähnen sollte, ist das sogenannte „Pick 10“-System. Das ist quasi der neue Klasseneditor in Black Ops 2. Im Gegensatz zu den Vorgängern kann man seine Klasse, sofern freigeschaltet, nun zielgerichteter und schneller über eine zentrale Oberfläche anpassen. Pick 10 bedeutet, dass ihr euren Koffer mit 10 Dingen füllen könnt, je nach euren Wünschen. Im Gegensatz zum Vorgänger macht dies viel unterschiedlichere Klassen möglich. Das heißt, jede Primärwaffe, Sekundärwaffe, Aufsatz, Perk, Ausrüstung usw. kostet einen Punkt. Ihr habt also die Wahl, jedoch ist auch ein Oberlimit vorhanden. Wer also glaubt, dass man einfach 10 Granaten einstecken und dann wie durchgedreht mit der gezogenen Granate in der Hand durch die Map laufen kann, der irrt. Das Limit kann trotzdem einmalig überschritten werden mit einer Wildcard, um das Klassensystem etwas aufbrechen zu können. So können auch zwei Perks einer Klasse genutzt werden. Wer 3 Wildcards einsetzt, kann beispielsweise 6 Perks nutzen, hat dann aber auch nur 7 Punkte zur Verfügung, wovon 6 bereits durch Perks genutzt werden. Denn pro Wildcard wird ein Punkt abgezogen, den man einsetzen könnte. Wie das intuitive System aussehen könnte? Hier ein Beispiel: Ein Maschinengewehr, eine Pistole, vier Aufsätze, drei Perks, eine Granate. Und schon hat man zehn Dinge dabei. Oder aber man nimmt nur die Pistole als Primärwaffe und haut dafür zusätzliche Aufsätze drauf, keine Perks, mehr Granaten etc. Die Frage ist, ob das System wirklich durchbalanciert wurde oder ob es in Zukunft bestimmte Zusammenstellungen gibt, die einen starken Vorteil mit sich bringen. Die Idee generell und die neue Oberfläche ohne sich durch etliche Menüs zu kämpfen ist jedoch positiv.

Call of Duty: Black Ops 2 hinterlässt gemischte Gefühle. Zwar bin ich ein Fan der Serie, sowohl des adrenalingeladenen Singleplayers inklusive der Veteran-Herausforderung als auch des kampferprobten Multiplayers. Ich stehe auf hektische Shooter und echte Mann-gegen-Mann-Kämpfe zur Abwechslung von riesigen Schlachten mit Panzern und Jets der Konkurrenz und trotzdem wird es Zeit, dass die Kollegen von Treyarch und Infinity Ward langsam Hand anlegen, was ihre Engine betrifft. Die Grafik ist um Jahre nachholbedürftig, die Synchronisationen und Animationen der Charaktere teilweise wirklich mies und lieblos eingearbeitet. Die Story kann für einen Shooter durchaus überzeugen, keine Frage. Die Umsetzung hinkt jedoch und hinterlässt eine Mischung aus erwachsener Tiefgründigkeit und kindischem Klischeegeballer. Die Frage bleibt, wohin sich COD entwickeln will. Wir sind mit jedem Fahrzeug gefahren, mit allen Begleitern geflogen, auf Pferden geritten, haben Häuser, Panzer, Züge, Städte und alles erdenklich andere explodieren sehen. Call of Duty ist eine Serie auf höchstem Niveau und kämpft damit sich weiterzuentwickeln. Doch wird es langsam allerhöchste Zeit. Und somit bin ich gespannt auf Modern Warfare 4.

7 7 von 10

Fazit

Call of Duty: Black Ops 2 hinterlässt gemischte Gefühle. Zwar befindet sich die Serie auf hohem Niveau, doch schafft sie es nicht sich weiterzuentwickeln.


Call of Duty: Black Ops 2

  • Testsystem: Xbox 360
  • Erscheint für: PC, PS3, Xbox 360
  • Publisher: Activsion
  • Entwickler: Treyarch
  • Genre: Ego-Shooter
  • Release: 13.11.2012

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