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Assassin’s Creed 3

Im Test: Assassin’s Creed 3

Review 04.11.2012
von
Marcel Aach

In Rom, Florenz, Istanbul, Jerusalem und noch vielen weiteren Orten trieben die erfolgreichen Meuchelmörder Altair und Ezio in der Assassin’s Creed-Serie ihr Unwesen. Die letzten drei Teile – Assassin’s Creed 2, Brotherhood und Revelations – drehen sich alle um den charmanten Italiener aus dem Hause der Firenze, der sich dem Kampf gegen die Templer verschworen hatte. Mit Assassin’s Creed 3 versucht Ubisoft nun vom antiken Setting wegzukommen und lässt den neuen Helden Connor in Amerika während der Befreiungskriege gegen die Briten antreten.

Wie in den vorherigen Teilen startet ihr zunächst mit Desmond, der mittlerweile mit seinem Team auf der Flucht vor den Templern in einem kleinen Van ist. Nachdem ihr einen sicheren Ort gefunden und den Animus aufgebaut habt, spielt ihr zuerst einen langen Prolog, in dem die Vorgeschichte Connors erklärt wird:

Assassin's Creed 3

Haytham Kenway, ein britischer Adeliger, reiste per Schiff nach Amerika, um dort für eine geheime Bruderschaft Missionen zu erledigen. Dabei trifft er auf eine schöne Indianerin, befreit Sie aus der Sklaverei und zeugt ein uneheliches Kind mit ihr: Connor. Nachdem ihr all dies in drei etwas zu lang geratenen Sequenzen über euch habt ergehen lassen, dürft ihr endlich in den wahren Assassinen schlüpfen. Dieser muss in jungen Jahren mitansehen, wie sein geliebtes Dorf im Wald von den britischen Siedlern dem Erdboden gleichgemacht wird. Neun Jahre später ist er dann selbst bereit Rache zu nehmen.

“Ratohnhaké:ton ist dein Name? Ich werde nicht einmal versuchen, das richtig auszusprechen!”, gibt unserer Assassinen-Lehrer Achilles, den wir im Spielverlauf kennen lernen, zu. So tauft er den jungen Burschen kurzerhand auf Connor um. Anfangs gibt es allerdings noch nicht viel zu tun. Ihr vertreibt euch die Zeit mit der Jagd nach wilden Tieren und klettert auf Bäume, was erstaunlich gut funktioniert. Allgemein gibt es ein bisschen zu viele Boten- und Sammelmissionen und durch die langatmig erzählte Vorgeschichte kommt die Story auch nur zögerlich in Fahrt.

Schon in Brotherhood hat Ubisoft die Fans mit den imposanten und originalgetreu modellierten Bauwerken der römischen Antike beeindruckt und in AC 3 übertreffen die Entwickler sich noch einmal selbst. Die Landschaft, bestehend aus riesigen kahlen Bäumen, tiefen verschneiten Schluchten oder kristallklaren Seen, wirken atemberaubend. Die Texturen könnten schärfer nicht sein und wenn ihr durch den Schnee rennt, hinterlasst ihr sogar Abdrücke.  Auch die Städte wie Boston sind voller Leben mit Hunderten von Einwohnern, die alle einer Tätigkeiten nachgehen. Die Häuser lassen sich wie üblich erklimmen und auf Aussichtspunkten könnt ihr eure Karte ergänzen. Dazu trefft ihr auf berühmte Persönlichkeiten der Geschichte wie üblich für die Serie (Leronado da Vinci in Assassin’s Creed 2 z.B.). In AC 3 müsst ihr beispielsweise einmal Benjamin Franklin aus der Patsche helfen.

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