Beaterator - Preview

Schaffen es Rockstar Games und Timbaland euch zum Musikproduzenten zu machen?


 

Die PlayStation Portable ist ein echtes Multitalent. Im Vordergrund stehen für viele Besitzer sicherlich die Spiele. Für jeden Geschmack ist dort ein Game zu finden. Ihr könnt mit dem kleinen Alleskönner aber beispielsweise auch ins Internet und euch dort nach Herzenslust umschauen. Habt ihr aber anschließend Bedarf auf einen Film, dann holt ihr einfach die passende UMD aus der Tasche. Aber auch ohne dieses Medium müsst ihr nicht leer ausgehen, denn Sony höchstpersönlich verzichtet ja mehr und mehr auf die UMD und bietet immer mehr Downloads an. Dazu packt ihr dann euren Speicherstick voll mit Spiele und Filme. Seid ihr schon einmal dabei, dann zieht doch gleich noch ein paar Urlaubsfotos mit rüber und zeigt sie beim Kaffeekränzchen eurer Oma. Musik ist der PSP aber auch nicht fremd, denn ihr könnt Songs in verschiedenen Formaten abspielen und mit der passenden Hardware sogar eine richtige Musikanlage aus der kleinen PlayStation machen. Bald dürft ihr aber selber Musik machen. Damit meinen wir jetzt nicht nur, dass man im richtigen Moment den richtigen Knopf drückt wie bei Rock Band Unplugged. Mit Beaterator dürft ihr jetzt eure eigenen Tracks mixen und könnt in verschiedenen „Spielmodi" einfach nur ein paar Loops zusammen abspielen oder einen Song von Grund auf planen.

Rockstar meets Timbaland
Rockstar Games hat sich für Beaterator mit niemand geringeren als den Erfolgsproduzenten Timbaland zusammengetan. Das beide Seiten nicht nur ein wenig mit Musik rumklimpern, sondern euer Talent wecken wollen, merkt man, wenn man sich den Umfang und die Möglichkeiten dieses Titel anschaut. Aber fangen wir ganz klein an. Um ein Gefühl für den Rhythmus und das Mixen zu bekommen, dürft ihr mit dem „Live Play" erste Schritte wagen. Hier könnt ihr mit wenigen Knopfdrücken zuvor ausgewählte Bässe, Drums, Vokals oder vieles mehr einsetzen, was dann automatisch zusammengemischt wird. Dies dient aber nur dazu, um ein Gefühl für das Mixen zu bekommen. Wollt ihr richtig in die Tiefe gehen, dann öffnet einfach den „Song Crafter". Wer einmal auf dem PC den Music Maker benutzt hat, der sollte sich gut vorstellen können, was euch dort erwartet. Für alle, die es aber nicht wissen, möchten wir euch ein paar Beispiele geben. Im „Song Crafter" könnt ihr auf insgesamt acht Tonspuren unzählige Loops einsetzen. Loops sind kurze Aufnahmen von Drums, HiHats, Bässen oder auch Vocals. In kleinen Blöcken setzt ihr so Melodien per Drag and Drop in die verschiedenen Tonspuren und mischt so immer wieder neue Lieder. Eine unbegrenzte Anzahl an Möglichkeiten steht euch also offen, wenn man bedenkt, dass es tausende Loops geben soll. Allein schon dieses Anfangsrepertoire ist schon gigantisch. Wem das aber noch nicht genügen sollte, der darf beispielsweise mit dem „Vocal Recorder" selber Vokals einsprechen oder singen. Ganz richtig, ihr dürft eure Stimme oder die eurer Freunde aufnehmen. Wer jetzt ein wenig kreativ um die Ecke denkt, dem fallen sicher noch mehr Sounds ein, die man aufnehmen kann. Dazu müsst ihr aber nicht den „Vocal Recorder" zur Hand nehmen, sondern bekommt auch noch einen „Sound Recorder" spendiert.

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Dass man mit Beaterator schon fast ein Profitool für unterwegs bekommt, zeigen weitere Einstellungen, die man vornehmen kann. Passt die Lautstärke verschiedener Loops an, damit sie leise ausklingen und ein nächster dann in den Vordergrund treten kann. Ein integrierter „Effects Editor" lässt euch auch verschiedene Toneffekte hinzufügen, wie zum Beispiel ein Echo. Sogar eigene Akkorde und Melodien dürft ihr erstellen oder im „Drum Pad Mode" eigene Beats erstellen und in Loops umwandeln. Damit aber nicht nur ihr was von euren Songs habt, sondern die ganze Welt sich daran erfreuen darf, wird man sich im Rockstar Social Club austauschen können. Gebt euch also Mühe, man kann nie wissen, wer sich dort eure Tracks anhört. Eine der besten Optionen ist aber sicherlich das Exportieren der eigenen Tracks. Also dürft ihr eure Eigenkreationen auch auf jeden handelsüblichen MP3-Player abspielen, auch wenn bisher nur die Rede von exportierten WAV-Files war. Diese umzuwandeln sollte dann ja auch kein großes Problem mehr sein, mal ganz davon abgesehen, dass viele Player bereits mehrere Formate abspielen.