SOCOM: Special Forces

Zipper Interactive legt wieder Hand an die Serie. Doch so erfolgreich wie damals?


 

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2002 erschien der erste Teil der neuen Taktik-Shooter Serie Socom. Damals war Socom: U.S. Navy Seals bei Kritikern und Spielern wegen guter Spielbarkeit gleichermaßen beliebt. Insgesamt drei Socom-Spiele entwickelte Zipper Interactive, bis 2009 Slant Six Games den Onlineableger Socom: Confrontations herstellte. Dieser bot zwar gute Onlineunterhaltung, hatte aber keinen für die Serie typischen zusammenhängenden Singleplayerpart. Mit Socom: Special Forces legt nun wieder Zipper Interactive ein Spiel hin. Und gleich vorab: Das alte Socom ist zurück.

- Fünf Soldaten -

In der Kampagne spielt ihr den Special Ops Commander Cullen Grey, ein erfahrener Nato-Soldat, der in einem weiteren Krisenherd eine Guerilla-Truppe besiegen soll. In Asien soll er eine terroristische Rebellengruppierung namens Naga aufhalten. Also schart er ein Team aus anfangs zwei, später vier Spezialisten um sich. Team Blau, bestehend aus den Sprengstoffexperten "Kessler" und "Beck" übernimmt die gröberen Aufgaben. Team Gold, bestehend aus den Agenten "Chung" und "45", übernehmen verdeckte Operationen. Chung ist ein wahrer Meister im Hacken feindlicher Systeme. Agentin "45", die weibliche Version von Solid Snake, übernimmt verdeckte Operationen im feindlichen Gebiet. Als Commander Cullen Grey steht ihr natürlich über diesen Personen und lenkt ihre Geschicke. Doch auch ohne eure Befehle agieren sie intelligent gegen die feindliche Übermacht. Sie flankieren von selbst oder gehen in Deckung, wenn ihr unter Beschuss steht.

    Socom: Special Forces spielt sich wie die alten PlayStation 2-Ableger von Zipper Interactive. Außerhalb der zahlreichen Schusswechsel gegen die übermächtigen Naga müsst ihr euch geduckt um die feindlichen Anlagen herumbewegen. Cleveres Vorgehen ist hier genauso wichtig wie in den Schusswechseln. Ihr müsst euch von Deckung zu Deckung vorkämpfen, um immer näher an die feindliche Stellung heranzukommen. Eure vier Weggefährten laufen euch dann immer brav hinterher und erwidern das Feuer oder gehen in Deckung, wenn es sein muss. Lediglich bei einigen Hinterhalten am Anfang der Story müsst ihr ihnen Punkte zuweisen, an denen sie Stellung beziehen sollen. Die Missionen laufen sehr linear ab, was allerdings nicht stört, denn die Levelgrenzen sind klar durch Klippen oder zugewucherte Bereiche markiert. Selten gibt es unlogische, unsichtbare Levelgrenzen. Die Missionsziele sind mehr oder weniger abwechslungsreich. Mal muss eine feindliche Flakstellung zerlegt oder ein Anführer umgelegt werden. Ziel ist es immer durch die zahlreichen Gegner zu gelangen und einen bestimmten Punkt zu erreichen oder vorher noch den einen oder anderen Schalter umzulegen oder einen Panzer aus dem Weg zu räumen. Durch die Wegpunkte und die häufig gesetzten Speicherpunkte gibt es selten Frustmomente, denn man kennt immer den Weg und wenn man einmal das Zeitliche segnen sollte, ist der letzte Speicherpunkt nicht weit weg. 

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