The Fight

Wir haben uns für euch im Untergrund an die Spitze geprügelt


 

Artikelbild zu The Fight

Die ersten Titel für Sonys neue Bewegungssteuerung PlayStation Move zeigen hauptsächlich, was die neue Peripherie alles kann. Auch The Fight macht es da nicht anders, wenn auch nicht so kinderfreundlich wie die vorangegangenen Titel. Denn The Fight wartet mit harten und regelfreien Straßenkämpfen auf. So prügelt ihr euch mit bis zu zwei der neuen Move-Controller durch eine Horde von fiesen Hinterhof-Gegnern.

» Fuchtel nicht so rum, als würdest du Fliegen fangen! Mach es richtig! «

Durch das Tutorial von The Fight führt der Schauspieler Danny Trejo, der aufgrund seiner kriminellen Vergangenheit mit der Boxerei in Berührung kam. Im Spiel mimt er den virtuellen Trainer Duke, der euch alles über das Spiel erklärt. Allerdings wirkt die Einbringung des Controllers in dieses Tutorial etwas albern und passt nicht ganz zum ruppigen Charakter von Duke. Fortan kämpft ihr in zwölf unterschiedlichen Locations gegen jeweils zehn Gegner. Für genug Abwechslung ist auf jeden Fall gesorgt und Locations wie "Die Unterführung" lassen richtiges Straßenfeeling aufkommen. Für gewonnene Kämpfe erhaltet ihr Geld und einige Erfahrungspunkte. Mit diesen gilt es euren Kämpfer aufzuwerten. Es reicht nicht einige Kämpfe zu gewinnen, um zum Meister des Faustkampfes zu werden. Wer im Kampf erfolgreich sein will, muss trainieren. Das geht mit dem gewonnen Geld im Trainingsbereich. So prügelt ihr sowohl auf virtuelle Gegner als auch auf virtuelle Boxsäcke und Punchingsballs, um euren Kämpfer zu verbessern. Mit dem gewonnen Geld könnt ihr euren Kämpfer ebenfalls optisch aufwerten, allerdings hilft euch dies im Kampf nicht weiter.

- Ordentlich schweißtreibend -

The Fight stellt euch zu Beginn vor die Wahl, ob ihr das Spiel mit einem oder zwei Move-Controllern spielen wollt. In der Variante für einen Controller ersetzt dann ein normaler Sixaxis-Controller die Move-Peripherie. Die Variante ist zwar spielbar, funktioniert aber nicht annährend so gut. Mit zwei Move-Controllern ausgerüstet prügelt es sich hingegen äußerst gut, wenn auch nicht jeder Schlag dort sitzt, wo er euren Kontrahenten hätte treffen sollen. In der Hitze des Gefechts ist es schwer, auf der Stelle stehen zu bleiben. Das ist aber aufgrund der zwingenden Kalibrierung von höchster Wichtigkeit – weicht ihr von eurem Standpunkt ab, leidet darunter die Zielgenauigkeit eurer Schläge. Standfeste Füße sind somit Voraussetzung, um The Fight vollkommen zu genießen. Nach etwa einer halben Stunde Boxen kommt man ins Schwitzen. Ein virtueller Kalorienzähler rechnet dabei die Kalorien aus, die man verbraucht.

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