Flight Control HD

Move-Support für das PSN – Bruchlandung oder aufgegangenes Konzept?


 

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Pfiffige, simple Spielideen mit Suchtpotential. Das braucht man, um in Apples AppStore kräftig abzuräumen und sich über längere Zeit einen Platz in den storeeigenen Charts zu sichern. Flight Control schlägt genau in diese Kerbe und gilt seit Veröffentlichung im März 2009 als eines der Must-Have-Games, sofern man eine iDevice sein Eigen nennen kann. Die Verkaufszahlen bestätigen dies: Mehr als zwei Millionen Einheiten des Titels gingen bereits über die virtuelle Ladentheke. Nach einer Landung auf dem DSiWare Store schaffte es der vom Erfolg beflügelte Titel auch auf das europäische PlayStation Network. Eine Bruchlandung?

- Pilot sein kann jeder -

Das Spielkonzept von Flight Control HD ist denkbar simpel. Flugzeuge verschiedener Größe befinden sich im Landeanflug auf den virtuellen Flughafen. Diese müssen nun auf die dedizierte Landebahn manövriert werden. Landen sie, ohne dass sie beim Versuch dazu mit einem anderen Gefährt kollidieren, so erhält man einen Punkt. Kommt es zum Crash, so ist die Runde beendet.

   Es ist keinesfalls reiner Zufall, dass Firemint mit dem Release von Flight Control HD bis zum europäischen Veröffentlichungstermin des PlayStation Move-Controllers wartete. Vielmehr signalisiert das Entwicklerteam damit, auf welches Eingabegerät man beim Spielen seinen Fokus legen sollte. Keine Frage; es ist grundsätzlich möglich, mit einem Standardcontroller zu spielen und gar eine ordentliche Punktzahl zu erzielen. Dennoch fehlt beim Zocken per Analog-Stick die Präzision und Geschwindigkeit, die man beim Spielen mit Move ab der ersten Sekunde spürt. Vor allem beim Punktekampf mit Nicht-Spielern ist dies von Vorteil, da sie Analog-Sticks oftmals als großes Übel ansehen. Die Eingabe per Move erlaubt genau das, was sich Nintendo von Anfang an als großes Ziel gesetzt hat. Jeder, der mag, soll spielen können. Genau das trifft hier auch zu. Wenn Non-Gamer nicht nach ganz oben auf das Treppchen steigen, dann liegt das definitiv an fehlender oder falscher Strategie. Nicht an der Tatsache, dass sie mit der Mechanisierung ihrer Gedanken überfordert sind.