MotorStorm: Apocalypse - Preview

Wir sind durch die Hölle gefahren und wurden erster!


 

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MotorStorm hat sich verändert. Zum vierten Male. Doch dieses Mal hätten selbst wir nicht mit dem Ausmaß gerechnet, welches sich uns auf der gamescom 2010 präsentierte. Waren wir im Launchtitel der PlayStation 3 noch in halsbrecherischem Gebirge unterwegs, verschlug es uns im zweiten schon in dichten Dschungel. Beim indirekten dritten Teil kurvten wir durch die Arktis und durchbrachen dicke Gletscher, während wir nun, im neusten Ableger der Serie, erneut das Terrain wechseln. Und dieser Wechsel hebt MotorStorm in neue, unerreichte Höhen.

- Erdbeben suchen die Städte heim -

In unserem Demolevel, welches auch allen Messebesuchern außerhalb des Pressetages zur Verfügung stand, verschlug es uns buchstäblich den Atem. Der Schauplatz, welcher sich einfach nur "The City" schimpft, buxiert euch in ein apokalyptisch anmutendes Szenario, welches Michael Bay oder Jerry Bruckheimer nicht besser inszenieren könnte. Brennde Fahrzeuge und wild umherlaufende Menschen versperren euch die Straße, wenn auch letztere keine Chance gegen eure Motorhaube haben. Explodierende Busse schießen euch während der Fahrt entgegen und ziehen einen dunkel qualmenden Schweif über euch hinweg. Häuser stürzen vor eurer Nase ein, Glassplitter regnen herab und alle paar Sekunden verändert sich um euch herum der Schauplatz, welcher mit jeder weiteren Fahrrunde neue Wege erschließt und alte ohne es zu merken verbarrikadiert. Gleichzeitig sind die Gegner immer noch so aggressiv wie in vergangenen Teilen, lassen euch kaum Chancen zu Fehlern, wenn ihr den ersten Platz erreichen wollt oder bauen eigenständig Unfälle aufgrund des rabiaten Fahrstils, den sie an den Tag legen.

- Dennoch fühlt es sich an wie im Dschungel -

Auch wenn sich die Anzeigen optisch ein wenig verändert haben, so könnt ihr dennoch wieder eure Gegner mit kleinen Seitwärtshieben rammen, boosten bis zur Überhitzung oder im Wasser den Motor kühlen. Die Grafik ist zwar nicht mehr so schön bunt aufgrund des  Fehlens feuchttropischen Klimas vergangener Tage, sieht aber dennoch eine Schippe genialer aus als in den Vorgängern. Grund dafür ist das unüberschaubare Getummel auf dem Bildschirm, die umherschwirrenden Partikeleffekte und grandiosen Special Effects, wenn Häuser einstürzen und Teile von ihnen auf euch zu rutschen, während sie eine alles einnehmende Staubwolke produzieren. Etwas negativ fühlen sich noch die Ladezeiten an, dürften sich allerdings noch verkürzen, wenn man bedenkt, dass es erst nächstes Jahr exklusiv für PlayStation 3 erscheint.

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