EyePet - Preview

Ob das Spiel so tierisch gut wird, wie man sich das bei Sony erhofft? Mal sehen!


 

EyePet Artikelbild

Kurz nachdem die Hallen der gamescom am Donnerstag öffneten, hatte ich meinen ersten Pressetermin an diesem Tag. In Halle 7 nahm ich auf der Couch am Stand von EyePet Platz und Mitarbeiter von Sony sprachen mit umherwuselnden Menschen. Dann kam auch für mich jemand um die Ecke, gab mir die Hand und wich meiner Frage mit der Antwort: “Oh sorry, I don’t understand german“, aus. Auf seine Gegenfrage hin, ob dies ein Problem sei, verneinte ich. Wann hat man sonst schon mal die Chance, mit dem Lead Designer von EyePet namens Jonathan Alpine vom SCE London Studio zu schwatzen, der auch der kreative Kopf hinter den EyeToy-Spielen ist?

Das perfekte Haustier

Bei Eyepet handelt es sich um ein kleines Tier, welches aussieht wie eine Kreuzung aus einem Äffenchen und einer Mieze. Es ist das perfekte Wollknäuel für alle diejenigen, deren ihr eigenes vielleicht zu langweilig ist oder die sich selbst keines halten können. Es haart nicht, zerkratzt keine Möbel und Futter muss man auch keines kaufen. Auch ist es speziell an Jüngere gerichtet, da alle negativen Umwelteinflüsse beim EyePet ausgelassen wurden. Es wird weder krank noch alt, kann nicht sterben und auch nicht von Zuhause weglaufen. Stattdessen ist es immer aktiv, pennt nicht 20 Stunden am Tag auf dem Kratzbaum und bereitet Jung und Alt viel Freude.

Mittels „Augmented Reality“ erkennt das Tierchen alle Personen im Zimmer und kann mit ihnen interagieren. Möglich wird dies durch den Einsatz der PlayStation Eye. Einer Kamera, die schon seit fast zwei Jahren für PlayStation 3 auf dem Markt ist und immer mehr an Bedeutung gewinnt. Zudem wird das Spiel mit ein paar Karten ausgeliefert, die die Kamera einscannen und in dreidimensionale Objekte verwandeln kann. Diese haben auf der Rückseite einen Griff, damit sie sich realistisch anfühlen und locker zu halten sind. Beispielsweise könnte eine ein Duschkopf sein, um sein Haustier abzubrausen. Durch die Hitze schlägt sogar der Bildschirm an, den man mit einfachen Handbewegungen wieder frei rubbeln kann. Anschließend kann man das süße Tierchen einseifen, erneut waschen und mit einem Fön wieder trocknen. Wirklich erstaunlich, wie gut die Kamera die Bewegungen einfängt und digital überträgt.