Bioshock - Sounds of Rapture

Warum der OST dem grandiosen Spiel absolut gerecht wird, erfahrt ihr hier.


 

BioShock erhielt von der Fachpresse fast ausschließlich Lob, was zum Teil an der revolutionären KI, der superben Grafik, der bedrückenden Atmosphäre und dem Unterwasser-Art-Déco-Setting lag. Die Xbox 360-Version des Spiels erlangte eine der höchsten Metascores mit 96/100 Punkten.

Die Kompositionen des Komponisten
Garry Schyman, der Komponist von „Destroy All Humans", komponierte den Soundtrack zum Unterwasser-Shooter „Bioshock" in sieben Monaten. Aufgenommen wurde die Musik von einem Orchester in den legendären Capitol Studios in Hollywood.

Der Soundtrack startet, entgegen meinen Erwartungen, mit einem tragischen, pathetischen Streichquartett-Thema, das „BioShock Main Theme". Der Track enthält trotzdem viele Hinweise auf die in Rapture lauernde Gefahr in Form von unterschwellig im Track eingebauter Atonalität. Dr. Steinmans Thema bildet den perfekten Gegensatz zum ersten Track: Die atonalen Streicher, welche die Gefahr in Rapture symbolisieren und an das Werk Pendereckis und Goldenthals erinnern, bilden nun den Hauptteil des Tracks. „The Docks" vereint ein Akkordeon mit Elementen der „Music Concrète" (eine Musikgattung, die nur aus Geräuschen besteht). Spätestens jetzt sollte einem die Vielseitigkeit auffallen, die der BioShock Soundtrack bietet.

Die Actionmusik bedient sich trotz seines massiven Einsatzes an Schlaginstrumenten keiner Klischees und klingt daher unglaublich frisch. Und dennoch fetzt es ordentlich. Das Highlight des Soundtracks ist aber das kolossale Klavierstück „Cohen's Masterpiece", eine Hommage an Rachmaninoffs frühe Werke.

Der Soundtrack ist in der Steelbook-Ausgabe des Spiels enthalten. Solltet ihr nicht im Besitz dieser sein, gibt es den Soundtrack netterweise kostenlos auf der 2K Webseite zum Herunterladen.