Portal 2

Diesmal ohne Kuchen, dafür aber mit anspruchsvollen Rätseln


 

Artikelbild zu Portal 2

Portal. Damals eigentlich nur ein kleiner Zusatz zur sogenannten Orange Box, welche neben Half Life: Episode Two und Team Fortress 2 auch das clevere Physikspiel beinhaltete. Das Spiel tat es den Spielern an. Die cleveren Physikrätsel gepaart mit dem Humor der größenwahnsinnigen künstlichen Intelligenz Glados ergaben den heimlichen Star der Orange Box. So entschied sich Valve dafür, Portal 2 als ein eigenständiges Spiel mit zwölfstündiger Story und noch clevereren Rätseln zu entwickeln. Aus dem kleinen Rätsel-Happen sollte ein riesiges Buffet werden, welches neben toller Story auch einen Koop-Modus bieten sollte.

- Aperture Science im Verfall  -

Im ersten Portal wurdet ihr in der Rolle des stillen Versuchskaninchens Chell von der durchgeknallten KI GlaDOS durch diverse Testräume gehetzt. Ziel war dabei, die Rätsel mit Hilfe der Portalkanone, einer Wurmloch-schießenden Waffe aus den Laboren von Aperture Science, zu lösen. Diese ist übrigens auch im Half Life-Universum angesiedelt und quasi die Konkurrenzfirma von Black Mesa. In Portal 2 schlüpft ihr ebenfalls in die Rolle von Chell und wieder einmal geht es durch Testkammern. Allerdings werdet ihr nach dem Ende von Teil eins in einen sogenannten Hyperschlaf versetzt, welcher wohl einige Zeit länger dauerte als ursprünglich geplant, und so wacht ihr nach einer kleinen Ewigkeit auf. Die Testräume von Aperture Science sind längst nicht mehr das, was sie davor waren. Flora und Fauna haben das Gebiet für sich erobert und so sind etliche Wände zugewuchert und Vogelkreischen zieht sich durch die ersten Level. Ihr werdet vom kleinen, trotteligen und nervigen Wheatley aus dem Komplex gerettet. Zumindest plant er das. Denn bei der Aktivierung der Fluchtkapsel werden einige Schalter zu viel umgelegt, und GlaDOS erwacht zum Leben. Die ist ein wenig wütend über die Ereignisse aus Teil eins und vermiest euch eure Pläne. So seid ihr wieder zum Testen in den Kammern von Aperture Science verdammt.

- Die Portalkanone -
Der Star des Spiels ist natürlich die Portalkanone. Sie kann einerseits benutzt werden, um an unerreichbare Orte zu gelangen oder um tödliche Abgründe zu überwinden. Aber besonders beeindruckend ist die Physik der Portale. Die Energie, die in ein Portal hineingezogen wird, kommt auch wieder heraus. So springt ihr über riesige Löcher, indem ihr in ein Portal auf dem Boden springt und wieder herauskatapultiert werdet. An die physikalischen Gegebenheiten der Portalkanone werdet ihr in einer Art Tutorial in den ersten Spielminuten herangeführt. Die anfangs einfachen Rätsel passen sich an den Spielverlauf an. Im Laufe des Spiels fügen sich nach und nach Komponenten hinzu, mit deren Hilfe ihr die Rätsel lösen könnt.

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