
Der Hauptcharakter von Inversion hat sicherlich schon bessere Zeiten erlebt. Als Mustervater lebt er idyllisch mit Frau und Tochter. Diese Idylle findet leider ein schnelles Ende, denn hochentwickelte Aliens attackieren unseren Heimatplaneten und verwandeln ihn in ein Trümmerfeld. Die Außerirdischen, die mit Hilfe ihrer Waffen die Gravitation manipulieren, töten nicht nur seine Frau vor seinen Augen, sondern entführen bei dieser Gelegenheit gleich seine Tochter. Natürlich versinkt unser Held deshalb nicht in Selbstmitleid, sondern rafft sich auf und schließt sich dem letzten Widerstand an, um den Planeten zu retten.
Das Spiel ist komplett als Koop-Game ausgelegt und ermöglicht euch sowohl das Spielen übers Internet als auch über Split-Screen. Das im Spiel verwendete Deckungssystem (Gears of War lässt grüßen) wirkte intuitiv und funktionierte sehr gut, was jedoch bei diesem Titel weniger Sicherheit verspricht, als man es von anderen Shootern kennt. Das wahre Highlight sind jedoch nicht die gelungene Optik, das gute Deckungssystem oder die Story zu der man noch nicht das meiste erfahren hat, sondern die Manipulation der Erdanziehungskraft. Inversion arbeitet nämlich mit einer angepassten Version der Havoc-Engine, die einiges leisten muss.