Inversion - Preview

Keep the gravity rollin


 

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Der Hauptcharakter von Inversion hat sicherlich schon bessere Zeiten erlebt. Als Mustervater lebt er idyllisch mit Frau und Tochter. Diese Idylle findet leider ein schnelles Ende, denn hochentwickelte Aliens attackieren unseren Heimatplaneten und verwandeln ihn in ein Trümmerfeld. Die Außerirdischen, die mit Hilfe ihrer Waffen die Gravitation manipulieren, töten nicht nur seine Frau vor seinen Augen, sondern entführen bei dieser Gelegenheit gleich seine Tochter. Natürlich versinkt unser Held deshalb nicht in Selbstmitleid, sondern rafft sich auf und schließt sich dem letzten Widerstand an, um den Planeten zu retten.


Das Spiel ist komplett als Koop-Game ausgelegt und ermöglicht euch sowohl das Spielen übers Internet als auch über Split-Screen. Das im Spiel verwendete Deckungssystem (Gears of War lässt grüßen) wirkte intuitiv und funktionierte sehr gut, was jedoch bei diesem Titel weniger Sicherheit verspricht, als man es von anderen Shootern kennt. Das wahre Highlight sind jedoch nicht die gelungene Optik, das gute Deckungssystem oder die Story zu der man noch nicht das meiste erfahren hat, sondern die Manipulation der Erdanziehungskraft. Inversion arbeitet nämlich mit einer angepassten Version der Havoc-Engine, die einiges leisten muss.

- Keep the gravity rollin' -

Stellt euch vor ihr steht einige Meter von euren Widersachern entfernt. Vor euch befinden sich ein paar Fässer, die zweifelsohne explosives Material beinhalten. Während es „normal“ wäre auf die Fässer zu zielen, um eure Gegner eventuell mit der Druckwelle zu beeindrucken, richtet ihr in Inversion einfach einen Gravitationsschock auf die Fässer. Diese bewegen sich nicht nur mit sämtlichem Material in einem begrenzten Bereich ein Stück weit in die Luft, sondern verlieren auch ihren Inhalt, der nun als großer Tropfen vor euch schwebt. Nun gibt es nichts Schöneres als die explosive Masse in Richtung der Gegner zu befördern und die Fracht zum Explodieren zu bringen. Natürlich könnt ihr auch Gegenstände als Schutzschild vor euch schweben lassen. Doch da heißt es vorsichtig sein. Wer möchte schon, dass ein Auto direkt vor dem eigenen Kopf explodiert. Nicht nur, dass eure vierrädrigen Schutzschilder in Flammen aufgehen, sie besitzen sogar ein eigenes Schadensmodell, wodurch die Boliden nach und nach physikalisch korrekt zerlegt werden.
    Zusätzlich dazu ist es ebenfalls möglich die Deckung eurer Feinde mit ihnen gemeinsam in die Lüfte zu heben. Natürlich feuern eure Gegenspieler auch im schwebenden Zustand weiter aus allen Rohren, doch entweder ihr schleudert sie gleich gegeneinander um mit einem Schlag gleich zwei zu erledigen oder ihr holt sie heran, sodass eurer Partner sie mit einem gekonnten Finishing-Move beseitigt. Von diesen Moves soll es übrigens einige geben, doch ob es davon wirklich alle nach Deutschland schaffen, ist ungewiss.