Star Wars: The Force Unleashed II - Preview

Die Grenze zwischen Gut und Böse verschwindet nur all zu gerne, auch im Star Wars-Universum


 

Artikelbild zu Star Wars: The Force Unleashed II

Es war einmal vor langer Zeit, in einer … Oh, wie kitschig und einfallslos es doch ist, ein Star Wars-Artikel so zu beginnen. Das habt ihr doch sicher schon mindestens tausendmal gelesen. Dennoch dreht sich jetzt alles um DIE Macht, denn es gab unter all den Highlights der diesjährigen gamescom auch eine hübsche Anspiel-Session zu Star Wars: The Force Unleashed II hinter den Toren Activisions. Doch Moment mal, wie können wir Star Wars-Fans einen zweiten Teil zu Force Unleashed einfach so hinnehmen? Wer den ersten Teil durchgespielt hat, weiß, dass da nicht so viel Spielraum für eine Fortsetzung gegeben ist. Ausschlachtung der Marke? Unerwartete Storywendungen? Eigentlich völlig egal, denn der erste Teil war gut, sodass ich es kaum erwarten kann, wieder ein paar Sturmtruppen durch die Gegend zu schleudern. Zu aller Überraschung haben die netten Herren von LucasArts ja tatsächlich ein paar Erklärungen für die Story parat. So spielt ihr in The Force Unleashed II einen Klon von Starkiller, denn Vader hat euch im ersten Teil nicht nur zu seinem persönlichen und äußert inoffiziellen Schüler gemacht. Nein, aufgrund der Tatsache, dass die Macht sehr stark in Starkiller war, hat er auf Kamino eine ganze Schar von Starkiller-Klonen in Auftrag gegeben. Doch ein Klon folgt nicht so ganz dem üblichen Schema, denn dieser kann sich an absolut alles erinnern, was wir im ersten Teil erlebt haben: Den Verrat von Vader, die Gründung der Rebellenallianz, aber vor allem wird die Erinnerung an eine spezielle Person wach: Juno Eclipse, seine große Liebe.

- Verfolgt von Vader, das kann ja heiter werden -

Auf Kamino startet auch das Spiel, Starkiller befreit sich aus dem Bacta-Tank, ONE MILLION TROOPS von Sturmtruppen sind ihm auf den Fersen und während er selbst nicht so wirklich weiß, wie das alles Sinn ergeben soll, stürzt er sich verzweifelt in einen Abgrund. Sekunde eins des Gameplays und es spielt sich bereits so viel auf dem Bildschirm ab, dass ich aufpassen muss, nicht zu sabbern, das Kinn ist bereits meterweit nach unten gesackt. Starkiller stürzt herunter und kämpft sich mit Machtschub und Machtblitz durch anfliegende Tie-Fighter hindurch, lässt Plattformen inklusive der darauf stationierten Truppen zerbersten, weicht Stahlträgern aus und landet schließlich stilsicher auf dem Boden. Nun kommt die vom Vorgänger bekannte Steuerung wieder zum Einsatz, nach kurzer Eingewöhnungszeit klappen die Kombos wieder und als Fan des ersten Teils fühlte ich mich sofort wie zu Hause. Erste Neuerungen zeigen sich bereits jetzt, die Kombinationen lassen sich aneinanderketten. So kann Starkiller seinen Gegner packen und in die Luft werfen und dort zu einer zweiten Kombo ansetzen, was sehr stylish, vor allem aber mächtig aussieht. Die angreifenden Sturmtruppen stellten sich als hartnäckig, aber bezwingbar heraus. Sogenannte Elitetruppen, welche mit einem Lichtschwertresistenten Energiestab angreifen, fordern dann nach wenigen Minuten bereits die ersten Block- und Angriffskombinationen vom Spieler. Hier merkt man, welchen Einfluss Spiele wie Devil May Cry und God of War nach wie vor auf das Action-RPG- bzw. Hack-and-Slay-Genre ausüben.

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