Inversion - Preview

Die physikalischen Gesetze auf den Kopf gestellt


 

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Schon früh im Leben lernt man, was es mit Gesetzen auf sich hat. Sie stehen als strikte, unüberwindbare Regeln im Raum. Gesetze und Gesetzmäßigkeiten finden wir in jeder Lebenslage; so wird eine Schnecke niemals schneller sein als ein Jaguar, Angela Merkel nie besser aussehen als Heidi Klum und keine Pressekonferenz einen größeren Kultstatus erreichen als Konamis auf der diesjährigen E3. Doch müssen die Highlights der diesjährigen gamescom auch gleichzeitig unbedingt der fünfte Nachfolger einer bekannten Rennspielserie oder der dritte Nachfolger eines Spiels rund um einen beliebten Assassinen sein? Namco Bandai stellt dies mit dem 2012 erscheinenden Inversion in Frage. Denn dieser Titel macht sogar mit den physikalischen Gesetzen, was er will.

- So wenig und doch so viel -

Der Hauptcharakter von Inversion hat sicherlich schon bessere Zeiten erlebt. Als Mustervater lebt er idyllisch mit Frau und Tochter. Diese Idylle findet leider ein schnelles Ende, denn hochentwickelte Aliens attackieren unseren Heimatplaneten und verwandeln ihn in ein Trümmerfeld. Die Außerirdischen, die mit Hilfe ihrer Waffen die Gravitation manipulieren, töten nicht nur seine Frau vor seinen Augen, sondern entführen bei dieser Gelegenheit gleich seine Tochter. Natürlich versinkt unser Held deshalb nicht in Selbstmitleid, sondern rafft sich auf und schließt sich dem letzten Widerstand an, um den Planeten zu retten.

- So wenig und doch so viel -

Bei Namco Bandai bekamen wir lediglich Alpha-Material von Inversion gezeigt. Daher hätten wir uns selbst über größere Bugs noch nicht beschweren können. Das, was wir im Einzelgespräch jedoch gezeigt bekamen, schien alles andere als unfertig. Das Spiel ist komplett als Koop-Game ausgelegt und ermöglicht euch sowohl das Spielen übers Internet als auch über Split-Screen.


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Es gibt Hindernisse, die ihr nur zu zweit überwinden könnt, oder Gegner, die ihr besser mit einer guten Taktik angeht. Der Spielverlauf lief auf den ersten Blick überraschend flüssig, sodass die Action der Schusswechsel sehr gut vermittelt wurde. Die  Third-Person-Perspektive fängt das actionreiche Gameplay gekonnt ein und kurze Einblendungen auf dem Bildschirm geben euch auf den ersten Schritten nützliche Hinweise. Ansonsten wird auf Anzeigen verzichtet, was mittlerweile zweifelsohne zum guten Ton der Videospielindustrie zählt. Das im Spiel verwendete Deckungssystem wirkte intuitiv und funktionierte sehr gut, was jedoch bei diesem Titel weniger Sicherheit verspricht, als man es von anderen Shootern kennt. Das wahre Highlight sind jedoch nicht die gelungene Optik, das gute Deckungssystem oder die Story zu der man noch nicht das meiste erfahren hat, sondern die Manipulation der Erdanziehungskraft. Inversion arbeitet nämlich mit einer angepassten Version der Havoc-Engine, die einiges leisten muss.