Sonntag

27. November 2011, 08:09

Irischer Präsident: "Kinder flüchten sich nicht mehr in ihre Fantasie"
Autor: Luise Künnemann

Der neue Präsident von Irland, Michael D. Higgins, nutzt die Präsenz in der Öffentlichkeit, um gegen Videospiele zu hetzen. Bei seiner ersten präsidialen Ansprache sagt der 70-Jährige nach Angaben von mcvuk.com:

» Wir müssen alle Bürger, insbesondere Kinder, dazu aufrufen, wie Raymond Williams es genannt hat, 'der Pfeil zu sein, nicht das Ziel.' «

» Es ist möglich, den Eindruck zu gewinnen, dass viele der heutigen Kinder die Freude, sich in ihre eigene Fantasie zu flüchten, nicht mehr voll zu schätzen wissen, und stattdessen lieber ihre Zeit mit Computerspielen verbringen oder fernsehen oder mit programmierten elektronischen Spielzeugen spielen. «

Wie seht ihr die Aussagen von Staatsoberhaupt Michael D. Higgins? Berechtigt? Zu undifferenziert? Falsch? Schreibt uns eure Ansichten zum Thema in den Kommentaren!

Kommentare (2)

#1

Gieraffe schrieb am 27.11.2011 um 16:05 Uhr

Wie gut, dass man seine Fantasie nicht benutzt, während man games spielt, rätsel anders angeht oder sich vorstellt, wie ein storyplot weitergehen könnte.

Denke vor allem im Kindesalter gibt es genügend Kids, die das was sie in games/movies sehen zB mit Lego nachspielen und ihre ganz eigenen geschichten erfinden
#2

rilling schrieb am 27.11.2011 um 21:21 Uhr

Guter Post, sehe das genauso wie du. Was wir da sehen ist einfach nur ein Generationskonflikt, mit 70 Jahren kennt ers wohl nicht anders und damals war ja sowieso alles besser ;)