Sieht man von deutschen Medien und ihrer Liebe zu Counter Strike mal ab, war wohl kein Spiel derarthäufig im Zentrum der Kritik wie Grand Theft Auto. Nun wird es wieder mal Zeit, die Moralkeule auszupacken und ordentlich auf die bösen Videospiele draufzuknüppeln, nachdem ein geistig verwirrter, alkoholisierter 23-Jähriger auf eine Amoktour an Bord eines U-Boots ging.
Ryan Donovan kündigte seinen Freunden vor der Tat bereits an, dass er plane ein "Massaker im GTA-Stil" plane, wurde aber offenbar nicht ernstgenommen. Nun sitzt er für die nächsten 25 Jahre hinter Gittern, nachdem er dem Leutenant Commodore Ian Molyneux aus nächster Nähe in den Kopf schoss sowie einen weiteren Leutnant schwer verletzte, bevor er überwältigt werden konnte.
Der Staatsanwalt beschrieb den Angeklagten als jemandem, der in einer Traumwelt lebt und glaubt, alles sei wie im Videospiel:
"...du startest ein Massaker und bekommst Punkte für's Töten."
2009 stand GTA in der Kritik, nachdem ein Teenager ausrastete und auf seiner Tour drei Männer, davon zwei Polizisten, tötete. Auch im Zusammenhang jüngsten Ereignisse in London fand die Spielserie Erwähnung.
caesar025 schrieb am 20.09.2011 um 23:04 Uhr
Sebastian Vettel hat in seiner Kindheit nur Need for Speed gezockt!