Dienstag

6. September 2011, 19:49

Ehemaliger GameStar-Redakteur rechnet mit Videospieljournalismus ab
Autor: Gabriel Bieber

In seinem Kommentar auf Spiegel Online geht der ehemalige stellvertretende Chefredakteur der Gamestar Christian Schmidt auf den deutschen Spielejournalismus ein. Er ruft die Journalisten dazu auf, mehr über die Spiele und ihre Bedeutung für die Kultur zu reflektieren. Christian Schmidt prangert außerdem das einseitige Textformat an, in dem nüchtern alle Informationen aufgezählt werden.

Ein Problem für die Journalisten ist außerdem die Unterbezahlung, selbst bei großen Verlagen. Auch der Umsatz dieser Seiten geht zurück, weswegen mittlerweile viele Publikationen die Testaufgaben mittlerweile an Praktikanten vergeben. Zum Vergleich zieht er den Mindeststundenlohn für Reinigungskräfte an. Ein freier Autor verdient teilweise weniger als eine Reinigungskraft. Laut Christian Schmidt müsste sich der deutsche Spielejournalismus deutlich ändern.


"Sie muss neue Erzählweisen finden; sie muss Geschichten über Spiele erzählen, nicht nur Geschichten aus Spielen."



Kommentare (2)

#1

GamingEconomist schrieb am 06.09.2011 um 20:17 Uhr

Ein Glück dass ich mir diesen Schuh nicht anziehen muss :-)
#2

Jack schrieb am 07.09.2011 um 06:46 Uhr

dito, ist schon fast unsinnig was er sagt, da sich die zeiten geändert haben mit dem new age journalism