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Prinz Harry verdankt Videospielen sein Aiming

Krieg in Afghanistan: Prinz Harry verdankt Videospielen sein Aiming

News 24.01.2013
von
Stephan Göricke

Der Guardian hat einen Artikel über den Krieg in Afghanistan veröffentlicht, zu dem Prinz Harry Stellung bezog. Dort schildert er, wie das Spiel im Krieg funktioniert:

"Wenn es Leute gibt, die unseren Jungs Böses wollen, dann nehmen wir sie aus dem Spiel. Wir nehmen ein Leben um ein anderes zu schützen."
Ganz anders scheint das Zabiullah Mujahid, ein Sprecher der Taliban zu sehen, wie der Guardian weiter berichtet. 
"Der junge Prinz ist ein Feigling, der vom Kampf gegen die Mudschaheddin oder ‘heiligen Krieger’, wie sich die Militanten selbst bezeichnen, davonlief. Ich glaube nicht, dass er sich an den Kämpfen beteiligt. Vielleicht hat er die Mudschaheddin in einem Film gesehen, aber das war es dann auch."
Der Presse sagte Prinz Harry bereits, dass er seinen Job als Co-Pilot-Schütze eher mit einem Videospiel vergleiche und hierbei von den Stunden am Joystick von Videospielen profitiere. Bei den Taliban macht man sich eher über ihn lustig, indem man behauptet, dass ein Co-Pilot nicht die Intelligenz bräuchte, um zu wissen, dass man sich im Krieg befände. Mujahid meint dazu ebenfalls:

"Ich glaube, er hat ein mentales Problem, deshalb sagt er, dass es ein Spiel ist. Diese Art von Menschen leben wie Diplomaten in Afghanistan, sie können es nicht riskieren, sich gegen die Mudschaheddin zu stellen."
Der Prinz, der zuständig ist um die Hellfire Luft-Boden-Raketen abzuschießen und das 30mm Maschinengewehr zu bedienen, empfindet das Ganze als eine “Freude”.

"Es ist eine Freude für mich, weil ich einer jener Menschen bin, die das Spielen an der PlayStation und Xbox lieben. Ich denke daher, dass ich mit meinen Daumen recht nützlich bin."
Da er laut Mujahid nie an Kriegsoperationen beteiligt war, konnte er auch nie die britischen Opfer sehen, die ökonomischen Schäden und die Soldaten, die in Helmand lebten. Aber er meint es nicht böse mit dem Prinzen und verzeiht die Bemerkungen, da er sich mental eben nicht im Krieg befindet. Letztendlich tut der Prinz auch Gutes und ist ein starker Befürworter von Wohltätigkeitsorganisationen, die verletzte Soldaten unterstützen, darunter auch “Help for Heroes” (Hilfe für Helden). 2011 trat er verwundeten Soldaten bei, die in einer Spendenaktion zum Nordpol wanderten.

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Stephan Göricke
Stephan Göricke
Chefredakteur von Next-Gamer. Salutiert vor Hideo Kojima, Naughty Dog und Sony Santa Monica.

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