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am 28. November 2012

Take-Two-Chef Strauss Zelnick hat die GTA-Serie mit der James Bond-Filmreihe verglichen. Der Grund für die Popularität von GTA liegt unter anderem an dem Fakt, dass die Spiele in etwas größeren Abständen erscheinen und somit etwas besonderes darstellen.

Dasselbe sehen wir laut Zelnick auch bei Agent 007, schließlich werden James Bond-Filme typischerweise auch nicht alle zwei Jahre veröffentlicht.

Zelnick kam auch auf Call of Duty und Activision zu sprechen. Er lobte Activision-CEO Robert Kotick und die verschiedenen Entwicklerteams, die nötig sind, um jedes Jahr ein qualitativ hochwertiges Produkt zu veröffentlichen. Was für Activision und Call of Duty funktioniert, sei aber nicht der richtige Weg für Take-Two.

Um diesen Weg einschlagen zu können, muss ein Unternehmen Risiken eingehen. Es kann schnell passieren, dass die Spiele von Jahr zu Jahr an Popularität verlieren. Take-Two ist nicht bereit, dieses Risiko mit GTA einzugehen.

Um seinen Standpunkt zu verdeutlichen, hat er auf der Credit Suisse 2012 Technology Conference auch ein aktuelles Beispiel genannt: Call of Duty: Modern Warfare 2.

Das Spiel hat sich sehr gut verkauft und konnte am ersten Tag einen Umsatz von 500 Millionen Dollar erwirtschaften. Dennoch hat das Spiel kommerziell nicht so gut abgeschnitten wie das letztjährige Call of Duty: Modern Warfare 3. Zelnick sieht daran erste Anzeichen einer sinkenden Popularität.

“Das war nie der Fall mit einem unserer Spiele. Wir verkaufen jedes Mal noch mehr.”

Zelnick hat zudem bestätigt, dass die komplette GTA-Serie zusammen bisher 125 Millionen Mal an den Handel ausgeliefert wurde.

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