Es lief im bisherigen Geschäftsjahr nicht besonders gut für Namco Bandai. Games wie Tekken 6 spülten nicht gerade viel Geld in die Kasse. Das Entwicklerstudio plant daher jetzt unter dem Projektnamen "Bandai Namco Group Restart Plan" einen Neuanfang. Unter anderem soll es Änderungen in der "Konzernstrategie" sowie Einsparungen geben, um das Studio "schneller und profitabler" zu machen. Das Unternehmen plant, bis zum Ende des Fiskaljahres 2011 etwa 630 Angestellte zu entlassen. Derzeit beschäftigt Namco Bandai rund 7000 Mitarbeiter. Des Weiteren sollen Präsidenten und represäntative Direktoren der Gesellschaften Bandai Namco Group, Namco Bandai Games und Namco Limited gleichzeitig als Direktoren der Dachgesellschaft Namco Bandai Holdings fungieren. Durch diese Verbindungen will die Firmengruppe verkürzte Entscheidungswege bei einer gleichzeitigen Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Unterfirmen erreichen. Namco Bandai wird zukünftig mit Shukuo Ishikawa, President und Representative Director der Namco Bandai Holding, der nun auch als President und Representative Director von Namco Bandai Games fungiert, und dem bisherigen President Shin Unozawa, der von nun an als Vice President und Representative Director von Namco Bandai Games agieren wird, von einer Doppelspitze geleitet.
Ferner wird das operative Geschäft in zwei virtuelle Organisationsstrukturen aufgeteilt. Die "Production Group" kümmert sich um inhaltliche Kreationen, die "Publisher Function" fortan um die Vermarktung.
Oberstes Ziel ist es natürlich, die Qualität zukünftiger Produkte zu sichern. In Japan gründete man übrigens kürzlich die Tochtergesellschaft Namco Bandai Live, die mit der Organisation von Events und Live-Acts Promotion betreiben soll.
Quelle: Gamesmarkt