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Metal Gear Survive versucht mit Koop, Survival und Stealth zu überzeugen

Die Metal Gear Solid Serie soll auch ohne Hideo Kojima fortgesetzt werden – Konami kündigte als Stand Alone „Metal Gear Survive“ an, ein Koop-basiertes stealth Game, das an Metal Gear Solid: Ground Zeros anknüpft. Der Titel erscheint vorraussichtlich 2017 für die Playstation 4, Xbox One und PC via Steam.

Das Erste, was wir sehen: Mother Base brennt, Soldaten versuchen, den Flammen zu entkommen, Kazuhira Miller, Snake und der Helikopter, mit dem sie ankamen, werden eingeblendet.  Das Ende des Spiels Metal Gear Solid: Ground Zeroes. Diejenigen, die es gespielt haben, werden sich an das abrupte Ende erinnern und dem Wunsch nach mehr. Genau dort setzt Metal Gear Survive an und erzählt die Geschichte der Mother Base Soldaten nach der Endsequenz von Metal Gear Solid: Ground Zeroes.

Das Nächste, was passiert: Mother Base, oder zumindest Teile davon, sowie Soldaten, Fahrzeuge und alles, was nicht außer Reichweite ist, wird in ein unerklärliches Wurmloch mitten im Himmel gesogen und verschwindet in dessen Schlund. Im nächsten Moment befinden sich die Soldaten in einer Art Paralleldimension und vor ihnen erstreckt sich eine weite, staubige Wüstenlandschaft, gespickt mit den Überresten von Mother Base und anderen Metallteilen von nicht mehr erkennbaren Strukturen.

Nicht nur die groteske Landschaft und die Tatsache, dass man sich nun an einem völlig fremden Ort befindet, machen den Soldaten zu schaffen. Der Spieler sieht sich einigen unheimlichen Kreaturen gegenüber, einer „biologischen Bedrohung“, die alles daran setzen, dir ein Game Over zu bescheren. Konami hat sich hier anscheinend an Zombies orientiert, auch wenn die Monster etwas anders aussehen, das Verhalten entspricht aber durchaus den hungrigen Untoten, die man aus zahlreichen anderen Spielen kennt.

Es wurde schon jetzt viel Kritik gegenüber dem Trailer geäußert, gerade auch, dass es nur „ein weiterer Zombieshooter“ ist. Ich denke man sollte in der Hinsicht offen sein, was Metal Gear Survive angeht und erst einmal abwarten, was sich Konami hat einfallen lassen. Neben den unvermeidlichen Zombiekreaturen gibt es außerdem einige interessante Waffen – das, wovon Metal Gear bisher immer profitiert hat. Im Trailer waren zwar keine meterhohen Roboter zu sehen, aber dafür hat mich persönlich der vorgestellte Bogen mitsamt speziellen Pfeilen positiv überrascht.

Neue Waffen und eine biologische Bedrohung machen Neugierig auf Metal Gear Survive

Konami ließ verlauten, dass man außerdem seinen Soldaten individuell gestalten kann, ähnlich wie in Metal Gear Solid: The Phantom Pain. Das Game ist im Online-Koop (bis zu 4 Spieler) aber auch im Single-Modus spielbar und verspricht eine Mischung aus Stealth, Survival und eben Multiplayer zu werden. Ob Metal Gear Survive mit den Vorgängern Ground Zeroes oder The Phantom Pain verknüpft werden kann, ließ Konami zunächst unbeantwortet, in dem Falle heißt es also Abwarten und Tee trinken, sicher ist aber, dass MG Survive als Stand Alone auf den Markt kommen und kein Vollpreistitel werden soll.

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