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Kojima Productions: Studiogröße soll überschaubar bleiben – aber eine echt gute Küche bieten

Das neue Kojima Productions nimmt langsam Form an. Hideo Kojima macht sich Gedanken über die Studiogröße — und erklärt, weshalb er nicht mehr als 100 Entwickler einstellen möchte. Und warum gut ausgestattete Küchen wichtig sind.

Metal Gear Solid-Chefentwickler Hideo Kojima hat vor einigen Monaten ein neues Studio gegründet — welches genauso heißt wie sein altes. Das neue Kojima Productions befindet sich noch in der Aufbauphase und Kojima himself bereist die Welt, um sich Inspiration zu holen, was für eine Art Studio seine neue Entwicklerschmiede werden soll.

Hideo Kojima hat in den vergangenen Monaten verschiedene westliche Entwickler besucht (Game Reactor berichtet), um sich die Technik anzusehen, mit der gearbeitet wird — und somit letztendlich eine Engine zu finden, die für sein neues Team wie geschaffen ist. Aber auch die Studiokultur hat er dabei genauer beobachtet.

Besonders Media Molecule hat es ihm dabei angetan. Das Studio hinter Little Big Planet überzeugte den Japaner mit seiner familiären Atmosphäre — und der Menge an Frauen, die im Studio arbeiten. In Japan sind Frauen im Gaming-Biz immer noch eine Seltenheit.

Kojima sein neues Team vergleichsweise klein halten, um jeden Angestellten persönlich kennenlernen zu können.

„Das Metal Gear Solid-Team bestand damals aus über 200 Leuten, so in etwa…“

Kojimas Übersetzer ergänzt: „Er möchte direkten Kontakt zu den Entwickler aufnehmen. Deswegen wird das neue Studio um die 100 Leute groß sein, aber nicht mehr als das.“

Was Kojima außerdem auf seiner Weltreise etwas amüsiert festgestellt hat: Küchen sind bei Spieleentwicklern sehr wichtig. Allein bei DICE stünden 40 Mikrowellen und unzählige Kaffeemaschinen in der Küche. Ein Bild, das er in vielen Studios gesehen habe. Es ist also offenbar wichtig, seine Entwickler mit Essen und Kaffee zu versorgen.

Zuletzt verriet Kojima, dass sein erstes neues Spiel für Fans von The Division und Uncharted zugänglich sein soll und auf den ersten Blick enttäuschend normal wirken könne. Die experimentelle Natur des Spiels würde man erst entdecken, wenn man es selbst spielt.

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