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Injustice 2 – Prügelei Deluxe auf der gamescom getestet

Bereits der Vorgänger von Injustice 2 begeisterte viele Gamer durch seine packenden Prügeleien im DC Comics Universum, der Nachfolger will es noch besser machen. Geht das überhaupt? Ja, es geht! Denn die Einführung des Individualisierungskonzeptes seiner Lieblingshelden reicht viel weiter als die simplen Skins im Vorgänger, sowohl grafisch als auch soundtechnisch hat dieser Titel wieder einiges zu bieten und lädt zu stundenlangen, nicht wirklich eintönigen Schlägereien ein, die von lässigen Sprüchen und brutalen Animationen permanent begleitet werden.

injustice-2Frust ablassen: Superman vs Batman, ein Kampf der Giganten

Wie bereits einschlägig bekannt und nicht anders zu erwarten, hat natürlich jeder Held und jede Heldin ein eigenes Repertoire an Kampfmoves und Spezialattacken. Letztere haben es wie schon beim Vorgänger ordentlich in sich. Sobald die Spezialattacke vollständig aufgeladen ist, kann diese ausgeführt werden und belohnt dann beide Spieler mit einer cinematischen Sequenz der Extraklasse. Absolut spektakulär inszeniert ist zum Beispiel die Spezialattacke von Supergirl, die ihren Feind mit einem heftigen Hieb zunächst aus der Erdatmosphäre rausboxt, ihn anschließend eine Runde um die Sonne hinterherschleift, durch den Asteroidengürtel schleudert, mit ihrem Laserblick grillt und dabei noch ein paar Asteroiden gleich mit halbiert, welche dann kurz nach dem gebeutelten Kontrahenten auf selbigem einschlagen.

Dass diese Tortur natürlich überaus viel Schaden nach sich zieht, versteht sich von selbst. Einfach brillant!  Und immer wieder schön anzuschauen. Gerade in solchen Momenten fühlt man sich seinen Helden noch ein bisschen verbundener, und die flüssigen Szeneriewechsel machen die Arenen schön abwechslungsreich, so dass auch hier immer wieder ein stimmiger Fluss  besteht, der die Kämpfe niemals langweilig werden lässt. Und dann wäre da noch das neue Ausrüstungssystem für die jeweiligen Charaktere, dass mit der Zeit immer bessere Gegenstände freischaltet. In den einzelnen Matches sammelt der Spieler nämlich für jeden der 28  Comicfiguren Erfahrung, was wiederum zu besseren Items führt, die auch optisch einen Einfluss auf die Gestalten haben.

Die Kloppereien sind schnell, schön anzusehen und im Vergleich mit dem Vorgänger nochmal eine ganze Prise packender. Es wird getreten, geboxt, geschossen, gesprengt und getrickst, was die Engine hergibt! In Kombination mit den satten Soundeffekten und selbstbewussten Sprüchen hat WB Interactive hier definitiv ein gutes Paket geschnürt, dass nicht nur Fans des ersten Teils auf ihre Kosten kommen lässt. Die comicreife Machart und das flüssige Gameplay laden dazu ein, sich ganze Nachmittage auf der Xbox One oder PS4 zu prügeln. Aber Vorsicht! So manche Partie könnte leicht dazu führen, dass man sich ein Grinsen à la Joker zuzieht, dass bekanntermaßen so schnell nicht wieder verschwindet!

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