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Girls & Panzer: OVA Sammlung im Test

Allgemeines

Auf der Blue-ray befindet sich eine Sammlung von sechs OVAs, die jeweils kleine, eigenständige Geschichten erzählen. Die Geschichten tragen nicht zu der Hauptstory bei, verlaufen jedoch parallel dazu. Die Gesamtlaufzeit beläuft sich auf etwa 71 Minuten, wobei (fast) jede OVA in etwa 12 Minuten dauert.

Als Sprachen stehen, wie auch im ersten und zweiten Volume, Deutsch und Japanisch – beides mit deutschen Untertiteln – zur Verfügung. Als Extras stehen sowohl der Ending-, der Opening-Song, japanische Promo-Clips, Trailer und eine Bildergalierie bereit.

Die Kosten der OVA Sammlung beträgt bei amazon ab etwa 26€ und passt zudem in den dazu vorgesehenen Sammelschuber, der beim ersten Volume dabei ist.

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Handlung

OVA #1 Water War

Die Mädchen planen an den Strand zu gehen, vorher gehen sie jedoch noch Bikinis der anderen Art shoppen.

OVA #2 Survival War

Die Mädchen gehen auf einen Camping-Ausflug, wo sie typische Probleme – wie zum Beispiel Zelteaufbauen oder Essen zubereiten – meistern müssen.

OVA #3 Schoolship War

Die Mädchen widmen sich der Geschichte von Schulschiffen und begeben sich auf eine Expedition auf ihrem eigenen Schiff.

OVA #4 Anglerfisch War

Die Mädchen führen zu einem Lied den peinlichem Anglerfisch-Tanz auf – genauso wie damals, als sie dies zur Bestrafung machen mussten.

OVA #5 Snow War

Ein paar der Mädchen kundschaften die Schnee-Landschaft für Ihren nächsten Angriff aus und fachsimpeln unterdessen über Kälteschutzmaßnahmen.

OVA #6 Party War

Die Schule feiert ihren Sieg auf einer kleinen Party, die sich schnell in einen Talentwettbewerb zwischen den unterschiedlichen Teams verwandelt.

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Meinung

Die einzelnen kleinen Geschichten sind lustig anzuschauen und unterhalten einen recht gut. Vor allem die sechste OVA „Party War“ ist sehr zu loben, da sie mit den kleinen Aufführungen bei der Talentshow und der Anspielung auf „Power Rangers“ überdurchschnittlich lustig heraussticht.

Die vielen Details, die in den jeweiligen OVAs offenbart werden, liefern einem interessante Hintergrundinformationen zum Setting, ohne dabei auf die Hauptstory einzugehen. Dies hat jedoch auch zufolge, dass sie eigentlich überflüssig sind.

Neben ein paar Logikfehlern – wie zum Beispiel der Tatsache, dass eines der Mädchen in einer eiskalten Umgebung über kalte Füße plagt, trotzdem im Rock rumläuft – bietet die Sammlung der OVAs neben einer Menge Humor auch noch einen großen Spoiler zum dritten Volume.

Zu der Animation lässt sich nichts Negatives sagen, ganz im Gegenteil. Der Stil ist trotz bzw. gerade wegen seiner Schlichtheit angenehm anzuschauen, so ist es auch entschuldbar, wenn ab und zu mal Nasen oder Münder kurz verschwinden.

Die Synchronisation ist – wie bei den bisherigen 8 Folgen – sehr passend gewählt und gut gelungen. Auch die Musik und die verwendeten Geräusche sind an sich einwandfrei. Das Problem liegt jedoch in dem Zusammenspiel dieser drei Dinge. In der meisten Zeit ist entweder die Hintergrund-Musik oder irgendein Geräusch viel zu laut, sodass das Zuhören mit der Zeit unangenehm und anstrengend wird.

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