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 | The Saboteur |
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| 15.12.2009, Dienstag | Autor: Luise Künnemann |
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Auch die deutsche Synchronisation ist gut gelungen, auch wenn die Animationen der Lippen leider nicht angepasst wurden. Zusätzlich könnt ihr Untertitel einblenden lassen, wenn ihr mit dem französischen Dialekt nicht zurecht kommt. Sehr nett ist ebenso, dass es sich bei dem Gesprochenen teilweise um Umgangssprache handelt, was das Untergrund-Feeling ebenso bestärkt. Auch der Humor kommt in The Saboteur nicht zu kurz, so finden sich zahlreiche kleine Spitzen gegen die verschiedenen Nationen, vor allem aber gegen die Deutschen. Jules meinte kurz vor seinem Tod, er sei eben ein Franzose und daher unhöflich, beim Passieren der Grenze nach Deutschland hält er Sean außerdem an, bloß vorsichtig zu sein, und dieser stellt daraufhin fest: "Hätte ich bloß die Lederhosen angezogen". Auch der Begriff "Krauts" für Deutsche ist bei deutscher Synchronisation zwar erst mal etwas gewöhnungsbedürftig, aber durchaus amüsant. Drückt ihr auf die Hupe (L3), lässt Sean Sprüche los wie: "Heut ist nicht Sonntag, Oma!" und die Trophäen glänzen mit hübschen Aufträgen à la "Küsse 50 Frauen", "Rauche viel zu viel" oder "Überlebe einen Sprung vom Eiffelturm".
The Saboteur ist ein reines Einzelspieler-Erlebnis, das ihr mit Downloads pimpen könnt. So steht bereits seit dem 03.12. die "Mitternachtsshow" bereit, die euch gratis mehr Frauen in Topless-Bars zeigt und weitere Verstecke freischalten lässt – danke, EA. Aber nicht nur der freizügige Smalltalk und die vielen barbusigen Frauen sind ein Grund für die Entscheidung der USK, The Saboteur nur Erwachsenen zugänglich zu machen. Auch die brutale Darstellung von Morden durch das NS-Regime, die blutigen Handgemenge und Schießereien sowie die Tatsache, dass sich der Bildschirm, wenn ihr verwundet werdet, immer mehr mit Blutspritzern füllt, sind nicht lustig. Ausnahmsweise ist das rote Siegel der Behörde also mal eine berechtigte Einschätzung. Auch wenn die Nacktheit als Menüpunkt in den Einstellungen vorhanden ist und sich lustigerweise ausschalten lässt.
Wenn ihr Sean übrigens dumm in der Gegend herumstehen lasst, zündet er sich eine Zigarette an und schadet somit seiner Gesundheit. Woher kennen wir das? Genau, aus der Metal Gear Solid-Reihe. Und aus dem wahren Leben.
Das Spiel ist eher arcadelastig und legt keinen erhöhten Wert auf realitätsgetreue Umsetzung, so mein Eindruck. Sean kann per Tastendruck sprinten wie ein Weltmeister, Autos hüpfen über Klippen, als hätten sie das Gewicht einer Feder und, vielleicht der wichtigste Fakt, überall tauchen imaginäre Symbole auf, so zum Beispiel eine kleine rote Uhr, wenn ihr einen Zeitzünder betätigt, oder ein gelber Pfeil, der ein Ziel markiert. Nicht nur die Farben Schwarz und Weiß spielen in The Saboteur eine Rolle, sondern auch Rot und Gelb. So färbt sich ein kleiner Kreis um euer Radar herum gelb ein, wenn ihr euch vor Deutschen verdächtig verhaltet, rot blinkt es, wenn ihr Alarm auslöst. Dementsprechend hat jeder Feind eine Aura, die ihn umgibt – gelb leuchtet sie bei Verdacht, rot, wenn ihr entdeckt wurdet. Dann erscheint auch ein roter Kreis auf dem Radar, aus dem ihr verschwinden müsst, um dem Alarm zu entkommen. Fersengeld solltet ihr spätestens dann geben, wenn ihr vor roter Farbe auf dem Bildschirm kaum noch was erkennen könnt, also sehr verwundet seid.
Für bestimmte Handlungen, zum Beispiel im Kampf, erhaltet ihr Belohnungen, die wiederum Vergünstigungen freischalten. Eine der ersten, die ihr innerhalb einer Mission bekommt, heißt "Auf die irische Art" – ihr schlagt zwei Deutsche zusammen und schaltet so einen neuen Angriff frei.
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Von: Goldi | 17.12.2009 - 14:54Uhr |
Sehr schöner Test, jetzt habe ich richtig Lust auf das Spiel bekommen und werde es mir demnächst zulegen. Danke an Luise:) |
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| Release: | 03.12.2009 |
| Plattform/en: | PlayStation 3  Xbox 360 
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| Medienformat: | versch. Medienformate |
| Genre: | Action |
| Publisher: | Electronic Arts |
| Entwickler: | Pandemic Studios |
| Links: | |
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