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 | The Saboteur |
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| 15.12.2009, Dienstag | Autor: Luise Künnemann |
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Mein persönlicher Ersteindruck von The Saboteur war nicht der allerbeste. Unter anderem, weil das Setting des Spiels nicht gerade eines ist, das zu meinen liebsten zählt: das "Dritte Reich". Ich frage mich, ob es nicht langsam mit Titeln reicht, die sich um die grausamen Verbrechen der Deutschen und einen unschlagbaren Widerstand drehen. Dementsprechend muss The Saboteur in Sachen Gameplay einiges draufhaben, um mich begeistern zu können.
Von hübschen Bardamen und süßen Blondchen Das eigentliche Spiel beginnt mit einer ganz wundervollen Aussicht: einer schlanken Dame, die sich in einer Topless-Bar ihr Portemonnaie voll tanzt und singt. Die Kamera schwenkt zum Protagonisten des Spiels und ihr erlebt einen kleinen Dialog in der Pariser Bar in Montmartre. Ihr schlüpft in die Rolle von Sean Devlin, einem irischen Mechaniker, der sich zum Rennfahrer mausern wollte. Die Rahmenhandlung ist jedoch in Paris angesiedelt. So trefft ihr auf Luc, der gerade einen Widerstand gegen das NS-Regime beschwört und eure Hilfe braucht. Ihr fahrt los und jagt einen deutschen Tank in die Luft, nachdem ihr den Sprengstoff von den "Krauts" gestohlen habt. Fortan arbeitet ihr mit Luc, doch zunächst erfolgt eine Rückblende nach Irland drei Monate zuvor. Eure erste Mission in diesem kleinen Prolog heißt "Bessere Zeiten" und genauso fühlt es sich auch an: Ihr kurvt mit Jules, der für Sean wie ein Bruder ist, durch idyllisches irisches Weideland in Richtung Deutschland, die Sonne scheint und die Kulisse der saftigen Landschaft bilden nebelumwobene Berge. Sean soll ein Rennen mit dem Aurora seines Chefs Vittore gewinnen, an dem er selbst noch herumgeschraubt hat. Die beiden Männer freuen sich während der Fahrt schon auf eine Horde schöner deutscher Blondinen, die sie nach Seans Sieg umwerben wird. Doch natürlich kommt alles anders ... ihr ahnt es schon.
 Wie so oft im Leben ist es auch beim großen Preis von Saarbrücken 1940 nicht möglich, erster zu werden, dafür aber erster Verlierer. Nicht etwa aufgrund fahrerischen Versagens, sondern weil euch der blonde, blauäugige Arier Dierker aus seinem Silberpfeil heraus die Reifen zerschießt, sobald ihr ihn überholt. Und dabei hat sich Sean doch extra was Schickes für diesen Anlass angezogen, nachdem er in der Nacht zuvor eine alte Bekannte vernascht hat. Auf deren Frage, woher Sean seine Narben habe (wieso kommt mir das bloß so bekannt vor?), antwortet der Tiger: "Für eine Nacht haben wir genug geplaudert, Baby". Hätte sich Sean mal nicht zuvor mit Dierkers Schergen angelegt, denn nun hat er dessen Zorn auf sich geladen – und will sich im Gegenzug für die Aktion beim Rennen wieder rächen. So ziehen Sean und Jules los, um Dierkers Auto über eine Klippe zu manövrieren, was auch gelingt. Nur leider bezahlt Jules das mit dem Leben. Sean wird unterstellt, er sei ein britischer Agent, der eine NS-Organisation in Saarbrücken, der auch Dierker angehört, ausspioniert. In einer beeindruckenden Szene wird euch das wahre Gesicht des abartigen Patrioten gezeigt. Er erschießt Jules, nachdem Devlin nicht gesteht, ein Spion zu sein und der Bildschirm färbt sich schwarzweiß.
Nun müsst ihr zunächst aus der Fabrik, die mich persönlich von der Aufmachung her an das schon etwas ältere Red Faction erinnert hat, und anschließend aus Deutschland fliehen. Doch die Deutschen sind in Irland eingefallen. Sean flieht mit Jules' Schwester Veronique nach Paris, das ebenfalls von den Deutschen besetzt ist. Drei Monate später trifft er auf Luc und hier kommt ihr als Sean wieder ins Spiel.
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Von: Goldi | 17.12.2009 - 14:54Uhr |
Sehr schöner Test, jetzt habe ich richtig Lust auf das Spiel bekommen und werde es mir demnächst zulegen. Danke an Luise:) |
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| Release: | 03.12.2009 |
| Plattform/en: | PlayStation 3  Xbox 360 
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| Medienformat: | versch. Medienformate |
| Genre: | Action |
| Publisher: | Electronic Arts |
| Entwickler: | Pandemic Studios |
| Links: | |
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