Next Gamer http://www.next-gamer.de Tests, News, Vorschauen, Specials und mehr zu PC- und Videospielen • Next-Gamer.de Thu, 22 Sep 2016 09:56:56 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.5.4 Yooloo: Das einfachste Kartenspiel der Welt im Test http://www.next-gamer.de/yooloo-das-einfachste-kartenspiel-der-welt-im-test/ http://www.next-gamer.de/yooloo-das-einfachste-kartenspiel-der-welt-im-test/#respond Wed, 07 Sep 2016 18:28:03 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=114095 Spiels. Ein Kartenspiel, vielleicht besser als jede App mit simplen Spielprinzip und hohem Spannungsfaktor. Hört sich doch gut an. Natürlich haben wir die Versprechungen der Entwickler auf die Probe gestellt. Ob Yooloo hält, was es verspricht, lest ihr im folgenden Artikel.[/intro] Nach dem Auspacken des Kartenspiels, halten wir zunächst einen Kartensatz mit insgesamt 90 Karten […]

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Spiels. Ein Kartenspiel, vielleicht besser als jede App mit simplen Spielprinzip und hohem Spannungsfaktor. Hört sich doch gut an. Natürlich haben wir die Versprechungen der Entwickler auf die Probe gestellt. Ob Yooloo hält, was es verspricht, lest ihr im folgenden Artikel.[/intro]

Nach dem Auspacken des Kartenspiels, halten wir zunächst einen Kartensatz mit insgesamt 90 Karten in der Hand. Dazu kommt ein DIN A5-Faltblättchen mit den Regeln. Es sieht also wirklich so aus, als seien die Regeln nicht sonderlich kompliziert. In diesem Punkt hält die kleine Firma aus Bremerhaven schon einmal Wort. Es dauert nicht viel länger als drei Minuten und die erste Partie kann beginnen. Dennoch wird es in Kürze eine leicht überarbeitete Regelversion von Yooloo geben. Da nach den Testspielen vereinzelt Fehler in der Handhabung auftraten, haben die Entwickler den Regeltext nun noch einmal überarbeitet. Mit der uns bereits vorliegenden Fassung sollten damit aber auch wirklich alle Missverständnisse beseitigt sein.

Keine große Vorbereitungszeit

Bei Yooloo steht das unkomplizierte Spielen im Vordergrund. So braucht es auch keine große Zeit für die Vorbereitung des Spiels. Jeder Spieler erhält einen Kartenstapel, in denen sich Spielkarten mit den Zahlen von 1 bis 10 befinden. In der Mitte gibt es weiterhin einen weiteren Stapel mit zehn Punktekarten, die ebenfalls die Werte von 1 bis 10 enthalten. Die 1 liegt dabei oben, die anderen Karten folgenden dann in der entsprechenden Reihenfolge. Das war’s dann auch schon. Das Spiel kann beginnen.

Jetzt sortieren alle Spieler ihre eigenen Karten in beliebiger Reihenfolge, die später im Verlauf des Spiels auch nicht wieder verändert werden darf. Das Regelwerk räumt den Spielern dafür 60 Sekunden ein. Meist geht das Sortieren aber schneller vonstatten.

yooloo-kartenspiel-02

In wenigen Minuten durch das Spiel

Dann beginnt der erste Spieler die oberste Karte seines vorsortierten Stapels aufzudecken. Ihm folgen seine Mitspieler reihum. Wurden alle Karten aufgedeckt, kommt es zur Auswertung. Gewonnen hat der Spieler mit dem höchsten gespielten Kartenwert. Wurde der Zahlenwert jedoch von mehr als einem Spieler aufgedeckt, fällt sie aus der Wertung. Es gewinnt also die höchste Spielkarte, die nicht mehrfach gespielt wurde.

Der Gewinner der Runde nimmt sich die oberste Punktkarte vom Stapel in der Tischmitte. Durch die oben beschriebene Regel kann es natürlich auch vorkommen, dass es keinen Rundengewinner gibt. In diesem Fall wird die oberste Punktekarte beiseitegelegt. Der Gewinner der folgenden Runde darf sich dann über gleich zwei gewonnene Punktekarten freuen.

Gibt es in der letzten zehnten Runde keinen Gewinner, kommt es zum sogenannten Showdown. Jeder Spieler wählt sich eine seiner zehn Spielkarten und legt sie verdeckt vor sich ab. Nach dem gewohnten Vorgehen decken nun wieder alle Spieler ihre Karten auf und der Gewinner der letzten Punktekarte wird ermittelt. Gegebenenfalls muss der Showdown wiederholt werden, sollte sich erneut kein Gewinner finden lassen.

yooloo-kartenspiel-01

Am Ende werden die Werte der gesammelten Punktekarten addiert und so der Sieger des Spiels steht fest. Gemäß der Spielanleitung werden insgesamt zehn Spiele gespielt, bevor der endgültige Gewinner feststeht. Ihr könnt die Spieldauer aber natürlich nach Belieben verändern. Ein Durchlauf dauert in der Regel nicht mehr als 4-5 Minuten.

Besser als die meisten Apps?

Abschließend stellt sich die Frage, ob Yooloo denn nun wirklich besser ist als „vielleicht jede App“. Yooloo ist sicherlich ein sehr unterhaltsames Kartenspiel. Nicht besser als jede App, aber besser als die meisten von ihnen. Vielleicht kann man sich darauf einigen.

Das Spielprinzip ist wirklich verdammt simpel. Dennoch gilt es ein paar taktische Überlegungen zu treffen. Da es mit zunehmender Rundenzahl mehr Punkte zu holen gibt, lohnt es sich möglicherweise seine stärksten Karten recht weit unten im Kartenstapel einzusortieren. Die anderen Spieler könnten jedoch ähnlich denken, so dass am Ende die entgegengesetzte Strategie zum Erfolg führt. Am Ende gehört sicherlich eine gute Portion Glück dazu, aber auch ein Pokerface kann bestimmt nicht schaden. Nach vielen Yooloo-Runden kann ich sagen, dass es sich wirklich anbietet, die gelegten Karten reihum aufzudecken. Es erhöht die Spannung ungemein, auch wenn es regeltechnisch keine Auswirkung hätte, wenn alle Spieler ihre Karten zeitgleich herumdrehen würden. Ein weiteres Plus für Yooloo ist, dass es sich mit bis zu acht Spielern spielen lässt. Es eignet sich auch für etwas größere Runden, auch wenn dann der Chaosfaktor immer größer wird. Doch auch das muss ja nicht unbedingt schlecht sein.

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Dominion: Empire-Erweiterung kommt im September http://www.next-gamer.de/dominion-empire-erweiterung-kommt-im-september/ http://www.next-gamer.de/dominion-empire-erweiterung-kommt-im-september/#respond Thu, 01 Sep 2016 17:32:31 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=114090 Dominion ist eines der erfolgreichsten Brettspiele der letzten Jahre. Viele Dominion-Fans werden sich daher wohl jetzt schon auf die Veröffentlichung von Dominion: Empire freuen. Die Erweiterung sollte schon in Kürze in den Läden stehen. Das Paket lässt natürlich nur spielen, wenn ihr Besitz des Basisspiels seid. Weiterhin könnt ihr Empire beliebig mit anderen Erweiterungen kombinieren. […]

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Das Brettspiel Dominion konnte sich 2009 die Auszeichnung „Spiel des Jahres“ sichern. Seit der Veröffentlichung wurde das Spiel immer wieder mit neuen Erweiterungen versorgt. Noch in diesem Monat gibt es mit der Empire-Erweiterung neuen Nachschub.

Dominion ist eines der erfolgreichsten Brettspiele der letzten Jahre. Viele Dominion-Fans werden sich daher wohl jetzt schon auf die Veröffentlichung von Dominion: Empire freuen. Die Erweiterung sollte schon in Kürze in den Läden stehen. Das Paket lässt natürlich nur spielen, wenn ihr Besitz des Basisspiels seid. Weiterhin könnt ihr Empire beliebig mit anderen Erweiterungen kombinieren.

Erstmals tauchen neue Spielkarten, genannte Landmarke, im Spiel auf. Sie sollen das Spiel noch vielseitiger und interaktiver machen. Ebenfalls neu sind die Schuldenmarker, die vollständig aus Kupfer bestehen. Überhaupt besticht Dominion: Empire mit einer besonderen Haptik. Die 56 Siegpunkt-Marker wurden aus Edelstahl bzw. Messing hergestellt.

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HTC Vive und VR – eine Welt ohne Grenzen? http://www.next-gamer.de/vr-eine-welt-ohne-grenzen/ http://www.next-gamer.de/vr-eine-welt-ohne-grenzen/#respond Thu, 25 Aug 2016 17:29:34 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=114045 Das Head-Mounted-Display wird von HTC in Kooperation mit Valve produziert und bietet dem Nutzer die Möglichkeit, sich in einem Raum von 5m x 5m (25m²) frei zu bewegen und mit der virtuellen Realität zu interagieren. Mithilfe zweier Steam-VR-Basisstationen (Lighthouse-System) wird die Position des Nutzers ermittelt. Bei einer Bildwiederholungsrate von 90Hz bietet die HTC Vive eine […]

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Dieses Jahr war die offizielle Markteinführung der HTC Vive und wir konnten sie live auf der gamescom testen. Was die VR-Brille ausmacht und wie hoch der Motionsickness-Faktor wirklich ist, haben wir für euch genauer unter die Lupe genommen.

Das Head-Mounted-Display wird von HTC in Kooperation mit Valve produziert und bietet dem Nutzer die Möglichkeit, sich in einem Raum von 5m x 5m (25m²) frei zu bewegen und mit der virtuellen Realität zu interagieren. Mithilfe zweier Steam-VR-Basisstationen (Lighthouse-System) wird die Position des Nutzers ermittelt. Bei einer Bildwiederholungsrate von 90Hz bietet die HTC Vive eine Auflösung von 1080 x 1200 Pixeln pro Auge, einen USB 2.0, 3.0, einen Kopfhörer- und HDMI-Anschluss.

Ich kann jedem, der Zugang zu einer HTC Vive oder die Möglichkeit hat, eine zu erwerben, nur empfehlen, sich auf dieses Abenteuer einzulassen.

Die HTC Vive ist also die Eintrittskarte in die virtuelle Welt. Der Spaß ist allerdings nicht ganz so günstig und kostet abgesehen von den 899€ auch einiges an Aufarbeitung, da die Rechnerleistung entsprechend hoch sein muss. Wir als Tester mussten uns glücklicherweise nicht um das Technische kümmern und konnten den nahtlosen Übergang von Realität zu VR sorglos genießen.

Da der Test mit der HTC Vive mein erstes VR-Erlebnis überhaupt gewesen ist, war ich direkt hin und weg. Ich tauchte in die Welt von Dota ein als Zuschauer eines Kampfes auf offener Ebene. Jede Kreatur neben mir wirkte riesig und ich konnte mich gar nicht satt sehen.

Dank eines Teleportsystems war es möglich, sich über die Map frei zu bewegen, mittels der Kontroller konnte man in das Spielgeschehen rein oder raus zoomen und so entweder direkt Seite an Seite mit den Bestien Teil der Schlacht werden oder einen guten Überblick des Geschehens auf der Karte bekommen.

Dicker Pluspunkt: Die Gefahr, gegen eine Wand zu laufen, während man sich in der virtuellen Realität aufhielt, wurde dadurch ausgemerzt, dass eine blau gekachelte Markierung erschien, wenn man sich zu weit zur Wand hin bewegte.

Rundum bietet die HTC Vive einen sehr hohen Tragekomfort und ist meiner Meinung nach auch vom Gewicht her angenehm bemessen. Da es keine integrierten Kopfhörer gibt, können diejenigen, die es ein bisschen leichter mögen, auf weniger klobige Headsets zurückgreifen, um Kopf und Nacken zu entlasten. Dank des Teleportsystems InGame gab es keinerlei Probleme mit Motionsickness oder dem Gleichgewicht, das Bild war insgesamt ausgesprochen gut und klar.

Das Einzige, was mich persönlich ein wenig gestört hat, war das Kabel hinten an der VR-Brille. Blind darüber zu stolpern stelle ich mir nicht allzu angenehm vor. Ansonsten war das Eintauchen in die virtuelle Realität eines der entspannten und vor Allem auch spannenden Erlebnisse. Ich kann jedem, der Zugang zu einer HTC Vive VR-Brille oder die Möglichkeit hat, eine zu erwerben, nur empfehlen, sich auf dieses Abenteuer einzulassen.

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Warhammer 40K: Inquisitor Martyr auf der Gamescom 2016 http://www.next-gamer.de/warhammer-40k-inquisitor-martyr-auf-der-gamescom-2016/ http://www.next-gamer.de/warhammer-40k-inquisitor-martyr-auf-der-gamescom-2016/#respond Sun, 21 Aug 2016 12:05:37 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=114022 Laut dem Entwickler lässt das Open World Sandbox Action-RPG den Spieler in ein riesiges Universum aus dem Warhammer 40K-Franchise eintauchen und soll dank Diversität der Umwelt und der Missionen für ein abwechslungsreiches und packendes Spielerlebnis sorgen. Einher geht „Warhammer 40K: Inquisitor Martyr“ dabei mit diversen, klassischen RPG-Elementen, darunter die Genre-typische Kameraperspektive und Steuerung. Dazu wird es sich […]

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Entwicklerstudio NeocoreGames gab auf der Gamescom 2016 erste genauere Informationen zu „Warhammer 40K: Inquisitor Martyr“ bekannt und gewährte einen kleinen Einblick in das Gameplay.

Laut dem Entwickler lässt das Open World Sandbox Action-RPG den Spieler in ein riesiges Universum aus dem Warhammer 40K-Franchise eintauchen und soll dank Diversität der Umwelt und der Missionen für ein abwechslungsreiches und packendes Spielerlebnis sorgen.

Einher geht „Warhammer 40K: Inquisitor Martyr“ dabei mit diversen, klassischen RPG-Elementen, darunter die Genre-typische Kameraperspektive und Steuerung. Dazu wird es sich bei der Umwelt um eine zerstörbare handeln, die somit durch Interaktion des Spielers in das Spielgeschehen und die Taktik mit einbezogen werden kann.

Ebenfalls für große taktische Möglichkeiten soll die neue Aufstellung der gegnerischen Truppen sorgen. So besitzt jeweils ein Trupp zwei Anführer, auf dessen Befehl hin die restlichen Mitglieder aggieren. Zudem wird man in der Lage sein, einzelne Teile des Körpers sowie der Rüstung abzuschießen bzw. abgeschossen zu bekommen, sodass folglich gewisse Attacken nicht mehr eingesetzt werden können.

Derzeit befindet sich das Spiel in einem sehr frühen Entwicklungsstand, weshalb das präsentierte Gameplay und die genannten Informationen nur ein Bruchteil dessen sind, was man im fertigen Spiel erwarten kann.

Erscheinen soll das Spiel 2017 zuerst für den PC und etwas später dann auch für die PlayStation 4 und Xbox One.

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We Sing: Details von der Gamescom 2016 http://www.next-gamer.de/we-sing-details-von-der-gamescom-2016/ http://www.next-gamer.de/we-sing-details-von-der-gamescom-2016/#respond Sun, 21 Aug 2016 11:35:53 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=114012 Die Musik des neuen Teils, der lediglich den Titel „We Sing“ tragen wird, soll laut eigenen Aussagen des Publishers zu etwa 60% aus den letzten fünf Jahren stammen und die restlichen 40% sollen bis in die 70er Jahre zurückreichen. Bei Veröffentlichung wird das Spiel mit 30 Liedern einhergehen, sechs davon sind bereits bekannt: Cake by the […]

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Die Spielereihe „We Sing“ soll in den kommenden Jahren wiederbelebt werden. Dazu vereinen sich die drei Unternehmen Le Cortex (Entwickler), Wired Productions (Produzent) und Nordic Games (Publisher), die schon bei den ersten Teilen zusammengearbeitet haben.

Die Musik des neuen Teils, der lediglich den Titel „We Sing“ tragen wird, soll laut eigenen Aussagen des Publishers zu etwa 60% aus den letzten fünf Jahren stammen und die restlichen 40% sollen bis in die 70er Jahre zurückreichen.

Bei Veröffentlichung wird das Spiel mit 30 Liedern einhergehen, sechs davon sind bereits bekannt:

  • Cake by the Ocean – DNCE
  • Stitches – Sean Mendes
  • Chandelier – Sia
  • Dancing Queen – ABBA
  • Let´s Dance – David Bowie
  • See You Again – Wiz Khalifa feat. Charlie Puth

Laut Publisher Nordic Games ist die Qualität der Lieder auf einem so hohen Niveau, dass Spieler bzw. Zuhörer den bestmöglichen Sound geliefert bekommt und auch die Musikvideos sind – sofern überhaupt möglich bzw. existent – immer in bester HD Qualität vorhanden.

In 6 verschiedenen Spielmodi und diversen Schwierigkeitsgeraden kann man dann alleine oder mit bis zu 7 weiteren Spielern neue Rekorde aufstellen und seinen Score anschließend öffentlich oder auf der Konsole dokumentieren. Dadurch kommt es sowohl weltweit, als auch in den eigenen vier Wänden zu einem musikalischen, competetiven Spielerlebnis.

Hinzu kommt, dass das Menü stark überarbeitet wurde und nun dank Unreal Engine 4 in 3D einhergeht, was wiederum für sanfte Wechsel zwischen den einzelnen Kategorien und Liedern sorgt.

Erscheinen soll das Spiel voraussichtlich noch dieses Jahr für die PlayStation 4.

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Angespielt: The Legend of Zelda: Breath of the Wild http://www.next-gamer.de/gamescom-2016-nintendos-line-up-angespielt/ http://www.next-gamer.de/gamescom-2016-nintendos-line-up-angespielt/#respond Sun, 21 Aug 2016 10:51:57 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=114003 Im Mittelpunkt von Nintendos Line-Up im Pressebereich stand ganz klar „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“, welches an etwa 5 Wii U-Konsolen angespielt werden konnte. Zur Verfügung standen dabei sowohl eine freie, 15-minütige Demo, in der man sich mit den neuen Funktionen und der Umgebung vertraut machen konnte, sowie eine Demo der ersten […]

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Auf der diesjährigen Gamescom gewährte Nintendo nur rund 50 Besuchern Einlass zu „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“. Wir hatten die Gelegenheit, das Spiel im Pressebereich anzuspielen und somit den heiß ersehnten Titel erstmalig selbst zu beäugen.

Im Mittelpunkt von Nintendos Line-Up im Pressebereich stand ganz klar „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“, welches an etwa 5 Wii U-Konsolen angespielt werden konnte. Zur Verfügung standen dabei sowohl eine freie, 15-minütige Demo, in der man sich mit den neuen Funktionen und der Umgebung vertraut machen konnte, sowie eine Demo der ersten 20 Minuten des Spiels.

Die Steuerung ist nach erlangtem Verständis sehr angenehm, der Grafikstil ist eine angenehme, warme und zudem wunderschöne Abwechslung und auch zur Story konnten wir ein klein wenig in Erfahrung bringen:

Link hat scheinbar 100 Jahre geschlafen, in welcher Zeit eine finstere Macht – auch Beast genannt – aufgetaucht ist, die es zu bezwingen gilt.

Features wie zum Beispiel das – übrigens mit viel Liebe zum Detail animierte – Zubereiten von zahlreichen unterschiedlichen Mahlzeiten, Temperaturen die das Wohlbefinden von Link beeinflussen oder die Abnutzung und anschließende Zerstörung von Waffen machen das Spiel dabei zu einem kleinen Survival Game.

Weitere Spiele die angespielt werden konnten waren unter anderem „Dragon Quest VII“, „Metroid Prime: Federation Wars“, „Gunvolt“ sowie „Mario Party Star Rush“.

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Die Villa des Paten: Das kooperative Krimi-Kartenspiel im Test http://www.next-gamer.de/die-villa-des-paten-das-kooperative-krimi-kartenspiel-im-test/ http://www.next-gamer.de/die-villa-des-paten-das-kooperative-krimi-kartenspiel-im-test/#respond Sun, 21 Aug 2016 09:26:21 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=113997 Next-Gamer-Leser finden auf unserer Seite mittlerweile schon eine ganze Reihe von Krimi-Kartenspiel von Gmeiner wieder. Die Serie scheint nicht nur bei uns gut anzukommen. Immerhin wird die Serie in schöner Regelmäßigkeit um neue Spiele erweitert. Ganz neu hinzugekommen ist jetzt der Titel Die Villa des Paten. Diesmal tretet ihr jedoch nicht gegeneinander an, sondern geht […]

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Die Villa des Paten ergänzt die mittlerweile ziemlich umfangreiche Reihe der Krimi-Kartenspiele des Gmeiner Verlags. Auch diesmal qualmen wieder ordentlich die Köpfe, allerdings dürft ihr diesmal gemeinsame Sache machen. In diesem kooperativen Kartenspiel versucht ihr Seite an Seite den Paten aus seiner gut bewachten Villa zu holen.

Next-Gamer-Leser finden auf unserer Seite mittlerweile schon eine ganze Reihe von Krimi-Kartenspiel von Gmeiner wieder. Die Serie scheint nicht nur bei uns gut anzukommen. Immerhin wird die Serie in schöner Regelmäßigkeit um neue Spiele erweitert. Ganz neu hinzugekommen ist jetzt der Titel Die Villa des Paten. Diesmal tretet ihr jedoch nicht gegeneinander an, sondern geht kooperativ zu Werke.

Ermittler gegen Gangster

Die Sache ist eigentlich klar. Der Pate wurde ausfindig gemacht und auch fast schon gestellt. Leider hat sich der Ganove jedoch in seinem Domizil verschanzt und sich mit einer kleinen Armee kaltblütiger und bis an die Zähne bewaffneter Leibwächter umgeben. Nur wenn die Ermittler gut zusammenarbeiten, kann der Pate hinter Schloss und Riegel gebracht werden.

In der kleinen Schachtel findet ihr 54 Polizei-Karten, 4 Paten- sowie 20 Leibwächter-Karten wieder. Für jedes Spiel benötigt ihr jedoch nur einen Paten sowie 13 Leibwächter. Es gibt also genug Raum, um das Spiel ein wenig zu variieren.

Zunächst wird die Karte mit dem Don in die Mitte des Geschehens gelegt. Vier seiner Leibwächter werden verdeckt an den vier Ecken der Don-Karte abgelegt. Die verbleibenden neun Leibwächter werden in der gleichen Art und Weise auf die zentralen Leibhwächter-Karten platziert. Dadurch ergibt sich ein fast undurchdringliches Raster, in dessen Mitte sich der Don zurückgezogen hat.

Die Villa des Paten Kartenspiel 01

Als Ermittler müsst ihr nun einen Gangster nach dem anderen ausschalten. Nehmt euch einen Verbrecher nach dem anderen vor und arbeitet euch so schließlich bis zum Don selbst vor. Bei der Auswahl der Leibwächter seid ihr allerdings ziemlich beschränkt. Ihr könnt euch immer nur die Gangster vornehmen, die von mindestens zwei Seiten nicht von einem anderen Ganoven beschützt werden. Zu Spielbeginn trifft das nur auf die vier Leibwächter in den äußeren Ecken zu.

Schritt für Schritt durchgeplant

Beim Rekrutieren seiner Getreuen hat der Don zum Glück nicht nur Spitzenleute ausgesucht. Narben-Juri etwa ist schon ein ziemlich schwerer Junge, während Dirty Diana noch ein wenig grün hinter den Ohren ist.

Um einen Leibwächter auszuschalten, verwenden die Ermittler ihre Polizei-Karten. Je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad stehen euch dafür mal mehr und mal weniger Karten zur Verfügung. Auf den Polizei-Karten gibt es vier unterschiedliche Symbole: Handschellen, Pistole, Polizeiwagen und Polizeimarke. Im Normalfall ist auf jeder Polizei-Karte nur ein Symbol abgebildet. Es gibt allerdings noch ein paar mächtigere Joker-Karten, die über gleich mehrere Symbole verfügen. Bei Spielbeginn wird jeder Ermittler mit vier Handkarten ausgerüstet.

Auf der Vorderseite der Leibwächter-Karten ist genau abgebildet, welche Polizei-Karten gespielt werden müssen, um sie zu eliminieren. Auch die Reihenfolge spielt dabei eine Rolle. Leider sehen die Ermittler jedoch die Vorderseite der Leibwächter-Karte erst, wenn sie sich für ein Ziel entschieden haben. Habt ihr auch als Ermittler auf ein Ziel geeinigt, wird die Karte herumgedreht und ihr müsst alle dort aufgezeigten Polizei-Karten in der entsprechenden Reihenfolge ausspielen.

Kleine Hinweise nutzen

Zuvor einigt ihr euch noch auf einen Einsatzleiter, der als Startspieler fungiert. Dann wird es ernst. Die geforderten Polizei-Karten müssen jetzt noch einander ausgespielt werden. Seid ihr an der Reihe, stehen euch drei Optionen zur Auswahl. Entweder ihr spielt die geforderte Polizei-Karte aus, alternativ könnt ihr auch zwei gleiche Polizei-Karten mit einem anderen Symbol ausspielen. Letztlich habt ihr noch die Möglichkeit zu passen und eine Handkarte abzuwerfen.

Egal für welche Möglichkeit ihr euch entscheidet, ist zieht stets eine Karte vom Nachziehstapel nach. Wenn ihr also zwei Karten opfert, um den Auftrag zu erfüllen, habt ihr vorläufig eine Karte weniger auf der Hand. Erst wenn ihr alle geforderten Symbole ausgespielt habt, ist der Leibwächter ausgeschaltet.

Glücklicherweise geben auch schon die Rückseiten der Gangster ein wenig darüber Aufschluss, welche Polizei-Karten benötigt werden. So wisst ihr schon vorab, wie viele Polizei-Karten gespielt werden müssen. Weiterhin wird schon bei ein Symbol mit der genauen Position verraten. Manchmal werden auch einzelne Symbole genannt, die nicht benötigt werden. So könnt ihr schon vorab planen, welchen Leibwächter ihr als nächstes angeht oder wer am besten der aktuelle Einsatzleiter wird.

Kleine Belohnungen für die Ermittler

Für jeden Leibwächter, der aus dem Spiel genommen wurde, gibt es für die Ermittler eine kleine Belohung. Sie dürfen sich eine vorbestimmte Karte aus einem der Ablagestapel zurücknehmen. Die so zurück gewonnene Karte kommt wieder verdeckt unter den Nachziehstapel. Hat ein Spieler beim Einsatz eine seiner Handkarten eingebüsst, darf die Karte wieder auf die Hand genommen werden.

Die Villa des Paten Kartenspiel 02

So arbeitet ihr euch schrittweise durch die 13 Leibwächter. Erst wenn sie alle ausgeschaltet sind, geht es dem Paten selbst an den Kragen. Hoffentlich habt ihr bis dahin noch genügend Karten im Nachziehstapel. Wenn euch die Polizei-Karten ausgehen, muss der Polizei-Einsatz abgebrochen werden und der Pate kommt davon.

Handkarten transparent gemacht

Die Villa des Paten fordert tatsächlich eine gute Koordination aller Aktionen der Spieler. Jeder Schritt sollte unter den Beteiligten abgesprochen werden. Die Handkarten werden dabei auch offen ausgelegt. So könnt ihr jeden Schritt gut planen. Das ist auch zwingend erforderlich, wenn ihr dem Paten das Handwerk legen wollt.

Das Spiel bietet zahlreiche Möglichkeiten, den Schwierigkeitsgrad zu modulieren. Ihr könnt die Zahl der verfügbaren Polizei-Karten abändern, schwere oder eher leichte Leibwächter auswählen oder auch nur mit drei Handkarten spielen. Für alle, denen es nicht schwer genug sein kann, gibt es auch noch einen Experten-Modus. Hier muss der aktive Ermittler noch eine weitere bestimmte Polizei-Karte auf der Hand haben, wenn er eine der Anforderungen erfüllen möchte. Die Villa des Paten lässt sich mit zwei bis vier Spielern ab zehn Jahren spielen. Eine Partie dauert etwa eine halbe Stunde.

Der Gmeiner Verlag bleibt seiner Richtung treu. Wie schon die vielen anderen Krimi-Kartenspiele, richtet sich auch Die Villa des Paten in erste Linie an Denksportfreunde. Auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad sollte es nicht wirklich schwer fallen, den Paten zu stellen. Es gibt aber mehr als genug Möglichkeiten, das Spiel knackig schwer zu machen. So werden sowohl Genre-Neulinge als auch Rätselprofis zufriedengestellt.

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PlayStation VR: Hands-on, Robinson, Farpoint & RIGS http://www.next-gamer.de/playstation-vr-hands-on-robinson-farpoint-rigs/ http://www.next-gamer.de/playstation-vr-hands-on-robinson-farpoint-rigs/#respond Fri, 19 Aug 2016 13:13:57 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=113977 Auf der gamescom 2016 hatte ich endlich einmal selbst die Möglichkeit Sonys neueste Erfindung PlayStation VR auszuprobieren. Aus einer Fülle an Titeln, von denen ca. 50 bereits zum Launch am 13. Oktober verfügbar sein werden, wählte ich folgende drei Spiele aus, die mein Interesse bereits zuvor in Trailern und anderen Events weckten und anhand derer ich […]

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Auf der gamescom 2016 hatte ich endlich einmal selbst die Möglichkeit Sonys neueste Erfindung PlayStation VR auszuprobieren. Aus einer Fülle an Titeln, von denen ca. 50 bereits zum Launch am 13. Oktober verfügbar sein werden, wählte ich folgende drei Spiele aus, die mein Interesse bereits zuvor in Trailern und anderen Events weckten und anhand derer ich die Möglichkeiten der virtuellen Realität erleben wollte. Diese Spiele konnte ich in jeweils 10-minütigen Spielsessions antesten:

  • Robinson: The Journey
  • Farpoint
  • RIGS: Mechanized Combat League

Robinson: The Journey & PlayStation VRRobinson: The Journey

Zuallererst nahm ich mir Cryteks Survival-Adventure Robinson: The Journey zur Brust. In wenigen Sekunden setzte mir ein freundlicher Mitarbeiter am Sony-Stand der gamescom die VR Brille auf, passte sie mit wenigen geschickten Handgriffen auf meinen Kopf an und justierte den Abstand zwischen Augen und Bildschirm. Das Produktdesign scheint folglich sehr ausgereift und einfach in der Anwendung zu sein. Anschließend nahm ich zum ersten Mal das 5,7 Zoll große OLED-Display in Full-HD innerhalb der VR Brille wahr (960 x 1080 Pixel pro Auge) und war einerseits über den technologischen Fortschritt erstaunt und zugleich auch ernüchtert. Auch wenn die Auflösung auf dem Blatt Papier hoch genug erscheint und bei der teureren Konkurrenz kaum höher ausfällt, merkt man dem Produkt an, dass wir es hier mit den Anfängen der Technologie zu tun haben.

Vermutlich wird man erst in wenigen Jahren, wenn 4k-Bildschirme zum Alltag gehören und wir vermutlich schon bei 8k angekommen sind, entsprechende Panels dann auch in VR Brillen Einzug erhalten, vollends zufrieden sein. Aktuell müssen wir uns jedoch noch mit „weniger“ zufrieden geben – in diesem Falle eben RGB Full HD. Aufgrund des minimalen Abstands zum Gesicht ist man aus Gewohnheit und weiterer Entfernung zum Monitor und Fernseher in voller Auflösung ein einerseits detailreicheres und andererseits zugleich weicheres Bild gewohnt, welches durch weniger Kantenbildung auffällt. Die tolle Grafik der CryEngine, die man sich bisher in Trailern zu Robinson: The Journey auf seinem 2D-Bildschirm anschauen konnte, wird jedenfalls nicht in dieser atemberaubenden Qualität von der Brille wiedergegeben. Aber nun gut: Eingestellt hatte ich mich mental schon auf das Problem, nun wollte ich erfahren, ob ich, wenn ich mich nur intensiv und immersiv genug mit dem Universum auseinandersetzte, darüber hinwegsehen und unbemerkt ad acta legen könnte.

Gestrandet auf einem exotischen Planeten voller Dinosaurier

Zusammen mit einer KI (genau genommen einer schwebenden Robokugel, die zugleich als Wegweiser und Gehilfe dient), erforscht ihr einen verwilderten Planeten, auf dem sich cooler- und erschreckenderweise kleine und große Saurier tummeln, die man mitunter aus dem Geschichtsunterricht, Kino oder Bilderbuch kennt. In dem für PlayStation VR exklusiv entwickelten Spiel stecken wir in der Haut eines Teenagers und versuchen im Urzeit-Dschungel zu überleben und die Geheimnisse die ihm innewohnen zu entdecken.

In der Demo wurde ich des Öfteren von hungrigen Raptoren überrascht, die glücklicherweise nicht an mich herankamen und nur versuchten vergeblich nach meinen Beinen zu schnappen. Größere Flugsaurier zogen ihre Kreise über meinem Kopf und riesige Pflanzenfresser versperrten mir den Weg. Durch physikbasierte Rätsel schaffte ich es jedoch eine Frucht von einem Baum zu pflücken und das Tier, dessen Maul größer war als mein gesamter Körper, wegzulocken. Die Weitsicht durch den Dschungel, den ich oftmals von Baumkronen aus beobachtete, war erstaunlich und trotz der grob anmutenden Auflösung wunderschön. Klettereinlagen, wie wir sie bereits in Cryteks VR-Game „The Climb“ sehen konnten, haben ebenso ins Spiel gefunden.

Negativ fiel mir jedoch die Steuerung auf. Zwar wirkten besonders die Klettereinlagen realistisch und gut umgesetzt, doch war das eigentliche Laufen meiner virtuellen Figur doch recht umständlich. Anstatt sich frei bewegen zu können drehte ich meinen Alter Ego immer um ein ganzes Stück nach rechts oder links, was nicht nur alles andere als „real“ wirkte, sondern auch beim vermeintlichen geradeaus Laufen an einem schmalen Abhang Probleme bereitete, da ich ihn im Zickzacklauf erklomm und meine Figur nicht den Pfad entlang justieren konnte. Warum man sich für diese Art der Steuerung entschieden hat weiß ich nicht, hoffe jedoch, dass man sie bis zum Erscheinen des Spiels gegen eine freie Bewegungsart austauscht.

Ob das Spiel einen für viele Stunden fesseln kann und man eine besondere Erfurcht gegenüber den Urzeitkreaturen entwickelt, vermag ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht abzuschätzen. Bisher hielt sich die Immersion in Grenzen, was vielleicht der merkwürdigen Steuerung geschuldet ist und die aktuell noch die sonst gut gemachte Erfahrung im Kopf als virtuelle Realität zerstört.

Farpoint

Farpoint VR
Ich muss zugeben: Auf Farpoint für PlayStation VR habe ich mich am meisten gefreut. Und wenige Sekunden nach dem Start fühlte ich mich auch zugleich mittendrin. Das Gefühl und die Erfahrung waren weitaus realer als noch bei Cryteks Robinson-Abenteuer, was hier mitunter daran liegt, dass ihr nicht gemütlich auf dem Stuhl während des Zockens sitzt sondern euch wie ein Soldat im Stehen und mit nervösem Finger am Abzug durch eine außerirdische und euch feindselig gesonnene Wüstenlandschaft ballert.

Wirklich geil an Farpoint ist einfach, dass es via Move Controller in einer Plastikknarre gespielt wird und sich dadurch irre real anfühlt. Ihr könnt an euch hinab sehen und eure Füße und euren Körper bestaunen, eure Waffe bewegt sich in alle erdenklichen Richtungen genauso, wie ihr sie haltet und führt und ihr zielt tatsächlich intuitiv und perfekt aus der Hüfte auf anspringende Kreaturen oder feuert auf sie gekonnt aus der Entfernung mittels Holovisier, wenn ihr sie dicht an euer Auge bewegt. Waffen im Spiel tauscht ihr aus, indem ihr als Geste euren Ballermann auf die neue Wumme legt und auch Granaten konnte in der kleinen Demo bereits abfeuern. Hierfür ist ein Knopf auf der Unterseite der Waffe befestigt, ähnlich des Triggers der Wii Fernbedienung. Gegen Ende der Demo musste ich einen schmalen Pfad an einer Schlucht passieren und ertappte mich dabei, einen inneren Anflug von Respekt gegenüber der virtuellen Höhe zu verspüren. Virtuelle Realität funktioniert, wenn sie gut gemacht ist und schafft es wirklich das Gehirn auszutricksen. Und ich bin heiß auf mehr davon! Leider handelt es sich bei Farpoint nicht um einen Launchtitel der PlayStation VR Brille im Oktober. Ein Releasetermin des Spiels für 2017 steht derzeit noch aus.

RIGS: Mechanized Combat League

RIGS: Mechanized Combat LeagueLeute, nur ein Wort: HAMMER! Das ist es, was mir sofort in den Sinn kam, als man mir die PlayStation VR Brille am RIGS Stand aufsetzte. Klar, dass die Jungs und Mädels hinter Killzone von Guerrilla Games es sich nicht nehmen lassen ein visuell beeindruckendes Produkt hinzulegen, aber dass es dann auch noch so intuitiv spielbar und immersiv daherkommt, hätte ich mir nicht erträumen lassen. Das fängt schon zu Spielbeginn in der Boxengasse an. Ihr steht in einem riesigen Hangar und jede Menge Techniker und Piloten wuseln um euch herum und gehen ihren scheinbaren Tätigkeiten nach. Es fühlt sich an, als wärt ihr der neue Star in der Formel 1, nur ein paar hundert Jahre in der Zukunft, in denen ihr als Pilot hinter mechanischen Sportlern Platz nehmt und an futuristischen Kampfsportarten in explosiven Arenen gegeneinander antretet.

Nachdem ihr euch euren Mech – den sogenannten „RIG“ – ausgewählt habt, steht der riesige Koloss auch schon in „Lebensgröße“ vor euch. Meine Güte ist das Teil groß. Und es sieht verdammt gut aus. Ohne Unterbrechnung werde ich in den Pilotensitz gehoben und das Cockpit vor meinem geistigen Auge kalibriert. SO COOL! Das allein ist schon Erfahrung genug. Ich denke wirklich, dass es mittels PS VR möglich sein wird Laufsimulatoren oder Non-Games zu entwickeln, die auch gänzlich ohne echte Spielmechanismen beeindrucken können. Der interaktive Auswahlbildschirm von RIGS: Mechanized Combat League ist hier das perfekte Beispiel.

Nachdem sich alle Spieler während der gamescom dem Match angeschlossen haben, fuhr man auch schon mittels Fahrstuhl und erneut ohne Unterbrechung oder Ladebildschirm aus dem Hangar nach oben in die Arena. Tolles Mittendrin-Gefühl diese nahtlosen Übergänge. Guerrilla hat verstanden, an welchen Stellschrauben man für eine immersive Erfahrung drehen muss.

Oben angekommen ertönte das Ampelsignal und alle Lichter standen auf rot. Ich blickte mich kurz um und erhielt einen grandiosen Eindruck und Überblick von der Stage. Meine übergroßen Wummen standen mir an beiden Seiten hilfreich zur Seite und beim Herunterblicken bemerkte ich erneut, wie verdammt groß der RIG tatsächlich ist. Leute mit Höhenangst werden vermutlich bereits an dieser Stelle „aussteigen“ wollen. Ich dagegen wartete auf das Signal. Die Ampel wechselte auf grün und ich schoss los nach vorn. Mein Rig hatte die Fähigkeit des Doppelsprungs, wodurch ich einfach oben gelegene Plattformen erreichte, auch wenn ich nicht der wendigste, schnellste oder kleinste Mech unter meinen Mitstreitern abgab. Die Unterlegenheit meiner Angrifssfläche machte ich durch zielsicheres Aiming auf meine Gegner wieder wett. Auch dies muss jedoch auch erst einmal verinnerlicht werden, denn anders als bei herkömmlichen Egoshootern zielt ihr hier mit eurem Kopf. Glücklicherweise hatte ich es schnell raus und mähte einen Feind nach dem anderen nieder. Ein Sony-Mitarbeiter hob auf einmal meinen Kopfhörer und schrie mir ins Ohr:

„Spring durch den Kreis in der Mitte der Arena und punkte das Match!“

Ich verstand nicht genau was er von mir wollte und womit all dies zusammenhing doch tat wie mir geheißen: Mit einem Doppelsprung katapultierte ich mich in die Mitte der Map, nahm den Aufstieg ins obere Zentrum während das System die Gegner darüber informierte, dass ich zur Punktlandung ansetzte. Ein Kugelhagel drosch auf mich ein und flog mir um die Ohren. Doch ehe ich mich versah sprang ich durch einen gelb schimmernden Kreis ins untere Zentrum der Arena und punktete für unser Team. Ich verstand nicht genau alle Details in dieser kurzen Testsession, doch es schien mit den Kugeln zusammenzuhängen, die abgeschossene Gegner fallen lassen und die beim Aufsammeln die Punkteleiste erhöhen, mit der man zum entscheidenden Punkt ausholen kann, wenn diese ausreichend gefüllt und entsprechend der Punktebereich aktiviert wurde.

Was für ein cooles Spiel. Ehrlich! Oder wie Wolf Speer von Inside PlayStation treffend formulierte: Es fühlt sich an wie eine Mischung aus Pacific Rim und Quidditch. Ich muss jedoch auch sagen, dass die schnelle Action, bunte Optik, die schwindelerregenden Höhen und das immersive Gameplay tatsächlich einen Anflug von Motion Sickness in mir auslösten. An dieser Stelle vermutlich irgendwie ein Kompliment ans Entwicklerteam für die intensive Erfahrung.

Guerrilla Games ist sich dessen aber bewusst und bietet im vollständigen Spiel jede Menge Optionen an, um sich komfortabler im RIG zu fühlen. Einerseits wurde die Sitzhöhe angesprochen, andererseits auch das Katapultieren aus dem explodierenden RIG. Hier wird man in einer Art Schutzkapsel vor dem vermeintlichen Ableben des Profisports gerettet und kann sich kurzerhand das Getümmel von oben ansehen, um einen Überblick über das Geschehen am Boden zu erhalten.

RIGS: Mechanized Combat League ist ein Starttitel für PlayStation VR und erscheint demnach zusammen mit der Peripherie am 13. Oktober dieses Jahr in Deutschland. Neben dem sportlichen Multiplayer wird es auch eine Solokampagne und unterschiedliche Spielmodi geben. Mit eigenen Skins und Siegesanimationen lassen sich die RIGS zudem an seinen eigenen Spielstil anpassen. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung für PlayStation VR Day One-Besitzer! Vermutlich einer der coolsten (wenn nicht DER coolste!) Titel zum Start!

PS VR – Kaufen oder nicht kaufen?

Ich hoffe, ich konnte euch in diesem Artikel einige Vor- und Nachteile der virtuellen Realität mithilfe der PlayStation VR Brille aufzeigen und euch für das ein oder andere Spiel begeistern. Ich persönlich habe mir bereits eine Brille vorbestellt, muss jedoch auch sagen, dass die richtig großen Spiele trotz des unglaublichen Startlineups von ca. 50 Games noch auf sich warten lassen. Zwar gehören Vollpreistitel wie RIGS: Mechanized Combat League bereits zu den Starttiteln und sind wirklich eine Anschaffung wert, doch echte und mitunter stark auf Singleplayer ausgelegte Erfahrungen werden sicherlich erst nächstes Jahr mit Farpoint erscheinen.

Sony selbst gab bereits im Interview an, dass die Entwickler ebenso in den Kinderschuhen der Technik stehen und rasante Sprünge während der Entwicklung machen. Einige von ihnen haben ihr erstes Spiel bereits abgeschlossen und werkeln derzweit am nächsten, welches unglaublich viele Learnings aus dem Erstling gezogen hat. So sind Spiele der 2. oder 3. Generation aufgrund der Lernkurve so viel immersiver und genialer, auch wenn die Entwickler bereits jetzt sehr gute Arbeit geleistet haben und tolle Erfahrungen präsentieren.

2017 und 2018 werden vermutlich die großen Jahre der virtuellen Realität; ob man jedoch schon vorher einsteigen sollte, muss jeder für sich entscheiden. Aufgrund des fairen Preises verglichen mit den Brillen wie HTC Vive oder Oculus Rift kann man jedoch nicht viel falsch machen. Auch die Ersparnis gegenüber eines Kaufs in 2017 sollte sich stark in Grenzen halten – vermutlich sind Preisreduzierungen hier ohnehin noch nicht zu erwarten.

PlayStation VR auf Amazon vorbestellen

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Luchador: Neu in der Spieleschmiede http://www.next-gamer.de/luchador-neu-in-der-spieleschmiede/ http://www.next-gamer.de/luchador-neu-in-der-spieleschmiede/#respond Fri, 19 Aug 2016 11:14:59 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=113982 Bereits vor einigen Wochen stellten wir euch die englischsprachige Ausgabe von Luchador vor. Jetzt hat sich die Spieleschmiede dem Brettspiel angenommen und möchte eine deutsche Version in den Handel bringen. Um das Projekt zu realisieren, werden aber noch ein paar Unterstützer gesucht. Die Spieleschmiede bietet Übersetzungs-Kits für Luchador an, mit denen ihr aus dem Original […]

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Luchador, das Brettspiel für echte Wrestling-Enthusiasten, ist in der Spieleschmiede an den Start gegangen. Ab sofort könnt ihr das Projekt auf der Crowdfunding-Plattform unterstützen.

Bereits vor einigen Wochen stellten wir euch die englischsprachige Ausgabe von Luchador vor. Jetzt hat sich die Spieleschmiede dem Brettspiel angenommen und möchte eine deutsche Version in den Handel bringen. Um das Projekt zu realisieren, werden aber noch ein paar Unterstützer gesucht.

Luchador Brettspiel 04

Die Spieleschmiede bietet Übersetzungs-Kits für Luchador an, mit denen ihr aus dem Original eine deutsche Fassung machen könnt. Ein Übersetzungs-Kit inklusive Spiel kostet 39€. Wenn ihr das Original-Spiel schon besitzt, könnt ihr das Kit für 15€ auch separat erwerben.

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Epic PVP: Das Fantasy-Kartenspiel im Test http://www.next-gamer.de/epic-pvp-das/ http://www.next-gamer.de/epic-pvp-das/#respond Sat, 13 Aug 2016 16:27:16 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=113970 In Epic PVP erwartet euch ein Duell zweier Fantasy-Charaktere, die ihr euch vor dem Spiel zusammenbasteln müsst. Dabei werden jeweils ein Volk und eine Klasse mit einander vermischt. So entstehen zwei Decks, die euch unterschiedliche Möglichkeiten geben, den Gegner in die Knie zu zwingen. Heldenbaukasten für Kartenspieler Zum Bau eures Charakters stehen euch vier Völker […]

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Mit Epic PVP hat der Pegasus-Verlag ein neues Fantasy-Kartenspiel für zwei Personen in den Handel gebracht. Schon allein der Name klingt doch wirklich nach einem interessanten analogen Titel für Videospiel-Fans. Ob das Kartenspiel tatsächlich so episch ausfällt, verrät euch der folgende Artikel.

In Epic PVP erwartet euch ein Duell zweier Fantasy-Charaktere, die ihr euch vor dem Spiel zusammenbasteln müsst. Dabei werden jeweils ein Volk und eine Klasse mit einander vermischt. So entstehen zwei Decks, die euch unterschiedliche Möglichkeiten geben, den Gegner in die Knie zu zwingen.

Heldenbaukasten für Kartenspieler

Zum Bau eures Charakters stehen euch vier Völker zur Verfügung: Goblin, Hochelf, Mensch und Zwerg. Jedes Volk bringt euch eine unterschiedliche Zahl an Lebenspunkten, verändert den Initiativewert und bring euch eine einzigartige Sonderfertigkeit. Anschließend wählt ihr noch eine von vier Klassen aus. Hier könnt ihr Druide, Paladin, Schurke und den Waldläufer wählen. Genau wie bei den Völkern, springt auch bei der Wahl der Klasse eine besondere Fertigkeit für euch heraus. Ebenso hat die Klasse Auswirkung auf die Initiative des frisch erstellten Charakters.

Die Völker- und die Klassenkarte lassen sich dank passender Aussparungen zusammensetzen und ergeben damit die Basis für euer Spiel. Für jedes Volk und für jede Klasse findet ihr im Spiel jeweils 20 Karten, so dass euer Deck nun aus insgesamt 40 Karten besteht.

Epic PVP Kartenspiel 03

Aggressive Charaktere

Leider verfügt jeder Charakter über nicht allzu viele Lebenspunkte. Abhängig vom gewählten Volk variiert der Lebenspunktanzeiger zwischen vier und sechs Punkten. Ihr dürft euch also nicht zu viele Treffer leisten, sonst beißt der Held schneller ins Gras als euch lieb ist. Dargestellt werden die Lebenspunkte mit Karten aus dem Deck selbst. Zieht die entsprechende Anzahl von eurem Deck und legt sie verdeckt vor euch. Für jeden verlorenen Lebenspunkt müsst ihr eine dieser Karten auf den Ablagestapel legen.

Nachdem ihr weitere fünf Karten gezogen und auf die Hand genommen habt, kann es dann aber auch schon losgehen. Eine Partie ist also innerhalb weniger Augenblicke vorbereitet. Der Startspieler bestimmt sich aus dem Initiativewert, der sich aus der Klasse und dem Volk zusammensetzt.

Der Ablauf des Spiels ist denkbar einfach und verläuft nach einer klaren Struktur. Zunächst zieht ihr zwei Karten von eurem Deck und legt sie verdeckt in eure Aggressionszone. Je mehr Karten dort ausliegen, desto mehr Möglichkeiten stehen euch im Spiel zur Verfügung. Die Karten des Aggressionsstapels zeigen an, wie viele Aktionspunkte ihr pro Runde ausgeben könnt. In den späteren Phasen von Epic PVP könnt ihr nur Karten von der Hand spielen, wenn ihr die geforderten Kosten bezahlen könnt.

In der zweiten Phase dürft ihr eine beliebige Anzahl von Karten aus der Aggressionszone auf eure Hand nehmen. Dadurch habt ihr nun zwar mehr Karten auf der Hand, jedoch reduziert jede gezogene Karte auch die verfügbare Zahl an Aktionspunkten. Es gilt also immer gut abzuwägen, wie viele Karten ihr dem Aggressionsstapel entnehmt.

Flüssiger Spielablauf

Wenn ihr euch dazu entschieden habt, wie viele Karten ihr vom Aggressionsstapel auf die Hand nehmt, dürft ihr auch schon die ersten Aktionen spielen. Dazu nehmt ihr die Karten von der Hand, bezahlt die entsprechenden Kosten und führt den Effekt aus. Prinzipiell unterscheidet Epic PVP zwischen zwei unterschiedlichen Kartentypen. Da wäre zunächst die Aktionskarte. Auf ihnen sind Werte für Angriff und Verteidigung verzeichnet. Karten dieser Art sind also in der Lage, dem Feind Schaden zuzufügen sowie auch Schaden zu verhindern. Beim zweiten Kartentyp handelt es sich um die Fähigkeiten. Fähigkeiten kosten im Gegensatz zu den Aktionen auch keine Aktionspunkte, sie können immer zum angegebenen Zeitpunkt gespielt werden und führen sofort einen Effekt aus, bevor sie auf dem Ablagestapel landen.

Epic PVP Kartenspiel 02

In der vierten Phase stellt ihr eure Verteidigungsreihen auf. Jedem Angriff des Gegners darf jetzt eine ausliegende Aktion zur Verteidigung entgegengestellt werden. Ausschlaggebend ist jetzt natürlich der Verteidigungswert der gewählten Aktion. Für eine erfolgreiche Verteidigung muss der entsprechende Wert gleich hoch oder höher sein als der Angriffswert des Gegners.

Wurde ein Angriff nicht erfolgreich geblockt, erleidet ihr einen Schadenspunkt und müsst eine Karte vom Lebensenergiestapel entfernen. Für jeden Angriff gibt es übrigens wirklich nur einen einzigen Schadenspunkt. Die Höhe des Angriffswerts ist beim Verteilen des Schadens nicht mehr relevant.

In der Schlussphase dreht ihr alle ausgelegten Aktionen herum, so dass nun der Angriffswert auf den Gegner zeigt. Er wird sich dann später in seiner Runde verteidigen müssen und seinerseits versuchen, möglichst alle Angriffe von euch abzuwehren.

Müde Krieger

Die vielen Aktions- und Fähigkeitskarten bringen im Verlauf ordentlich Pfeffer ins Spiel. Eine überraschend gespielte Aktion zur richtigen Zeit, kann die geplante Taktik des Gegners schnell zunichtemachen. Einige Karten werden auch permanent ins Spiel gebracht, sie bringen euch hilfreiche Zusatzfähigkeiten, die dauerhaft wirksam sind.

Dem Spiel liegen auch noch einige Marker bei, die euch dabei helfen, alles im Überblick zu behalten. Einige Aktionen etwa werden die Verteidigung oder den Angriffswert erhöhen. Entsprechende Marker findet ihr in der Packung, die ihr dann einfach auf die betreffenden Karten legt.

Epic PVP Kartenspiel 01

Bei längeren Kämpfen kann es durchaus auch vorkommen, dass der Kartenvorrat des Decks nicht reicht. In dem Fall mischt ihr den Ablagestapel und erschafft daraus ein neues Deck. Der Charakter ermüdet in diesem Fall jedoch, was mit dem Abzug von einem Lebenspunkt bestraft wird. Ein Kampf dauert üblicherweise zwischen 15 und 30 Minuten.

Auch mit vier Spielern spielbar

Viel länger dauert auch ein Team-Match nicht. Das kleine Regelheft beinhaltet auch Regeln für vier Personen, bei dem sich zwei Zweier-Teams gegenüberstehen, die ihre Lebensenergie aus einem gemeinsamen Stapel schöpfen. Es bleibt bei ein paar kleinen Regeländerungen, so dass eine weitere intensive Einarbeitungszeit entfällt.

Epic PVP besticht durch sein unkompliziertes Regelwerk. Es reicht ein schmales Gerüst aus wenigen Regeln und einer klaren Struktur mit insgesamt sieben Phasen pro Zug. Im Grunde könnt ihr schon wenige Minuten nach dem Öffnen der Packung losspielen. Viele taktische Feinheiten ergeben sich dann allerdings erst im Laufe der Zeit. Jedes Volk und jede Klasse hat eigene Stärken und Schwächen. Je besser ihr über sie Bescheid wisst, desto epischer wird euer Sieg über den Feind ausfallen. Der Glücksfaktor ist aber natürlich auch vorhanden. Selbst ungeübte Spieler können über den Epic-PVP-Veteranen triumphieren, wenn ihm die Glücksgöttin ein gutes Blatt beschert. Einen Bonuspunkt hat sich das Spiel auch für die grafische Gestaltung verdient. Der Comic-Look passt gut zum Spiel. Auf den Karten werden alle wichtigen Abläufe zudem gut beschrieben. Es wird also kaum nötig sein, zwischendurch immer wieder ins Regelheft zu blicken. Wenn ihr noch ein kleines, kurzes und vor allem flüssig spielbares Kartenspiel sucht, dann sei euch Epic PVP ans Herz gelegt.

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