Next Gamer http://www.next-gamer.de Tests, News, Vorschauen, Specials und mehr zu PC- und Videospielen • Next-Gamer.de Wed, 15 Aug 2018 17:02:50 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.5.15 Go Vacation für Nintendo Switch im Test http://www.next-gamer.de/go-vacation-fuer-nintendo-switch-im-test/ http://www.next-gamer.de/go-vacation-fuer-nintendo-switch-im-test/#comments Sun, 12 Aug 2018 14:25:40 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=117699 Die Nintendo Switch und Wii U warten noch immer auf eine echte Fortsetzung von Wii Sports Resort. Während dies vielleicht niemals passieren wird, können sich die Fans jetzt an Go Vacation wenden. Go Vacation wurde ursprünglich 2011 als Wii-Exklusivtitel veröffentlicht und war der Versuch von Bandai Namco, den enormen Erfolg des ursprünglichen Wii Sports nachzubilden. […]

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Die Nintendo Switch und Wii U warten noch immer auf eine echte Fortsetzung von Wii Sports Resort. Während dies vielleicht niemals passieren wird, können sich die Fans jetzt an Go Vacation wenden. Go Vacation wurde ursprünglich 2011 als Wii-Exklusivtitel veröffentlicht und war der Versuch von Bandai Namco, den enormen Erfolg des ursprünglichen Wii Sports nachzubilden. Der aktualisierte HD-Port von Go Vacation für Nintendo Switch hat diesmal keine nennenswerten Konkurrenten. In der Tat hat sich Nintendo mit Bandai Namco zusammengetan, um bei der Veröffentlichung zu helfen. Insgesamt bleibt das Spiel jedoch weitgehend gleich.

Go Vacation spielt auf Kawawii Island; einem fiktiven Ort, der aus vier großen Resorts besteht – See-, Berg-, Schnee- und Stadt-Resort. Abgesehen von den uninspirierten Namen ist jedes Resort einzigartig und bietet eine Reihe von verschiedenen Minispielen, die nach dem Kernthema entwickelt wurden. Im See-Resort gibt es Aktivitäten wie Tauchen, Beach-Volleyball und Angeln. Outdoor-Aktivitäten wie Kajakfahren, Reiten und Rafting können im Berg-Resort gespielt werden; winterliche Aktivitäten wie Schneeballschlachten, Ski-Fahren und Schneemobilrennen gibt es im Schnee-Resort zu entdecken. Wer auf urbane Aktivitäten wie hochkarätige Autorennen, Drachenfliegen und Tischhockey steht, ist im Stadt-Resort genau richtig.

Mit dem Pferd das Berg-Resort erkunden
Mit dem Pferd das Berg-Resort erkunden

Jedes Resort bietet die Möglichkeit das weitläufige Gelände zu Fuß, in einem Fahrzeug oder in einem anderen Transportmittel zu erkunden – einschließlich Inlineskates, Skateboards, Skier, Pferde und Snowboards, Geländewagen, Jetski, Schneemobil etc. Dabei hat man immer die Möglichkeit zwischen klassischer Steuerung und Bewegungssteuerung zu wechseln. Wenn du versuchst dich mit der Bewegungssteuerung zu bewegen, landest du oft flach auf dem Gesicht, weil es sehr schwer ist das Gamepad in den Händen richtig zu balancieren. Die Kontrolle von Skiern erwies sich als am schwerfälligsten. Glücklicherweise hast du mehrere Möglichkeiten zur Verfügung und so wirst du wahrscheinlich auf ein ATV, ein Off-Road-Auto oder ein Schneemobil zurückgreifen, um nach Möglichkeit einfach ans Ziel zu gelangen.

Mehr als 50 Minispiele stehen zur Verfügung, einschließlich kooperativer und kompetitiver Elemente für bis zu vier Spieler. Aber sei nicht zu aufgeregt, denn die meisten Aktivitäten sind schnell vergessen. Die wirklich guten Minispiele kann man an den Fingern abzählen. Spaß kann in Beach-Volleyball, Minigolf, Tennis und Wasserpistolenschlachten gefunden werden. Das Gleiche gilt jedoch nicht für die überwiegende Mehrheit anderer Aktivitäten. So unterscheiden sich die Spiele in Sachen Qualität wirklich extrem voneinander. Du wirst oft feststellen, dass du ein Minigame beenden möchtest, nachdem du festgestellt hast, dass die Steuerung nicht wirklich funktioniert oder das Spiel wie ein Prototyp wirkt. Wer erwartet, dass er mit den Sportwagen an einem qualitativ hochwertigen Rennspiel  teilnehmen kann, wird schnell enttäuscht werden.

Eine Schneeballschlacht ist lustig
Eine Schneeballschlacht ist lustig

Die Resorts sind groß genug, dass es eine ganze Weile dauert, bis man sie komplett erkundet hat. Verstreut in den Resorts lassen sich so Minispiele finden, Rundflüge & Rundfahrten, Gespräche, Freunde, die einem folgen und an Minispielen teilnehmen, sowie geheime Truhen, in denen Anpassungsgegenstände für den eigenen Charakter zu finden sind. Die Erkundung der Resorts macht sogar fast Spaß. Ich sage fast, weil das Spiel ein großes Problem hat: man kann die Kamera nicht um den Avatar drehen, was das ganze Bewegungssystem zum Teil wirklich nervig macht. An solchen Stellen merkt man wie stark in die Jahre gekommen das Original bereits ist und die Portierung leider ausschließlich technischer Natur war. Die Erfahrung wird zudem durch häufige Ladebildschirme behindert, was auf der Switch nicht der Fall sein hätte müssen.

Kawawii Island ist von Nicht-Spieler-Charakteren bevölkert, die ein Gefühl von Lebendigkeit ausstrahlen sollen. Es neigt jedoch dazu das genaue Gegenteil zu erreichen. Du kannst nicht mit den meisten Charakteren interagieren; Sie sind nur aus Spaß an der Freude da. Wenn man zudem versucht sie mit einem Fahrzeug umzukarren, bewegen sie sich nicht von der Stelle, sondern lösen eine generische Reaktion wie Kopfschütteln aus und kehren sofort zu dem zurück, was sie zuvor getan haben. Tiere sind wie vor 10 Jahren einfache Objekte mit denen man nicht interagieren kann. Eine Animation, wie der Hund oder die Katze gestreichelt wird, wäre nun wirklich kein Hexenwerk gewesen. Diese leblosen Kreaturen könnten zumindest so programmiert worden sein, dass sie einem aus dem Weg zu gehen. Aber selbst hierfür hat es nicht gereicht.

Eine weitere unnatürliche Reaktion trifft auf deinen eigenen Avatar zu, der völlig ausgehungert ist, nachdem er in einer bestimmten Aktivität den zweiten Platz erreicht hat. Auf der anderen Seite kann der drittplatzierte NPC nicht aufhören vor Freude zu springen. Während des Spiels wirst du immer genau die gleichen Soundeffekte und Musikstücke hören müssen. Auch soundtechnisch ist hier die Luft sehr schnell raus.

Mit Inlinern und Skateboard das Stadt-Resort unsicher machen
Mit Inlinern und Skateboard das Stadt-Resort unsicher machen

Es gibt eine Reihe von Anpassungsoptionen zur Auswahl, um deinen eigenen Stil zu entsprechen. Du kannst deinen eigenen Avatar erstellen oder als Mii spielen. Obwohl die Spielavatare besser aussehen, bieten dir die Mii-Charaktere individuellere Anpassungsmöglichkeiten. Mii-Charakteren fehlt es jedoch widerum an weiteren Anpassungenmöglichkeiten wie das Tragen von Hüten und Accessoires im Spiel, sodass du nicht das Beste aus beiden Welten haben kannst. Je weiter du im Spiel vordringst, desto besser kannst du deine eigene Villa gestalten. Hierfür hast du über 450 Möbeln zur Auswahl. Während die Auswahl an verschiedenen Möbelstücken jedoch begrenzt ist, unterschieden sich diese vielmehr im Stil. Außerdem kannst du dir sogar einen Hund als Begleiter holen, der dir zu Land und Wasser folgt. Dies fügt dem Gameplay nichts Wesentliches hinzu, ist aber trotzdem eine nette Idee – speziell für Tierliebhaber.

Go Vacation macht nicht den besten Job, wenn es darum geht wirklich jeden ansprechen zu wollen. Die Steuerung ist veraltet und fühlt sich schlecht portiert an. Grafik und Sound ist unterer Durchschnitt. Den Großteil der Minispiele wird man nur einmal spielen und anschließend nie wieder anpacken. Was am Ende bleibt sind ein paar nette Ideen und ein bis zwei Hände voll wirklich gut umgesetzte Minispiele, die Partyspielfans möglicherweise genug Spaß bereiten werden, diese allein, mit der Familie oder Freunden regelmäßig zu spielen – zumindest bis das neue Mario Party erscheint.

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http://www.next-gamer.de/go-vacation-fuer-nintendo-switch-im-test/feed/ 1 c13f330b-8e6f-4915-8699-3e0bfd635525 Mit dem Pferd das Berg-Resort erkunden NSwitch_GoVacation_06 Eine Schneeballschlacht ist lustig 52_Wii_Go-Vacation_Artwork_58 Mit Inlinern und Skateboard das Stadt-Resort unsicher machen
The Wardrobe – knochige Rätsel auf der Switch http://www.next-gamer.de/the-wardrobe-knochige-raetsel-auf-der-switch/ http://www.next-gamer.de/the-wardrobe-knochige-raetsel-auf-der-switch/#respond Wed, 08 Aug 2018 11:00:41 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=117706 Mit The Wardrobe flattert uns ein weiteres Adventure ins Haus. Wir haben erneut den Switch-Port bekommen, um dieses kleine Indie-Spielchen für euch zu testen. Entwickelt von C.I.N.I.C. Games wurde es zuerst auf Steam veröffentlicht, seit einiger Zeit können aber auch Nintendoanhänger*innen das Spiel genießen. An dieser Stelle können wir direkt schon mal sagen, dass eine […]

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Mit The Wardrobe flattert uns ein weiteres Adventure ins Haus. Wir haben erneut den Switch-Port bekommen, um dieses kleine Indie-Spielchen für euch zu testen. Entwickelt von C.I.N.I.C. Games wurde es zuerst auf Steam veröffentlicht, seit einiger Zeit können aber auch Nintendoanhänger*innen das Spiel genießen. An dieser Stelle können wir direkt schon mal sagen, dass eine Steuerung per Maus am PC besser geeignet ist. Aber das sollte bei diesem Genre und einem Port eigentlich niemanden überraschen. Trotzdem schauen wir uns in den folgenden Zeilen mal an, was The Wardrobe sonst noch so zu bieten hat.

Skinny lebt versteckt in seinem sargähnlichen Schrank.
Skinny lebt versteckt in seinem sargähnlichen Schrank.

Coming out of the Wardrobe

Die Geschichte ist schnell erzählt. Skinny und sein bester Freund picknicken im Park, bis Skinny auf ungemütliche Weise merkt, dass er eine Allergie gegen Pflaumen hat. Er stirbt nämlich kurzerhand. Aus unerklärlichen Gründen ist er einige Stunden später aber wieder quicklebendig… nur eben als Skelett und lebt im titelgebenden Kleiderschrank im Haus seines besten Freundes. Der weiß von diesem Zauber allerdings nichts. Skinny möchte ihn nicht zu Tode erschrecken und so vergehen viele Wochen. Doch ein ziemliches Problem steht plötzlich vor der Tür. Skinny muss seinem besten Freund noch vor Ende der Halloween-Nacht dazu bringen, seine Schuldgefühle abzulegen, sonst ist dieser für immer verflucht. Durch einen Umzug landet unser Held aber mit seinem Schränkchen auf dem Schrottplatz. Das Ziel ist also klar. Ihr müsst Skinny irgendwie mit Sack und Pack zur neuen Adresse seines besten Freundes bringen, um diesen vor dem bösen Fluch zu bewahren.

Erzählt wird euch die Geschichte dabei hauptsächlich über die frech geschriebenen Dialoge und einige kurze Zwischensequenzen erzählt. Dabei nimmt sich The Wardrobe zu keiner Zeit wirklich ernst. Fast jeder Dialog ist durchsetzt mit Gags, Referenzen und Beleidigungen, wobei einiges wirklich sehr düster wird oder unter die Gürtellinie geht. Sollte euch also derber Humor stören, werdet ihr sehr schnell eure Problemchen bekommen. Da helfen dann auch die wundervoll gezeichneten Abschnitte und Zwischensequenzen nicht. Alles strotzt vor Details und ist ein riesiger Blickfang. Wären die Animationen stellenweise etwas flüssiger und nicht so abgehackt, könnte es sich hier auch von der Zeichenqualität um einen waschechten, sehr hübschen Cartoon handeln. Doch leider sind gerade die Animationen während einiger Dialoge sehr reduziert gehalten und wirken damit eher wie ein schlechtes Daumenkino.

Dank einer Pflaumenallergie segnet Skinny das Zeitliche.
Dank einer Pflaumenallergie segnet Skinny das Zeitliche.

Show me your memes!

Wenn The Wardrobe allerdings eure Humorzellen trifft, dürftet ihr über diese technischen Mängel hinwegsehen können. Denn auch wenn die Animationen außerhalb der Zwischensequenzen zu wünschen übrig lassen, ist jeder Dialog und jeder Bildschirm mit so viel Liebe zum Detail vollgepackt, dass ihr hier lange Zeit allein damit verbringen werdet, euch umzusehen und jede Aussage der Charaktere hören wollt. Diese Überladung an Referenzen mag für die ein oder andere Person vielleicht übertrieben wirken und nur dem Selbstzweck dienen, ich hatte aber großen Spaß daran. Die Bandbreite ist nämlich so riesig, dass teilweise auch nur Experten in den jeweiligen Themen die Referenzen erkennen. So hängen in der Kanalisation die vier Bandanas der Turtles, eine Etage drüber liegt ein Plüschtier von Princess Rainicorn und an der Wand ist ein Wanted-Poster von Sanji aus der Strohhutbande. Selbst wenn ihr in ein Telefonbuch schaut, lohnt es sich, jeden einzelnen Namen zu lesen.

Wer sich mit Videospielen, Comics, Literatur und Filmen auskennt, wird hier überall etwas finden, dass ihn oder sie begeistert. Und das ist auch notwendig, um Freude aus dem Spiel zu ziehen. Die Geschichte an sich gibt nämlich nur zu Beginn das Ziel an und verschwindet dann komplett im Hintergrund. Keinerlei Infos, warum Skinny zum Skelett wird, keinerlei innerer Konflikt oder eine Auseinandersetzung mit seinem Freund. Zwar bewegt ihr euch durch mehrere Abschnitte einer Stadt, diese hat mit der eigentlichen Geschichte aber kaum etwas zu tun. Sie dient einfach zur Platzierung vieler Rätsel, um irgendwie euren Schrank zu transportieren.

An jeder Ecke stoßt ihr auf diverse Referenzen und Gags.
An jeder Ecke stoßt ihr auf diverse Referenzen und Gags.

Kopfnüsse zum Haare raufen

Dabei sind die Rätsel in The Wardrobe auch alles andere als leicht. Sehr schnell könnt ihr euch in vielen Abschnitten der Welt bewegen und findet Items ohne Ende wie auch Personen und Objekte zum interagieren. Zwar beruhen die Rätsel alle auf dem klassischen Prinzip, die Items in eurem Inventar mit der Umwelt oder mit sich selbst zu kombinieren, doch sind die Lösungen teilweise so aus dem Kontext gerissen oder abgedreht, dass hier ohne einen Walkthrough nur wildes Probieren hilft. Zwar geben euch manche Dialoge Hinweise zu Interaktionsmöglichkeiten, doch steht es völlig offen, warum das jetzt getan werden sollte. Das ist sehr schade, da so zwar die Spielzeit enorm gestreckt wird, das Spiel aber bei einem flüssigen Durchgang sehr klein wirkt.

Glücklicherweise gibt es hier endlich wieder eine Anzeige aller relevanten Hotspots. Bei dieser Masse an Details und Anspielungen pro Bildschirm wäre alles andere aber auch der reinste Horror gewesen. So wird euch das zwanghafte Ausprobieren wenigstens etwas erleichtert. Zur Motivation trägt es trotzdem nur bedingt bei. Denn auch durch ausprobieren ist manche Lösung einfach zu skurril. Ein Beispiel: Ihr benötigt Apfelkerne, um eine Piranha-Pflanze zu töten. Warum sie davon stirbt, weiß ich nicht. Ihr findet Äpfel im Spiel, aber keine Kerne. Nun müsst ihr ein Nummernschild mit Jahreszahl vor einen Topf legen und die Äpfel in diesen hinein. Daraufhin springt ihr in eine Zeitmaschine, reißt in das Jahr, das auf dem Nummernschild steht und entgegen jeder Logik hat das dazu geführt, dass der Topf auch in diesem Jahr dort steht, anstatt der Äpfel liegen allerdings die Samen im Topf. Das mag jetzt ein extremes Beispiel sein, aber mit solchen Kopfnüssen dürft ihr euch herumschlagen.

Euer Inventar ist irgendwann völlig überladen.
Euer Inventar ist irgendwann völlig überladen.

Fazit

The Wardrobe wirkt für Adventurefreunde und Nerds auf den ersten Blick sehr sympathisch. Ich war wirklich heiß darauf, dieses Spiel zu spielen. Meinen Spaß hatte ich auch, weil mir manche Elemente eben ausgesprochen gut gefallen haben. Das Artdesign der Welt ist einfach außerordentlich schön. Verdammt, ich konnte mich mit Frank, dem zeitreisenden Hasen aus Donnie Darko unterhalten. Wenn nur die Rätsel nicht so völlig abstrus und erschwert durch eine Masse an Möglichkeiten wären. Und da alles so fernab der eigentlichen Zielsetzung passiert, fällt es auch schwer, ein wirkliches Gefühl von Fortschritt zu entwickeln. Das demotiviert bei längeren Spielrunden. Solltet ihr aber auf genau solche Rätsel stehen oder keine Probleme damit haben, auch mal in eine Lösung zu schauen, dann wagt euch ruhig an The Wardrobe. Vielleicht sagt euch die gezeichnete Welt und der Humor ja genauso zu wie mir.

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http://www.next-gamer.de/the-wardrobe-knochige-raetsel-auf-der-switch/feed/ 0 876710831_preview_20170304090927_1 Skinny lebt versteckt in seinem sargähnlichen Schrank. 767a6429598085.5878d3ffa8c22 Dank einer Pflaumenallergie segnet Skinny das Zeitliche. ss_e158721a382e5dc724f5f075f21ee2781aabeece.1920×1080 An jeder Ecke stoßt ihr auf diverse Referenzen und Gags. maxresdefault Euer Inventar ist irgendwann völlig überladen.
The Journey Down – Kein Absturz ins Bodenlose http://www.next-gamer.de/the-journey-down-kein-absturz-ins-bodenlose/ http://www.next-gamer.de/the-journey-down-kein-absturz-ins-bodenlose/#respond Sun, 05 Aug 2018 12:40:22 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=117683 Mit The Journey Down haben die Skygoblin Studios ein sehr klassisches Adventure geschaffen. Mit den drei Episoden, die mit einigen Monaten Abstand auf Playstation 4, der Switch, X Box One und Steam erschienen, hat das schwedische Team ihr erstes Spiel auf den Markt gehauen. Wir haben netterweise Codes für alle drei Episoden bekommen, um die […]

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Mit The Journey Down haben die Skygoblin Studios ein sehr klassisches Adventure geschaffen. Mit den drei Episoden, die mit einigen Monaten Abstand auf Playstation 4, der Switch, X Box One und Steam erschienen, hat das schwedische Team ihr erstes Spiel auf den Markt gehauen. Wir haben netterweise Codes für alle drei Episoden bekommen, um die Trilogie für euch zu testen. Kann sich nun jeder spielebegeisterte Mensch an diese Knobelei setzen oder ist es doch eher etwas für erfahrene Adventure-Hasen? Findet es heraus in unserem Test.

Trotz düsterer Welt erzeugt die Musik ein stimmiges Gesamtbild.
Trotz düsterer Welt erzeugt die Musik ein stimmiges Gesamtbild.

Karibik meets Jazz in der Großstadt

Direkt zu Beginn eine große Frage: Wieso sind für drei Episoden drei Codes notwendig, wieso werden sie mir in der Steam-Bibliothek als drei Spiele angezeigt? Alle Spiele, die wir bisher im Episodenformat spielen konnten, waren über einen Punkt ansteuerbar. So habe ich jetzt drei Spiele, die eigentlich eines sind und die alle in 2-3 Stunden beendet wurden. Komfortabel ist anders, ihr Lieben. Auch wenn es die endgültige Bewertung von The Journey Down nicht beeinflusst, ist sowas nicht ganz nachvollziehbar. Aber wie dem auch sei, kommen wir zum Inhalt des Spiels.

Mit eurer Maus steuert ihr Bwana, einen Besitzer einer Tankstelle und Werkstatt für Flugzeuge und Schiffe. Den Betrieb haben er und sein Mechaniker Kito von ihrem Adoptivvater geerbt, nachdem dieser spurlos verschwunden ist. Plötzlich taucht eine Frau auf, die ein Buch aus der Werkstatt benötigt. Dieses hat Hinweise auf das Unterland, ein mittlerweile verbotenes, geheimnisvolles Gebiet. Sie möchte illegalerweise dorthin, zieht Bwana und Kito mit hinein und schon haben unsere Helden ein riesiges Problem mit dem zwielichtigen, neu aufgetauchten Energiekonzern, welcher wohl selber gerne diese Informationen hätte. Was genau aber nun dahintersteckt, müsst ihr selber herausfinden. Trotz der Großstadt im Hintergrund ist das Setting sehr karibisch geprägt. Alle Charaktere wurden nach alten, afrikanischen Masken designed, die Sprechrollen wurden allesamt an People of Colour vergeben. Das lässt eure Umwelt sehr authentisch wirken. Die Mischung aus karibischen und jazzigen Klängen im Hintergrund tut ihr übriges.

Die Charakterzeichnung ist sehr markant.
Die Charakterzeichnung ist sehr markant.

The Journey Down: Black Games Matter

Die Geschichte in Journey Down ist dabei sehr kurzweilig und humorvoll erzählt. Bwana ist ein sympathischer Faulenzer, der in seinem Städtchen auch als solcher bekannt ist. Deswegen macht es auch Sinn, dass euch niemand direkt wichtige Gegenstände in die Hand geben will, sondern ihr euch diese in Form klassischer Adventure-Rätsel erarbeiten müsst. Die Dialoge sind dabei sehr authentisch geschrieben, auch wenn die Gags kein riesiges Feuerwerk abbrennen, sondern höchstens zu einem kleinen Schmunzeln führen. Immersionsbrechend ist nur, dass ihr diverse Gesprächszweige immer und immer wieder durchgehen könnt, ohne dass das Spiel eine Reaktion hervorruft. Wenn das bei wichtigen Hinweisen der Fall wäre, lässt sich sowas natürlich verschmerzen. Ich bin aber durch vorschnelles Klicken teilweise immer wieder in den selben, belanglosen Gesprächen gelandet. Das kann ab und an ermüdend wirken, doch glücklicherweise sind die Episoden kurz und knackig genug, dass diese kleinen Fehler kaum ins Gewicht fallen.

Ernsthaft ins Grübeln gebracht hat mich allerdings immer wieder die Darstellung der Charaktere. Auf den ersten Blick wirkt alles wie bereits erwähnt sehr stimmig. Es wirkt wie ein schöner Nebeneffekt, dass wir in diesem Spiel mal keine weißen Männer haben, die das Abenteuer schon irgendwie regeln. The Journey Down spricht so eine Zielgruppe an, die in Videospielen selten so stark repräsentiert ist wie hier. Wenn man sich dann aber anschaut, dass das komplette Team der Skygoblin Studios skandinavischer nicht sein könnte, verstärkt sich der Gedanke, dass hier wiederum nur haufenweise von Stereotypen abgearbeitet werden.

Die dicke, schwarze Frau in der Küche. Die faulen Helden, die lieber in einer Hängematte schlawinern und eine Frau anbaggern anstatt das eigentliche Ziel zu verfolgen. Es mag sein, dass mein Blick hier etwas übersensibel ist. Es mag auch sein, dass beim Schreiben der Geschichte und der Dialoge reflektiert beraten und diskutiert wurde. Ein kleines Geschmäckle bleibt trotzdem immer, so sympathisch und angenehm ich auch jede Figur finden mag. Hier würde mich sehr interessieren, wie diverse nicht-weiße Menschen das Spiel einschätzen.

The Journey Down spielt viel mit Stereotypen.
The Journey Down spielt viel mit Stereotypen.

Brotsticks als Leitersprossen

Unabhängig davon hat The Journey Down allerdings auch angenehm fordernde Rätsel, welche ja der zweite Kernpunkt eines jeden klassischen Adventures sind. Durch die Kürze der Episoden und der angemessenen Anzahl verschiedener Bereiche fühlt ihr euch selten überschwemmt an Möglichkeiten. Da das erste Rätsel euch dazu zwingt, uralte Brotsticks als Leitersprossen zu verwenden, merkt ihr schnell, dass ihr durchaus etwas verrückt, aber nie völlig fernab jeder Logik denken müsst. Wie gewohnt bekommt ihr in jeder Episode eine Anzahl an Aufgaben, die ihr zeitgleich angehen müsst. Hier führt es schönerweise dazu, dass ihr an allen Ecken und Enden immer wieder kleine Schritte in einer der Zielsetzungen machen könnt. An der einen Stelle kommt ihr einem Propeller näher, den ihr finden müsst, löst dabei aber auch ein Rätsel, welches euch dem Motor eures Flugzeuges einen Schritt näher bringt.

Die Items in eurem Inventar sind nie zu viele, so dass ihr in Notfällen auch ruhig etwas rumprobieren könnt, ohne zu viel Zeit damit zu verschwenden. Da alles kontextsensitiv abläuft, habt ihr auch keine Schwierigkeiten damit, zu überlegen, wie ihr ein Item an einem Ort einsetzen müsst. Zieht es einfach auf den Gegenstand, mit dem ihr interagieren wollt, und Bwana macht bei Bedarf schon das richtige. Das einzige Problem, welches mir oft Steine in den Weg gelegt hat, ist die fehlende Anzeige der Hotspots. Viele Adventures erlauben es euch mittlerweile, mit einem Tastendruck alle relevanten und anzuklickenden Stellen im Bild anzuzeigen. The Journey Down tut dies nicht. Das kann unproblematisch sein, wenn wichtige Stellen besonders hervorgehoben sind. Doch im Spiel der Skygoblin Studios macht die Optik dem Ganzen einen Strich durch die Rechnung.

Eure erste große Aufgabe ist es, ein Flugzeug zu reparieren.
Eure erste große Aufgabe ist es, ein Flugzeug zu reparieren.

Ich seh‘ es einfach nicht…

Man merkt recht schnell, dass in The Journey Down kein großes Budget steckt. Das komplette Spiel sieht aus wie FMV-Zwischensequenzen alter Playstation- und PC-Spiele. Dies verleiht den Figuren einerseits einen ganz eigenen Charme und lässt über klobige Animationen hinwegsehen. Zusätzlich war es so sicherlich auch kostensparender zu entwickeln. Leider führt es eben auch dazu, dass manche Texturen sehr verwaschen wirken. So habe ich die ganze Zeit nicht erkennen können, dass in einem der ersten Bildschirme ein Pinsel lag, der unabdingbar für den weiteren Fortschritt war. Einen Walkthrough zu Rate zu ziehen, um dann zu merken, dass man einfach ein bestimmtes Item oder einen wichtigen Spot nicht erkennen konnte, nervt dann doch.

Die technische Seite hat eben so ihre kleinen Problemchen. Neben verwaschenen Texturen kam es immer mal wieder zu kleinen Rucklern. Unangenehm waren auch die sich weiterbewegenden Mundanimationen, obwohl der Dialog schon lange beendet war. Da das Spiel nur mit englischer Sprachausgabe läuft, kann man dies auch nicht auf eine schlecht angepasste Übersetzung schieben. Die Untertitel sind seltsam riesig und erstrecken sich teilweise über große Teile des Bildschirms. Die Skygoblin Studios haben hier merklich versucht, das geringe Budget durch einen sehr eigenwilligen, individuellen und teilweise simplifizierten Stil auszugleichen. Was zumeist funktioniert, hat hier und da aber eben auch seine kleinen Macken.

Der Grafikstil bietet schöne Bilder, lässt euch aber wichtige Spots übersehen.
Der Grafikstil bietet schöne Bilder, lässt euch aber wichtige Spots übersehen.

Fazit

Ich hatte meinen Spaß mit The Journey Down. Die Rätsel sind allesamt kurzweilig und knackig, die Geschichte hat mich interessiert und am Ball gehalten. Wenn man über kleine technische Mängel und die eventuell fragwürdige stereotype Darstellung mancher Charaktere hinwegsehen kann, macht man hier absolut nichts falsch. Das Episodenformat ermöglicht es auch, für einen schmalen Taler in die erste Episode zu schauen. Die vermittelt einen ganz guten Eindruck vom Spiel. Im Anschluss an die Credits gibt es dort auch einen kleinen Blick hinter die Kulissen der Entwicklung, was meine Motivation auf die nächsten Episoden deutlich gesteigert hat. Da ihr nun auch nicht mehr auf die Veröffentlichung der weiteren Teile warten müsst, sondern direkt alle Episoden zugänglich habt, solltet ihr wirklich mal reinschnuppern.

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http://www.next-gamer.de/the-journey-down-kein-absturz-ins-bodenlose/feed/ 0 2377297-vollbild Trotz düsterer Welt erzeugt die Musik ein stimmiges Gesamtbild. 2377327-vollbild Die Charakterzeichnung ist sehr markant. 2377282-vollbild The Journey Down spielt viel mit Stereotypen. tjdteaser_0 Eure erste große Aufgabe ist es, ein Flugzeug zu reparieren. The-Journey-Down-Chapter-One-Review-5 Der Grafikstil bietet schöne Bilder, lässt euch aber wichtige Spots übersehen.
All or Nothing: Manchester City – die exklusive Doku auf Amazon Video http://www.next-gamer.de/all-or-nothing-manchester-city-die-exklusive-doku-auf-amazon-video/ http://www.next-gamer.de/all-or-nothing-manchester-city-die-exklusive-doku-auf-amazon-video/#respond Sun, 05 Aug 2018 12:10:20 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=117694 Manchester City hat in der Premier League Saison 2017/18 Geschichte geschrieben. Pep Guardiola ist es als erster Trainer von Manchester City in der englischen Liga erstmals gelungen, die 100 Punkte-Marke zu knacken. 100 Punkte – ganze 19 Punkte Vorsprung auf den Stadtrivalen und härtesten Verfolger Manchester United. Das ist Rekord. Glücklicherweise hat sich das Dokumentationsteam […]

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Manchester City hat in der Premier League Saison 2017/18 Geschichte geschrieben. Pep Guardiola ist es als erster Trainer von Manchester City in der englischen Liga erstmals gelungen, die 100 Punkte-Marke zu knacken. 100 Punkte – ganze 19 Punkte Vorsprung auf den Stadtrivalen und härtesten Verfolger Manchester United. Das ist Rekord. Glücklicherweise hat sich das Dokumentationsteam von Amazon Video genau die richtige Saison ausgesucht, um das Team um Guardiola hautnah zu begleiten und diese historische Saison auf Video zu bannen – hautnah mit Einblicken in die persönlichen Geschichten und Gedanken der Spieler sowie des Trainerstabs. So nahe an der Mannschaft war bisher kein Außenstehender. Sicher ist: Wer im Wettbüro vor Saison-Beginn auf Manchester City gesetzt hat, hat definitiv auf die richtigen Aktien gesetzt – hätte man das nur vorher gewusst. Aktien für Anfänger bietet übrigens auch Avatrade, ein offizieller Partner von Manchester City.

Die Essenz der Amazon Video Doku

All or Nothing: Manchester City ist eine Dokumentation und gewährt den Zuschauern von Amazon Video einen Blick hinter die Kulissen – Fans auf der ganzen Welt bekommen einen einmaligen Einblick in den historischen Club, erfahren mehr über die Arbeitsweise des legendären Trainers Pep Guardiola und die persönlichen Geschichten der Spieler im Rekordjahr der Premier League. Die neue Serie, die von Sir Ben Kingsley erzählt wird, nimmt die Zuschauer mit auf eine exklusive Reise durch die gesamte Saison 2017-18 in Manchester City, von den weltweit führenden Trainingseinrichtungen der City Football Academy über Interviews mit dem Manager bis hin zu Vorstandssitzungen und den wöchentlichen Geschichten, die sich im Leben der Spieler abspielen.  Insgesamt stehen acht Episoden zur Verfügung, die am Freitag, den 17. August 2018 veröffentlicht.

Perfekte Saison?

Guardiola ist in der Saison 2017/18 tatsächlich historisches Gelungen, gänzlich perfekt war die Saison aber nicht. Man ist zwar praktisch mühelos durch die Gruppenphase der Champions League marschier (5 Siege aus 6 Spielen, 1 Unentschieden, 14:5 Tore – ergibt 15 Punkte mit einem positiven Torverhältnis von 9), im Viertefinale war dann jedoch schon Schluss. FC Basel konnte man im Achtelfinale zwar ausschalten, im Viertelfinale stieß man jedoch auf den Premier League-Konkurrenten FC Liverpool. Die Mannschaft von Jürgen Klopp überwältigte den als Favoriten betitelten Manchester United und zog später auch ins Finale ein. Mit einem so frühen aus von Manchester City hatte niemand gerechnet, vor allem, weil man zu diesem Zeitpunkt bereits die Premier League dominierte. Dies zeigte sich nicht nur anhand der Punkte-Verteilung, sondern auch auf dem Platz. Die Mannschaft von Guardiola dominierte fast jedes Spiel mit ihrem Ballbesitzfußball – ähnlich schon wie Guardiola einst mit dem FC Barcelona in der spanischen Liga oder dem FC Bayern in der Bundesliga. Es bleibt spannend abzuarten, wie das Aus in der Premier League von Guardiola und dem Team aufgenommen wurde. Wir erhoffen uns am 17. August Antworten dazu zu erhalten und freuen uns auf die Amazon Video Dokumentation!

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Candle: The Power of the Flame auf der Switch http://www.next-gamer.de/candle-the-power-of-the-flame-auf-der-switch/ http://www.next-gamer.de/candle-the-power-of-the-flame-auf-der-switch/#respond Sat, 04 Aug 2018 12:35:57 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=117676 Auch wenn der Titel es vermuten lässt, in Candle spielt ihr keine Kerze. Candle: The Power of the Flame geht etwas anders an das Thema Feuer heran. Im neuen 2D-Adventure der Teku Studios geht es um alte Stämme, knackige Rätsel und einen kleinen Helden. Wie genau das Spiel aufgebaut ist, haben wir uns auf der […]

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Auch wenn der Titel es vermuten lässt, in Candle spielt ihr keine Kerze. Candle: The Power of the Flame geht etwas anders an das Thema Feuer heran. Im neuen 2D-Adventure der Teku Studios geht es um alte Stämme, knackige Rätsel und einen kleinen Helden. Wie genau das Spiel aufgebaut ist, haben wir uns auf der Nintendo Switch angeschaut.

Eine zauberhafte Welt voller Rätsel wartet auf euch.
Eine zauberhafte Welt voller Rätsel wartet auf euch.

Von Hölzchen auf Stöckchen

Teku ist ein kleiner Geselle mit hölzerner Maske, der dank seines Stammes besondere Fähigkeiten besitzt. Sein Oberschamane wurde vom bösen Wakcha-Stamm entführt und der kleine Holzmensch muss ihn nun retten. Kämpfen kann er dabei nicht wirklich. Sieht ihn ein Mitglied es Wakcha-Stammes, so tötet er Teku sofort. Tauchen gefährliche Tiere auf, so liegt er blitzschnell in deren Verdauungstrakt. Er muss sich also mit Geschick und Köpfen um die Bösewichter schleichen oder sie von hinten in Fallen schubsen oder locken. So findet Teku immer mehr Gegenstände und Hinweise, die ihn zum Schamanen führen. Manchmal rettet er einen der Leibwächter, welcher wichtige Informationen hat. Ein anderes Mal verrät ihm die Umgebung ein paar nützliche Sachen. Dabei funktioniert Candle ohne klare Dialoge. Alle Figuren sprechen in einer fantasievollen Sprache, welche in großen Cartoon-Blasen übersetzt werden. Danach paraphrasiert eine entspannende Erzählerstimme nochmal die nötigsten Infos.

Wie Tekus Mission und seine komplette Umwelt dargestellt werden, ist herausragend. Die komplette Welt und alle in ihr lebenden Figuren präsentieren sich in einem handgezeichneten Wasserfarb-Look. Einzelne Bildschirme sind wunderbar detailverliebt, überall entdeckt ihr kleine Feinheiten in de Zeichnungen. Kleine Käfer, schön platzierte Büsche, Candle wirkt wie ein spielbares Gemälde. Jeder Charakter, jeder Gegner, hat allein schon durch die optische Gestaltung so viel Persönlichkeit und Charme, dass ihr nicht anders könnt, als sofort in diese zauberhafte Welt verliebt zu sein. Die atmosphärische Musik zieht euch dann endgültig in diese neue Welt. Optisch wie auch akustisch sind die Übergänge in neue Gebiete oder Situationen fließend und geben der Umwelt einen ganz eigenen Flow, ja sogar ein Eigenleben- Manchmal verliert sich ein Abschnitt vielleicht auch in Details, doch zum Glück werden euch wichtige Punkte immer angezeigt, wenn Teku sie passiert.

Wichtige Interaktionspunkte werden euch so angezeigt.
Wichtige Interaktionspunkte werden euch so angezeigt.

Möglichkeiten über Möglichkeiten

Die gesamte Welt ist zweidimensional aufgebaut. Ihr lauft also von einer Seite zur anderen, könnt rennen und springen. Die Steuerung ist dabei etwas verzögert, die Sprünge haben immer die gleiche Distanz, wodurch manche Sprungpassagen etwas knifflig sein können. Passiert ihr Items, werden diese euch wie gesagt angezeigt. So könnt ihr sie einsammeln und an anderen markierten Stellen für Rätsel nutzen. So benötigt ihr beispielsweise einen scharfen Stein, um eine Schnur zu durchtrennen, woraufhin ein riesiger, gefangener Fisch auf zwei Bösewichte fällt.

Die Rätsel sind allesamt logisch aufgebaut. Entweder erschließt sich eine Nutzung direkt oder eure Umwelt liefert versteckte, nötige Hinweise. Offene Augen und ab und zu etwas Lust zum Ausprobieren bringen euch ganz gut voran. Die Möglichkeiten sind nämlich nie so ausufernd, dass euch die Masse an Items erschlagen würde. Es kann höchstens passieren, dass ihr oft von einer Seite der Welt zur anderen rennt, weil ihr dort etwas probieren möchtet.

Eine weitere besondere Mechanik bieten die titelgebenden Flammen. Tekus Hand ist nämlich wie eine kleine Candle. An Feuerstellen könnt ihr diese anzünden, um so euer Feuer durch die Welt zu tragen. Manchmal müssen nämlich ein Schrein angezündet oder Blätter verbrannt werden, um einen Mechanismus auszulösen. Ein ander Mal kann Teku eine kleine Lichtexplosion auslösen, um große Schatten zu erzeugen oder Gegner zu vertreiben. Aufpassen müsst ihr nur, wenn Mitglieder des Wakcha-Stammes oder gefährliche Insekten in der Nähe sind, die auf das Feuer aufmerksam werden und euch gnadenlos verfolgen. In solchen Momenten müsst ihr eure Flamme löschen und später an einem neuen Feuer entzünden.

Eure Umwelt ist der größte Komplize gegen eure Gegner.
Eure Umwelt ist der größte Komplize gegen eure Gegner.

Candle: The Power of Flame – Optik vs. Gameplay

Während ihr euch so durch die ersten Abschnitte von Candle rätselt, fallen euch zwei Sachen auf. Einerseits werdet ihr schnell hin und weg sein von der Welt und den unterhaltsamen Reaktionen eurer Umgebung. Andererseits dürfte schnell auffallen, dass dieses Spiel verdammt knifflig sein kann. An jeder Ecke dieser zauberhaften Welt lauert der Tod. Da ist eine Falle mit hervorspringenden Stacheln, hier sind gefährliche Bienen, dort überrollt euch ein Stein. Auch wenn die Rücksetzpunkte meist sehr fair sind, werdet ihr oft das zeitliche segnen.

Und gerade wenn man noch nicht genau weiß, ob man sich nur ungeschickt anstellt oder an der völlig falschen Stelle agiert, steigert das den Frust unheimlich. Hier kommt dann alles zusammen. Eure Bewegungen sind so klobig, dass ihr manchmal ungewollt in Fallen rennt. Andere Lösungen wirken erst im Nachhinein offensichtlich, hätten vorher aber einen kleinen Hinweis benötigt. Dann sinkt die Laune rapide. Die handgemalten Felder und Wälder verlieren ihren Zauber und das langsame Spieltempo treibt euch in den Wahsinn.

Candle hat einfach immer wieder sehr fiese stellen, die ermüden und euch zu einer Pause zwingen. Für den ersten großen Abschnitt haben wir drei Tage benötigt, weil wir immer wieder entnervt die Konsole ausschalten mussten. Ein kleiner Tipp hierbei: Vergesst nicht, manuell auf einer der im Spiel verteilten Save-Plattformen zu speichern. Der Autosave der Rücksetzpunkte gilt nämlich nur für diese. Und schwupps, könnt ihr einen dicken Batzen an Fortschritt wiederholen. Trefft ihr auf Mitglieder des Wakcha-Stammes und werdet von ihnen gesehen, könnt ihr euch oftmals schon verabschieden. Sie sind schneller als ihr und wirklich verstecken könnt ihr euch selten. So kam es zu einer Stelle, die mehrere Wutausbrüche auslöste, weil immer wieder Bösewichte auftauchten, die einen jagten und erledigten. Und am Ende war die Lösung über einen anderen Weg so lächerlich simpel, dass kaum Befriedigung auftauchen konnte.

Manchmal ist weiteres Vorgehen sehr kryptisch erklärt.
Manchmal ist weiteres Vorgehen sehr kryptisch erklärt.

Fazit

Die Teku Studios haben mit ihrem Spiel ein wundervolles Kunstwerk geschaffen. Leider schafft es dieses manchmal nicht, über das Gameplay und Rätseldesign die nötige Balance zwischen Herausforderung und Fortschritt zu finden. Natürlich wollen wir nicht gänzlich an die Hand genommen werden und scheuen auch keine Herausforderung. Die Mischung aus vielen Möglichkeiten zum ausprobieren und Todesfallen an jeder Ecke geht in Candle oft aber nicht ganz auf. Etwas mehr Linearität in den Abschnitten oder Hinweise, die gerne dezent, aber wenigstens da sein würden, wären ein großer Fortschritt. So haben wir hier ein wunderschönes Spiel zum verlieben, das euch allerdings manchmal an den Rand des Wahnsinns treiben kann. Wir können euch durchaus empfehlen, mal reinzuschauen. Allein die Präsentation ist einen Blick wert. Ob ihr dann auch großen Spaß habt, dürfte daran liegen, wo ihr Candle auf der Hot-Crazy-Skala einordnen wollt.

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http://www.next-gamer.de/candle-the-power-of-the-flame-auf-der-switch/feed/ 0 NSwitchDS_CandleThePowerOfTheFlame_04 Eine zauberhafte Welt voller Rätsel wartet auf euch. 85351048 Wichtige Interaktionspunkte werden euch so angezeigt. maxresdefault Eure Umwelt ist der größte Komplize gegen eure Gegner. J2b1PANE3aXgtCeT1HgizZT-6EbQvrAn Manchmal ist weiteres Vorgehen sehr kryptisch erklärt.
The Lion’s Song auf der Switch getestet http://www.next-gamer.de/the-lions-song-auf-der-switch-getestet/ http://www.next-gamer.de/the-lions-song-auf-der-switch-getestet/#respond Fri, 03 Aug 2018 11:00:40 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=117668 Mi‘ Pu‘ Mi Games haben mit The Lion’s Song ein narratives Adventure über vier Episoden veröffentlicht. Die erste Episode erschien bereits 2016 für den PC und mobile Geräte. Mittlerweile ist das komplette Spiel aber auch im eShop der Switch zu finden. Dort haben wir auch einen Code für dieses kleine Spielchen bekommen und es für […]

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Mi‘ Pu‘ Mi Games haben mit The Lion’s Song ein narratives Adventure über vier Episoden veröffentlicht. Die erste Episode erschien bereits 2016 für den PC und mobile Geräte. Mittlerweile ist das komplette Spiel aber auch im eShop der Switch zu finden. Dort haben wir auch einen Code für dieses kleine Spielchen bekommen und es für euch getestet. In den folgenden Zeilen erfahrt ihr also, ob euch das Spiel genauso gefallen könnte, wie es bei uns der Fall war.

Die Wiener High Society war nicht von schlechten Eltern.
Die Wiener High Society war nicht von schlechten Eltern.

The Lion’s Song – Das Lied des Löwen

Wien war im späten 19. sowie frühen 20. Jahrhundert die Heimat vieler kreativer und intelligenter Genies. In genau diese Zeit entführt uns auch The Lion’s Song. In drei der vier Episoden schlüpft ihr in die Rolle eines Profis in einem bestimmten Bereich und müsst die nötige Inspiration finden, etwas großartiges zu schaffen. Eine großartige Violinistin, die ihre große Komposition beenden muss, ein junger Maler, der sein großes Talent mit dem perfekten Bild wecken will und eine junge Mathematikerin, die ihre bahnbrechende Theorie in dieser reinen Männerdomäne erarbeiten und vorstellen möchte, sind eure Charaktere. Die vierte Episode führt dann Charaktere zusammen, die diese Ausnahmetalente in der Vergangenheit erlebt und nachhaltig geprägt haben.

Dabei steuert ihr auf der Switch einen Pfeil über den Bildschirm, um bestimmte Hotspots anzuklicken. Es geht nicht darum, irgendwelche Items einzusammeln oder zu kombinieren. Ihr könnt auch nicht wirklich etwas verbocken, die Geschichte läuft unaufhörlich weiter. Vielmehr verfolgt ihr einfach die Geschichte eurer Figuren, bestimmt durch eure Klicks das nötige Tempo und trefft immer wieder Entscheidungen, die den weiteren Verlauf beeinflussen. Wollt ihr eure Inspiration lieber alleine finden oder sucht ihr euch Hilfe bei einem Freund? Arbeitet ihr letztendlich mit einem Widersacher zusammen oder stellt ihr ihn bloß? The Lion’s Song bietet zwar keine weitreichenden Alternative an, gibt euch in kleinen, interessanten aber das Steuer komplett in die Hand und zeigt am Ende, wie sich die anderen Spieler*innen entschieden haben.

Vier Episoden erzählen euch vier Geschichten, in denen ihr auch versteckte Zusammenhänge finden könnt.
Vier Episoden erzählen euch vier Geschichten, in denen ihr auch versteckte Zusammenhänge finden könnt.

Wie gemalt

Wunderschöne Pixelart in einer Farbgebung, die an alte Fotographien erinnert, zeigen euch ein interessantes Wien kurz vor dem ersten Weltkrieg. Zusammen mit der musikalischen Untermaltung, in der der titelgebende Lion’s Song immer wieder eingespielt wird, entsteht ein unvergleichliches Flair. Die Bewegungsabläufe der einzelnen Charaktere erinnern einerseits an alte Adventure-Klassiker aus dem Hause Lucas Arts, sind aber zeitgemäß wunderbar flüssig in ihren Abläufen. Die schön gezeichneten Abschnitte Wiens erleichtern dann auch die Suche nach eventuellen Hotspots.

Während manche Adventures mittlerweile eine Taste eingefügt haben, die euch alle anzuklickenden Elemente anzeigt, sind hier die Sprites groß und klar erkennbar genug, dass so etwas nicht nötig ist. Da auch sofort eine Beschriftung der relevanten Orte aufploppt, stellt euch The Lion’s Song hier nicht ungewollt vor Schwierigkeiten. Zu bemängeln wäre nur, dass ihr auf der Switch nicht über das Touchpad spielen könnt, sondern das Gamepad nutzen müsst. Damit hat die PC- oder Mobile-Version klare Vorteile in der Spielbarkeit.

Um die Geschichte voranzutreiben, wandert ihr zwischen verschiedenen Orten umher.
Um die Geschichte voranzutreiben, wandert ihr zwischen verschiedenen Orten umher.

Von der Muse geküsst

Trotzdem erkennt ihr auch auf der Switch die große Stärke von The Lion’s Song. Das Storytelling und die Zeichnung der Charaktere ist großartig. Jeder Charakter bekommt genügen Zeit, ausführlich dargestellt zu werden. Ihr werdet mit ihren Ängsten und Hoffnungen konfrontiert. Ihr könnt ihre Interaktion mit ihrer Umwelt beobachten und inneren Monologen lauschen. Das alles geschrieben in schöner Wiener Mundart, so dass euch ständig der markante Dialekt in den Ohren klingt. Die Schwierigkeiten, die nötige Inspiration für den weiteren Erfolg zu finden, wirken selbst auf kunstferne Menschen nachvollziehbar.

Als kunstschaffender Mensch hingegen war es schön zu sehen, wie Inspiration auch hier fast aus dem Nichts auf einen zufliegen kann. Dargestellt wird das dabei immer wieder in kleinen „Rätseln“. Während ihr den Gedanken eures Charakters lauscht, könnt ihr einen Regler verschieben oder bestimmte Antworten oder Gegenstände anklicken. Das entspricht dann einem Geistesblitz eurer Figur. Zwar kann hier an sich nie etwas schief gehen und eure Hirnzellen werden kaum beansprucht, trotzdem gibt es euch ein wohliges Gefühl der Errungenschaft.

Die große Herausforderung ist es, den Charakteren ihre Inspiration zu bringen.
Die große Herausforderung ist es, den Charakteren ihre Inspiration zu bringen.

Kleine Makel sind kein Löwenanteil

The Lion’s Song erzählt vier wundervolle, kleine Geschichten, denen ihr aufmerksam lauschen wollt. Vorzuwerfen ist dem Spiel vielleicht die fehlende Touch-Steuerung auf der Switch, so dass wir euch eher die PC-Variante empfehlen. Außerdem hätten wir uns gerade in der letzten Episode etwas mehr Bezug zur aktuellen politischen Lage gewünscht. Diese spielt kurz vor Ausbruch des Krieges, was auch elementarer Bestandteil ist, aber dann doch irgendwie im Hintergrund verschwindet. Klar, der Fokus des Spiels ist ein anderer. Trotzdem wirkt es etwas komisch.

Dafür zeigen die drei vorherigen Episoden wunderbar, wie sich die Gesellschaft in Wien Anfang des 20. Jahrhunderts so dargestellt hat. Wie war es, als Frau den Träumen zu folgen? Wie waren die Chancen aus ärmlicheren Verhältnissen? Wer kam in die High Society? Das alles bekommt ihr in kleinen Häppchen zu sehen und ihr wollt immer mehr. Dementsprechend fix habt ihr die vier Episoden dann auch verschlungen. Dass die zu treffenden Entscheidungen zu großer Mehrheit von allen Spielenden gleich getroffen wurden, fällt dann kaum ins Gewicht. Zwar zeigt das, dass manche Entscheidungen augenscheinlich unerwünscht waren, doch trotzdem wurden uns auch mit den mehrheitlich gewählten Wegen schöne Geschichten präsentiert.

Berührende Momente trösten über vieles hinweg.
Berührende Momente trösten über vieles hinweg.

Fazit

Für Rätselfreunde und Liebhaber spannenden Nervenkitzels ist The Lion’s Song sicher nicht das richtige Spiel. Sehr ruhig wird euch eine Geschichte erzählt, die zu fesseln weiß. Ihr müsst euch nur darauf einlassen. Die Stimmung weiß euch einzunehmen und die Charaktere wachsen euch soweit ans Herz, dass ihr euch über ihre Erfolge freuen könnt. Es ist außerdem auch mal erfrischend, keine herben, aufgezwungenen Tiefschläge zu erleben, sondern einfach authentische Abläufe zu beobachten. Wenn ihr also nur einen Funken Interesse an schönen Geschichten habt, geht kein Weg an dieser Erfahrung vorbei. Traut euch und nehmt die Reise ins frühe Wien auf euch. Die kurze Spielzeit wird sich lohnen.

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http://www.next-gamer.de/the-lions-song-auf-der-switch-getestet/feed/ 0 LionsSong_01_Ratgeberspiel Die Wiener High Society war nicht von schlechten Eltern. screenshots_6000869 Vier Episoden erzählen euch vier Geschichten, in denen ihr auch versteckte Zusammenhänge finden könnt. dababd38bb7d43fc90dab5e9b6e914a4 Um die Geschichte voranzutreiben, wandert ihr zwischen verschiedenen Orten umher. LionsSong_06_Ratgeberspiel Die große Herausforderung ist es, den Charakteren ihre Inspiration zu bringen. artpic-37047 Berührende Momente trösten über vieles hinweg.
Captain Toad: Treasure Tracker im Test http://www.next-gamer.de/captain-toad-treasure-tracker-im-test/ http://www.next-gamer.de/captain-toad-treasure-tracker-im-test/#comments Wed, 01 Aug 2018 16:36:05 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=117655 Auf der Switch steht der nächste Release eines exklusiven Titels an. Mit Captain Toad: Treasure Tracker bringt Nintendo den kleinen Pilzkopf in verschiedenen Rätseln zurück. Auf der Wii U konnten wir uns bereits durch die Rätsel drehen, auf der Nintendo Switch und dem Nintendo 3DS erscheint nun die Neuauflage, die mit zusätzlichen Levels, sowie einem […]

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Auf der Switch steht der nächste Release eines exklusiven Titels an. Mit Captain Toad: Treasure Tracker bringt Nintendo den kleinen Pilzkopf in verschiedenen Rätseln zurück. Auf der Wii U konnten wir uns bereits durch die Rätsel drehen, auf der Nintendo Switch und dem Nintendo 3DS erscheint nun die Neuauflage, die mit zusätzlichen Levels, sowie einem Multiplayer-Modus daherkommt. Lohnt sich der Neukauf für Kenner der Wii U Version, oder dreht sich Toad eher im Kreis?
Bekannt ist das Spielprinzip von Treasure Tracker bereits aus Super Mario 3D World. In kleinen Bonus-Levels gab es die kleinen Puzzle-Challenges mit dem kleinen, knuffigen Pilzkopf. Auf der Wii U erhielten diese beliebten Levels erstmals ein eigenes Spin-off. Mit der Switch-Variante und der Umsetzung für den 3DS gibt es nun eine Variante für alle Nachzügler. Die Bonus Levels sind oftmals eine Anspielung auf Super Mario Odyssey, welches zuletzt auf der Nintendo Switch ein riesiger Erfolg war. In den vielen verschiedenen Rätseln sammeln Toad und sein weibliches Pendant Toadette haufenweise Münzen und Power-Sterne.

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Es gilt den kleinen Toad durch verschiedene Level zu navigieren

Es könnte so einfach sein…

Natürlich gibt es kein Super Mario Spiel ohne eine entsprechende Entführung und so werden Toad und Toadette vom fiesen Vogel Wingo getrennt und müssen sich fortan gegenseitig suchen. Dazu müssen in den einzelnen Levels Power-Sterne und Kristalle sammeln, um im Spiel weiter voran zu kommen. Dabei müsst ihr allerhand Rätsel drehen, eure Power-Ups und euer Werkzeug sinnvoll einsetzen. Captain Toad: Treasure Tracker wirkt grundsätzlich we ein Rätselspiel, bietet allerdings trotzdem wieder die von Nintendo gewohnte Abwechslung. Allein das Level-Design und die verschiedenen Lösungswege sind für Nintendo typisch und bieten jede Menge Freude beim durchzocken. Wer ein klassisches Mario erwartet, der ist etwas schief gewickelt, denn auch wenn das Design natürlich sehr ähnlich ist, ist das Gameplay doch schon deutlich unterschiedlich. Denn wo Mario seine Gegner zu Brei stampft, muss Toad durch Geschick die Gegner umgehen oder gezielt ausschalten. Dafür wird die Mario-typische Optik geboten, mit jeder Menge bekannter Figuren auf dem Super Mario Universum und diverse Bonus-Levels die an Levels aus Super Mario Odyssey angelehnt sind. Ein Clou bei der Spiel-Welt und der Mechanik des Spiels ist, dass die Spielwelt ein Würfel ist und sich so jederzeit komplett drehen lässt. So entgeht euch kein Collectible. Gerade für Freunde von 100 % Abschlüssen macht das große Freude, einzig und allein das Rätseln, wie man da hinkommt mag den einen oder anderen stellenweise zur Verzweiflung bringen.

Die Endbosse lockern das Spiel ungemein auf
Die Endbosse lockern das Spiel ungemein auf

Oh Captain, mein Captain

Ungefäur 8-10 Stunden kann man in der Spielwelt von Captain Toad: Treasure Tracker verbringen. Stellenweise wird das Spiel schwerer, bleibt aber immer in einem für Kinder noch sehr angenehmen Schwierigkeitsgrad. Der neue Ausflug von Toad ist von daher ein sehr kurzweiliger Titel, bei dem ihr in ungefähr 70 Leveln, die sich in drei Kapitel unterteilen, trotzdem jede Menge Nintendo-typischen Spaß habt. Zusätzlich zu den Levels gibt es zum Abschluss jedes Kapitels einen Bosskampf, der für Toad erstaunlich ähnlich zu seinem „großen Bruder“ aussieht. Auch hier müsst ihr den Attacken ausweichen und könnt euch schlussendlich auf den Gegner fallen lassen. Die Bossfights sind mal wieder ein super Beispiel für Nintendos Kreativität und den Spielspaß den die Spiele vermitteln.

Die Charaktere und Designs sind Nintendo-typisch super süß
Die Charaktere und Designs sind Nintendo-typisch super süß

Alles neu macht die Switch?

Wie bereits erwähnt ist Captain Toad: Treasure Tracker für die Nintendo Switch ein Remake der Wii U Version. Natürlich kein reines Remake, sondern schon mit diversen Neuerungen gespickt. Beispielsweise ist die Steuerung verbessert für die Joy-Cons. Über die Neigungssteuerung lassen sich viele Aspekte des Spiels steuern. Aber ihr habt auch die Möglichkeit, euch den Joy-Con mit einem Freund zu teilen und einen Multiplayer-Modus zu spielen. Allerdings wird hier nicht gemeinsam durch die Welt gerätselt, sondern Spieler 2 agiert lediglich als Support und lenkt die Gegner ab. Schade, hier hätte man vielleicht separate Coop-Level bieten können, um auch Spielern die gemeinsam spielen wollen eine Möglichkeit zu bieten. So könnt ihr aber immerhin das gesamte Spiel gemeinsam zocken. Bei den Levels gibt es einige Neuigkeiten in Bezug auf Super Mario Odyssey, dafür fallen alle Super Mario 3D World Herausforderungen weg. Wer Captain Toad: Treasure Tracker ohnehin zum ersten Mal spielt wird diese aber kaum vermissen.

Captain Toad: Treasure Tracker ist für die großen und kleinen Nintendo Zocker definitiv einen Blick wert. Denn das Spiel bietet für einen günstigeren Switch Titel mit rund 8 Stunden Spielzeit genau den richtigen Umfang, um Nintendo-Freunde zu begeistern. Witzige Rätsel, die Mario-typische Optik und das Gameplay machen so ziemlich jeder Altersgruppe Spaß. Vielleicht hätte man beim Umfang und beim Schwierigkeitsgrad noch etwas mehr bieten können. Trotzdem bleibt aber ein insgesamt sehr guter Eindruck vom Rätselabenteuer des kleinen Pilzkopfs Toad, das im Preisvergleich bereits ab 29,95 € erhältlich ist.

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http://www.next-gamer.de/captain-toad-treasure-tracker-im-test/feed/ 1 CaptainToadTreasureTracker_14 CaptainToadTreasureTracker_17 Die Endbosse lockern das Spiel ungemein auf CaptainToadTreasureTracker_37 Die Charaktere und Designs sind Nintendo-typisch super süß
Awkward – Unangenehme Partyrunde http://www.next-gamer.de/awkward-unangenehme-partyrunde/ http://www.next-gamer.de/awkward-unangenehme-partyrunde/#respond Fri, 27 Jul 2018 10:27:03 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=117647 Awkward und ähnnliche Partyspiele sind eigentlich prädestiniert für die Switch. Durch die Mobilität der Konsole könnt ihr so eine lockere Runde an jedem Ort mit euren Bekannten zocken. Wenn eine Konsole in einem solchen Maße für ein Genre geeignet ist, kann das allerdings auch zu einer großen Verwässerung führen. Richtige Perlen sind schwer zu finden […]

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Awkward und ähnnliche Partyspiele sind eigentlich prädestiniert für die Switch. Durch die Mobilität der Konsole könnt ihr so eine lockere Runde an jedem Ort mit euren Bekannten zocken. Wenn eine Konsole in einem solchen Maße für ein Genre geeignet ist, kann das allerdings auch zu einer großen Verwässerung führen. Richtige Perlen sind schwer zu finden und diverse Games sind einfach nur uninspiriert in den eShop geworfen worden. Inwiefern sich das Spiel aus der Schmiede von Snap Finger Click für einen Kauf lohnt, haben wir für euch getestet.

Einer beantwortet Fragen, der andere vermutet die Antwort.
Einer beantwortet Fragen, der andere vermutet die Antwort.

Hast du oder hast du nicht?

Das Spielprinzip von Awkward klingt schon mal sehr unterhaltsam. Angeblich sollt ihr so mit Familie und Freunden in Situationen gebracht werden, die einfach nur unfassbar unangenehm sein können. Ihr werdet immer in Duos gepackt. Person A beantwortet eine Frage, Person B muss dann schätzen, wie Person A geantwortet hat. Die Fragen können dabei ganz harmloser Natur sein (Wärst du lieber ein Hund oder eine Katze?) oder aber ziemlich private Einstellungen erfragen (Würdest du mit einer anderen Person schlafen, wenn sicher ist, dass dein*e Partner*in davon nichts erfährt?). Schätzen die Spielenden sich gegenseitig richtig ein, steigt der Prozentwert eurer Beziehung. Das ganze könnt ihr mit bis zu sechs Menschen spielen. Entweder spielt ihr zu zweit, zu viert oder zu sechst in Teams oder mit drei bis sechs Personen alle gegen alle.

Artdesign und Musik ist dabei sehr schlicht gehalten. Die Fragen werden immer wieder auf den gleich aussehenden Karten präsentiert und ein alter Mann, der aussieht, als wäre er aus alten Zeitungsbildern ausgeschnitten worden, kommentiert falsche Einschätzungen mit dem namensgebenden „Awkward!“. Das Setting einer Gameshow ändert dabei nicht großartig oder bemüht sich um Abwechslung. Der Fokus liegt hier ganz klar auf de Fragen und vor allem den Geschehnissen auf der Couch vor dem Fernseher. Online lässt es sich nämlich auch nicht spielen. Ihr zockt an einem Gamepad und benötigt an diesem zwei Knöpfe. Eure Wahl zwischen den beiden möglichen Antworten gebt ihr ungesehen ab, reicht dann das Gamepad weiter, die mitspielende Person gibt dann ungesehen ihre Einschätzung ab. Nach einer Frage seht ihr dann, wie Menschen auf der ganzen Welt diese beantwortet haben.

Wie wohl andere Menschen geantwortet haben?
Wie wohl andere Menschen geantwortet haben?

Wieso Awkward fühlen?

Der Vorteil an Awkward ist wohl, dass es keinerlei Einstiegshürden gibt. Das Spielprinzip ist sofort verstanden und sofern ihr des Englischen mächtig seid, könnt ihr auch sofort mitspielen. Das Drücken zwei verschiedener Knöpfe, die ständig auf dem Bildschirm angezeigt werden, sollte kein Problem sein. Problematischer ist eher, dass ihr selbst als Neuling schnell merkt, wie wenig Umfang im Spiel steckt. Nach fünf bis sechs Runden wiederholen sich schon vereinzelte Fragen. Abwechslung durch interessante, andere Spielmodi fehlt leider ebenfalls. Auch die Präsentation des Spiels motiviert nicht dazu, länger vorm Bildschirm zu bleiben. Das alles kriegt ein Jackbox Paket mit seinen klugen Moderationen und der hohen Diversität an Partyspielen viel besser hin.

Awkward hingegen punktet allein über mögliche, entstehende Diskussionen wegen mancher Antworten. Wenn mal eine heikle Frage auftaucht und ihr euch gegenseitig falsch einschätzt, fangen nämlich die Gespräche an. Ist die Antwort wirklich dein Ernst? Du würdest eher dich als ein krankes Kind aus einem brennenden Haus retten? Du bist schon einmal fremdgegangen? Wer Freude an Auseinandersetzungen hat, dürfte in diesen Momenten der glücklichste Mensch auf Erden sein. Wenn Spieler*innen sich nicht dem sozialen Druck hingeben und alles ehrlich beantworten, kann es durchaus mal rund gehen. Potential für einen zünftigen Streit ist gegeben. Aber will man so etwas wirklich? Will man ein Gesellschaftsspiel spielen in der Hoffnung, dass sich die Mitspielenden in die Haare kriegen?

Die Prozente für Awkward steigen nicht ins unermessliche...
Die Prozente für Awkward steigen nicht ins unermessliche…

Fazit

Wenn in euch nicht irgendwo ein kleiner Sadist steckt, der Freude an Auseinandersetzung hat, ist Awkward kein Spiel für euch. Und selbst wenn das auf euch zutrifft, sind viele der gestellten Fragen doch zu belanglos. Es fehlt einfach an Abwechslung, sowohl in den Spielmodi als auch in der Darstellung des Ganzen. Die Idee hinter diesem Spiel ist witzig und erfrischend. Dementsprechend machen die ersten paar Runden auch noch Laune. Allerdings lässt die Motivation, einen Abend mit diesem Spiel zu füllen, sehr schnell nach. Interessiert euch das Spielkonzept, könnt ihr gerne mal reinschnuppern, sofern der Preis euch nicht zu hoch erscheint. Allen anderen empfehlen wir aber, sich an die Jackbox Games zu halten.

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The Mooseman – (W)Elch mystisches Abenteuer http://www.next-gamer.de/the-mooseman-welch-mystisches-abenteuer/ http://www.next-gamer.de/the-mooseman-welch-mystisches-abenteuer/#respond Thu, 26 Jul 2018 11:00:00 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=117638 Vladimir Beletsky hat mit ‚The Mooseman‘ ein Adventure geschaffen, welches sich thematisch in eine Reihe mit Spielen wie Mulaka oder Never Alone stellen kann. Es thematisiert nämlich die Mythen und Legenden der alten Stämme Perms. Wir hatten die Möglichkeit, die Version für die PS 4 zu spielen. Ob wir dadurch nun Experten in der permschen […]

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Vladimir Beletsky hat mit ‚The Mooseman‘ ein Adventure geschaffen, welches sich thematisch in eine Reihe mit Spielen wie Mulaka oder Never Alone stellen kann. Es thematisiert nämlich die Mythen und Legenden der alten Stämme Perms. Wir hatten die Möglichkeit, die Version für die PS 4 zu spielen. Ob wir dadurch nun Experten in der permschen Sagenlandschaft geworden sind, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen.

Ein großer Elch als höchstes Wesen dieser unbekannten Welt.
Ein großer Elch als höchstes Wesen dieser unbekannten Welt.

The Mooseman – eine permsche Legende

Der Elchmensch ist ein Schamane, der durch die unterschiedlichen Ebenen der Existenz wandern kann. In seiner Rolle versucht ihr, die Welt vom Eis zu befreien. Diese ist in ewiger Kälte gefangen, weil ein Jäger in der Vergangenheit den heiligen Elch erlegt hat. Mit einer magischen Flamme wandert ihr nun also durch Höhlen und eisige Pfade. Immer wieder stellen sich euch riesige Monster in den Weg. So flieht ihr irgendwann vor einem großen Bären oder einem riesigen Fisch. Auch eine gigantische Spinne muss bekämpft werden. Dabei erleuchtet ihr immer wieder Totempfähle und findet leuchtende Runen, welche die Legende um euch und den mystischen Elch erläutern.

Ohne große Vorbereitung werdet ihr schnurstracks in die Geschichte geworfen. Problematisch dabei ist nur, dass ihr, wenn ihr euch nicht durch die Unmengen an Text kämpft, kaum versteht, was da gerade eigentlich passiert. Zu kryptisch wirken die Geschehnisse auf dem Bildschirm. Die gesamte Welt wird hauptsächlich in schwarz, weiß und grau dargestellt. Diese simple Darstellung wird genutzt, um hauptsächlich mit Symbolen und starken Kontrasten eine dichte Atmosphäre zu erzielen. Das klappt tatsächlich auch sehr gut. Die drei Stunden, welche ihr für einen Spieldurchgang benötigt, ziehen euch blitzschnell in ihren Bann. Vielleicht versteht ihr nicht, was genau hier gerade passiert, doch trotzdem fühlt ihr euch der mystischen Welt Perms sehr nahe.

Stimmung vs. Spielverständnis

Untermalt wird das Spiel dabei immer wieder von choralen Gesängen. Diese sind manchmal kaum vernehmbar im Hintergrund, ein anderes Mal dröhnen sie so laut, dass alles andere nebensächlich wirkt. Durchgehend fühlt ihr euch, als würdet ihr durch ein düsteres Märchen spazieren. Auch wenn ihr euch nicht gruselt, die dichte Stimmung erzeugt immer wieder Gänsehaut. Schade, dass die Nachvollziehbarkeit des Erlebten dabei so schwer zugänglich ist.

Natürlich ist es knifflig, Außenstehenden eine Welt zu erläutern, die so fernab von unseren Erzählungen liegt. Wäre dies mehr ins Spiel verwoben anstatt in Textfelder, könnte der Zugang eventuell leichter sein. Gerade die vielen Namen verwirren und sind auf Dauer immer wieder schwer zuzuordnen. Wer genau war in diesem Text gemeint? War dieser große Bär ein Wesen aus der Erzählung oder eben doch nur ein Bär? Bei uns sind viele dieser Fragen offen geblieben.

Auf Knopfdruck lasst ihr Geisterbrücken auftauchen.
Auf Knopfdruck lasst ihr Geisterbrücken auftauchen.

Qualität über Quantität?

Das russische Spiel wurde ursprünglich für Android-Geräte veröffentlicht. Das merkt man The Mooseman auch ziemlich schnell an. Optik wie auch Steuerung sind sehr einfach gehalten und benötigen kaum Einsatz eurerseits. Das Gameplay macht daher nur einen geringen Teil des Spiels aus. Meist lauft ihr einfach von links nach rechts. Ihr habt die Fähigkeit mit einem Knopfdruck in die Welt der Geister zu gehen. So könnt ihr durch Wände gehen oder unheimliche Brücken helfen euch über Abgründe. Später bekommt ihr auch eine Flamme, die euch ein Mal vor einem gegnerischen Angriff schützt. Links, rechts und zwei Aktionstasten. Mehr ist nicht nötig. Gegnern müsst ihr anfangs ausweichen, indem ihr stehen bleibt, wenn sie in eurer Nähe sind. Andere Hindernisse überwindet ihr, indem Geisterwesen, die in Steinen oder Baumstämmen stecken, vor euch weglaufen oder sich euch nähern.

Eine große Herausforderung bietet The Mooseman dabei nicht. Die Rätsel sind alle selbsterklärend, einzig manche Gegner sorgen für große Frustmomente, wenn die Mechaniken nicht so funktionieren wie ihr wollt. Hier strafen die reduzierten Möglichkeiten den Spieler immer mal wieder. Verbunden mit dem äußerst geringen Lauftempo eures Charakters entfleucht der ein oder andere genervte Seufzer euren Mündern. Herausfordernd wird es nur, wenn ihr versucht, wirklich alle versteckten Artefakte zu finden und das Spiel mit allen Achievements zu komplettieren. Das steigert die Spielzeit dann natürlich auch noch etwas. Uns hat dazu allerdings die Motivation gefehlt.

Die Rätselstruktur ist oft sehr simpel gehalten.
Die Rätselstruktur ist oft sehr simpel gehalten.

Fazit

The Mooseman ist mehr eine Erfahrung, als ein interaktives Spiel. Der Fokus liegt klar auf den zu erzählenden Geschichten und der reduzierten Inszenierung. Das sollte einem bewusst sein, wenn man sich dieses Spiel zulegt. Ein klassisches Adventure ist es nämlich trotz dieser Bezeichnung von offizieller Seite aus nicht. Ihr sollt eine neue Welt kennenlernen, indem das Spiel euch in diese hineinbefördert. Unmittelbar müsst ihr euch damit auseinandersetzen. Wenn ihr das auf euch wirken lassen könnt, dann funktioniert The Mooseman auch bestens. Für einen ruhigen Abend habt ihr hier also ein wirklich empfehlenswertes Erlebnis. Wenn ihr aber nach spannendem Gameplay oder knackigen Rätseln sucht, dann dürftet ihr hier nicht glücklich werden. Andernfalls empfehlen wir euch diese Reise in eine neue Kultur und legen euch dieses eisige Abenteuer wärmstens ans Herz.

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http://www.next-gamer.de/the-mooseman-welch-mystisches-abenteuer/feed/ 0 44e3b3a5d4e54a1ab2dec1c4a9fa364a Ein großer Elch als höchstes Wesen dieser unbekannten Welt. 2 Auf Knopfdruck lasst ihr Geisterbrücken auftauchen. 92569895-vollbild Die Rätselstruktur ist oft sehr simpel gehalten.
Das Spiel mit dem Geld – die besten Games rund um Cash und Finanzen http://www.next-gamer.de/das-spiel-mit-dem-geld-die-besten-games-rund-um-cash-und-finanzen/ http://www.next-gamer.de/das-spiel-mit-dem-geld-die-besten-games-rund-um-cash-und-finanzen/#respond Wed, 25 Jul 2018 09:17:19 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=117633 Sinn und Zweck von guten Games ist nicht nur Ablenkung, sondern auch die Möglichkeit, in eine völlig andere Welt einzutauchen, in eine andere Figur hineinzuschlüpfen und damit Dinge zu erleben und auszuprobieren, die man so in seinem Alltag nicht erleben könnte. Man hat schon immer davon  geträumt, ein Industriemagnat zu sein? Oder man stellt sich […]

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Sinn und Zweck von guten Games ist nicht nur Ablenkung, sondern auch die Möglichkeit, in eine völlig andere Welt einzutauchen, in eine andere Figur hineinzuschlüpfen und damit Dinge zu erleben und auszuprobieren, die man so in seinem Alltag nicht erleben könnte. Man hat schon immer davon  geträumt, ein Industriemagnat zu sein? Oder man stellt sich ein Leben als erfolgreicher Bankier vor? Kein Problem mithilfe von Computergames. Und wer es mit seiner Liebe zum Geld ernst meint, der sollte sich natürlich auch mit Online-Casinos & Co. auskennen. Dieser Artikel stellt die besten Games rund um Cash und Finanzen vor.

Strategie pur: Industry Masters

Spielen und dabei etwas lernen – das ist das Motto der Schaffer von Industry Masters. In diesem Simulationsspiel können die Spieler an ihrer Strategie feilen, bis sie die Hürden des Geschäftslebens erfolgreich meistern. Es basiert darauf, eine problematische geschäftliche Situation zu simulieren, aus der der Spieler seinen Weg hinausfinden muss. Er ist gezwungen, proaktiv zu werden, lösungsorientiert zu denken und gemeinsam mit seinem Team die Lage zum Besseren zu wenden. Man spricht hier auch von Business Wargaming – denn im Geschäft kann es schon einmal hart zugehen und die Nase vorn hat dann definitiv, wer einen kühlen Kopf bewahrt. Industry Masters bietet auch Lernlösungen für Firmen.

Kontrollierter Nervenkitzel: Online-Casinos

Wer es in der Business-Welt weit bringen möchte, muss auch lernen, ein Risiko einzugehen und seine eigenen Emotionen zu kontrollieren. Das lernt man ausgezeichnet beim Zocken – ob bei mathematischen Spielen wie Poker oder Blackjack oder reinen Glücksspielen wie Slots oder Roulette. Wer noch nicht mit vollem Einsatz einsteigen will, kann auch zunächst mit Spielgeld oder gratis zocken. Interessante Angebote hierzu gibt es auf freispielecasino.com und anderen einschlägigen Seiten. Wenn die Gratis-Spiele zur Genüge ausgenutzt sind, kann man auch sein eigenes Vermögen durch cleveren Einsatz vermehren. Wichtig ist im Online-Bereich nur, dass man auf einen vertrauenswürdigen, lizenzierten Anbieter achtet und dass man aussteigt, wenn es einem selbst zu viel wird.

Old but gold: Capitalism II

Steam begleitet Gamer schon ziemlich lange und auch manche Spiele, die darauf gezockt werden können, haben einige Jahre auf dem Buckel. So auch Geldspielklassiker Capitalism II, in dem der Spieler sein eigenes Imperium aufbaut – und dann auch erhalten muss. Diese zweite Auflage des Spiels Capitalism ist noch ein Stück erfolgreicher geworden als das Original und wird in diversen Foren immer noch als eines der besten Wirtschafts-Simulationsspiele angepriesen. Die Grafiken sind zwar von gestern, die Strategie ist aber zeitlos und verlangt auch heute dem Spieler noch einiges Können ab. Wer sich einen Eindruck davon verschaffen möchte, bevor er sich die Demo herunterlädt, findet auf YouTube zahlreiche Tutorials und Let’s Plays.

Mit Geld umgehen will gelernt sein – Simulationsspiele, aber auch Browsergames mit Echtgeldeinsatz, sind eine wunderbare Möglichkeit zu üben. Wer davon nun angefixt ist und Lust bekommt, auch unterwegs zu zocken, wird übrigens im Reich der Apps fündig: Von Business- über Trading- bis hin zu Casino-Apps ist alles geboten, damit die U-Bahn-Fahrt wie im Flug vergeht.

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