Next Gamer http://www.next-gamer.de Tests, News, Vorschauen, Specials und mehr zu PC- und Videospielen • Next-Gamer.de Sun, 30 Sep 2018 17:47:39 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.5.15 Marvel’s Spider-Man im Test http://www.next-gamer.de/marvels-spider-man-im-test/ http://www.next-gamer.de/marvels-spider-man-im-test/#respond Sun, 30 Sep 2018 17:30:42 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=117856 Spider-Man ist so ziemlich jedem ein Begriff. Selbst die Leute, die keine Superhelden-Filme, geschweige denn Comics kennen, kennen den netzschwingenden jungen Nerd, der durch einen Spinnenbiss zur „freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft“ wird. Ob die Filme mit Tobey Maguire, die Sony-Neuinterpretation mit Andrew Garfield, oder das meiner Meinung nach grandiose und überfällige „Homecoming“ mit Tom Holland […]

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Spider-Man ist so ziemlich jedem ein Begriff. Selbst die Leute, die keine Superhelden-Filme, geschweige denn Comics kennen, kennen den netzschwingenden jungen Nerd, der durch einen Spinnenbiss zur „freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft“ wird. Ob die Filme mit Tobey Maguire, die Sony-Neuinterpretation mit Andrew Garfield, oder das meiner Meinung nach grandiose und überfällige „Homecoming“ mit Tom Holland in den Marvel Studios: mindestens einen Film hat vermutlich jeder schon einmal gesehen. Denn die Figur des Spider-Man ist absoluter Kult im Comic- und Film-Universum von Marvel. Bis dato wurden primär die High-School und die Studentenjahre von Spider-Man Alias Peter Parker erzählt. In der Marvel-eigenen Neuauflage steht Peter Parker sogar noch am Beginn seiner High School Zeit. Im Gaming-Universum gab es bisher mindestens genau so viele Interpretationen wie es Filme gab. Meistens basierten diese auf den neuesten Filmen. Zuletzt waren Spideys Ausflüge auf die Konsolen und PCs dieser Welt eher selten geworden. Lediglich in den Lego Avengers Spielen, konnte er sich noch hin und wieder durch die Häuserschluchten schwingen. Doch Insomniac widmet sich nun Spider-Man Universum und das mit einem Paukenschlag, bei dem sich Spider-Mans Spinnensinne nicht mehr einkriegen würden. 

In Marvel’s Spider-Man spielen wir einen erwachsenen Peter Parker. 8 Jahre sind in dieser Realtität bereits seit dem Spinnenbis vergangen und etliche Schurken wie Electro, Scorpion oder Rhino sind schon von Beginn an im Gefängnis. Wie gewohnt im Spider-Man Universum wird er für sein Treiben geliebt und gehasst. Geliebt von etlichen Fans auf den Straßen, von denen auch einer ganz besonders in die Story mit eingebunden wird, gehasst vorallem vom ehemaligen Daily Bugle Herausgeber Jameson, der zum Zeitpunkt von Marvel’s Spider-Man nicht mehr beim Daily Bugle arbeitet, sondern seine eigene Radio Show namens Just the Facts hat. Dabei geht es aber nicht um Fakten, sondern primär um Spider-Man und die Gefahr für die Gesellschaft. Das ganze erinnert etwas an „Weazel News“ aus GTA 5, wo nach jeder Story-Mission das geschehene im Radio verarbeitet wurde. Ähnlich verhält es sich mit Jameson, der nach jeder Aktion von Spider-Man aufs neue auf die Gefahr hinweist und die Situationen aus den aktuellen Missionen einfließen lässt.

Bekannte Gesichter

Natürlich tauchen auch alle anderen Gestalten aus den Spider-Man Geschichten, wie Tante May, Mary Jane, Harry Osborn, Doctor Octavius. Zentraler Bösewicht ist Martin Li, alias Mr. Negative, der in den Comics sein Dasein eher hinter bekannteren Bösewichten pflegt. In sich ist der Charakter aber sehr gut inszeniert und passt hervorragend in die Inszenierung von Marvel’s Spider-Man. Generell ist die Geschichte, dadurch das Peter Parker schon erwachsener ist, bereits seine Erfahrungen mit den Bösewichten hat und einigermaßen stabil durchs Leben kommt, schon etwas interessanter. Insgesamt sind alle Charaktere stimmig und wirklich cool inszeniert. Noch dazu sind die Story-Verläufe, wie die Trennung von Mary Jane und Peter Parker deutlich nachvollziehbar und ergeben Sinn. Stellenweise fiebert man sogar bei der kleinen Love-Story zwischen den beiden mit.

 Gut geklaut…

spider man 1

Endlich gibt es wieder ein grandioses Superhelden-Spiel in der Tradition der Arkham-Spiele. Man mag Insomniac hier Ideenklau vorwerfen, wenn man die Spiele ganz oberflächlich betrachtet. Denn auch in Marvel’s Spider-Man spielen sich die Kampf-Sequenzen in einem Free-Flow Beat ‚em Up System, welches nahezu endlose Kombos zulässt, wenn wir den richtigen Abstand zwischen normalen und verkettenden wählen. Die Kombos sind wichtiger Teil des Systems, denn jeder Treffer den wir landen, ohne selbst verletzt zu werden oder zu viel Zeit zu verlieren, geht auf den Kombo-Zähler und schaltet einen Finisher frei, der die Gegner sofort eliminiert. Außerdem lädt der Kombo-Zähler unsere Lebensleiste wieder auf, wenn wir es benötigen. Das System funktioniert wirklich sehr gut und ähnlich locker und zusammenhängend wie in Batman Arkham von Rocksteady. Aber ehrlich gesagt kann ich mir auch kein anderes Kampfsystem in einem Superhelden-Spiel vorstellen. Gerade dieses System macht unglaubliche Laune und man fühlt sich wie ein echter Superheld. Dafür ist Spider-Man im Vergleich zu Batman nicht so stabil gebaut, er steckt deutlich weniger ein, hat dafür mehrere Varianten des Ausweichens und Blockens zur Verfügung. Außerdem stehen ihm, fast wie Batman, diverse Spezialanzüge und Gadgets bereit. Die Spezialanzüge werden nach und nach entweder durch das Erfüllen von Story Mission, oder durch die Neben-Aktivitäten freigeschaltet. Die Gadgets erhaltet ihr nach und nach in Missionen. Wie so oft werden diese eingeführt, wenn es sich gerade ergibt und mit einem kurzen Tutorial erklärt.

spiderman 3Schleichen und Prügeln mit der Spinne

Dabei legt ihr selbst euren Spielstil fest. Spidey kann wahlweise als Kämpfernatur alle Gegner schlagen oder aber auch als heimtückische Spinne den Gegnern auflauern, sie nach und nach einzeln aus dem Verkehr ziehen und am Ende ohne große Gegenwehr das Ziel erreichen. Das ganze lässt sich auch äußerst gut kombinieren. Dabei hilft euch ein klassisches Skillsystem, welches euch in drei verschiedenen Talentbäumen verschiedene Kombinationsmöglichkeiten lässt. Es empfiehlt sich hier, vorallem Punkte in die Robustheit und die Kampffähigkeiten von Spidey zu stecken, denn die Schleich-Fähigkeiten sind an sich schon sehr stark und können einem nicht in jeder Situation weiterhelfen. Einzig und allein die Abwechslung fehlt etwas. Es kommen zwar immer wieder neue Gegnertypen hinzu, alles in allem sind diese aber bereits nach dem ersten Gefecht schon sehr einfach zu überlisten. Die Bosskämpfe sind da noch deutlich weniger abwechslungsreich. denn die laufen immer nach dem selben Prinzip ab. Gegner bewirft euch, ihr werft zurück, versetzt ihm ein paar Schläge und das Ganze immer und immer wieder von vorne, bis der Kampf geschafft ist. Bei einzelnen Gegnern müsst ihr dabei noch anderen Dingen ausweichen. Letztendlich geht das alles aber immer nach dem selben Prinzip.

spider man 2Das eigentlich Highlight des Spiels ist aber die Fortbewegung. Noch nie hat die normale Fortbewegung so viel Spaß gemacht wie in Marvel’s Spider-Man. Das Schwingen von Hausdach zu Hausdach oder zwischen den Häuserschluchten hindurch war noch nie so gut inszeniert wie in diesem Spiel. Selbst die meisten Filme schauen eher neidisch auf die Optik dieser Schwungeinlagen. Haltet ihr einfach die Schultertaste gedrückt, schwingt ihr euch automatische durch die Stadt, landet auf Dächern und sprintet Wände hoch. Versucht ihr euch dagegen daran, das richtige Timing zu finden und mit einem gewissen Abstand mehrmals auf die Taste zu drücken, kommt Spidey deutlich schneller voran. Man vergisst schon voll und ganz, dass das Spiel auch ein eigentlich gut funktionierendes Schnellreise-System hat, wenn man mit so viel Spaß hat, sich einfach normal fortzubewegen. Auch wenn der Pracour aus Assassin’s Creed schon sehr gut funktioniert, mit Spider-Man hat man auf den Dächern und den Straßen New Yorks so viel Spaß wie in keinem anderen Spiel!

Mit den Story-Missionen hat man eine Menge Spaß, solange man in der Haut von Spider-Man steckt. Denn oftmals spielt ihr auch Sequenzen als Mary Jane oder Peter Parker, in denen ihr dann andere Aufgaben habt. Diese alternativen Szenen kommen durchschnittlich alle 2-3 Story Missionen vor und lockern in der Theorie das Speil auf. Das würden sie zumindest tun, wenn sie nicht recht einfallslos wären. Denn anstatt dass ihr wirklich interessante Dinge unternehmt, spielt ihr mit Peter beispielsweise nur einfach Logikrätsel, die sich oftmals wiederholen. Hier hätte man mit etwas mehr Hintergrund grandiose Alternativen schaffen können. Auch die Nebenmissionen sind zwar anfänglich witzig und machen Lust auf mehr. Im Endeffekt sind es dann aber immer die gleichen Renn- oder Sammel-Aufgaben. Auch wenn es schon Spaß macht und ihr so jeden Winkel der Stadt seht. Die Story-Missionen machen aber ansonsten sehr viel Spaß. Mal zerschlagt ihr ganze Verbrechernetzwerke, mal kommt es aber inmitten der Stadt auch zu einem Bombenanschlag, der Peter für kurze Zeit aus der Bahn wirft. Auch in Punkten der optischen und musikalischen Inszenierung hat Insomniac hier wirklich einen Geniestreich geleistet. Alle Gesichter sind perfekt animiert und lassen auch ohne Dialog erkennen, was sie denken. Auch die Hintergrundmusik fügt sich perfekt in das Geschehen ein und man fühlt sich wie in einem Spider-Man Film.

Fazit

Insomniac ist am Ende des Tages mit Marvel’s Spider-Man das beste Spider-Man aller Zeiten gelungen. Kein anderes Spiel kann in Sachen Gameplay, Storytelling und Inszenierung so überzeugen wie diese Umsetzung. Klar, man mag Insomniac hier beizeiten vorwerfen, Gameplay-Aspekte bei Arkham abgeschaut zu haben. Mir persönlich gefällt es aber besser, man setzt kreativ und gut eine bereits existierende Idee um, als eine neue schlechte Idee zu verfolgen, die dann nicht schön umgesetzt werden kann. Einziger Wermutstropfen sind die stellenweise fehlende Abwechslung im Spiel. Nebenmissionen und Aktivitäten sind nach dem zweiten oder dritten Mal nicht mehr spannend, Bosskämpfe und generell alle Kampfeinlagen sind ebenfalls recht schnell ausgelutscht. Zwar bringen die Skillbäume, Gadgets und verschiedenen Herangehensweise doch Abwechslung ins Spiel, sie hält sich jedoch in Grenzen. Hier hätte man noch ein wenig ausbessern können, allerdings ist auch das Meckern auf allerhöchstem Niveau. Mit Marvel’s Spider-Man ist der perfekte Einstieg in den Gamer-Herbst gelungen. Ein weiterer Teil, vielleicht mit Story-Bezug auf die neuen Marvel Spider-Man Filme würden mich hier extrem begeistern! Im Preisvergleich ist das Spil aktuell ab 54,95 € zu haben. Ich kann es kaum erwarten, weitere Spiele dieser Art über andere Superhelden zu sehen. Vielleicht bastelt auf den großen Erfolg von Marvel’s Spider-Man jemand nun auch endlich mal an einem Avengers Game. Also einem Spiel, in dem wir alle Avengers gleichzeitig spielen können.

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Megaquarium: Wer schläft bei den Fischen? http://www.next-gamer.de/megaquarium-wer-schlaeft-bei-den-fischen/ http://www.next-gamer.de/megaquarium-wer-schlaeft-bei-den-fischen/#respond Sun, 30 Sep 2018 11:00:41 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=117848 Wer schon mal einen Aquazoo besucht hat, wird sich in Megaquarium nicht ganz fremd fühlen. Nachdem ihr vor kurzem auf PC, Xbox und PS 4 einen Jurassic Park bauen konntet und früher bereits in Zoo Tycoon diverse Tiere in Käfige gepackt habt, stehen euch nun die feuchten Meeresbewohner zur Verfügung. Twice Circled hat den Titel […]

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Wer schon mal einen Aquazoo besucht hat, wird sich in Megaquarium nicht ganz fremd fühlen. Nachdem ihr vor kurzem auf PC, Xbox und PS 4 einen Jurassic Park bauen konntet und früher bereits in Zoo Tycoon diverse Tiere in Käfige gepackt habt, stehen euch nun die feuchten Meeresbewohner zur Verfügung. Twice Circled hat den Titel Anfang September veröffentlicht und wir haben uns direkt an den PC geschmissen. Wer will schließlich nicht wissen, ob er oder sie in der Lage wäre, ein riesiges Aquarium zu managen?

Fische über Fische in eurem Megaquarium.
Fische über Fische in eurem Megaquarium.

Einfach schwimmen, schwimmen, schwimmen

Aquarien voller bunter Fische, Personal, Verpflegung und Sitzmöglichkeiten für Besuchende. Das alles sollte man einplanen, wenn man ein Aquarium aufbauen will. Je besser ihr das hinbekommt, desto höher steigt euer Ruf. Je besser der Ruf, desto mehr Menschen kommen logischerweise. Und je mehr Menschen kommen, desto mehr Geld und Punkte bekommt ihr, um weitere Forschungen für neue Objekte anzutreiben. Dabei sind vor allem die Becken und deren Aufbau dafür zuständig, Umwelt- und Forschungspunkte zu ergattern. Mit denen bezahlt ihr die Forschungen, die Rufpunkte der Besucher erweitern nur die Vielfalt der zu erforschenden Gegenstände und Tiere. So gestaltet sich der Ablauf in Megaquarium. Dabei gibt es allerdings einiges, worauf immer die gesamte Zeit achten müsst.

Es reicht nämlich nicht aus, einfach nur zu bauen und Fische zu kaufen. Baut ihr diverse Aquarien, müssen diese natürlich groß genug für eure Fische sein. Heizung und Filter sorgen für die nötige Temperatur und Sauberkeit des Wassers. Je mehr Fische ihr in ein Becken packt, desto höher sind da natürlich auch die Anforderungen. Eure Gäste wollen allerdings nichts davon sehen, so dass ihr all die Mechanik am besten hinter Wänden und Personaltüren versteckt. Bei den Fischen achtet ihr dann darauf, ob sie im Schwarm leben wollen, mit welchen Fischen sie sich nicht vertragen und ob sie Pflanzen, Steine oder Verstecke benötigen. Damit macht ihr dann glücklicherweise auch noch das Aquarium an sich sehenswerter.

Eure Technik versteckt ihr am besten vor neugierigen Besucher*innen.
Eure Technik versteckt ihr am besten vor neugierigen Besucher*innen.

Helfende Hände

Herausfordernd wird es allerdings, den ganzen Ablauf in Betrieb zu halten. Dementsprechend müsst ihr euch Personal zulegen. Kauft ihr Futterboxen für die unterschiedlichen Fische, eine Besenkammer und Werkzeugkästen, so patrouillieren eure Bediensteten den Laden nach allerlei Macken. Sie füttern eure kleinen Flossenfreunde, wischen den Müll der Besuchenden weg und reparieren kaputte Pumpen und Heizungen, bevor eure Fische erfrieren oder munter vor sich hinköcheln. Achtet dabei allerdings darauf, dass alle Gerätschaften und Becken auch zu erreichen sind. So könnt ihr eure abgeschiedenen Räume nicht komplett zubauen. Manchmal sind auch Treppen notwendig, um überhaupt an den Innenraum der Becken zu gelangen.

Läuft das alles astrein, könnt ihr euren Fokus darauf legen, das Publikum zu befriedigen. Die wollen natürlich Souvenirs, Verpflegung und Sitzgelegenheiten. Je besser ihre Bedürfnisse befriedigt sind und je schöner eure Becken aussehen, desto mehr Rufpunkte verteilen sie dann auch. Rufpunkte bleiben nicht dauerhaft. Daher muss euer Aquarium also so aufgebaut sein, dass euren Besuchenden ständig etwas geboten wird. Oftmals ist nämlich ein bestimmter Rufwert notwendig, um eine Mission der Kampagne zu meistern. Neben den üblichen Anforderungen, bestimmte Objekte zu platzieren oder Fische zu kaufen, ist das meist euer endgültiges Ziel.

Vergesst nie, geüngend Personal einzustellen.
Vergesst nie, geüngend Personal einzustellen.

Zenmodus „Fische gucken“

Der ganze Prozess des Aufbaus, sowohl in der Kampagne als auch im Sandbox-Modus, ist wunderbar entspannend. Jazzige Musik und zugängliche Bedienung über eure Maus zusammen mit den Blautönen der Aquarien tun dem Spielenden sehr gut. So vergehen in Windeseile mehrere Stunden, in denen ihr euer Megaquarium optimiert. Immer wieder überprüft ihr die Werte der Fischunterkünfte. Immer wieder schaut ihr, wo eventuell ein neuer Fisch platziert werden kann. Sind eure Gäste glücklich? Wo kann noch etwas dekoriert werden? Je mehr Möglichkeiten euch zur Verfügung stehen, desto intensiver beschäftigt ihr euch damit, das anfangs kleine Aquarium zu erweitern und immer ansprechender zu gestalten.

Es dauert erst einige Stunden, bis auffällt, dass hier lange nicht alles perfekt abläuft. Megaquarium macht zweifelsohne riesigen Spaß, wenn man gerne solche Tycoon-Spiele zockt. Dementsprechend schnell verliert man sich auch in den beruhigenden Abläufen. An einigen Ecken fehlt aber etwas Feinschliff, um es wirklich großartig werden zu lassen. Sicher, wir haben hier keinen riesigen Titel mit gigantischem Budget vor uns. Doch neben kleinen Mängeln, die sich damit erklären lassen, funktioniert auch das Gameplay nicht völlig problemlos.

Ihr solltet immer wieder überprüfen, wie die Werte eurer Becken sind.
Ihr solltet immer wieder überprüfen, wie die Werte eurer Becken sind.

Wie mega ist Megaquarium?

Zu Beginn fällt schon die sehr reduzierte Optik auf. Euer Aquarium schwebt in einem blauen Nichts, anstatt es in einer Stadt oder zumindest an einer Straße zu platzieren. Dementsprechend plötzlich tauchen immer wieder Besucher auf, die allesamt an alte Miis erinnern. Etwas mehr Details hätten der optischen Gestaltung sicher nicht geschadet. Wenn das Gameplay funktioniert, ist sowas aber zu verkraften. Nur leider ist das Balancing auch etwas gewöhnungsbedürftig. Ihr habt oftmals zu wenig Möglichkeiten der Ausgestaltung. Immer wieder müsst ihr auf alte Fische zurückgreifen, bevor ihr neue erforschen könnt. Anstatt jedes Becken individuell zu gestalten, habt ihr so plötzlich die gleiche Fischart in jedem Aquarium. Das schmälert etwas die Authentizität des Ganzen. Schließlich freuen sich eure Besuchenden trotzdem darüber, was etwas konstruiert wirkt.

Auch in der Gestaltung eurer Räume seid ihr ähnlich eingeschränkt. Zwar könnt ihr den Grundriss frei gestalten, doch gerade zu Beginn der Kampagne sind eure Dekorationsmöglichkeiten kaum vorhanden. Dementsprechend eintönig wirkt das Aquarium auch. Gerade zu Beginn wäre etwas flotterer Fortschritt angebracht. Vor allem in höheren Schwierigkeitsgraden fällt das auf. Dort benötigt ihr in der Kampagne teilweise so viele Rufpunkte, dass ihr immer wieder denselben Kram baut und eher auf Punkteoptimierung und weniger auf die Ästhetik des Aquariums setzt. Sehr schade, dass das nicht aufeinander abgestimmt ist.

Etwas mehr Auswahl in der Gestaltung des Megaquariums wäre schön.
Etwas mehr Auswahl in der Gestaltung des Megaquariums wäre schön.

Fazit

Trotzdem ist Megaquarium einen Blick wert. Das Spiel von Twice Circled ist herrlich entspannend und wunderbar sympathisch. Auch wenn es dem Titel nicht gelingt, die repetitiven Mechaniken komplett zu kaschieren, bieten sich immer wieder neue Möglichkeiten, die euch weitere Anreize bieten. Der simple Look ermöglicht es dabei auch schwächeren Rechnern, Megaquarium flüssig laufen zu lassen. Da die Bandbreite solcher Titel also nicht besonders groß ist, sollten Freunde des Genres definitiv zugreifen. Für alle anderen ist es zumindest einen intensiven Blick wert.

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http://www.next-gamer.de/megaquarium-wer-schlaeft-bei-den-fischen/feed/ 0 maxresdefault Fische über Fische in eurem Megaquarium. MegaquariumScreencap3 Eure Technik versteckt ihr am besten vor neugierigen Besucher*innen. 4_hire_and_manage_staff Vergesst nie, geüngend Personal einzustellen. ss_bf980eb2f1ba8ac7f97aea7b6e3f35bd20e1595a.1920×1080 Ihr solltet immer wieder überprüfen, wie die Werte eurer Becken sind. 1_meet_your_new_tenants Etwas mehr Auswahl in der Gestaltung des Megaquariums wäre schön.
Super Dungeon Tactics: Runde um Runde in die Langweile http://www.next-gamer.de/super-dungeon-tactics-runde-um-runde-in-die-langweile/ http://www.next-gamer.de/super-dungeon-tactics-runde-um-runde-in-die-langweile/#comments Sat, 29 Sep 2018 11:30:47 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=117842 Ich habe mich wirklich sehr auf Super Dungeon Tactics gefreut. Nach den ersten Screenshots im eShop der Switch hatte ich riesig Bock darauf, mich rundenbasiert durch eine sympathische, aber trotzdem düstere Fantasy-Welt zu knobeln. Diese Freude hielt allerdings nicht besonders lange an. Was genau mich am Titel der Underbite Studios so stört, habe ich in […]

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Ich habe mich wirklich sehr auf Super Dungeon Tactics gefreut. Nach den ersten Screenshots im eShop der Switch hatte ich riesig Bock darauf, mich rundenbasiert durch eine sympathische, aber trotzdem düstere Fantasy-Welt zu knobeln. Diese Freude hielt allerdings nicht besonders lange an. Was genau mich am Titel der Underbite Studios so stört, habe ich in den folgenden Zeilen zusammengefasst.

Bunte Animefigürchen führen euch durch die Geschichte.
Bunte Animefigürchen führen euch durch die Geschichte.

Würfelglück vs. Taktik

Super Dungeon Tactics basiert auf einem Brettspiel namens Super Dungeon Explore. Die Grundregeln des Spiels wurden digitalisiert und orientieren sich sehr stark a der Vorlage. Ihr bewegt eure Charaktere demnach über ein gerastertes Feld, könnt Spezialtechniken einsetzen oder euren Gegnern mit eurer Waffe auf die Mappe hauen. Manchmal ist es auch notwendig, zu einem Gegenstand auf der Karte zu kommen, um mit diesem zu interagieren. So gestalten sich dann die Herausforderungen des Spiels, indem ihr bestimmte Aufgaben lösen müsst, ohne von den Gegnerhorden geplättet zu werden. Deren KI ist allerdings selten wirklich schlau, so dass es weniger an eurem taktischen Vorgehen liegt, wie erfolgreich ihr sein werdet.

Problematisch ist vor allem eine bestimmte Spielmechanik. Vor jedem eurer Züge wird nämlich gewürfelt. Diese Würfel geben euch einen Bonus oder Malus, der eure Stärke oder Reichweite beeinflussen kann. Je nachdem, wie euer Würfelglück dann ausfällt, fegt ihr entweder durch ein Level oder habt fast unlösbare Aufgaben vor euch. Da hilft gezieltes taktieren eurer unterschiedlichen Charakterklassen nur wenig, wenn die ausschlaggebendste Spielmechanik auf purem Glück basiert. Das Potential dafür wäre eigentlich da, schließen sich doch im Laufe des Spiels alle klassischen Charaktere eurer Party an. Krieger, Magier, Diebe, Bogenschützen. Genug Material, um strategisch vorzugehen. Nur wird das Potential kaum genutzt.

Zu jeder Runde verteilt ihr Würfeleffekte auf eure Charaktere.
Zu jeder Runde verteilt ihr Würfeleffekte auf eure Charaktere.

Super Dungeon Tactics, das schwarze Schaf des Genres

Das alles wäre ja zu verzeihen, wenn die erzählte Geschichte Freude bereiten könnte. Ein Fire Emblem macht selbst auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad Freude, weil man der Geschichte folgen will. Super Dungeon Tactics erzählt sich aber mit lieblosen Charakteren, langweiligen Dialogen und einer absolut uninspirierten Inszenierung. Klischeehafte Animefiguren stehen in Bildform regungslos nebeneinander und überhäufen euch mit Dialogen, die ich irgendwann einfach nur noch übersprungen habe. Für manche mögen die Charaktere und ihr Treiben miteinander sicherlich charmant wirken, ich habe aber leider schon so viele rundenbasierte Taktikspielchen gesehen, die das weitaus besser hinbekommen.

Nach den Dialogen landet ihr dann in einer Matsche aus Texturen und einem Interface, das ständig Korrekturen von euch abverlangt. Die Steuerung eurer Einheiten über das  Spielfeld ist alles andere als intuitiv. Während andere Titel des Genres kontextsensitiv darauf reagieren, wo ihr drückt und welchen Charakter ihr bewegt, wirkt hier alles unfassbar klobig. Es wirkt durchaus sympathisch, dass ihr eure Figuren wie Spielfiguren vom Brett hebt und an der neuen Stelle platziert. Bis ihr allerdings das richtige Feld ausgewählt habt, steht euch schon der Schaum vorm Mund. Intuitiv ist anders. Manchmal wirkt es wie pures Glück, dass mein Cursor auf dem Feld landet, auf dem ich meinen Charakter platzieren wollte. Dann dauert es erneut einige quälende Momente, bis ich die richtige Aktion ausgewählt habe. Gutes Gamedesign sieht leider anders aus.

Auf optisch kaum beeindruckenden Karten bewegt ihr eure Figuren nur sehr fummelig.
Auf optisch kaum beeindruckenden Karten bewegt ihr eure Figuren nur sehr fummelig.

Fazit

Bevor ich mich weiter aufrege: Super Dungeon Tactics ist nicht vollends für die Tonne. Das Charakterdesign ist Geschmackssache und die Missionen sind durchaus abwechslungsreich. Wer kein Problem mit der skurrilen Würfelmechanik hat und dringend rundenbasiert taktieren will, weil alle anderen Titel schon durchgezockt wurden, kann sicher mal reinschauen. Generell würde ich aber jederzeit einen anderen Titel des Genres empfehlen. Mich hat Super Dungeon Tactics nach wenigen Stunden unfassbar genervt. Die hakelige Steuerung und uninspirierte Erzählung einer belanglosen Geschichte voller Klischees hat mich zu sehr abgeschreckt. Aber vielleicht geht es euch damit ja anders. Empfehlenswert ist es daher, vor einem Kauf irgendwie in das Spiel reinzuschauen, um zu sehen, ob man über die technischen Aspekte hinwegsehen kann, weil der Rest interessant genug wirkt.

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http://www.next-gamer.de/super-dungeon-tactics-runde-um-runde-in-die-langweile/feed/ 1 super_dungeon_tactics_review_2 Bunte Animefigürchen führen euch durch die Geschichte. Super-Dungeon-Tactics-148157 Zu jeder Runde verteilt ihr Würfeleffekte auf eure Charaktere. super_dungeon_tactics_review_4 Auf optisch kaum beeindruckenden Karten bewegt ihr eure Figuren nur sehr fummelig.
Robotto: Maschinelle Arcade-Runden auf der Switch http://www.next-gamer.de/robotto-maschinelle-arcade-runden-auf-der-switch/ http://www.next-gamer.de/robotto-maschinelle-arcade-runden-auf-der-switch/#respond Fri, 28 Sep 2018 08:37:21 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=117835 Die Switch ist ja durchaus geeignet für kleine Arcade-Titel wie Robotto. Eine kurze Runde, die man jederzeit beenden kann, um so viele Punkte wie möglich zu ergattern und Level um Level voranzukommen. Das Spiel stammt aus der Schmiede von JMJ Interactive und soll sowohl alleine als auch im Koop Freude bereiten. Für wen es allerdings […]

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Die Switch ist ja durchaus geeignet für kleine Arcade-Titel wie Robotto. Eine kurze Runde, die man jederzeit beenden kann, um so viele Punkte wie möglich zu ergattern und Level um Level voranzukommen. Das Spiel stammt aus der Schmiede von JMJ Interactive und soll sowohl alleine als auch im Koop Freude bereiten. Für wen es allerdings konkret etwas ist, haben wir für euch getestet.

Besiegt alle Gegner, um zum nächsten Bildschirm zu gelangen.
Besiegt alle Gegner, um zum nächsten Bildschirm zu gelangen.

Dōmo arigatō, Mr. Robotto

Natürlich fällt direkt auf, dass Robotto einen sehr reduzierten Retro-Look besitzt. Der komplette Aufbau erinnert damit stark an Klassiker wie Bubble Bobble oder das erste Mario Bros. Ihr werdet auf einen einzelnen Bildschirm geworfen, auf dem ihr die verteilten Gegner besiegen müsst. Sind alle erledigt, könnt ihr ein Level voranschreiten. Jede zehnte Herausforderung ist dabei ein großer Bosskampf.  Der Aufbau der Stages ist dabei immer mechanisch gehalten. Euer kleiner Roboterfreund, den ihr durch die Gegend steuert, muss sich demnach auch nur mit Maschinen auseinandersetzen.

Die Bildschirme scrollen und wechseln dabei nicht. Verlasst ihr diesen an einem Ende, kommt ihr am gegenüberliegenden wieder zum Vorschein. Das müsst ihr auch immer wieder nutzen, um bestimmte Plattformen zu erreichen. Befinden sich ganz oben mehrere Gegner, ist oftmals der einzige Weg, diese zu erreichen, sich durch ein Loch am Boden fallen zu lassen. Großartig anspruchsvoll ist das Leveldesign dabei allerdings nicht. Durch die kleinen Abschnitte seht ihr meist sofort, wie ihr bestimmte Stellen erreicht. Einzig euer Timing ist von größerem Belang, damit ihr nicht auf eure Gegner oder in ihre Angriffe fallt. Ein Kontakt reicht nämlich aus und ihr verliert ein Leben.

Die Level bieten im späteren Spielverlauf mehr Herausforderung und neue Gegner.
Die Level bieten im späteren Spielverlauf mehr Herausforderung und neue Gegner.

Kurzschlussreaktionen

Um die Gegner zu beseitigen, müsst ihr sie zuerst mit einem Stromschlag kurzschließen und dann mit Flüssigkeit besprühen. So verbrennen sie in einem Kurzschluss und sind außer Gefecht. Ähnlich funktioniert das auch bei den Bosskämpfen. Die oftmals riesigen Maschinen haben eine bestimmte Schwachstelle. Diese muss dann in kurzer Zeit geschockt und besprüht werden, damit der Fiesling einen Energiepunkt verliert. Im Laufe des Spiels werden eure Gegner allerdings immer komplexer und beherrschen neue Fähigkeiten, die euch das Leben schwer machen. Hüpfen sie anfangs einfach nur durch das Level, können sie später schießen oder bereits besiegte Roboter reparieren.

Um diesen Ablauf nun nicht zu eintönig werden zu lassen, bietet Robotto die Möglichkeit, euch Hilfe zu holen. Kooperativ sind die Level nicht nur deutlich einfacher zu meistern, es macht auch mehr Spaß. Andernfalls fehlt dem Spiel nach kurzer Zeit das Motivationspotential, weiterzumachen. Trotz neuer Gegner und anderer Levelstrukturen macht ihr nämlich immer das Gleiche. Beim Verlust aller Leben verliert ihr zwar alle eure Punkte, fangt aber im gleichen Level wieder an. Und wen interessieren heutzutage noch Punkte?

Die Bossgegner tauchen alle 10 Level auf.
Die Bossgegner tauchen alle 10 Level auf.

Fazit

Wer auf solche Arcade-Spiele steht, kann sicher mal einen Blick auf Robotto werfen. Der Koop-Modus bietet den nötigen Mehrwert. Solltet ihr allerdings noch völlig unbefangen diesem Genre gegenüber sein, sind eher Klassiker wie das genannte Bubble Bobble zu empfehlen. Das hat im Gegensatz zu  diesem kleinen Titel auf der Switch ein höheres Spieltempo, bietet mehr Abwechslung und deutlich sympathischere Charaktere. Eure kleinen Maschinen in Robotto bewegen sich einfach sehr klobig durch zu einheitlich wirkende Level, als dass ihr alleine genügend Freude daran habt, alle der über 100 Herausforderungen zu meistern.

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PS VR in 2018 – lohnt sich die Anschaffung? http://www.next-gamer.de/ps-vr-in-2018-lohnt-sich-die-anschaffung/ http://www.next-gamer.de/ps-vr-in-2018-lohnt-sich-die-anschaffung/#respond Thu, 13 Sep 2018 21:27:31 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=117826 Machen wir uns nichts vor: Selbst wenn die VR-Brille Preis-Leistungs-technisch beinahe konkurrenzlos ist und jede Menge Stoff zum Spielen bietet, ist die Anschaffung kein günstiges Unterfangen, besonders zu anfänglichen Zeiten vor zwei Jahren mit 400 € plus etwaigem Equipment wie Move- oder Aim-Controller. Da konnte man schnell bei 550 € landen. Und dann fehlt es […]

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Machen wir uns nichts vor: Selbst wenn die VR-Brille Preis-Leistungs-technisch beinahe konkurrenzlos ist und jede Menge Stoff zum Spielen bietet, ist die Anschaffung kein günstiges Unterfangen, besonders zu anfänglichen Zeiten vor zwei Jahren mit 400 € plus etwaigem Equipment wie Move- oder Aim-Controller. Da konnte man schnell bei 550 € landen. Und dann fehlt es ja noch an Software, die bis heute oftmals überteuert wirkt, wenn man sie mit „normalen“ Spielen vergleicht, da der Umfang in der Regel weitaus geringer ist und die Entwickler aufgrund der geringen Hardware-Basis ihre Kosten decken müssen. Mit anderen Worten: Eine PS4 mit einem Spiel ist in der Anschaffung nicht selten günstiger als eine VR-Brille mit Spiel (die dann natürlich trotzdem noch die Konsole voraussetzt). Zugleich ist die PS VR aber auch der günstigste Einstieg in die VR-Welt bei gleichzeitig gutem Konzept, wenig Einstiegshürden und starkem Support von Entwicklerseite her. Alles in allem also vermutlich der beste Weg für den Ottonormalverbraucher.

Ob sich die PS VR im Jahre 2018 eher lohnt wenn man sie bisher gemieden hat oder gar anfangs einmal besaß, aufgrund fehlender Software verkaufte und nun wieder mit dem Gedanken des Neukaufs spielt, möchte ich einmal aus eigener Sicht erörtern und bereits zu Beginn feststellen: Ja, auch ich habe sie anfangs besessen, in der Dürrezeit verkauft und nun erneut zugelegt, was eine weise Entscheidung war. Ich bekam dadurch nicht nur effektiv einen günstigeren Anschaffungspreis, ich habe zudem die aktuelle Version der Brille (bei der die Verkabelung besser gelöst wurde) erhalten.

VR AAA-Games

PS VR ist wirklich teuer, wenn man bedenkt, dass man zum Großteil nur Indie-Spiele oder Technikdemos darauf spielt. Bis heute gehört das Startpaket aus Mini-Spielchen namens „VR Worlds“ mit zur besten Software, die das System zu bieten hat und ist mit ca. 20 € auch echt erschwinglich. Hier werden einem verschiedene Spielchen geboten, die nicht nur eindrucksvoll umgesetzt wurden, sondern auch anderen Entwicklern als Hilfe für eine gute VR-Umsetzung dienen. Bis heute fühlen sich die Shootouts mit den Move-Controllern in „The London Heist“ einfach genial an – selten hat man sich besser beim Ballern in einem VR-Spiel gefühlt.

Dann dauerte es wirklich lange, bis das erste AAA-Spiel (neben „Resident Evil VII“ natürlich) das Licht der Welt erblickte. „Farpoint“, ein Sci-Fi-Egoshooter, der sich dank des Aim-Controllers einfach super cool anfühlte und der nur aufgrund des fehlenden Multiplayers und geringen Umfangs die VR-Brille schnell wieder in den Schrank verbannen sollte (diese ganze Kabellei sieht echt nicht gut aus im Wohnzimmer).
Zwischendurch wurde die PS VR dann immer mal wieder rausgeholt für Minispielchen mit Freunden, da echte Hochkaräter auf sich warten ließen. Auch das großspurig angekündigte Robinson: The Journey von Crytek konnte da leider nicht die Erwartungen erfüllen, die man anfangs an den Titel stellte.

Genial war direkt zum Launch der Brille „The Playroom VR“ im Jahre 2016. Was für eine geniale kostenlose Minispielsammlung, für die jeder von uns nur allzu gerne Geld ausgegeben hätte, um mehr Umfang zu erhalten. Es war einfach liebevoll gemacht, sorgte im Couch-Multiplayer für einige Lacher und bot einiges an Sammelgegenständen, die ebenso toll umgesetzt waren und als Vorbild für künftige VR-Entwickler dienen sollten. Fast 2 Jahre später hat sich Sonys Japan Studio nun doch daran gemacht ihre beliebte Mini-Jump’n’Run-Demo als eigenständigen Titel aufzubohren und ihn als „Robot Rescue“ zu vermarkten. Am 4. Oktober soll der Titel erscheinen – ich freue mich!

„VR The Diner Duo“ aus dem PlayStation Store ist übrigens auch ein kleiner Geheimtipp. In diesem Spiel seid ihr ein Burger-Brater, während euer Kumpel auf der Couch die Kunden bedient und ohne Brille spielt. Ziemlich cool umgesetzt und ein noch quirligeres Erlebnis als beispielsweise „Overcooked“.

Bravo Team

Neues vielversprechendes Futter für die PS VR stellte das kürzlich erschienene „Bravo Team“ mit Aim Controller-Support dar, das nicht nur gut aussah, sondern mit „SuperMassive Games“ einen eigentlich fähigen Entwickler hinter sich hatte. Leider ist das Spiel nicht besonders gut geworden und hat bis auf die gute Optik kaum Stärken. Da man sich in „Bravo Team“ nur durch Teleportation von Punkt zu Punkt durch die relativ einfallslosen Schlauchlevels bewegt und das dauerermüdende Ballern auch schnell langweilig wird (und zudem lange nicht so genial rüber kommt wie in VR Worlds), macht das Spiel sogar noch weniger Spaß als die damals erschienenen „Time Crisis“-Spiele von Namco, in denen man auf PS1 und PS2 mit dem Controller oder einer Plastikknarre auf dem Fernseher Pixelganoven erschoss. Vermutlich waren die Spiele deshalb besser, weil sie viel arcadiger wirkten und euer Alter Ego automatisch das Laufen übernahm. Mit einem Metascore von unter 50 kann weder ich noch „das Internet“ eine Empfehlung für Bravo Team aussprechen. Schade, denn damit ist ein großer Titel, der den Abverkauf der PS VR hätte beschleunigen können, aus dem Rennen und sorgte damals auch bei mir nicht dazu, mir die Brille wieder anzuschaffen oder gar den teuren Aim Controller zu kaufen.

Blieb noch eine Chance. Auf ein Spiel zu warten, welches wirklich dazu gedacht ist die PS VR im heimischen Wohnzimmer zu etablieren. Bei dem ihr gar nicht erst die Möglichkeit habt sie wegräumen zu wollen, da man sie ohnehin täglich benötigt …

Firewall Zero Hour

Spieler sind sich mit einem User Score von 90 auf Metacritics einig: „Firewall Zero Hour“ ist DAS Spiel für PS VR, wenn nicht sogar übergreifend ein Paradebeispiel wie VR-Spiele auszusehen und zu funktionieren haben. Auch wenn ca. 3 Millionen verkaufte VR-Brillen ein großer Erfolg für Sony sind, sind sie verglichen mit dem Absatz der PS4 (über 70. Millionen Geräte) nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Ein Problem also, wenn man ein Spiel entwickelt, dass einen beinahe-Vollpreis rechtfertigen soll ohne sich an zu viel Content zu verrennen. „Firewall Zero Hour“ hat dies clever gelöst: Es hat schlicht und ergreifend auf eine Kampagne verzichtet und die Energie in einen top funktionalen und schweißtreibend-intensiven Multiplayer gesteckt, bei dem zwei Vierer-Teams um die Ausschaltung des jeweils anderen kämpfen oder Daten schützen bzw. hacken. Wie in „Rainbow Six“ geht man in „Firewall Zero Hour“ eher gemächlich vor, weshalb es hier auch kaum Probleme mit Motion Sickness gibt. Ebenso sind die Runden mit ca. 3 Minuten kurz und intensiv und geben dem Körper so die nötige Pause um herunterzukommen, so dass auch mehrstündige Spielpartien kein Problem sind. Ingame-Voicechat sowie die Auswahl aus 12 Charakteren mit unterschiedlichen Fähigkeiten, die zudem auch optisch sowie im Equipment angepasst werden können, runden das Online-Erlebnis ab und machen den Titel besonders für Taktierer zu einem echten Erlebnis. Dank bestem VR-Tracking ist es zum ersten Mal in einem ernst zunehmenden Onlineshooter möglich um feinfühlig um Ecken zu spähen, blind zu feuern oder die Waffe über ein Geländer hinweg zu halten, um auch am unteren Ende der Treppe noch einen flüchtenden Gegner zu treffen. Hammer!

Leute, wenn ihr auf DAS Spiel gewartet habt, dass den Kauf einer PS VR rechtfertigt, dann kauft euch „Firewall Zero Hour“ inklusive Aim Controller. Auf Amazon gibt es hierzu ein nettes Bundle bestehend aus der aktuellen PS VR, PlayStation Kamera, VR Worlds, Firewall Zero Hour und Aim Controller für unter 400 €. Vor einem Jahr hätte man hierfür noch über 150 € mehr gezahlt und das Problem gehabt, auf „Firewall Zero Hour“ verzichten zu müssen. „Firewall Zero Hour“ gibt hiermit den Startschuss für eine spannende Zukunft. Ich kann es kaum abwarten zu erleben, wie sich Egoshooter in einigen Jahren anfühlen werden. Firewall Zero Hour jedenfalls macht zum heutigen Zeitpunkt fast alles richtig und ist der Titel, auf den wirklich alle Shooterfreunde gewartet haben. Endlich rechtfertigt sich auch der Kauf des nicht gerade günstigen Aim-Controllers.

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Firewall Zero Hour-Bundle bei Amazon kaufen

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Lamplight City: Ein Steampunk-Detektivabenteuer http://www.next-gamer.de/lamplight-city-ein-steampunk-detektivabenteuer/ http://www.next-gamer.de/lamplight-city-ein-steampunk-detektivabenteuer/#respond Thu, 13 Sep 2018 11:00:53 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=117817 Nachdem wir vor einigen Wochen Unforeseen Incidents getestet haben, kommt nun mit Lamplight City der nächste Titel vom Publisher Application Systems Heidelberg. Das Spiel, welches von Grundislav Games entwickelt wurde, ist erneut ein Adventure. Dieses Mal geht es allerdings nicht um eine zeitgenössische Verschwörung, sondern in ein fiktives England des 19. Jahrhunderts. Was genau das […]

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Nachdem wir vor einigen Wochen Unforeseen Incidents getestet haben, kommt nun mit Lamplight City der nächste Titel vom Publisher Application Systems Heidelberg. Das Spiel, welches von Grundislav Games entwickelt wurde, ist erneut ein Adventure. Dieses Mal geht es allerdings nicht um eine zeitgenössische Verschwörung, sondern in ein fiktives England des 19. Jahrhunderts. Was genau das mit sich bringt, findet ihr in den nächsten Zeilen heraus.

Ein verhängnisvoller Abend beginnt mit einem harmlosen Fall.
Ein verhängnisvoller Abend beginnt mit einem harmlosen Fall.

Wo sind die Geisterjäger, wenn man sie mal braucht?

Herzlich willkommen in New Bretagne im Jahre 1844. Die Straßen sind düster, am Himmel schwebt ein dampfbetriebenes Flugschiff und unsere zwei Privatdetektive Miles Fordham und Bill Leger sitzen in einer Kutsche auf dem Weg zu einem neuen Fall. In letzter Zeit wurde häufiger in immer denselben Blumenladen eingebrochen. Nach einer kurzen Untersuchung der Szenerie wird klar, wie der Dieb unbemerkt in den Laden kommt, so dass die beiden Spürnasen ihm auflauern. Tragischerweise kommt Bill dabei ums Leben und Miles fällt in ein tiefes Loch. Große Fälle übernimmt er nicht mehr und Schlaflosigkeit plagt ihn, da Bills Stimme ihn noch immer verfolgt und all sein Handeln gewohnt schnippisch kommentiert. Miles kommt erst zur Ruhe, wenn er wieder zu alter Form zurückfindet und den Dieb, dessen Überfall Bill mit seinem Leben bezahlte, gefasst wird.

Lamplight City erzählt die darauf folgenden Fälle dabei interessant und spannend wie einen guten Krimi. Miles muss Informationen sammeln, indem er mit seiner Vorgesetzten, die ihm die Fälle zuschiebt, und mit möglichen Verdächtigen und Opfern redet. Nach und nach kommen damit immer mehr Einzelheiten in euer Notizbuch zusammen, was euch hilft, die Geschehnisse zu entschlüsseln. New Bretagne wirkt dabei wie eine lebendige, in sich schlüssige Stadt, selbst wenn ihr immer nur vereinzelte Bereiche besuchen dürft. Das Steampunk-Setting stellt sich euch sehr subtil dar. Meist im Hintergrund seht ihr vereinzelte Dampfmaschinen oder bekommt die Ablehnung mancher Menschen gegenüber dieser Technik mit. Ihr bekommt hier nichts mit dem Holzhammer serviert, sondern erschließt die Welt in eurem Tempo und nach eurem Interesse.

Die Ereignisse haben Miles Fordham zu schaffen gemacht.
Die Ereignisse haben Miles Fordham zu schaffen gemacht.

Ein Klick sie zu knechten

Das Besondere an Lamplight City ist dabei, dass es komplett ohne Inventar funktioniert. Jedes Rätsel lässt sich durch einfaches klicken lösen. Sammelt Miles doch mal einen Gegenstand auf, könnt ihr diesen in Gesprächen thematisieren oder er wird an der passenden Stelle von selbst eingesetzt. Zu simpel werden die Knobeleien damit trotzdem nicht, Ihr Fokus wird einfach größtenteils auf die stark geschriebenen Dialoge gelegt. Wie man es von einem Privatdetektiv erwarten würde, müsst ihr einfach mehrmals mit den anwesenden Personen sprechen, um an Informationen zu kommen. Erzählen sie euch anfangs nicht genug, müsst ihr eben weitere Hinweise sammeln, mit denen ihr sie dann konfrontieren könnt.

Verhaltet ihr euch allerdings zu plump und unbedarft, könnt ihr es euch mit wichtigen Zeugen auch verscherzen und die Option auf ewig verbauen. Es kommt damit aber nicht zu einem Game Over, sondern zu einem anderen Ausgang des Falls. Es besteht immer die Möglichkeit, mehrere Personen für ein Verbrechen verantwortlich zu machen. Leider ist immer sehr schnell offensichtlich, ob eine Lösung falsch oder richtig ist. Wenn ihr also die falsche Person ausliefert, dann nicht, weil ihr euch wegen fehlender Informationen nicht sicher seid, sondern weil ihr etwas merklich verbockt habt oder den alternativen Ausgang sehen wollt.

Verbockt ihr jeden Fall, kommt es sogar zu einem schlechten Ausgang des gesamten Spiels. Es wäre allerdings wesentlich reizvoller, wenn dies im Vorhinein weniger offensichtlich wäre. Wollt ihr einen schlechten Ausgang vermeiden, empfiehlt es sich allerdings, regelmäßig zu speichern. Sonst explodiert euch beispielsweise schneller ein wichtiger Gegenstand, als euch lieb wäre und ihr könnt der tatsächlichen Lösung des Falls nicht mehr näher kommen.

Kontextsensitiv sind mit einem Klick Hinweise zu sammeln und Rätsel zu lösen.
Kontextsensitiv sind mit einem Klick Hinweise zu sammeln und Rätsel zu lösen.

Lamplight City: L.A. Noire im Retro-Look?

Das ist allerdings nur ein kleiner Makel, der durch die Qualität der Fälle und der Geschichte im Gesamtkontext gerne beiseitegeschoben werden kann. Die gesamte Präsentation von Lamplight City weiß zu überzeugen. Die interessanten Charaktere und gut geschriebenen Dialoge werden allesamt mit guten Synchronsprechern und –sprecherinnen vertont. Die deutsche Übersetzung der Texte war zum Testzeitpunkt noch nicht vollständig abgeschlossen, aber auch hier wussten die Ansätze zu gefallen. Hinzu kommt eine Pixeloptik, die an die alten Klassiker von Lucas Arts wie The Dig oder Indiana Jones erinnert.

In wichtigen Dialogen wechselt das Spiel dann in eine Portrait-Ansicht. Links seht ihr Miles Gesicht, rechts das der zu befragenden Person. Diese Gespräche wirken wie eine Amiga-Version von L.A. Noire, wenn die Augen ertappt zur Seite blicken und der Mund sich blockig verzieht. Ich habe mich direkt an Dialoge aus alten Amiga-Klassikern wie Burntime zurückversetzt gefühlt, auch wenn der Detailgrad hier sicher einiges höher ist. Der entspannte Soundtrack, der fast schon unbemerkt im Hintergrund spielt, lässt euch völlig im viktorianischen Steam-Punk England versinken. So merkt ihr nach ein, zwei gelösten Fällen erst, dass ihr schon einige Stunden vor dem Rechner hockt.

In wichtigen Dialogen wechselt das Spiel die Perspektive.
In wichtigen Dialogen wechselt das Spiel die Perspektive.

Fazit

Lamplight City ist ein großartiges Adventure, das mit seiner unkonventionellen Gameplayentscheidung, auf ein Inventar zu verzichten wunderbar zugänglich ist. Auch wenn die unterschiedlichen Ausgänge der Fälle zu einfach in richtig und falsch einzuteilen sind, könnt ihr hier einen spannenden und gut geschriebenen Krimi spielen. Das Spiel weiß nämlich ansonsten auf allen Ebenen zu überzeugen. Die dialoglastigen Rätsel haben einen angenehmen Schwierigkeitsgrad, wobei Bills Kommentare aus dem jenseits den nötigen Humor einfließen lassen. Durch die unterschiedlichen Ausgänge gibt es außerdem kaum eine Möglichkeit, dass ihr irgendwo hängen bleibt und nicht mehr weiterkommt. Unterfordert fühlt ihr euch trotzdem nicht, wenn ihr die Fälle mit gutem Ausgang abschließen wollt. Das Spiel ist nur zu empfehlen und wenn ihr generell Freunde von Point&Click Adventures seid, ist Lamplight City definitiv Pflichtprogramm!

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http://www.next-gamer.de/lamplight-city-ein-steampunk-detektivabenteuer/feed/ 0 lamplight-city-screenshots_6037675 Ein verhängnisvoller Abend beginnt mit einem harmlosen Fall. C_EUJMRXUAICZ9L Die Ereignisse haben Miles Fordham zu schaffen gemacht. Lamplight6 Kontextsensitiv sind mit einem Klick Hinweise zu sammeln und Rätsel zu lösen. naDy0oO In wichtigen Dialogen wechselt das Spiel die Perspektive.
Iconoclasts: Lockere Schrauben auf der Switch http://www.next-gamer.de/iconoclasts-lockere-schrauben-auf-der-switch/ http://www.next-gamer.de/iconoclasts-lockere-schrauben-auf-der-switch/#respond Tue, 11 Sep 2018 10:17:47 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=117809 Iconoclasts, das Werk des Entwicklers Joakim Sandberg, erschien Anfang des Jahres auf der Playstation 4 und erweckte vor allem durch seinen detaillierten Pixellook einiges an Interesse. Wer sich gefragt hat, wieso solch ein Indie-Titel aber nicht auf der Indie-Konsole schlechthin, also der Switch, erscheint, musste nur ein paar Monate länger warten. Letzten Monat war es […]

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Iconoclasts, das Werk des Entwicklers Joakim Sandberg, erschien Anfang des Jahres auf der Playstation 4 und erweckte vor allem durch seinen detaillierten Pixellook einiges an Interesse. Wer sich gefragt hat, wieso solch ein Indie-Titel aber nicht auf der Indie-Konsole schlechthin, also der Switch, erscheint, musste nur ein paar Monate länger warten. Letzten Monat war es dann soweit und wir haben uns direkt mit der Konsole auf die Couch geschmissen, um den Titel endlich für euch zu testen.

Wer sich nicht an die Regeln hält, dessen Haus wird weggesprengt.
Wer sich nicht an die Regeln hält, dessen Haus wird weggesprengt.

Wer ist hier der Boss?

Unter Inkonoklasmus versteht man die Zerstörung heiliger Bilder. Wie passend, dass ihr hier mit eurer Spielfigur Robin eine Person spielt, die die heilige Ordnung bricht und einen Job ausübt, den sie selber haben will. In der Welt von Iconoclasts wird jedem Menschen nämlich ein fester Beruf zugeteilt, den er auszuführen hat. Wird diese Vorgabe ignoriert, kommt es zu harschen Bestrafungen. So werden komplette Häuser dem Erdboden gleich gemacht. Das passiert auch der Familie von Robin, als sie unerlaubterweise als Mechanikerin aushilft und dabei erwischt wird. Ihr bleibt nur noch die Flucht. Auf dieser trifft sie auf einige Charaktere, die sich mit ihr gegen das bestehende Regime auflehnen. Das Ziel heißt also, den großen, bösen Konzern und seine Angestellten, die hinter allem stecken, zu Fall zu bringen.

Obwohl das Spiel dabei nur in zweidimensionalen Kartenabschnitten stattfindet, sorgen die detaillierte Pixelkunst sowie charmante Dialoge für eine tolle Erzählung der Geschichte. Ruhigere Momente weisen unterhaltsame bis emotionale Dialoge auf, wohingegen auch eure Feinde durch ihr gesamtes Auftreten eine gewisse Bedrohung ausstrahlen. Die Charaktere wachsen ans Herz und der größte Anreiz, weiter am Ball zu bleiben, ist das Interesse, wie die Geschichte nun weitergeht. Im Vergleich zu vielen anderen Spielen sind hier sowohl das Setting als auch die Charaktere frei von üblichen Klischees. Eine illegale Mechanikerin, die mit ihrem Schraubenschlüssel durch die Gegend zieht, damit kämpft und repariert? Entschuldigung, aber wie geil ist das denn?

Mit eurer Karte behaltet ihr den Überblick.
Mit eurer Karte behaltet ihr den Überblick.

Iconoclasts, der Mechanik-Simulator

Euer Werkzeug ist dabei vielseitiger einsetzbar, als es auf den ersten Blick scheint. Zum einen erhaltet ihr im Laufe der Zeit immer mehr Fähigkeiten, wodurch sich Iconoclasts von einer anfangs linearen Welt zu einem Metroidvania wandelt, zum anderen habt ihr neben dem Werkzeug auch noch eine Waffe, die mit unterschiedlicher Munition befüllt wird. Anfangs könnt ihr mit eurer Waffe kleine Blöcke zerschießt und euren Schraubenschlüssel dazu nutzen, Tore zu öffnen. Später habt ihr dann Bomben für größere Hindernisse und könnt euch an Reißleinen über große Abhänge sausen lassen. Die Welt öffnet sich dadurch immer mehr und es lohnt sich, ältere Abschnitte erneut zu besuchen.

Dabei findet ihr vor allem immer wieder vier verschiedene Rohstoffe, die ihr an Werkbänken zu Upgrades umbauen könnt. Diese Upgrades könnt ihr je nach Spielstil auf Slots unter eurer Energieleiste anlegen. Mehr Angriffskraft, mehr Luft unter Wasser, höhere Sprünge oder mehr Energie? Je nachdem, was ihr benötigt, könnt ihr es anlegen. Nehmt ihr allerdings Schaden, verlieren die Upgrades nach und nach ihre Wirkung. Erst, wenn ihr gelbe Kristalle von besiegten Gegnern erhaltet, laden sich diese wieder auf und funktionieren erneut. Es kommt also noch eine taktische Komponente dazu, wie ihr eure Upgrades anordnet, da diese immer auch in dieser Reihenfolge ihre Fähigkeiten einbüßen.

Euer Werkzeug hilft bei Rätseln und Geschicklichkeitsübungen.
Euer Werkzeug hilft bei Rätseln und Geschicklichkeitsübungen.

Große Gegner, großer Spaß?

Ohne Schaden zu nehmen durch die Welt von Iconoclasts zu rasen, ist allerdings eine riesige Herausforderung. So schön die Gegner auch designed sind, es braucht seine Zeit, sich behände an ihnen vorbeizumanövrieren.  Ihre Angriffsmuster sind überraschend und eure Waffen wollen gezielt eingesetzt werden, um die Feinde schnell aus dem Weg zu räumen. Zwar hinterlassen sie häufig neue Lebensenergie, eure Upgrades werden darunter allerdings leiden. Besonders hervorzuheben sind dabei auch die Bossgegner. Ausnahmslos jeder Kampf war erinnerungswürdig und herausfordernd. Oftmals müsst ihr erst erknobeln, wie ihr ihnen überhaupt Schaden zufügen könnt. Hilfestellungen bekommt ihr keine.

Die einzige Unterstützung sind vereinzelt eure euch begleitenden Charaktere. Die können in diesen Kämpfen spezielle Fähigkeiten nutzen oder kurzzeitig sogar von euch kontrolliert werden. So muss Robin beispielsweise mit ihrem Schraubenschlüssel einen Stromgenerator in Gang bringen. Ihre Begleitung bearbeitet den nun verwundbaren Boss mit ihrer Schrotflinte. Bis euch das allerdings alles klar wird und ihr beim Herumprobieren auch den gegnerischen Angriffen perfekt ausweicht, benötigt es einige Versuche. Unfair wirkt dabei allerdings kein Bosskampf. Wenn ihr dann alles verstanden habt und trotzdem mit dem letzten Funken Energie den entscheidenden Treffer landet, ist das ein wunderbares Gefühl.

Bosskämpfe sind ohne Frage das größte Highlight in Iconoclasts.
Bosskämpfe sind ohne Frage das größte Highlight in Iconoclasts.

Fazit

Iconoclasts macht in kleinen Dosen riesigen Spaß. Eure Fähigkeiten sind nötig, um herausfordernde Rätsel zu lösen. Ebenfalls bieten sie spannende Kämpfe. Die Charaktere sehen großartig aus, auch wenn der Welt ab und zu etwas Abwechslung fehlt. Einzig die Geschichte kann, trotz ihrer frischen Herangehensweise und tollen Charakteren, etwas verwirrend sein. Wenn das Spiel euch zu Beginn diverse Begrifflichkeiten um die Ohren wirft, benötigt es schon ziemliche Konzentration, allem zu folgen. Aber ihr wollt am Ball bleiben. Dank großzügig platzierter Speicherstatuen lohnt sich die Spielweise auf der Switch sogar besonders gut. Auch wenn bei uns nach längerer Spielzeit etwas Ermüdung auf Grund des Backtrackings durch ähnliche Höhlenkonstruktionen aufkam, das Spiel haben wir nie wirklich lange pausiert. So sind die 12 Stunden Spielzeit erstaunlich schnell verflogen. Wenn ihr Freude an 2D-Platformern mit Metroidvania-Elementen habt, dürfte Iconoclasts perfekt für euch sein.

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http://www.next-gamer.de/iconoclasts-lockere-schrauben-auf-der-switch/feed/ 0 iconoclasts-screenshot-review Wer sich nicht an die Regeln hält, dessen Haus wird weggesprengt. 1517145645519 Mit eurer Karte behaltet ihr den Überblick. iconoclasts_2335943b Euer Werkzeug hilft bei Rätseln und Geschicklichkeitsübungen. DkAhp0CU8AAo4pT Bosskämpfe sind ohne Frage das größte Highlight in Iconoclasts.
Pro Evolution Soccer 2019 im Test http://www.next-gamer.de/pro-evolution-soccer-2019-im-test/ http://www.next-gamer.de/pro-evolution-soccer-2019-im-test/#respond Mon, 10 Sep 2018 08:16:56 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=117801 Nach einer für Deutschland erfolglosen, für die Franzosen eindeutigen und den Engländern hoffnungserweckenden Weltmeisterschaft steht nun der Start der Bundesliga an. Der war zwar zugegebenermaßen schon vor ein paar Wochen und wird auch just wieder von einer absolut sinnigen Länderspielpause unterbrochen, nichtsdestotrotz geht der Fußballspaß auf den Konsolen und dem PC jetzt erst so richtig […]

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Nach einer für Deutschland erfolglosen, für die Franzosen eindeutigen und den Engländern hoffnungserweckenden Weltmeisterschaft steht nun der Start der Bundesliga an. Der war zwar zugegebenermaßen schon vor ein paar Wochen und wird auch just wieder von einer absolut sinnigen Länderspielpause unterbrochen, nichtsdestotrotz geht der Fußballspaß auf den Konsolen und dem PC jetzt erst so richtig los. Seit dem 30.08 steht Pro Evolution Soccer 2019 in den Regalen der Läden. Nur rund einen Monat später folgt der große Konkurrent FIFA dann. Doch wie gut stellt sich Pro Evolution Soccer dieses Jahr auf, wie groß sind vorallem die beiden dicken Abgänge aus dem Lizenzbereich kompensiert?

Abgänge im eh schon dünn besetzten Lizenzbereich? Ja! Konami hat es für Pro Evolution Soccer gleich zweimal hart erwischt. Zunächst ist klar, dass die Champions League und die Europa League nicht mehr als Lizenz-Wettbewerb spielbar sein werden. Dadurch fehlen der Henkelpott und die Champions League Hymne, so wie der Titel. Wer schnappte sich diese Lizenz? Natürlich, der große Konkurrent aus dem Hause EA. Viel schlimmer als der Wegfall der Champions League, der ja einzig und allein ein Wegfall der Musik und des Namens ist, traf Konami aber sicherlich der Abgang eines deutschen Bundesligisten. Relativ Sang- und Klanglos stieg Borussia Dortmund aus Lizenzgeber vorzeitig aus dem Vertrag aus. Gründe wurden dafür nicht genannt. Die Begründung gab es aber kurze Zeit später auf dem Silbertablett serviert, als man sich im Hause Borussia Dortmund mit Electronic Arts auf eine Exklusivlizenz einigte. Vermutlich ist die Fanbase für Borussia Dortmund bei FIFA größer, oder das Gegenangebot war zu verlockend. Ein harter Schlag für Konami, wo die Lizenzen doch ohnehin sehr dünn besetzt sind. Obwohl die Lizenzvergabe für Sportspiele in diesem Jahr neu vergeben werden konnte, sicherte sich Electronic Arts das aleinige Recht daran. Und nun fällt neben den größten Vereinswettbewerben im Fußball auch noch einer der größten europäischen Vereine weg.

In den ersten Trailern war der BVB noch Teil des Spiels
In den ersten Trailern war der BVB noch Teil des Spiels

Ein Kommen und Gehen im Lizenz-Bereich

Aus deutscher Sicht sind nur noch zwei Vereine dabei. Statt Borussia Dortmund mischt nun der Revierkonkurrent und ewige Derby-Rivale FC Schalke 04, sowie Bayer Leverkusen mit. wer sich, wie ich, mit der eigenen Fan-Brille keinem der beiden Vereine, erst recht nicht dem blau weißem aus dem Gelsenkirchener Raum, zuordnen will, dem bleibt nur der Blick auf die anderen lizenzierten Ligen. Immerhin: neben unzähligen anderen Nationalmannschaften mit Original-Lizenz, steht auch die deutsche Mannschaft auf dem Platz. Wer aber lieber den Vereinsfußball spielen will, der darf beispielsweise auf AC Mailand, Arsenal, AS Monaco, Celtic, FC Barcelona, Inter Mailand oder den Liverpool FC schauen, die als größere Vertreter mit an Bord sind. Wer aber beispielsweise die englische Liga spielt, der wird neben den großen lizensierten Vereinen aber auch unendlich viele Fake-Mannschaften auflaufen sehen, die zwar mit Original-Spielern, aber ohne Vereinsfarben und Trikots daherkommen. Schade eigentlich. Wer Pro Evolution Soccer aber wegen der tollen Lizenzen spielt, der hat die Fußballspiele-Ecke aber bisher wohl noch nie so richtig begutachtet.
Denn in dem Bereich, in dem Pro Evoution Soccer auch zuletzt gut abräumen konnte, sind sie in diesem Jahr vermutlich wieder einmal König. Denn die Simulation war selten so realistisch und gut wie in PES 2019. Gut, auch Pro Evolution Soccer 2018 war schon eine äußerst gut gelungene Simulation, im Endeffekt sind es aber nun die vielen kleinen Änderungen, die den neuen Ableger noch besser machen. So fällt zum Beispiel auf, dass einzelne Spieler noch mehr den Unterschied machen, man merkt hier einfach die individuelle Klasse eines Ronaldo oder eines Messis. Wo andere Spieler bei widrigen Witterungsbedingungen auch mal einen Ball verstolpern, bleiben die beiden wie durch Magie am Ball kleben und zaubern die Kugel auch aus unmöglichen Winkeln ins Netz. Stichwort Ball: Auch der verhält sich nun deutlich realistischer. Wer verstolpert zum Abschluss kommt, wird die Kugel nicht Vollspann reinzimmern können, sondern schießt deutlich daneben. Wird nicht auf dem starken Fuß abgeschlossen, kann auch mal ein klarer Ball etwas daneben gehen.

Optisch sind die Dribblings und Sprints gut gelungen
Optisch sind die Dribblings und Sprints gut gelungen

Entscheidend is‘ auf’m Platz

Zudem muss man die KI enorm loben! Die Taktiken sind in FIFA zwar einstellbar, allzu genau halten sich die KI-gesteuerten Spieler aber nicht daran. Auch in PES war dies bisher so. Da musste man als Verteidiger möglichst schnell den ballführenden Spieler attackieren und kam dann mit seinen Pässen nicht mehr aus dem Strafraum heraus. In Pro Evolution Soccer 2019 dagegen kann man sich auch mal auf taktisches Verlassen und kann sich somit um das Spiel nach vorne bemühen und einen klugen Pass fordern, anstatt ständig, wie Spieler in einer Kinder-Fußballmannschaft, dem Ball hinterherzurennen. AUch die gegnerische KI bietet gute Unterhaltung. Auch hier werden kluge Pässe gespielt. Manchmal fühlt man sich absolut überrumpelt, wenn der Gegner mittels schnellem Kurzpassspiel das komplett Spielfeld überwindet und nur mit Glück nicht zum Abschluss kommt. Dann heißt es Taktik anpassen, Spieler einwechseln und reagieren. Übrigens ist es jetzt FIFA-typisch auch möglich, Spieler schnell einzuwechseln. Die KI-Spiele bieten also gute Unterhaltung und Spaß. Wer aber noch mehr Unterhaltung braucht, kriegt auch einen großen Online-Modus, um sich auszutoben. Mit von der Partie sind die klassischen Online-Turniere, sowie ein FUT-ähnlicher Modus. Wer sich aber lieber Solo austobt, der wird dank der guten KI und unvorhersehbaren Spielabläufen ebenfalls seine Freude haben.

Atmosphärisch noch viel Arbeit

Kommen wir aber zu einem weiteren größeren Problem der Reihe. Pro Evolution Soccer war nie wirklich bekannt für bombastische Präsentation. Wo Menüs anderer Spiele eingängig sind und einfach schon durch Logik und Aufbau so ziemlich alles erklären was man wissen muss, sieht Pro Evolution Soccer einfach immer etwas… anders aus. Die Menüs wirken für ein modernes Sportspiel einfach altbacken und absolut uncharmant. Dazu kommt die Atmosphäre auf dem Platz. Zum einen sind da Hansi Küpper und Marco Hagemann, die wieder mit von der Partie sind. Das Phrasenschwein der beiden Herren dürfte nach jeder Partie in Pro Evolution Soccer prall gefüllt sein. Ehrlich gesagt wünsche ich mir mittlerweile ein neues Gespann, denn so langsam hat man jeden Spruch mehrfach gehört. Auch die Reaktionen der Fans im Stadion lässt zu wünschen übrig. Mal wird zu spät gejubelt, mal gar nicht, mal jubeln die Heimfans bei einem Tor der Gäste. Viele Kleinigkeiten tragen dazu bei, dass Pro Evolution Soccer 2019 einfach immer noch nicht die perfekte Simulation ist, die es gerne sein würde. Mit etwas Polishing ist es hier vermutlich nicht getan, hier muss ein anderer Ansatz herangezogen werden. Wobei die Grafik mit der Fox Engine eigentlich viel Potenzial hergibt. Diese ist nämlich schon gut gelungen, keine Frage. Zumal auch bei den Gesichtern und Animationen der Spieler optisch ordentlich nachgelegt wurde. Zumindest dasas wirkt schon sehr rund, hoffentlich sind dann im kommenden Jahr die anderen atmosphärischen Bausteine dran, um noch besser zu werden.

Als Fan von Borussia Dortmund hatte Pro Evolution Soccer 2019 dieses Jahr einen schweren Start. Die Lizenz, die mich in den letzten Jahren zum Kauf motivierte verloren, sowie wenige Neuerungen, die einen Neukauf rechtfertigen, sorgten eigentlich dafür, dass ich mich weiter glücklich mit Pro Evolution Soccer 2018 geben wollte. Ja, das Spiel mag einige Neuerungen auf dem Spielfeld mitbringen. Vor allem die taktischen Einstellungsmöglichkeiten und der Spielaufbau wirken besser umgesetzt. Diesen wenigen guten Aspekten steht aber eine Reihe von Punkten gegenüber, in denen Konami im Vergleich zu PES 2018 einfach den Stillstand praktiziert hat. Das alles wird „ergänzt“ mit einer Präsentation, die einem modernen Sportspiel hinterher hinkt. Ehrlich gesagt schade, denn mit einer ordentlichen Präsentation, frischen Menüs und mehr (interessanten) Lizenzen dürfte Pro Evolution Soccer meinem Favoriten FIFA deuthlich den Rang ablaufen. Bis das aber so weit ist, müssen wir uns vermutlich noch lange Jahre gedulden. Im Preisvergleich ist der Titel dafür schon ab 39,90 € für PS4 zu haben.

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http://www.next-gamer.de/pro-evolution-soccer-2019-im-test/feed/ 0 Pro Evolution Soccer 2 In den ersten Trailern war der BVB noch Teil des Spiels Pro Evolution Soccer 1 Optisch sind die Dribblings und Sprints gut gelungen
Moonlighter: Mehr als nur ein Ladenhüter http://www.next-gamer.de/moonlighter-mehr-als-nur-ein-ladenhueter/ http://www.next-gamer.de/moonlighter-mehr-als-nur-ein-ladenhueter/#respond Wed, 05 Sep 2018 11:12:46 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=117784 Mit Moonlighter hat das Studio Digital Sun im Mai diesen Jahres eine Mischung aus Action-RPG und Shop-Simulation veröffentlicht. Was als Brettspiel schon häufiger thematisiert wurde, taucht in Videospielen seltener auf. Ein mögliches Beispiel wäre dabei noch „Recettear: An Item Shop’s Tale“. Dabei ist die Idee doch eigentlich sehr naheliegend. Schließlich sind die Shop-Besitzer doch die […]

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Mit Moonlighter hat das Studio Digital Sun im Mai diesen Jahres eine Mischung aus Action-RPG und Shop-Simulation veröffentlicht. Was als Brettspiel schon häufiger thematisiert wurde, taucht in Videospielen seltener auf. Ein mögliches Beispiel wäre dabei noch „Recettear: An Item Shop’s Tale“. Dabei ist die Idee doch eigentlich sehr naheliegend. Schließlich sind die Shop-Besitzer doch die zum Teil am häufigsten frequentierten Charaktere in jedem RPG. Ob Moonlighter diesen Rollentausch erfolgreich meistern konnte, seht ihr zwar schon an der Wertung im Vorschaubild, wie es dazu kam, erklären wir euch allerdings auch in den folgenden Zeilen.

Als Ladenbesitzer muss die Ware erkämpft werden!
Als Ladenbesitzer muss die Ware erkämpft werden!

Verkaufen ist keine Kunst – aber dabei verdienen!

Im kleinen Dörfchen Rynoka steht ein alter Laden mit dem Namen Moonlighter. Über Generationen wurde er weitervererbt, um den Dorfbewohnern nützliche Items aus den naheliegenden Dungeons zu verkaufen. Von den fünf Dungeons ist mittlerweile allerdings nur noch einer geöffnet, da der ehemalige Besitzer und Abenteurer, der alte Pete, nicht mehr aufzufinden war. Sein Neffe (oder Enkel), Will, und damit euer Charakter, hat den Laden nun übernommen und versucht selber, Items aus den Dungeons zu holen. Als er allerdings erneut ohnmächtig aus einem Dungeon fliegt, hilft ihm ein alter Freund seines Großvaters (oder Onkels) auf. Mit einem alten Besen alleine könne Will doch nicht in die Dungeons ziehen. So schenkt er ihm Schild und Schwert und gibt ihm den Auftrag, sich endlich vernünftig um den Moonlighter zu kümmern.

Wills Tagesablauf sieht dabei so aus, dass er meist Nachts in einen Dungeon zieht, der sich jedes Mal aufs neue zusammensetzt. Je tiefer er in die drei Etagen vordringt, desto wertvollere Sachen findet er, bis er sein Amulett nutzt, um den Dungeon wieder sicher zu verlassen. Die gesammelten Items kann er nun zu selbst bestimmten Preisen verkaufen. Öffnet er den laden am nächsten Tag, kommen Besucher, um zu shoppen. Ist der Preis zu niedrig, freuen sie sich, ist der Preis zu hoch, bekommt Will nur ein grummeliges Gesicht. So kann er die Preise immer wieder anpassen, um den besten Umsatz zu erzielen. Manchmal tauchen allerdings auch Diebe auf, denen er kurzerhand mit einer gezielten Rolle das Handwerk legen muss. Das verdiente Geld steigert dann die Beliebtheit des Ladens und der Stadt.

Im Optimalfall wächst euer Laden immer mehr.
Im Optimalfall wächst euer Laden immer mehr.

Eine ganze Stadt am Moonlighter

Moonlighter erzeugt durch diesen sich wiederholenden Spielfluss einen unfassbaren Sog. Ihr habt das Bedürfnis, immer mehr Geld zu sammeln. Dadurch könnt ihr euren Laden aufrüsten, womit er größer wird und ihr mehr Items lagern könnt. Das verdiente Geld könnt ihr ebenfalls nutzen, um weitere Shops in der Stadt zu platzieren. So finanziert ihr einen Schmied, eine Brauerei für Tränke und Upgrades eurer Ausrüstung, einen konkurrierenden Shop, in dem ihr Items nachkaufen könnt oder einen Bankangestellten, der euer Geld mit Zinsen vermehren kann. In den wenigen Dialogen, die ihr mit den Charakteren führen könnt, zeigt sich auch die liebevolle Gestaltung ihrer Charakterzüge. Rynoka wächst euch als gesamtes Dorf immer mehr ans Herz und ihr freut euch über jedes Upgrade, das euch möglich wird.

Vergrößert ihr euren Laden steht euch zum Beispiel ein Assistent zur Verfügung, der den Verkauf für euch übernimmt, aber einen gewissen Anteil haben will. So könnt ihr euch nur auf Dungeons konzentrieren, wenn euch das lieb ist. Eure Verkaufsflächen im Laden erweitern sich ebenfalls, doch alles solltet ihr nicht verticken. Gefundene Items könnt ihr nämlich beim Schmied oder der Zauberin nutzen, um neue, stärkere Waffen und Rüstungen zu craften. Dabei haben die vier Waffentypen auch völlig unterschiedliche Spielstile. Es empfiehlt sich, herumzuprobieren, ob einem das Großschwert, Speer oder Schild und Schwert am ehesten liegen. Pfeil und Bogen sind  als Zweitwaffe immer empfehlenswert, da in den Dungeons Distanzangriffe durchaus nützlich sind.

Durch euren Gewinn können weitere, nützliche Läden eröffnen.
Durch euren Gewinn können weitere, nützliche Läden eröffnen.

Nochmal, nochmal, nochmal!

Die Motivation, für den Moonlighter in die Dungeons zu ziehen, wird also stetig oben gehalten. Ihr wollt neue Waffen, das nötige Geld dafür oder Quests von euren Kunden erfüllen, die sie euch an der Ladentheke geben und natürlich auch die anderen Verliese für besseres Zeug öffnen. Die Ähnlichkeit dieser Höhlen zu klassischen Zelda-Titeln ist dabei nicht zu leugnen, auch wenn die Herausforderung hier nicht in Rätseln, sondern in der Masse an Monstern liegt. Diese hinterlassen die heiß begehrten Ressourcen, werden aber von Etage zu Etage stärker. Gerade am Anfang heißt es also, eher vorsichtig zu agieren. Segnet ihr nämlich das Zeitliche, verschwinden alle gesammelten Items aus eurem Rucksack.

Um das zu vermeiden, könnt ihr entweder Heiltränke nutzen oder müsst eine große Heilquelle finden, die auf jeder Etage vorhanden ist. Andere Heilmöglichkeiten gibt es nicht, weswegen neben euren Waffen eine Ausweichrolle Wills beste Freundin wird. Mit der könnt ihr kleine Abgründe überwinden und seid kurzzeitig unverwundbar. Solltet ihr in den Abgründen allerdings ein Funkeln ausmachen, lasst euch ruhig hineinfallen. So stoßt ihr auf Geheimräume mit besonderen Schätzen. Die wertvollsten Funde rufen allerdings auch ein großes Monster hervor. Dieses grüne, unbesiegbare Wesen taucht dann nach einer kurzen Zeit in jedem Raum auf, um euch zu verfolgen. Nur ein Abstieg in eine tiefere Ebene oder die Flucht aus dem Dungeon kann euch dann noch retten.

Dieses Monster verfolgt euch unerbittlich, bis ihr eine Etage tiefer geht.
Dieses Monster verfolgt euch unerbittlich, bis ihr eine Etage tiefer geht.

Die perfekte Mischung?

Moonlighter lässt euch dabei nicht los. Ein erfolgloser Vorstoß in die monsterverseuchten Tiefen weckt nur das Bedürfnis, die nötigen Items sofort erneut zu suchen. Habt ihr neue Ausrüstung erhalten, wollt ihr wissen, wie weit ihr damit kommt. Große Bosse am Ende der dritten Etage sind anspruchsvoll, aber nie zu schwer, wenn ihr vorher gut gewirtschaftet habt. Alle Spielmechaniken sind so miteinander verbunden und ihr seid sehr schnell in einem Spielfluss, der euch mitreißt. Ist ein Boss besiegt, findet ihr wertvollste Gegenstände, die euch kurzzeitig in Geld schwimmen lassen, so dass ihr in kürzester Zeit riesige Upgrade-Fortschritte machen könnt.

Da lenken euch auch nicht die kleineren Macken ab, die Moonlighter zweifelsohne hat. Das größte Problem ist dabei wohl die Steuerung gewesen. Solltet ihr schon viele Spiele mit ähnlichen Kampfmechaniken gespielt haben, trefft ihr hier auf eine völlig andere Steuerung eures Charakters. Unzählbare Male ist es passiert, dass wir aus Versehen anstatt der lebensrettenden Rolle einen Trank genutzt oder die zweite Fähigkeit der Waffe eingesetzt haben. Intuitiv ist anders und es braucht seine Zeit, sich in diese ungewohnte Steuerung einzufinden. Manchmal nervt auch der begrenzte Platz in eurem Rucksack. Spätestens ab der zweiten Etage müsst ihr mehrmals euren Rucksack neu ordnen. Gegenstände müssen entsorgt werden, andere sind verflucht und können daher nur an bestimmten Stellen liegen. Gerade, wenn ihr mehrere Ressourcen braucht, um bestimmte Quests zu erfüllen oder Gegenstände zu craften, verbringt ihr mehr Zeit mit dem Management eures Rucksacks als mit dem erforschen der Dungeons.

Euer Rucksack ist sehr schnell vollgepackt.
Euer Rucksack ist sehr schnell vollgepackt.

Fazit

Aber wenn ihr dann wieder in eurem Laden steht, der wundervollen Musik beim Verkauf lauscht und in einen zenartigen Zustand verfallt, sind diese Probleme wie vom Winde verweht. Der wundervolle Pixellook sowie der antreibende Soundtrack, der sowohl in Rynoka und dem Moonlighter als auch in den Dungeons jederzeit zur Situation passt, hält euch bei der Stange. Verfolgt euch das große Monster, ist die Musik antreibend bedrohlich. Verkauft ihr eure Items, lehnt ihr euch entspannt zurück, betrachtet das wuselige Treiben und freut euch über das Klingeln der Kasse. Habt ihr neue Ausrüstung, erfreut ihr euch an Wills neuem Aussehen.

Jede Mechanik im Spiel fördert das Bedürfnis, weiterzumachen. Dabei verkommt Moonlighter nie zu einem nervigen Grind, sondern ermöglicht euch einen stetigen Fortschritt. Jeder neue Dungeon eröffnet direkt neue Möglichkeiten für Upgrades in der Stadt. Wir können euch daher nur ans Herz legen, dieses Spiel auszuprobieren. Moonlighter ist definitiv eines der besten Spiele, die ihr dieses Jahr zocken könnt.

Freut euch auf spannende Bosskämpfe!
Freut euch auf spannende Bosskämpfe!

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http://www.next-gamer.de/moonlighter-mehr-als-nur-ein-ladenhueter/feed/ 0 mo.1 Als Ladenbesitzer muss die Ware erkämpft werden! moonlighter_6032259 Im Optimalfall wächst euer Laden immer mehr. moonlighter_screenshot-3-2 Durch euren Gewinn können weitere, nützliche Läden eröffnen. moonlighter_screenshot-6-2 Dieses Monster verfolgt euch unerbittlich, bis ihr eine Etage tiefer geht. ss_c7c33eb041627f7a5fdbdefb0e41269178faf372.1920x1080_1527601793 Euer Rucksack ist sehr schnell vollgepackt. Moonlighter-1 Freut euch auf spannende Bosskämpfe!
Alexa Gaming Skill: Amazon ruft zum ersten Games Hackathon für Sprachdienste auf http://www.next-gamer.de/alexa-gaming-skill-amazon-ruft-zum-ersten-games-hackathon-fuer-sprachdienste-auf/ http://www.next-gamer.de/alexa-gaming-skill-amazon-ruft-zum-ersten-games-hackathon-fuer-sprachdienste-auf/#respond Thu, 30 Aug 2018 14:27:46 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=117780 Amazon ruft mit der „Alexa Skills Challenge: Games“ den ersten Games Online-Hackathon für Cloud-basierte Sprachdienste auf. Amazon bietet Preise im Gesamtwert von über 50.000 Euro, wenn ihr unterhaltsame, spannende und innovative Spiele sowie Spielzubehör für Alexa (Alexa Game Skills) entwickelt. Und so geht’s: Online registrieren, Skill entwickeln, über die BeMyApp Plattform einreichen und im Alexa Skills Store […]

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Amazon ruft mit der „Alexa Skills Challenge: Games“ den ersten Games Online-Hackathon für Cloud-basierte Sprachdienste auf. Amazon bietet Preise im Gesamtwert von über 50.000 Euro, wenn ihr unterhaltsame, spannende und innovative Spiele sowie Spielzubehör für Alexa (Alexa Game Skills) entwickelt.

Und so geht’s:

Online registrieren, Skill entwickeln, über die BeMyApp Plattform einreichen und im Alexa Skills Store in der Kategorie „Spiele, Quiz und Zubehör“ veröffentlichen. Um die Gewinnchancen zu erhöhen, kann der Skill neben der deutschen Version auch auf Englisch auf Amazon.co.uk publiziert werden. Eine Fachjury, bestehend aus Gaming-Virtuosen wie GameStar-Chefredakteur Markus Schwerdtel und Voice Service-Experten, bewertet im Anschluss die eingereichten Skills oder das Zubehör. Die zehn Finalisten werden am 1. November bekannt gegeben. Aus diesen werden am 7. Dezember die Sieger gekürt – so lange läuft die Zeit, in der sich die Skills bei den Nutzern bewähren können. Teilnahmeberechtigt sind Volljährige aus Deutschland, Österreich, Großbritannien und Irland, entweder einzeln oder auch als Entwickler-Team.

Die vollständigen Teilnahmebedingungen, Anforderungen und Informationen zum Bewerbungsprozess gibt es unter: https://alexagames.bemyapp.com

Die Preise:

  • Hauptpreise: Die beiden besten Alexa Game Skills (jeweils in Deutsch und in Englisch) werden aus den zehn Finalisten gewählt; die Gewinner der beiden Hauptpreise erhalten jeweils 12.500 Euro (10.000 Euro zuzüglich der Finalisten-Prämie von 2.500 Euro.)
  • Preis für Finalisten: Die zehn Finalisten erhalten jeweils 2.500 Euro.
  • Preis für Teilnehmer: Alle Teilnehmer, die erfolgreich einen Gaming Skill einreichen, erhalten einen exklusiven „Alexa Skills Challenge“-Hoodie

Zusätzlich sind jeweils fünf Bonuspreise für deutsche und englischsprachige Gaming Skills ausgeschrieben, bei denen die Gewinner jeweils 2.500 Euro und einen Echo Spot erhalten (bis zu drei Echo Spot, wenn der Skill von einem Team entwickelt wurde):

  • Bester Gaming Skill für Echo Show & Echo Spot: Ausgezeichnet wird der von der Jury am besten bewertete Gaming Skill für die Echo Geräte mit Display
  • Beste Sprach-Adaption eines Spiels: Ausgezeichnet wird der beste Gaming Skill für eine sprachgesteuerte Version eines bereits existierenden Spiels
  • Beliebtester Gaming Skill: Ausgezeichnet wird der Gaming Skill mit den höchsten Nutzerzahlen im Veranstaltungszeitraum
  • Bester Gaming Skill für Kinder: Ausgezeichnet wird der von der Jury am besten bewertete Game Skill in der Kategorie „Kinder > Spiele“ im Alexa Skills Store auf amazon.de oder amazon.co.uk.
  • Bester lokalisierter Gaming Skill: Ausgezeichnet wird der am besten bewertete Gaming Skill, der für den deutschen beziehungsweise englischsprachigen Alexa Skills Store lokalisiert wurde.

Auf der Suche nach Inspiration? 

Best Practices – Bevor die Entwicklung des Gaming Skills Fahrt aufnimmt, sollten sich Entwickler zuerst Gedanken über die Voice User Experience und die User Journey machen. Hilfreich dabei sind die Grundlagen zum Voice User Interface sowie der Alexa Voice Design Guide. Weitere Unterstützung in Form zahlreicher Blogposts, Entwicklergeschichten, Anwendungsbeispiele sowie eines Webinars und mehr gibt es auf: https://alexagames.bemyapp.com
Hardware einsetzen – Die Gadgets Skill-API (Beta) ermöglicht es, Spiele, Lern-Skills und ganz neue Erlebnisse für Alexa Gadgets zu erschaffen, zum Beispiel für Echo Buttons.

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