Next Gamer http://www.next-gamer.de Tests, News, Vorschauen, Specials und mehr zu PC- und Videospielen • Next-Gamer.de Tue, 21 Nov 2017 21:19:28 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.5.11 Need for Speed Payback im Test http://www.next-gamer.de/need-for-speed-payback-im-test/ http://www.next-gamer.de/need-for-speed-payback-im-test/#respond Sat, 18 Nov 2017 11:18:53 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=117056 Nach dem Tuning-Ausflug des letzten Need for Speed Spiels wollte sich Entwickler Ghost Games von EA erneut der schnellen Racing-Action mit Hollywood-Einschüben bedienen und das indirekte Spiel zur Fast & Furious Filmreihe liefern. So lehnt sich Payback eher dem vier Jahre alten Rivals an, bei dem die Entwickler es schafften, damals durch eingängiges Gameplay, sattem Sound […]

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Nach dem Tuning-Ausflug des letzten Need for Speed Spiels wollte sich Entwickler Ghost Games von EA erneut der schnellen Racing-Action mit Hollywood-Einschüben bedienen und das indirekte Spiel zur Fast & Furious Filmreihe liefern. So lehnt sich Payback eher dem vier Jahre alten Rivals an, bei dem die Entwickler es schafften, damals durch eingängiges Gameplay, sattem Sound und guter Grafik echte Rennaction zu liefern, die mithilfe von einsetzbaren Waffen (wie Schockwellen oder EMP) noch weiter ausgereizt wurde. Auch online war dies ein Garant für taktische Finesse und echte Schadenfreude, wenn man den Kontrahenten kurz vor der Kurve seiner Lenkung beraubte. Ob Payback das Tuning des letzten Teils mit der Action der Vorgänger gekonnt vereint, haben wir uns einmal näher angesehen.

„Erfahrungspunkte“ statt Können

Zum Glück – dachte ich anfangs – hat man dieses Mal auf die mittelmäßigen Darsteller des Vorgängers verzichtet und CGI-Charakteren „Leben“ eingehaucht. Dass das aber nur marginal besser ist, wird einem schon nach 30 Minuten klar, wenn stereotype Helden in eine hanebüchene Rache-Story geschmissen werden und man ohne nennenswerten Dramaturgieaufbau gefordert ist, mit unserem Alter Ego mitzufühlen. Kein Klischee bleibt verschont und kaum eine Zwischensequenz hindert mich daran sie überspringen zu wollen. Gleichzeitig erleben wir neben herkömmlichen Rennmissionen mehr oder minder coole Hollywood-Aufträge, die an einer Hand abzuzählen sind und bei denen man sich während der 20-stündigen Kampagne mehrmals mit der flachen Hand an den Kopf knallt. So müssen wir mit einem Superrennwagen einen LKW einholen, der mindestens genauso schnell (um die 300 km/h) fährt wie wir, ehe er vom Script kurz vor Ende eines Tunnels ausgebremst wird. Das ist nicht nur unrealistisch, sondern wirkt auch noch lächerlich aufgesetzt. Genauso aufgesetzt, wie leider so gut wie jedes Rennen im Spiel. Denn anders als bei „normalen“ Rennspielen zählt in Need for Speed Payback weniger euer Können, als vielmehr ein Punktesystem eures aktuellen Wagens, verglichen mit euren Erfahrungspunkten in einem Rollenspiel. Dieses steuert nämlich am Ende das „Gummiband“ eurer Gegner, die dann entweder nicht mehr einzuholen sind oder kurz vor Ende einer Etappe auf einmal abbremsen, damit ihr doch noch erster werdet. Die Verarschung fällt leider so sehr auf, dass echte Befriedigung über Erfolg oder Niederlage der Mission gänzlich ausbleibt und rein mathematisch auf den Wert des eigenen Boliden gemünzt wird.

Kopierte man beim Style des Spiels Filme wie Fast & Furious, so tat man es beim Inhalt an alten Serienvertretern. Egal ob wir abseits der Rennen beispielsweise Sprünge absolvieren oder durch Plakatwände rasen müssen (Most Wanted, Burnout Paradise) oder gar Drift- und Geschwindigkeitsrekorde an Blitzanlagen (alte NfS-Spiele, Forza Horizon) aufstellen müssen: Alles wirkt wie schon 100x gesehen, gespielt und schlicht und ergreifend den Vollpreis nicht wert. Wenn man bedenkt, dass man das sehr gute Rivals andauernd für 5 € im PlayStation Store erhält, ist es nicht nur der bessere Deal sondern traurigerweise auch das bessere Spiel. Auch bekannt von der Konkurrenz sind die auffindbaren Fahrzeugwracks, deren Teile auf der Open World Karte verstreut sind und die man durch suchen und zusammensetzen zu neuen Fahrzeugen montiert.

Grinden mit und ohne Echtgeld

Wie sich das für ein modernes Spiel gehört, ist es mit dem Kauf des Titels nicht getan. Um einen Vorteil in Sachen Geschwindigkeit beim Durchspielen oder Messen im Multiplayer herauszuholen, können wir uns sogenannte Speedkarten kaufen, die in einer Art Einarmiger-Bandit-Spiel Zufallswerte ergeben, mit denen wir unser Auto „aufleveln“ können. Hier geht es vordergründig um die inneren Werte, die das „Level“ des Autos erhöhen, mit dem wir das oben beschriebene Gummiband zu unseren Vorteil verändern. Das System ist eigentlich auch gar nicht verkehrt, da das Minispiel verbunden mit der Spannung beim Erhalt der Karten schon ein klein wenig befriedigt. Blöd nur, dass diese Karten immer nur für das jeweils gefahrene Fahrzeug gelten und man diese nicht auf andere Boliden übertragen kann. So sind wir gezwungen mit der Nutzung des „Banditen“ zu haushalten und lieber das ein oder andere Rennen erneut zu fahren, um im Falle des ersten Platzes eine Zufallskarte gratis abzustauben. Da mit jeder Mission das Level eurer Kontrahenten steigt, seid ihr so angewiesen schon relativ früh Missionen zu wiederholen. Und genau hier fühle ich mich schon nach wenigen Minuten verarscht. Da die künstliche Verlängerung der Spielzeit im Zusammenhang mit der leblosen Open World Karte, deren Missionen ja auch erst einmal angefahren werden müssen, nicht von der Hand zu weisen ist.

nfs-payback-underglowUnsere fünf stereotypen Helden sind übrigens auch für unterschiedliche Jobs zuständig. Der eine ist ein Streetracer, der andere Offroader, wieder ein anderer ist fürs Drifting zuständig, wieder ein anderer für Drag-Rennen und die Frau im Bunde für Polizeiverfolgungsjagden. Jeder benötigt sein eigenes Auto und gekaufte Fahrzeuge müssen eindeutigen Klassen zugewiesen werden. Nervig! Zwar scheint man über die fünf verschiedenen Klassen für Abwechslung sorgen zu wollen, wirklich gut gelöst ist das aber nicht. Wer wenig Lust auf die ein oder anderen Rennen hat, wird dennoch gezwungen, sie als erster zu meistern, ehe man in der Story weiter voranschreitet. Hier wäre eine offene Weltkarte (die sie ja nun einmal ist) mit allen zur Verfügung stehenden Missionen von Anfang an die bessere Entscheidung gewesen. Wenigstens sind die „Lieferungen“, die man sich ab und an während des Fahrens erspielt und die auch für Echtgeld gekauft werden können, nicht sonderlich entscheidend und stellen eher optische Verbesserungen dar. Es handelt sich hierbei um kleine Pakete, die gefüllt sind mit buntem Rauch, der beim Bremsen Gegner vernebelt, witzigen Hupen-Sounds oder zusätzlichen Token für den Einarmigen Banditen.

Sound, Grafik, Tuning

Beim Tuning haben sich die Entwickler Mühe gegeben. So können wir während der Fahrt an den verschiedenen Klassen unterschiedliche Optionen wählen (wie höherer, niedriger Radstand etc.) und in unserer Werkstatt umfangreichere Tuningoptionen nutzen. Räder kippen, neue Stoßdämpfer montieren, völlig eigene Folien und unterschiedlichste Lacke kombinieren und vieles mehr. Das sieht nicht nur gut aus sondern ist auch für Autoliebhaber eine schöne Möglichkeit zur Individualisierung. Das Spiel bleibt am Ende aber ein Arcaderacer und unsere vorgenommenen Einstellungen haben nichts mit dem Realismus oder die Tiefgründigkeit eines Gran Turismo gemein.

Bei der Grafik setzt man erneut auf die Frostbite-Engine, die seit jeher Battlefield toll aussehen lässt. Wie schon bei The Run damals habe ich jedoch das Gefühl, dass die Engine dem Spiel weniger gut tut und Need for Speed auch schon mal besser aussah. Sichtbar aufploppende Fahrzeuge, ins Auto beamende Fahrer, nachladende Texturen und eine karge Landschaft sorgen nicht gerade für Eyecandy. Zumindest sind die Crashs dank tollen Kameraschwenks, jeder Menge Partikeleffekte und Zeitlupe cool inszeniert. Witzig mit anzusehen ist auch, dass man beim Auffahren auf andere Verkehrsteilnehmer ab hohen Geschwindigkeiten für hollywoodreife Stunts sorgt, indem sich diese dann zur Seite drehen und mehrfach überschlagen. Zwar trotzen diese Showeinlagen den physikalischen Gesetzen, sorgen aber dennoch für Heiterkeit.

Vermissen tue ich nach wie vor die coolen Kameraschwenks beim knappen Vorbeifahren an Fahrzeugen, die einen Luftsog suggerieren. Dieser Effekte wurde damals einmalig in Most Wanted für PS2 genutzt und seitdem leider nie wieder. Wer mich kennt, weiß, dass ich alle Jahre wieder darauf hinweise, in der Hoffnung, irgendein Entwickler mit Google Translate liest diese Worte und erinnert sich an den adrenalinfördernden Effekt. Negativ aufgefallen sind zudem Objekte, die über dem Boden schweben und keine Hitbox haben: Wie beispielsweise Bäume, durch deren Stümpfe wir fahren konnten, während wiederum andere kleine Steinchen mit unsichtbaren Wänden für Verwunderung sorgten.

Der Sound geht dagegen vollkommen in Ordnung. Motoren waren zwar gefühlt auch schon mal brachialer und das Sound Design ebenso wuchtiger, aber ordentlich ist die Abmischung dennoch allemal. Weniger gelungen sind die nervigen Spracheinlagen unserer „Helden“. Und auch beim Mix der Trackliste war man besonders als Burnout-Fan schon besseres gewohnt. Zumindest sind aber die Soundtracks in den Hollywood-Missionen eine nette Abwechslung und sorgen für echte Anspannung.

Schade. Denn wenn man erst einmal zehn Stunden ins Spiel investiert hat, wird es tatsächlich immer spaßiger und fußt auch auf einer soliden Basis, was Handling der Fahrzeuge angeht. Doch Inszenierung, Missionsdesign und allen voran das Levelsystem samt Gummiband bremsen den Spielspaß erheblich aus. Auch online wird es leider nicht besser, wenn man gezwungen wird gegen Spieler anzutreten, deren Level erheblich höher ist und die schon wenige Sekunden nach dem Start unerreichbar weit weg zu sein scheinen. Hier wünscht man sich dann ein gutes altes Rennspiel zurück, bei dem Fahrzeuge ihre festen Renneigenschaften hatten und untereinander gebalanced waren. Auch wünscht man sich endlich wieder ein gutes Burnout zurück, bei dem Rennaction und coole Takedowns im Mittelpunkt standen und nicht eine unfaire Gummiband-KI, die man nur durch schnödes Abdrängen und jeder Menge Glück überlisten konnte. Bitte EA, gebt Need for Speed eine Ruhepause und lasst die ehemaligen Burnout-Entwickler bei Ghost Games an einem neuen Burnout ohne Open World arbeiten, die auch in diesem Spiel kein Feature, sondern nur künstliches Verlängern des Spielspaßes zur Folge hat. Es wäre schön dann Need for Speed Fans mit einem guten Underground glücklich zu sehen und alle anderen, die auf knallharte Action stehen, endlich ihr geliebtes Burnout zurückzugeben. Dieser Mischmasch beider Serien in den letzten Need for Speed Teilen geht einfach nicht immer gut, wie Need for Speed Payback schmerzlich beweist.

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Vom arbeitslosen Hobby-Spieleentwickler zum Multimillionär http://www.next-gamer.de/vom-arbeitslosen-hobby-spieleentwickler-zum-multimillionaer/ http://www.next-gamer.de/vom-arbeitslosen-hobby-spieleentwickler-zum-multimillionaer/#respond Sat, 18 Nov 2017 10:07:29 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=117060 Auf wen mag diese Überschrift zutreffen? Vermutlich auf einige Entwicklerlegenden, doch zuletzt auf Eric Barone, bestens bekannt als „ConcernedApe“. In einem Interview mit PCGamer verriet er, wie es zum Erfolgshit „Stardew Valley“ kam, dass mittlerweile für quasi jede größere Plattform erhältlich ist und immer noch weiterentwickelt wird, wenn auch nicht mehr primär vom Kopf des […]

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Auf wen mag diese Überschrift zutreffen? Vermutlich auf einige Entwicklerlegenden, doch zuletzt auf Eric Barone, bestens bekannt als „ConcernedApe“. In einem Interview mit PCGamer verriet er, wie es zum Erfolgshit „Stardew Valley“ kam, dass mittlerweile für quasi jede größere Plattform erhältlich ist und immer noch weiterentwickelt wird, wenn auch nicht mehr primär vom Kopf des Spiels.

Wirklich interessant ist, dass Eric alles am Spiel selbst gemacht hat. Sei es die Grafik im Pixel Art-Look, mit dem er zuvor nie in Berührung kam, das Coding, die Story oder gar Musik. Besonders im Pixel Art müssen „tausend Stunden draufgegangen“ sein, da er sich stetig verbesserte und den Look über vier Jahre Entwicklung dauerhaft veränderte.

Warum wir das Spiel überhaupt heute spielen können, ist dem Umstand zu verdanken, dass er nach seinem Informatik-Studium keinen Job gefunden hat und aufgrund dessen besser werden wollte in der Programmiersprache C#. Wie viele Kids von damals war er Fan von Harvest Moon und bemerkte, dass es wenige Alternativen, speziell am PC von derlei Spielen gab. Also setzte er sich hin, programmierte eine Kopie und lernte so besser im Programmieren zu werden. Vier Jahre später wurde dann genau aus diesem Lernprojekt das vollständige Spiel „Stardew Valley“, dass in all seinen Disziplinen derart perfekt gebalanced wirkt, dass sich selbst Konzerne mit jahrzehnte langer Erfahrung in Wirtschaftssimulationen noch eine Scheibe von diesem Ein-Mann-Projekt abschneiden können.

Stardew Valley – Die beste Simulation 2016

Bis heute hat sich Stardew Valley weit über 1 Millionen Mal auf Steam verkauft. Wobei hier PlayStation Store, Xbox Live & Nintendo eShop Einkäufe nicht mitgezählt sind. Man kann nur vermuten, wie viel Geld Eric Barone damit verdient hat, aber er ist schlicht und ergreifend vom „Tellerwäscher“ zum Multimillionär aufgestiegen. Harte Arbeit über viele Jahre hinweg hat sich für ihn genauso überraschenderweise ausgezahlt wie für die Gamingbranche als solche. Und erneut wurde dem Markt bewiesen, wie stark Indies im Gaming Sektor performen können und mit welcher Gewinnspanne einige von ihnen entwickelt wurden. Kein Wunder, dass 100 Millionen euro teure AAA-Produktionen mit derartigen Erfolgen liebäugeln, die weitaus weniger Risiko erfordern und mit weitaus höheren Gewinnspannen aufwarten.

Und das es funktioniert, beweist Stardew Valley auch bei uns in der Redaktion. Hier ist es ebenso so sehr beliebt, dass es viele Redakteure nicht nur am PC sondern zusätzlich auch noch auf mindestens einer, in einem Fall sogar zwei Konsolen gekauft haben.

Wer also Spaß am Gaming hat und ebenso an das Glück im Universum hofft, gute Ideen hat und talentiert in verschiedenen Disziplinen ist, sollte vielleicht über ein Informatik-Studium oder Spieleentwickler-Studium nachdenken. Wer dagegen jahrelange harte Arbeit gegen noch mehr Glück eintauschen möchte, dem bleiben immer noch Lotto Zahlen und die Chance auf über 100 Millionen Euro über Nacht.

Das neue Spiel von Chucklefish, dem „Unternehmen“ hinter Stardew Valley, ist übrigens auch schon in der Mache und überzeugt in seinem sehr frühen Stadium schon jetzt mit farbenfroher Pixeloptik, die nach Spaß aussieht.

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Die Retro Gaming Konsole SNES von Nintendo http://www.next-gamer.de/die-retro-gaming-konsole-snes-von-nintendo/ http://www.next-gamer.de/die-retro-gaming-konsole-snes-von-nintendo/#respond Tue, 14 Nov 2017 11:45:34 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=117050 Der Kampf um den deutschen Markt der Spielekonsolen wird von Sony, Microsoft und Nintendo beherrscht. Aber jetzt hat Nintendo die miniaturisierte Gaming Konsolen Version des SNES auf den Markt gebracht, die viele klassische Spiele wieder neu belebt, die auch deutsche Online Casinos in den 80er Jahren angeboten haben. Dieses Gerät bietet die Möglichkeit, alle alten Spiele zu […]

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Der Kampf um den deutschen Markt der Spielekonsolen wird von Sony, Microsoft und Nintendo beherrscht. Aber jetzt hat Nintendo die miniaturisierte Gaming Konsolen Version des SNES auf den Markt gebracht, die viele klassische Spiele wieder neu belebt, die auch deutsche Online Casinos in den 80er Jahren angeboten haben. Dieses Gerät bietet die Möglichkeit, alle alten Spiele zu verwenden, die viele Spiele Fans noch in den Regalen stehen haben.

Der Nintendo Retro Boom begann mit dem NES

2016 brachte Nintendo eine miniaturisierte Version der 80er Jahre Gaming Konsole NES auf den Markt. Die limitierte Auflage der Spielkonsole war schnell vergriffen und viel Fans ärgern sich heute noch darüber, nicht zugegriffen zu haben. Denn diese Neuauflage bietet die Möglichkeit, alle alten Spiele wieder neu zu beleben und auf jedem üblichen Fernseher noch einmal zu spielen. Das reizt nicht nur die Nostalgie-Fans, jeder erinnert sich gerne noch einmal an die Spiele, die in unserer Jugend angesagt waren.

Zwar waren viele Interessierte enttäuscht, das die neue Auflage der klassischen Gaming Konsolen nicht die alten Kartuschenspiele lesen kann, aber viele der Spiele werden mitgeliefert oder vielleicht auch bald angeboten. Dafür besitzt aber die neue Version sogar einen HDMI-Anschluss, der „Super Mario World“, „Super Metroid“ und das Zelda-Abenteuer „A Link to the Past“ ruckelfrei auf modernen Fernsehern darstellen kann. Die japanischen Videospielveteranen von Capcom, Square und Konami
liefern ebenso sieben weitere Spiele-Klassiker für die Retro-Version an.

Das SNES aus der Nintendo Classic Mini Reihe

Der Erfolg des NES Mini muss wohl selbst Nintendo überrascht haben. Deshalb hat das
Unternehmen vor einem Monat den Verkauf des SNES angekündigt. Auf dem Markt der Gaming Konsolen ist der Erfolg einer Retro-Konsole eine Sensation. Sie kann keine marktüblichen Spiele benutzen und wird direkt mit 21 Retro-Spielen ausgeliefert. Es gibt zwar auch ein neues Spiel, aber insgesamt bleibt das SNES eine Spielkonsole auf dem Stand der 80er Jahre.
Wer noch ein SNES erwerben möchte, der sollte sich schnell auf den Weg zum nächsten Händler machen. Die Vorbestellungen erreichen schon fast die gesamte Produktionsmenge, die Nintendo angekündigt hat. Dabei passt auch das zweite Gerät aus der Classic Mini Reihe in eine Handfläche und wird mit zwei funktionierenden Retro-Controllern ausgeliefert.

Die Retro Konsole SNES

Für weniger als 100 Euro erhalten Retro-Fans mit dem SNES zwar keine originalgetreue Kopie der Spielkonsole der 80er Jahre, da die Elektronik der neuen Version nur die alte Technik emuliert, sie bekommen aber ein Stück Elektronikgeschichte und Nostalgie frei Haus. Deutsche Online Casinos könnten von dem neuen Retro-Boom profitieren, da sie bestimmt noch viele der Spiele aus den Anfangsjahren des Internets im Keller vergraben haben.

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ASTRO A10 im Test http://www.next-gamer.de/astro-a10-im-test/ http://www.next-gamer.de/astro-a10-im-test/#respond Thu, 02 Nov 2017 09:38:23 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=117018 In Amerika ist ASTRO Gaming der Spitzenreiter für professionelle Gaming-Headsets im Premium-Segment. Aber auch in Deutschland nimmt die Marke seit Jahren fahrt auf und überrascht sowohl Fans als auch Interessenten der Marke mit ihrer neuesten Produkt-Strategie. Mit dem ASTRO A10 hat das Unternehmen den kleinen Bruder des A40 geschaffen und betritt mit diesem neuen, kabelgebundenen […]

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In Amerika ist ASTRO Gaming der Spitzenreiter für professionelle Gaming-Headsets im Premium-Segment. Aber auch in Deutschland nimmt die Marke seit Jahren fahrt auf und überrascht sowohl Fans als auch Interessenten der Marke mit ihrer neuesten Produkt-Strategie. Mit dem ASTRO A10 hat das Unternehmen den kleinen Bruder des A40 geschaffen und betritt mit diesem neuen, kabelgebundenen Stereo-Headset zum ersten Mal das Low-Budget-Segment. Ob sich das ASTRO A10 für nur knapp 65€ neben seinen Geschwistern beweisen kann, finden wir in den nächsten Zeilen heraus.

A10 Spezifikationen

  • Frequenzgang: 20 Hz – 20 kHz
  • Verzerrung: < 3 % bei 1 kHz
  • Characteristic SPL: 104 dB +/- 3 dDB bei 1 kHz
  • Mikrofon: Unidirektional 6,0-mm-Mikrofon
  • Nennimpedanz: DC-Impedanz 32 ohms
  • Stirnband Druck: 4,5 N
  • Ankopplung an das Ohr: Over-Ear
  • Gewicht ohne Kabel: 346 Gramm
  • Anschluss: 5-polige 3,5-mm-Buchse
  • Treiber: 40-mm-Neodym

Das ASTRO A10 gibt es wie die anderen Produkte in verschiedenen Ausführungen und Designs. Grau/Blau wird als PS4-Fassung verkauft, Grau/Grün als Xbox-One-Version und das Grau/Rote ist deklariert für den PC. Unterscheiden tun sich die Geräte jedoch nur im Design und sind kompatibel mit allen Geräten. Nur der PC-Version liegt ein Y-Adapter noch bei für den Einsatz am PC und Laptop, falls benötigt. Gefertigt wurde das Gerät aus einem sehr robustem Kunststoff, das eine lange Haltbarkeit garantieren soll und auch Vielzockern lange Jahre bescheren sollte – selbst wenn es einmal emotionaler zugehen sollte. Man kann am Kopfbügel drehen, biegen, zerren und ziehen. Das Headset hält dies aus. Der Kopfbügel ist aber nicht nur extrem stabil, sondern auch gut gepolstert, was für nötigen Komfort sorgt. Die Ohrpolster sind mit einem weichen Kunstfaser-Bezug bezogen, der auch atmungsaktiv ist und das Ohr umschließt.

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Auf der linken Seite des Headsets befindet sich das unidirektionale Mikrofon mit Flip-to-Mute-Funktion. Diese erlaubt es dir dich einfach stummzuschalten, in dem du das Mikrofon einfach nach oben klappst. Leider ist das Mikrofon nicht abnehmbar, so dass sich das Headset nicht unbedingt perfekt als Kopfhörer für unterwegs entpuppt. Mit einem Gewicht von nur 346g sitzt das A10 angenehm auf dem Kopf – auch bei längeren Spielsitzungen. Und auch Dank des angenehmen Druckpunkts ist das Headset selbst für Brillen- und VR-Nutzer interessant. Alles in allem ist das Headset jedoch relativ kompakt. Wer einen sehr großen Kopf und Ohren hat, könnte auf Dauer das Gefühl bekommen, dass etwas drückt oder sich unangenehm anfühlt nach Stunden des Spielens. Komforttechnisch kann das A10 seinem großen Bruder, dem ASTRO A40, natürlich nicht das Wasser reichen, was jedoch auch gut 100€ teurer ist. Alles in allem ist dies jedoch meckern auf hohem Niveau.

Beim Klang dagegen sieht es schon etwas anders aus. ASTRO Gaming ist bekannt für seinen ausgezeichneten und neutralen und mit ASTRO Audio abgestimmten Klang. Dem Unternehmen war es daher wichtig auch bei ihren günstigen Modellen diese Qualität beizubehalten, weshalb, wie bei seinen hochkarätigen Geschwistern, beim A10 ebenfalls zwei 40mm große Treiber zur Schallwandlung verbaut wurden, die einen Frequenzbereich von 20 bis 22.000 Hertz abdecken.

Das ASTRO A10 schlägt sich klanglich sehr gut bei jeglicher Art von Medien. Die Höhen sind klar, der Bass schön kräftig. Egal ob du nur Musik hören, Filme schauen oder doch etwas zocken möchtest – das Klangbild des ASTRO A10 deckt alle Bedürfnisse spielend leicht mit Bravour ab. In unserem Alltagstest (Overwatch, Battlefield 1, CS: GO, Blu-ray-Filme und Audio-CDs) schlägt sich das Astro Headset sehr gut. Das Klangbild fällt überaus sauber aus. Die Mitten sind solide, hohe Tonlagen werden klar wiedergegeben und der Bass ist Gaming-Headset-typisch kraftvoll.

testimage

 

 

 

 

 

 

 

Das Mikrofon konnten wir im Party-Chat der PS4 sowie im Discord und Teamspeak testen. Auf allen drei Testumgebungen war die Stimme laut und deutlich ohne störende Hintergrundgeräusche und machte aus Sicht der Kommunikation eine gute Figur.

Angeschlossen wird das Gerät über den 3,5mm Klinkenstecker. Dieser ist kompatibel sowohl mit Konsolen und PC als auch mit den unterschiedlichsten Smart Devices. Wie bereits erwähnt liegt der PC-Version noch ein Y-Adapter bei, der bei den unterschiedlichsten Sound-Karten von Vorteil ist. Das Audiokabel lässt sich abnehmen und austauschen und ist knapp 2m lang. Über die mitgelieferte Kabelfernbedienung kann zudem die Lautstärke geregelt werden.

Alles in allem macht das ASTRO A10 eine wirklich gute Figur. Für nur knapp 65€ bekommen wir ein kompaktes Headset mit allen nötigen Basisfunktionen, einem klasse Sound, gute Mikrofon-Qualität, gutem Komfort und extremer Haltbarkeit. Natürlich liegen zum großen Bruder, dem ASTRO A40, noch einmal Welten dazwischen, was vor allem dem Komfort, aber auch den Sound und die Abdeckung betrifft. Am ASTRO A10 können leider keine Speaker Tags angebracht werden. Etwas schade ist auch, dass das Mikrofon nicht abnehmbar ist. Wie auch die meisten Stereo-Headsets ist dafür auch das A10 mit dem MixAmp Pro TR von ASTRO Gaming kompatibel, der unzählige weitere Features mitbringt und das Stereo-Headset in ein Dolby Surround Headset verwandelt. Ein sehr gutes Upgrade für die Zukunft. Doch bis es soweit ist, bleibt das ASTRO A10 eines der besten Einsteiger-Gaming-Headsets seiner Klasse und kann direkt über den Hersteller bestellt oder direkt aus Deutschland vom ASTRO-Fachhändler roxxgames.de bezogen werden.

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The Count Lucanor – Gruselige Grafen auf der Switch http://www.next-gamer.de/the-count-lucanor-gruselige-grafen-auf-der-switch/ http://www.next-gamer.de/the-count-lucanor-gruselige-grafen-auf-der-switch/#respond Sat, 28 Oct 2017 11:00:15 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=117010 The Count Lucanor ist, nachdem es schon längere Zeit auf dem PC zu spielen ist, frisch für die Switch erschienen. Nintendos Konsole wird damit immer mehr eine gute Anlaufstelle für diverse Indie-Titel, die man sich zuvor noch nicht zulegen konnte oder wollte. Meistens sind diese Titel auch absolut empfehlenswert. Wir haben uns mal angeschaut, ob […]

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The Count Lucanor ist, nachdem es schon längere Zeit auf dem PC zu spielen ist, frisch für die Switch erschienen. Nintendos Konsole wird damit immer mehr eine gute Anlaufstelle für diverse Indie-Titel, die man sich zuvor noch nicht zulegen konnte oder wollte. Meistens sind diese Titel auch absolut empfehlenswert. Wir haben uns mal angeschaut, ob das auch für diesen Titel gilt.

Den kleinen Hans hält nichts mehr zu Hause!
Den kleinen Hans hält nichts mehr zu Hause!

Der neue Count Lucanor

Viele kennen so eine Geschichte sicherlich aus der eigenen Kindheit. Man streitet sich mit der Mutter über irgendeinen belanglosen Kram und entschließt kurzfristig, das traute Heim zu verlassen, abzuhauen und das große Glück auf eigene Faust zu suchen. Die wenigsten kommen damit wirklich weit. Ich bin an der Straße wieder umgekehrt, den langen Feldweg zum Haus zurückgelaufen und hab diesen Plan begraben. Hans, unser Hauptakteur in „The Count Lucanor“, zieht seinen Plan konsequenter durch. Seine Mutter konnte ihm auf Grund geringer finanzieller Mittel nämlich keine Geschenke zum zehnten Geburtstag bieten. Ein kindischer Grund, wegzulaufen, aber genau das ist Hans eben auch! Zum Abschied gibt die Mutter ihm allerdings noch einen Gehstock, etwas Gold und Käse mit auf den Weg.

Auf den ersten paar Metern trifft Hans ein paar Menschen in Not. Es liegt an euch, ob ihr seine Vorräte spenden wollt, um ihnen zu helfen oder ob er einfach vorüber zieht. Irgendwann stoßt ihr dann auf einen kleinen blauen Kobold. Dieser schlägt euch vor, mit in ein Schloss zu kommen, um dort das Erbe des alten Grafen Lucanor anzutreten. Ihr müsst dafür nur eine Aufgabe lösen. Bevor die Nacht endet, müsst ihr herausgefunden haben, wie der Name des blauen Kobolds lautet. So lange könnt ihr das Schloss nicht verlassen.

Wie lautet der Name des blauen Kobolds?
Wie lautet der Name des blauen Kobolds?

Gruselige Begleiter

Im Schloss trefft ihr zum einen auf die Personen, welche euch zuvor auf dem Weg begegnet sind. Diese stehen euch immer wieder mit Tipps zur Seite. Je nachdem, wie ihr zuvor mit ihnen umgegangen seid, reagieren sie natürlich auf euch. Wichtig ist aber vor allem, Schlüssel zu finden, die euch Zugang zu den unterschiedlichen Räumen des Schlosses ermöglichen. In jedem Raum gibt es kleine Rätsel zu lösen. Für jedes Rätsel könnt ihr dann einen der acht Buchstaben des Koboldnamens bekommen. Damit aber noch nicht genug! Nach kurzer Zeit beginnen gruselige Geister, das Schloss zu patrouillieren. Erwischen sie euch, entziehen sie auch Lebensenergie, die ihr durch Nahrungsmittel wieder auffrischen müsst.

Ähnliches passiert, wenn ihr in eine der vielen Fallen tappst. Und das passiert alles recht schnell, da es stockfinster im Schloss ist. Ihr seht nur etwas, wenn ihr eine Kerze mit euch tragt. Wie viele andere Sachen steckt sie in eurem Inventar, aus dem immer nur ein Gegenstand aktiv genutzt werden kann. Braucht ihr also zum Beispiel einen Ring für ein Rätsel, muss die Kerze weg und es ist wieder dunkel. Da ihr allerdings viele Kerzen findet, könnt ihr immer wieder welche auf den Boden stellen, so dass dort pausenlos das Licht brennt.

Seltsame Personen halten sich im Schloss auf.
Seltsame Personen halten sich im Schloss auf.

Vergesst das Gold nicht!

The Count Lucanor ist also ein Horror-Adventure im Pixellook. Während die Optik anfangs noch sehr reduziert wirkt, entwickelt sich mit der Zeit ein großer Charme für dieses Werk, da zusammen mit dem Soundtrack eine sehr dichte Atmosphäre geschaffen wird. Die unterschiedlichen Charaktere und Wesen, denen ihr im Schloss begegnet, wecken Interesse oder gruseln euch zu Tode, wenn ihr völlig hilflos unter einem Tisch kauert, damit die Wesen endlich verschwinden. Besonders schwierig ist das Spiel dabei nicht. Die Rätsel lassen sich alle recht simpel lösen, wenn ihr die Räume gründlich absucht. Problematisch ist nur, dass ihr bei einem Ableben eventuell sehr weit zurück geworfen werdet. Einen Autosave gibt es nicht, ihr müsst immer eine Goldmünze in einen Brunnen schmeißen, um eure ‚Seele zu schützen‘. Da regt es auch ein bisschen auf, dass Hans sich nur unfassbar langsam bewegen kann. Wenn ihr also Fortschritt verliert, könnt ihr ihn nur schleichend wieder zurückerlangen.

Die Faszination und Motivation zieht das Spiel also vor allem daraus, herauszufinden, was hinter diesem Schloss steckt. Warum seid ihr nicht alleine dort und führt der Kobold eventuell etwas im Schilde? Während Gameplay und Grafik recht limitiert wirken, fesselt euch die Erzählung nichtsdestotrotz sehr schnell. Förderlich dafür ist vor allem, dass die einzelnen Abschnitte sehr kurzweilig sind. Kaum ein Rätsel hält euch für längere Zeit auf, ihr habt einen beständigen Fortschritt, der euch immer weiter treibt. Das Schloss ist dafür auch nicht zu groß.

Gruselige Wesen bewachen die dunklen Gänge.
Gruselige Wesen bewachen die dunklen Gänge.

Schauriger Rätselspaß!

Ein Beispiel: Ihr entdeckt einen Raum mit einer eingesperrten Truhe. Ihr könnt hier nichts machen, an der hinteren Wand ist aber sehr deutlich eine kaputte Leiter platziert. Nach einiger Spielzeit könnt ihr ein paar Räume weiter endlich die Bibliothek öffnen. Dort steht eine Leiter an ein Bücherregal gelehnt. Da ihr nicht mit Räumen überhäuft wurdet, könnt ihr sehr schnell die Verbindung zum Anfang ziehen und selbst wenn nicht, müsst ihr nicht hunderte Gebiete abklappern, um den richtigen Ort zu finden.

The Count Lucanor findet eine sehr gute Balance zwischen einfachen Lösungswegen und Hindernissen auf dem Weg dahin, so dass ihr euch selten unterfordert fühlt, sondern trotzdem das Gefühl bekommt, eine Hürde gemeistert zu haben. Erst, wenn ihr dadurch unvorsichtig werdet und vorschnell durch das Schloss fegt, stolpert ihr auf einmal über Fallen und Monster, die euch im Spielverlauf zurückwerfen. Und das kann wirklich schnell passieren. Wenn die erste Ziege plötzlich riesige Zähne bekommt und euch jagt, erschreckt ihr euch auch trotz der simplen Optik.

Ein bisschen Splatter darf nicht fehlen!
Ein bisschen Splatter darf nicht fehlen!

Fazit

Atmosphäre, interessante Charaktere und eine ständig anhaltende Motivation, noch ein weiteres Rätsel zu lösen, machen ‚The Count Lucanor‘ zu einem wirklich empfehlenswerten Titel. Das Spiel dauert nur ein paar Stunden, hat dafür aber mehrere Enden zu bieten, je nachdem, wie ihr euch zum Ende hin verhaltet und welche Informationen ihr alle gefunden habt. Es tauchen interessante Wendungen auf, die euch durchaus zu überraschen wissen und emotionale Bindungen zu Charakteren entstehen, obwohl sie nur ein paar wenige Dialoge mit euch führten. Diese sind aber allesamt so gut geschrieben, dass ihr euch durchgehend in ein gruseliges Märchen versetzt fühlt, in dem ihr irgendwann an allen Personen zweifelt und trotzdem hofft, dass ihr euch auf ihre Ratschläge verlassen könnt. Auch wenn ihr für die 15€ schnell mit dem Spiel fertig seid, bekommt ihr eine sehr kurzweilige, atmosphärisch dichte Erfahrung, die euch sehr ans Herz zu legen ist!

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http://www.next-gamer.de/the-count-lucanor-gruselige-grafen-auf-der-switch/feed/ 0 89765621 Den kleinen Hans hält nichts mehr zu Hause! tcl_05 Wie lautet der Name des blauen Kobolds? lucanor7 Seltsame Personen halten sich im Schloss auf. ss_46003c0795da1ad6d9608ca1998afbb68de90f1b.1920×1080 Gruselige Wesen bewachen die dunklen Gänge. 43962-1919-1199-7a39807572d42d0681441c66316e58ef09288988 Ein bisschen Splatter darf nicht fehlen!
Unbox: Newbie’s Adventure – eine Packung Spaß? http://www.next-gamer.de/unbox-newbies-adventure-eine-packung-spass/ http://www.next-gamer.de/unbox-newbies-adventure-eine-packung-spass/#respond Fri, 27 Oct 2017 12:00:56 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=116988 Unbox: Newbie’s Adventure springt auf den Zug eines Genre-Revivals auf. Seit einigen Monaten ist der 3D-Platformer nämlich wieder zurück auf der Bildfläche erschienen und hat einige interessante bis sehr gute Spiele im petto gehabt. Prospect Games und Merge Games bringen nun also ebenfalls einen Titel heraus, den ihr für fast 30€ auf der Switch spielen […]

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Unbox: Newbie’s Adventure springt auf den Zug eines Genre-Revivals auf. Seit einigen Monaten ist der 3D-Platformer nämlich wieder zurück auf der Bildfläche erschienen und hat einige interessante bis sehr gute Spiele im petto gehabt. Prospect Games und Merge Games bringen nun also ebenfalls einen Titel heraus, den ihr für fast 30€ auf der Switch spielen könnt. Bereits letztes Jahr konntet ihr euch das Spiel für ca. 20€ über Steam anschaffen, vor ein paar Wochen kam es zum selben Preis auf der PS 4 raus. Warum das Spiel auf der Switch als Downloadtitel nun 10€ mehr kostet, sei mal dahingestellt. Die Preispolitik könnte sicherlich geschickter sein. Ob es sich aber generell lohnt, haben wir auf Nintendos Konsole ausprobiert.

Ein kleines Paket trägt große Verantwortung!
Ein kleines Paket trägt große Verantwortung!

Anregungen für DHL

Ich stelle mir gerne vor, wie das Team von Prospect Games im ersten Meeting saß und Ideen für ein neues Spiel sammelte. „3D-Platformer, das ist jetzt wieder der heiße Scheiß! So was brauchen wir auch!“ – „Aber was nehmen wir denn als spielbare Figur? Mittlerweile sind doch alle putzigen Tiere abgegrast. Selbst Schlangen gibt es schon!“ – „Wir gehen einen Schritt weiter. Pappkartons! Alle lieben Pappkartons! Die Videos über Pappkartons mit Katzen gehen durch die Decke!“ – „Sehr gute Idee, so machen wir das!“ und schon war das Konzept geboren.

Jetzt mal im Ernst, die in ‚Unbox: Newbie’s Adventure‘ erzählte Geschichte ist wirklich völlig absurd. Ein Versandunternehmen steht kurz vor dem Ruin und hat intelligente Kartons entwickelt, die in der Lage sind, die Ware selbstständig zu liefern. Ihr spielt nun Newbie, der anscheinend die letzte Hoffnung ist, das Unternehmen zu retten. Warum nur ihr das schaffen könnt und nicht auch eine der massig anderen Kartons, denen ihr immer wieder begegnet, erschließt sich mir nicht ganz. Auf jeden Fall müsst ihr nun massenhaft Collectibles sammeln und die Paketwelt vor einer bösen Organisation retten. Einige Pakete haben sich nämlich vom großen Unternehmen gelöst und verursachen nun einiges an Chaos.

Newbie's Adventure bietet offene Gebiete!
Newbie’s Adventure bietet offene Gebiete!

„Vorsicht! Zerbrechlich!“ war einmal…

Drei große Welten könnt ihr nun recht frei erforschen und als Paket durch die Gegend rollen, Gegenstände sammeln und Aufgaben lösen. Neben goldenen Klebebändern und gefangenen Paketen, die ihr befreien könnt, ist euer Hauptziel das Sammeln blauer Briefmarken. Während ihr Bänder und Pakete einfach so verstreut auf den Inseln findet, die ihr bereist, müsst ihr für die Briefmarken diverse Aufgaben erledigen. Das kann entweder ein versteckter Schalter sein, den ihr einfach finden müsst, spontan auftauchende Knobeleien oder ihr sprecht Pakete in der Welt an, die euch einen konkreten Auftrag geben. Diese beinhalten dann, dass ihr entweder ein Rennen bestreiten müsst, Gegenstände einsammelt, Hüpfpassagen meistert oder Gegner ausschaltet.

Das Grundkonzept ist also soweit recht klassisch. Ab einer gewissen Anzahl gesammelter Briefmarken könnt ihr euch einem Boss stellen, danach schaltet ihr die nächste Welt frei. Die könnt ihr dann entweder direkt angehen oder ihr versucht erst, die vorherige Insel zu komplettieren. Angenehm ist dabei ein Radar, den ihr einschalten könnt. Damit zeigt ein Pfeil immer in die Richtung eines Sammelobjektes, zu dem ihr dann rollen könnt. Das erspart euch ewiges Suchen, wenn euch zum Beispiel nur noch eine Briefmarke fehlt. Durch eure Fähigkeit des „Auspackens“ könnt ihr dabei auch große Distanzen schnell überbrücken. Ihr habt nämlich die Möglichkeit, in der Luft erneut zu springen, indem ihr eine Paketschicht abwerft. Das kostet zwar Lebensenergie, die ihr danach wieder einsammeln müsst, ermöglicht euch aber, mehrere Sprünge am Stück durchzuführen. So überquert ihr in kurzer Zeit ganze Ozeane, um eure Suche nach den wertvollen Gegenständen fortzusetzen.

Die gesamte Spielwelt wird von Paketen bevölkert.
Die gesamte Spielwelt wird von Paketen bevölkert.

Die Welt als Boxclub

Das Suchen an sich macht schon Laune. Die Gebiete, in denen ihr euch aufhaltet, sind nämlich abwechslungsreich genug, dass ihr eine gute Zeit lang Freude darin finden könnt, diverse Wege auszukundschaften. Nur vereinzelt tauchen Stellen auf, die sich so sehr ähneln, dass Orientierungsprobleme auftreten können. Untermalt wird das Ganze dann von schöner, auf eure Umgebung angepasster Musik. Zwar klingen zum Beispiel die karibischen Klänge der ersten Welt sehr generisch, unterstützen aber trotzdem das fröhliche Flair der Insellandschaft. Ihr werdet hier keine grandiosen Ohrwürmer finden und die Stücke vergessen, sobald ihr das Spiel beendet, doch trotzdem ist jedes Stück auf das jeweilige Level abgestimmt und unterstreicht gut das zu vermittelnde Flair.

Besonders sympathisch sind aber vor allem die unterschiedlichen Pakete, die ihr immer wieder findet. Unbox: Newbie’s Adventure steckt euch in eine Welt, in der es ausnahmslos nur lebendige Pakete gibt. Bauarbeiter-Pakete, die Gebäude hochziehen, kleine Pakete, die fangen spielen und fiese Pakete, die euch mit Raketen abfeuern wollen. Zur Wehr setzen könnt ihr euch entweder, indem ihr Waffenkisten findet, um selber mit Raketen zurückzuschießen oder indem ihr mit einem Knopfdruck eine Rammattacke ausführt.

Feindlichem Beschuss müsst ihr ausweichen.
Feindlichem Beschuss müsst ihr ausweichen.

Ein Care-Paket für längere Zeit?

Durch das Erkunden, kämpfen und interagieren schaltet ihr dann auch neue Kostüme für Newbie frei, so dass ihr euer Paket nach eigenen Vorlieben gestalten könnt. Forschungsdrang wird also belohnt. Quatscht ruhig jedes Paket an, dass euch über den Weg läuft. Solltet ihr die deutsche Sprachausgabe wählen, stoßt ihr dabei auch immer wieder auf eine wirklich grauenhafte Übersetzung, die mich persönlich eher zum Lachen bringen konnte. Da war mal wieder der Google Translator am Werk.

Solltet ihr alle Welten ausgiebig erkundet oder keine Lust mehr darauf haben, gibt es noch einen Mehrspielermodus. Hier können bis zu vier Personen gegeneinander Rennen laufen, um die Wette Gegenstände einsammeln oder sich mit Items aus den Waffenkisten gegenseitig abknallen. Im Splitscreen wird es leider etwas schnell unübersichtlich, so dass vier Spieler definitiv nur am großen Fernseher ihre Freude haben werden. Trotzdem war dieser Modus eine kleine, positive Überraschung für mich und für die ein oder andere spaßige Stunde verantwortlich. Zu erwarten war solche ein Modus nämlich nicht. Ich habe mich dadurch ein bisschen an alte Multiplayerrunden von Conker’s Bad Fur Day erinnert gefühlt, die zu absolut grandiosen Schlachten führen konnten.

Übersicht im Multiplayer ist knifflig
Übersicht im Multiplayer ist knifflig

Unbox: Newbie’s Adventure – ein Paket mit Tücken

Im Prinzip ist Unbox: Newbie’s Adventure also ein nettes, kleines Spielchen, das viele positive Seiten zu bieten hat. Das verrückte Konzept wurde zur Gänze ausgereizt und macht gerade wegen der Skurrilität großen Spaß. Wäre da nicht die technische Seite, die einem immer wieder einen Strich durch die Rechnung macht. Das fällt direkt schon an der Optik auf, die eher nach einem frühen Wii-Spiel aussieht. Immer wieder begegnen euch Clipping-Fehler, es ruckelt ab und an und phasenweise steht ihr heftigstem Kantenflimmern gegenüber.

Könnt ihr darüber hinwegsehen, stellt euch die Steuerung vor das nächste Problem. Unbox: Newbie’s Adventure ist physikbasiert. Die Kisten bewegen sich physikalisch korrekt durch die Welt. Das führt oftmals dazu, dass ihr nur schwer die Kontrolle halten könnt. Sprünge gehen gerne mal zu weit oder nicht hoch genug, weil ihr euch mit einer Ecke verkantet. Dann bleibt ihr plötzlich in einer Ecke hängen und könnt euch nur durch das Auspacken wieder befreien. Da es immer wieder Stellen gibt, an denen hohe Präzision nötig ist, kann es gerade dann sehr frustig werden.

Kniffligen Hüpfpassagen steht die Steuerung und Kamera im Weg.
Kniffligen Hüpfpassagen steht die Steuerung und Kamera im Weg.

Physik war nie mein Lieblingsfach

Das merkt ihr vor allem, wenn ihr in eines der immer wieder auftauchenden Fahrzeuge hüpft. Ja, eure Kiste kann Fahrzeuge bedienen. Klingt witzig und ist es eigentlich auch, wenn die Steuerung nicht so katastrophal wäre. Ihr könnt im Prinzip nur geradeaus fahren. Lenken funktioniert dadurch, dass ihr die Kamera neu positioniert. Euer Gefährt bewegt sich nämlich immer von der Kamera weg. Abgesehen davon, dass dieses Prinzip wirklich völlig Banane ist, ist die Kamerasteuerung dermaßen sensibel und damit ungenau, dass ihr eher in Wände und von Klippen fahrt, als dass ihr vernünftig eure Runden dreht.

Auch die Bossgegner sind ein schönes Beispiel dafür, dass die Physik der Kisten nicht ausgereift ist. Eure Widersacher verlieren nämlich selber gerne mal die Kontrolle und rollen von einer Plattform. Bei den kleineren Gegnern führt das zu einigen Lachern, da diese wirklich penetrant nerven und euch mit Explosionen durch die Gegend schleudern. Da ist die Schadenfreude groß, wenn sie mit Anlauf ins Wasser kullern. Den Bossgegnern geht damit leider jede Herausforderung flöten. Beim ersten Boss habe ich gefühlt keinen einzigen Treffer mit meinen Rammattacken gelandet. Den Kampf habe ich für mich entschieden, weil er einfach immer von ganz alleine von der Plattform gestürzt ist. Das ist leider mehr als unglücklich.

Fahrzeuge zu kontrollieren ist eine Herkulesaufgabe.
Fahrzeuge zu kontrollieren ist eine Herkulesaufgabe.

Fazit

Gameplay und Technik vermasseln Unbox: Newbie’s Adventure also eine wirklich gute Wertung. Die Idee ist wirklich nett und ich hatte definitiv meinen Spaß mit dem Spiel. Doch wenn es mal zu frustigen Momenten kam, hatte ich nie den Eindruck, dass der Fehler allein bei mir zu suchen war. Eine bessere Steuerung, gescheitere Kameraführung und weniger Ruckler und Glitches hätten das Spielerlebnis deutlich aufgewertet. Die aktuell verlangten 30€ auf der Switch sind also definitiv zu viel. Sollte der Preis sinken und ihr braucht Nachschub im Genre der 3D-Platformer, habt ihr hier aber eine sympathische Alternative mit witziger Idee und unterhaltsamem Mehrspielermodus. Seid ihr noch relativ neu in diesem Genre, wartet lieber auf Super Mario oder holt euch Spiele wie Yooka Laylee und A Hat in Time.

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http://www.next-gamer.de/unbox-newbies-adventure-eine-packung-spass/feed/ 0 Unbox: Newbie’s Adventure_20170914132734 Ein kleines Paket trägt große Verantwortung! prospect-games-ui-loading-world-arcticone-d Newbie's Adventure bietet offene Gebiete! W1_Challenge_Dialogue_Unbox Die gesamte Spielwelt wird von Paketen bevölkert. Unbox: Newbie’s Adventure_20170707135235 Feindlichem Beschuss müsst ihr ausweichen. Unbox-Newbies-Adventure-Multiplayer Übersicht im Multiplayer ist knifflig Unbox-Newbies-Adventure-Side-Missions Kniffligen Hüpfpassagen steht die Steuerung und Kamera im Weg. 16402479_10155375060912850_3097524658836126284_o Fahrzeuge zu kontrollieren ist eine Herkulesaufgabe.
Super Ping Pong Trickshot – Virtuelles Saufspiel? http://www.next-gamer.de/super-ping-pong-trickshot-virtuelles-saufspiel/ http://www.next-gamer.de/super-ping-pong-trickshot-virtuelles-saufspiel/#respond Thu, 26 Oct 2017 07:21:10 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=116980 Die Tabletfunktion der Switch ermöglicht es natürlich, Spiele anzubieten, die auch auf Mobile-Geräten funktionieren. In diese Sparte fällt auch das von Sims entwickelte und Starsign gepublishte „Super Ping Pong Trickshot“. Ein kleines Geschicklichkeitsspiel, in dem ihr mit Tischtennisbällen um euch schmeißen dürft. Aber macht das auch Spaß und solltet ihr euch lieber echte Bälle für […]

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Die Tabletfunktion der Switch ermöglicht es natürlich, Spiele anzubieten, die auch auf Mobile-Geräten funktionieren. In diese Sparte fällt auch das von Sims entwickelte und Starsign gepublishte „Super Ping Pong Trickshot“. Ein kleines Geschicklichkeitsspiel, in dem ihr mit Tischtennisbällen um euch schmeißen dürft. Aber macht das auch Spaß und solltet ihr euch lieber echte Bälle für das Geld zulegen?

Ein Ping Pong Ball muss im hellen Glas landen.
Ein Ping Pong Ball muss im hellen Glas landen.

Jeder Schuss ein Treffer?

Super Ping Pong Trickshot bietet euch die Möglichkeit, entweder alleine oder zu zweit zu spielen. Egal für welche Disziplin ihr euch entscheidet, steht ihr vor der Aufgabe, einen Ball von den Hinderissen der Umgebung so abprallen zu lassen, dass er in einem Glas landet. Bierpong für Fortgeschrittene also. Im Zweispielermodus geht es dann einfach nur darum, innerhalb von 60 Sekunden so viele Treffer wie möglich zu landen und damit besser abzuschneiden als eure Gegner.

Solltet ihr keine Freunde haben, stehen euch alleine die Modi „Aufgaben“ und „Punktefieber“ zur Verfügung. In ersterem habt ihr in mehreren Levels mit unterschiedlichen Hindernissen und Schwierigkeitsgraden eine bestimmte Anzahl an Bällen zur Verfügung. Sobald ihr einen davon in einem dort platzierten, weißen Glas versenkt, ist das Level erledigt. Bis dahin könnt ihr drei Aufgaben erledigen. Jede davon bringt euch jeweils einen Stern, der danach das Level markiert. Dabei geht es entweder darum, den Ball zu versenken, ohne ihn abprallen zu lassen, ihn so und so oft abprallen zu lassen oder ihn vorher in andersfarbigen Bechern zu versenken. Der zweite Modus stellt euch vor die Aufgabe, in jedem Level einen High Score aufzustellen, indem eure zur Verfügung stehenden Bälle geschickt versenkt werden.

Erschwert wird das Prozedere durch einige Gegenstände und Hindernisse, die in den Gebieten aufgebaut sind. Es gibt Teleporter, die euren Ball an eine andere Stelle bringen, wenn ihr sie trefft. Manche Böden und Wände sorgen für eine andere Ballphysik. Ventilatoren blasen euren Ball ordentlich durch die Gegend und die Wände als solche dienen natürlich auch als Hindernisse, die ihr aber auch durch geschicktes Abprallen zu euren Gunsten nutzen könnt und müsst.

Im Multiplayer müsst ihr mehr Bälle versenken als die andere Person!
Im Multiplayer müsst ihr mehr Bälle versenken als die andere Person!

Quantität statt Qualität

Das eigentliche Problem von Super Ping Pong Trickshot ist allerdings nicht, dass die Hindernisse zu knifflig oder die Levelstruktur zu anspruchsvoll wäre. Vielmehr ist es fast unmöglich, ein vernünftiges Gefühl für den Ball zu bekommen. Das fängt schon damit an, dass es kein Tutorial gibt, sondern ihr zu Beginn einige völlig zugeklatschte Textboxen zu sehen bekommt, die euch jede der unterschiedlichen Bedienmethoden erklärt. Davon gibt es nämlich einige. Ihr könnt das Touchpad nutzen, beide Joy-Cons, einen Joy-Con oder auf Motion Controls zurückgreifen. Übersicht wird hier klein geschrieben. Ihr werdet regelrecht erschlagen von diesen lieblos gestalteten Anleitungen und Hinweistafeln.

Sobald ihr da durchgeblickt habt, müsst ihr die Richtung einstellen, in die der Ball von seiner festen Startposition aus fliegen soll. Durch einen Knopfdruck füllt sich ein Balken, der angibt, mit wie viel Kraft ihr den Ball werft. Blöd ist nur, dass sich dieser Balken dermaßen schnell füllt, dass es kaum möglich ist, wirklich präzise Eingaben zu machen. Bei einem Spiel, dessen Hauptfokus auf Präzision liegt, ist das schon ziemlich ungeschickt. Besser wäre es, wenn ihr die Kraft genau so präzise angeben könntet, wie auch die Flugrichtung. So hättet ihr trotzdem noch das Hindernis der begrenzten Ballzahl, könntet aber viel effektiver die besten Würfe erarbeiten.

Selbst einfach Level werden durch die Steuerung zum Graus.
Selbst einfach Level werden durch die Steuerung zum Graus.

Bierpong statt Super Ping Pong Trickshot

In der aktuellen Form wirken die einzelnen Aufgaben eher wie ein Glücksspiel. Sobald ihr euch um 1-2% Kraftaufwand verdrückt, ist der perfekte Winkel hinfällig und das führt gerne mal zu starken Aufregern. So ist es nämlich nahezu unmöglich, ohne ewiges Üben ein Gefühl für das Spiel zu bekommen. Klar, wir haben hier ein klassisches Mobile Game vorliegen, das Gameplay muss also nicht super komplex und ausgetüftelt sein. Super Ping Pong Trickshot soll ein kleines Häppchen für zwischendurch sein. Dafür fehlt aber einfach jegliche Langzeitmotivation, sich an jede Aufgabe zu wagen. Der Spielspaß geht nämlich schon nach den ersten fünf Levels flöten.

Hinzu kommt noch, dass das Spiel einfach aussieht wie hingeschissen und auch so klingt. Ihr findet Spiele mit ähnlichem Prinzip zu Hauf online als Flashgames, für die ihr keinen Cent bezahlen müsst. Auf der Switch bekommt ihr ein veraltetes Spielprinzip mit veralteter Grafik, das überhaupt nichts neues und frisches zu bieten hat außer die Vielzahl an Bedienungsmöglichkeiten. Und auf die könnt ihr wirklich gut verzichten, wenn die eigentliche Spielmechanik in jedem Fall Grütze ist.

Fazit

Es tut mir fast schon Leid, hier einen so vernichtenden Text zu verfassen. Ich hatte allerdings keine Sekunde lang Spaß an diesem Spiel und kann euch nur empfehlen, das Geld in ein echtes Bierpong-Set zu stecken. Da habt ihr definitiv mehr von! Wie gesagt, ich habe nicht erwartet, hier ein komplexes Spiel zu bekommen. Ich habe mir ein kleines Spielchen erhofft, das gut dazu geeignet ist, eine längere Sitzung in der Bahn oder auf dem Klo zu überbrücken. Denn eigentlich funktionieren diese simplen Spiele bei mir sehr gut. Ich entwickle eine riesige Motivation darin, ein einfaches Spielprinzip so zu perfektionieren, dass ich in jedem Level die möglichen drei Sterne einsacke. Super Ping Pong Trickshot schafft das nicht im Ansatz. Also tut euch den Gefallen und lasst die Finger von diesem Spiel!

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http://www.next-gamer.de/super-ping-pong-trickshot-virtuelles-saufspiel/feed/ 0 SPPTS Screen Shot 1 Ein Ping Pong Ball muss im hellen Glas landen. SPPTS Screen Shot 5 Im Multiplayer müsst ihr mehr Bälle versenken als die andere Person! SPPTS Screen Shot 6 Selbst einfach Level werden durch die Steuerung zum Graus.
Gaming Headset: Der Teufel CAGE http://www.next-gamer.de/gaming-headset-der-teufel-cage/ http://www.next-gamer.de/gaming-headset-der-teufel-cage/#respond Tue, 03 Oct 2017 07:58:32 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=116943 Der will doch nur spielen! Laut eigener Angabe wurde der CAGE speziell für die hohen Ansprüche von Profi-Gamern entwickelt und soll den „besten Klang in seiner Klasse“ liefern. „Mit hohem Tragekomfort, überragender Sprachverständlichkeit und robuster Konstruktion ist Teufels erstes Headset ein echter Game Changer.“ Der Teufel CAGE im Überblick: Gaming-HD-Headset mit integrierter USB-Soundkarte 40-mm-Linear-HD-Treiber für […]

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Teufel erweitert sein Sortiment um das Gaming Headset „CAGE“. Dabei setzt der Berliner Audio-Spezialist auf robuste Verarbeitung, hohen Tragekomfort, sinnvolle Zusatzfunktionen und einen beeindruckenden Sound.

Der will doch nur spielen!

Laut eigener Angabe wurde der CAGE speziell für die hohen Ansprüche von Profi-Gamern entwickelt und soll den „besten Klang in seiner Klasse“ liefern.

„Mit hohem Tragekomfort, überragender Sprachverständlichkeit und robuster Konstruktion ist Teufels erstes Headset ein echter Game Changer.“

Der Teufel CAGE im Überblick:

  • Gaming-HD-Headset mit integrierter USB-Soundkarte
  • 40-mm-Linear-HD-Treiber für Musikwiedergabe und Filmsound
  • Große, bequeme Ohrpolster für hohen Tragekomfort (auch für Brillenträger)
  • Gegnerortung durch virtuellen Raumklang
  • Extragroße Hörkammer für bequemen Sitz selbst bei langem Gebrauch
  • Bügelkonstruktion mit hochwertiger Mechanik aus Aluminum
  • Drei HD-Mikrofone für intelligentes Echo Cancellation, links oder rechts ansteckbar, abschaltbar
  • Mixed Audio Play: Musik vom Smartphone (Miniklinke) und Spielsound (USB) gleichzeitig hören
  • Headset-Funktion jederzeit umschaltbar (USB/Miniklinke)
  • Multifunktionstaste (Rufannahme, Play/Pause, Sprachsteuerung, Titelsprung) an der Ohrmuschel
  • Lautstärkerad für Master-Volume an der Ohrmuschel

Gaming Headset made in Berlin

Ehe wir einen Blick auf den Sound des CAGE werfen, einige Worte zu Design und Tragekomfort: Die impulstreuen Treiber im CAGE in zwei symmetrischen Hörmuscheln werden durch ein ebenso schickes wie auch leichtes (Aluminium-) Gestell miteinander verbunden. Auf den Ohrmuscheln befindet sich das Teufel-Logo. Nutzt ihr das Gaming Headset am PC, leuchten die dahinter liegenden LED rot auf. Das flexible Mikrofon kann wahlweise links oder rechts angebracht werden.

Zudem verfügt der CAGE über sehr große Hörkammern mit speziellen Lüftungskanälen gegen Schweißbildung an den Ohren, ohne die Abschirmung durch die Ohrpolster negativ zu beeinflussen. Die weit vom Kopf abstehende Aufhängung sorgt zudem dafür, dass der CAGE auch bei Brillenträgern komfortabel sitzt.

„Wir haben uns ganz genau angeschaut, was Gamer brauchen, und wie wir das optimal umsetzen können“, erklärt Robert Schwarz, Produktentwickler bei Teufel.

Natürlich steht aber der Klang an erster Stelle bei einem Gaming Headset und dieser ist erstklassig. Angeschlossen am PC bleibt der CAGE nahezu unerreicht in dieser Preisklasse. Dank der im Headset integrierten USB-Soundkarte werden sowohl Höhen als auch Tiefen sehr gut wiedergegeben.

Die meisten Spiele geben echten Mehrkanalton aus, wodurch Geräuschquellen eindeutig im dreidimensionalen Raum verortet sind. Bei aktiviertem Game-Mode bereitet die CAGE-Software am PC diese Informationen für eine optimale Wiedergabe auf den Stereokanälen des Headsets auf.

Auch das abnehmbare Mikrofon kommt mit einem klaren Sound daher. Das Mikrofon ist zudem mit einer intelligenten Echo Cancellation ausgestattet.Auf diese Weise werden sStörende Umgebungsgeräusche und Echos werden sehr gut unterdrückt.

Sinnvolle (Zusatz-) Funktionen

Der CAGE wird am PC und an der Playstation per USB-Anschluss, an der Xbox und allen anderen Geräten über den Miniklinkenanschluss verbunden. Auch beides gleichzeitig ist möglich: Spielsound per USB und Musik via Miniklinke vom Handy oder MP3-Player. Die Bedienelemente lassen sich gut erreichen und die Anordnung ist sinnvoll gestaltet.

Cage_Lieferumfang

Technische Details

Kophörer:

  • Empfindlichkeit: (2.83 V / 1 m) 86 dB
  • Nennimpedanz: 32 Ohm
  • Frequenzbereich von/bis: 20 – 20000 Hz
  • Sonstiges: 40-mm-Mylar-Töner
  • Gehäuseaufbau: Geschlossen
  • Gehäusematerial: Aluminium, Kunststoff, Silikon
  • AV-Receiver geeignet: Ja

Mikrofon:

  • Mikrofon: Ausklappbares, elastisches Richtmikrofon
  • Größe: 4mm
  • Frequenzbereich: 100Hz-20KHz

Lieferumfang

  • Teufel CAGE 7.1 Virtual-Surround-Sound Gaming Headset
  • USB-Kabel (3 Meter)
  • 3,5-mm-Klinkenkabel (1,3 Meter)

Fazit

Man muss seine Seele nicht für ein gutes Gaming Headset verkaufen: Audio-Hersteller Teufel beweist, dass es auch in diesem Bereich künftig ein Wörtchen mitzureden haben wird. Der Berliner Klang-Spezialist setzte sich ein ambitioniertes Ziel: ein Produkt zu entwickeln, dass den hohen Ansprüchen von Gamern gerecht wird. Das Ergebnis sind der CAGE und eine durchaus gelungene Premiere. Durchdachtes Produkt-Design und sinnvolle Zusatzfunktionen treffen hier auf ansprechende Akustik – kleinere Abzüge gibt es in der B-Note.

Der CAGE besteht aus zwei symmetrischen Ohrmuscheln, die durch ein relativ leichtes (Aluminium-) Gestell miteinander verbunden sind. Die verwendeten Materialien fügen sich wunderbar zu einem harmonischem Gesamtbild zusammen. Es entsteht ein wertiger Eindruck, der sich auch im hohen Tragekomfort widerspiegelt. Auch unter „Extrembedingungen“, sprich bei beziehungsweise nach längeren Spielsitzungen, ist das Teufel Gaming Headset auffällig unauffällig. Besonders hervorzuheben ist die tadellose Verarbeitung des CAGE – auch wenn man dies von einem Produkt jenseits der 150 Euro erwarten können sollte, ist dies leider nicht selbstverständlich.

Das Produkt-Design steht den Spagat zwischen vornehmer Zurückhaltung auf der einen und komfortabler Nutzerfreundlichkeit auf der anderen Seite. Die Bedienelemente sind intuitiv angeordnet und lassen sich problemlos ertasten. Das prominent platzierte Teufel-Logo akzentuiert die beiden Ohrmuscheln, ohne dabei zu aufdringlich zu sein.

Das flexible Mikrofon des CAGE ist abnehmbar. So lässt sich Teufels Gaming Headset problemlos auch als Kopfhörer nutzen. Ein Hinweis für unterwegs: Das Logo leuchtet nur auf, solange man das Gaming Headset an den PC angeschlossen hat. Die Option, das Mirkofon links- oder rechtsseitig anzubringen, wäre aus unserer Sicht verzichtbar gewesen. Ungeachtet dessen: Gesagtes ist zu jeder Zeit klar zu verstehen, störendes Rauschen sucht man hier vergebens. Allerdings ist das Mikrofon des CAGE ein wenig anfällig für Atemgeräusche.

Im Inneren des CAGE lauert ein klassisches Stereo Gaming Headset. Der Klang kommt natürlich und ausgewogenen daher. Verglichen mit anderen Geräten in diesem Preissegment, ist der Frequenzbereich des CAGE (20 – 20000 Hz) ist ein wenig schmal(-er). Auch in puncto Bass, ist der CAGE etwas schwach auf der Brust. Nichtsdestotrotz liefert der CAGE einen soliden Sound. Die Verortung von Geräuschquellen im dreidimensionalen Raum funktioniert einwandfrei.

Der CAGE von Teufel liefert hinsichtlich Klang und Komfort eine Qualität, wie man sie von dem Berliner Audio-Spezialisten erwartet. Wer auf der Suche nach einem sehr guten Gaming Headset ist, wird bei Teufel fündig.

Das Gaming-Headset Teufel CAGE ist ab sofort auf www.teufel.de zu einem Preis von 169,99 Euro erhältlich.

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Pokémon Tekken DX: Die Änderungen zur Wii U + Gewinnspiel http://www.next-gamer.de/pokemon-tekken-dx-die-aenderungen-zur-wii-u-gewinnspiel/ http://www.next-gamer.de/pokemon-tekken-dx-die-aenderungen-zur-wii-u-gewinnspiel/#respond Mon, 02 Oct 2017 09:23:29 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=116939 Neue Spielweisen Pokémon Tekken DX kann im TV-Modus und im Handheld-Modus gespielt werden. Im Tisch-Modus können sich zwei Spieler außerdem mit je einem der beiden Joy-Con überall Duelle liefern! Lokale Mehrspieler-Partien lassen sich im Split-Screen- oder Single-Screen-Modus verfolgen oder mit einer weiteren Nintendo Switch-Konsole als drahtloser Kampf genießen. Neue Pokémon-Kämpfer Silvarro, Glibunkel, Scherox, Impoleon und […]

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Pokémon Tekken DX enthält neben allen Inhalten aus der Wii U- und Arcade-Version von Pokémon Tekken einige aufregende neue Funktionen. Wir stellen euch die Funktionen vor. Außerdem erwartet euch ein tolles Pokémon Tekken DX Gewinnspiel!

Neue Spielweisen

Pokémon Tekken DX kann im TV-Modus und im Handheld-Modus gespielt werden. Im Tisch-Modus können sich zwei Spieler außerdem mit je einem der beiden Joy-Con überall Duelle liefern! Lokale Mehrspieler-Partien lassen sich im Split-Screen- oder Single-Screen-Modus verfolgen oder mit einer weiteren Nintendo Switch-Konsole als drahtloser Kampf genießen.

Neue Pokémon-Kämpfer

Silvarro, Glibunkel, Scherox, Impoleon und Darkrai mischen sich gemeinsam mit den Pokémon aus der Wii U-Version (einschl. Pikachu, Glurak, Mewtu und mehr) ins Getümmel. Du kannst aus über 20 Pokémon auswählen, die alle von Beginn des Spiels verfügbar sind.

Neue Helfer-Pokémon

Die Starter-Pokémon Flamiau and Robball aus Pokémon Sonne und Pokémon Mond geben ihr Debüt als Helfer im Kampf. Wie auch die Pokémon-Kämpfer werden sämtliche Helfer-Pokémon schon zu Beginn des Spiels freigeschaltet.

Neue Modi

Im neuen Teamkampf-Modus wählst du drei Pokémon aus. Gewonnen hat derjenige, der zuerst alle Pokémon des Gegners besiegt hat.

In Online-Modus Gruppenkampf werden dem Spieler innerhalb von Kampfräumen Gegner mit ähnlichen Fertigkeiten zugewiesen. Dies ermöglicht fesselnde, ausgeglichene Online-Kämpfe.

Wiedergabe von Kampfaufzeichnungen

Spieler können sich Wiederholungen von Kämpfen anderer Trainer ansehen, um an ihren eigenen Fähigkeiten zu feilen. Mit der Wiedergabefunktion ist es außerdem möglich, eigene, besonders gelungene Kämpfe selbst online** zu veröffentlichen, um sie mit anderen Spielern zu teilen.

Tägliche Herausforderung

Du kannst dich jeden Tag mit verschiedenen Pokémon einer neuen Herausforderung stellen, um Fertigkeitenpunkte zu erhalten, mit denen du deinen Pokémon-Kämpfer aufrüsten kannst!

Pokémon Tekken DX Gewinnspiel – so nimmst du teil:

Mit freundlicher Unterstützung von Nintendo verlosen wir Pokémon Tekken für die Nintendo Switch + Pokémon Tekken DX Notizbuch und Poster! Alles was ihr dafür tun müsst, ist, uns zu beantworten, welches Pokémon ihr euch für Pokémon Tekken DX wünscht. Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg!

Teilnahmeschluss ist der 9. Oktober 2017 um 23:59 Uhr. In der darauffolgenden Woche wird der Gewinner per Zufall aus allen Einsendungen ermittelt. Teilnehmen dürfen alle Fans unserer Facebook-Seite. Der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt und hat eine Woche Zeit, sich mit seiner Adresse bei uns zu melden. Sollte keine Rückmeldung erfolgen, wird ein neuer Gewinner ermittelt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Unsere Teilnahmebedingungen findet ihr hier.

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SteamWorld Dig 2 – endlich wieder im Sand buddeln! http://www.next-gamer.de/steamworld-dig-2-endlich-wieder-im-sand-buddeln/ http://www.next-gamer.de/steamworld-dig-2-endlich-wieder-im-sand-buddeln/#respond Fri, 29 Sep 2017 09:13:14 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=116932 SteamWorld Dig war 2013 eine richtige Überraschung. Das alte Dig Dug Prinzip, sich durch lockere Erde zu buddeln, um Schätze zu finden ohne Steine herunterkrachen zu lassen, wurde sehr sympathisch neu aufgelegt. Diesen Monat erschien dann endlich die Fortsetzung, die einiges mehr zu bieten haben sollte als der Vorgänger. Inwiefern SteamWorld Dig 2 es schafft, […]

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SteamWorld Dig war 2013 eine richtige Überraschung. Das alte Dig Dug Prinzip, sich durch lockere Erde zu buddeln, um Schätze zu finden ohne Steine herunterkrachen zu lassen, wurde sehr sympathisch neu aufgelegt. Diesen Monat erschien dann endlich die Fortsetzung, die einiges mehr zu bieten haben sollte als der Vorgänger. Inwiefern SteamWorld Dig 2 es schafft, den ersten Teil zu übertrumpfen, haben wir uns mal auf der Nintendo Switch angeschaut.

In SteamWorld Dig 2 bevölkern Roboter den Planeten.
In SteamWorld Dig 2 bevölkern Roboter den Planeten.

Wer buddelt denn so spät…?

Ihr spielt den Roboter Dorothy, der dieses Mal auf der Suche nach Rusty ist, also dem Helden aus dem ersten Teil. Zu Beginn landet ihr in einer kleinen Stadt voller anderer Maschinen, die euch die ersten Ziele nennen, um neue Hinweise zu erhalten. So stellt sich bald heraus, dass einige seltsame Maschinen Erdbeben verursachen. Dorothy zieht eine Verbindung zu ihrem Vorgänger und geht dem nach. Erzählt wird euch die Geschichte dabei in einfachen Dialogboxen, unterlegt durch sympathisches, maschinelles Gebrabbel. Am ehesten überzeugen dabei allerdings die Details der einzelnen Charaktere. Egal, ob es sich um Dorothy selbst handelt oder um eine der vielen Figuren, die euch über den Weg laufen. Sie sind herrlich skurril gestaltet und sehen durch die handgezeichnete Optik einfach unfassbar gut aus.

SteamWorld Dig liefert bereits auf den ersten Metern eine liebevoll aufgebaute Welt, die nicht mehr prozedural generiert wird wie im Vorgänger, sondern wunderbar zusammengesetzt ist. Das fällt vor allem bei den ganzen Höhlenkomplexen auf, die ihr erkunden müsst. Überall findet ihr Geheimnisse oder versteckte Wege und landet nie in einem Bereich, der einfach nur unfair wirkt, wie es im ersten Teil doch ab und zu passieren konnte.

Unterirdisch sammelt ihr haufenweise wertvolle Rohstoffe!
Unterirdisch sammelt ihr haufenweise wertvolle Rohstoffe!

Im Goldrausch!

Das Spielprinzip ist dabei recht simpel. Ihr habt eine Spitzhacke, mit der ihr euch durch ein Höhlensystem graben müsst, ohne euch von herabstürzenden Steinen zerquetschen zu lassen. Die umliegenden Felder erkennt ihr dank eurer Laterne, die allerdings nur eine bestimmte Dauer leuchten kann. Sobald die Leuchtkraft schwindet, müsst ihr zurück an die Oberfläche. Unterirdisch findet ihr immer wieder Edelsteine, die ihr einsammeln und oben gegen Gold eintauschen könnt. Auch hier seid ihr eingeschränkt, da eure Tasche nur eine bestimmte Anzahl an Rohstoffen tragen kann. Durch das so verdiente Gold habt ihr allerdings die Möglichkeit, eure Gegenstände aufzurüsten. Die Lampe leuchtet dann länger, die Taschen bieten mehr Platz, eure Spitzhacke gräbt schneller.

Rüstet ihr eure Gegenstände auf, erhalten sie auch zusätzliche Perks, die ihr mit goldenen Zahnrädern aktivieren könnt. Die Zahnräder findet ihr überall in der Welt versteckt und sehr zahlreich, so dass ihr eure Gegenstände sehr individuell aufbessern könnt. Zum Beispiel fangen Edelsteine an zu leuchten, eure Lampe sinkt nicht unter 50% Leuchtkraft oder eure Hacke schleudert Gegner zurück, von denen ihr immer wieder einige unter der Erde antrefft. Wenn ihr alte Artefakte findet, die aus der Zeit der Menschen noch übrig sind, könnt ihr diese an der Oberfläche auch gegen weitere Verbesserungen eintauschen.

Im Spielverlauf werdet ihr immer stärker!
Im Spielverlauf werdet ihr immer stärker!

SteamWorld Dig rüstet auf

Ebenfalls lassen sich immer wieder große Apparate finden, in denen Dorothy neue Fähigkeiten erhält. Zu Beginn seid ihr nämlich nicht in der Lage, unendlich weit zu buddeln. Irgendwann stoßt ihr immer auf ein Hindernis, für das euch noch eine bestimmte Mechanik fehlt. SteamWorld Dig 2 wird damit zu einem sehr unterhaltsamen MetroidVania. Die neuen Fähigkeiten wirbeln das komplette Gameplay ordentlich durch und bieten euch völlig neue Herangehensweisen an manche Probleme.

Ähnliche Spiele haben oftmals das Problem, dass neue Mechaniken für eine bestimmte Stelle gebraucht, ansonsten aber nie abgerufen werden. Das ist hier anders. Jede eurer Fähigkeiten ist immer mal wieder nützlich. Sie laden ein zum herumprobieren und lassen euch auf völlig neuen Routen durch die Höhlen fegen. So bekommt ihr eine Bazooka, die Wasserbomben schießt, einen Presslufthammer, um Gestein zu zerstören oder einen Enterhaken, um euch an Decken und Wände zu ziehen. Betrieben werden die Fähigkeiten mit Wasserdampf, wodurch ihr euch immer wieder in unterirdischen Quellen aufladen müsst. Jeder Gegenstand hilft euch, unterirdisch deutlich mobiler zu werden. Könnt ihr anfangs nur den Weg nach unten suchen, da euch für den Aufstieg nur ein Wandsprung bleibt und dieser bei unüberlegtem Buddeln nicht mehr hilft, ist der Enterhaken eine gute Alternative, den Aufstieg besser zu meistern. Ansonsten müsst ihr auf das Röhrensystem zurückgreifen, welches als Schnellreisefunktion dient.

Neue Gegenstände ermöglichen euch neue Orte.
Neue Gegenstände ermöglichen euch neue Orte.

Meditatives Buddeln

SteamWorld Dig 2 überzeugt also vor allem durch ein perfekt funktionierendes Gameplay. Die Geschichte hat zwar einige nette Ansätze, die Charaktere machen Spaß und auch das Ende hat eine kleine Überraschung parat, doch trotzdem habt ihr ebenso Freude am Spiel, wenn ihr die Dialoge einfach schnell überspringt. Die Motivation, hier am Ball zu bleiben, zieht sich vor allem aus diesem wunderbaren Flow, der beim Buddeln entsteht. Ihr grabt ein paar Meter, entdeckt neue Edelsteine und denkt euch immer wieder: „Komm, die hol ich mir eben noch.“ Und schon sitzt ihr wieder eine Stunde länger vorm Bildschirm.

Der ganze Vorgang hat fast schon etwas meditatives, so dass ich mir eigentlich einen Modus ohne Gegner wünschen würde, die mich dann doch immer wieder aus dem Spielfluss gezogen haben. Das Kampfsystem ist nämlich nicht ganz so gut ausgearbeitet und wirkt oftmals etwas klobig. Vor allem, wenn im späteren Verlauf Projektile im Überfluss auf euch gefeuert werden. Dann fühlt ihr euch nämlich eher wie in einem Bullethell-Shooter. Darauf ist die Steuerung allerdings nicht ausgelegt. Das ist schade, da ihr im späteren Spielverlauf fast schon gezwungen seid, den Kampf zu suchen. Die Gegner zerlegen euch sonst die zurechtgelegten Gänge, wenn ihr sie nicht schnell aus dem Weg räumt.

Glücklicherweise lassen sich viele nach einigen Upgrades schnell beseitgen. Und dann greift die Motivation auch wieder, sich durch die unterirdischen Höhlen zu buddeln. Schließlich gilt es ja noch, wirklich jedes Artefakt, jeden Edelstein und jedes Zahnrad zu finden. Laut den Entwicklern von Image & Form gibt es auch noch lohnenswerten Content, wenn ihr jedes Geheimnis aufgespürt habt, das konnten wir bisher aber noch nicht ausprobieren. Zusammenfassend ist SteamWorld Dig 2 allerdings wärmstens zu empfehlen. Für 19,99€ habt ihr einige Stunden wundervollen Spielspaß, der euch lange am Bildschirm fesseln wird.

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