Next Gamer http://www.next-gamer.de Tests, News, Vorschauen, Specials und mehr zu PC- und Videospielen • Next-Gamer.de Fri, 20 Apr 2018 07:54:55 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.5.14 Sugar Pop 2 im Test http://www.next-gamer.de/sugar-pop-2-im-test/ http://www.next-gamer.de/sugar-pop-2-im-test/#respond Fri, 20 Apr 2018 07:54:55 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=117440 Ende Februar hat Betsoft mit Sugar Pop 2 die langersehnte Fortsetzung des Süßigkeiten-Slots präsentiert. Die Sugar Pop-Fans dürfen sich auf Freispiele, auf das Level Up-Feature, Candy Bombs und Candy Wilds freuen – play sugar pop 2 on bitcasino.io! Zu beachten ist, dass die Auszahlungsquote bei über 96 Prozent liegt; bei Sugar Pop 2 handelt es […]

The post Sugar Pop 2 im Test appeared first on Next Gamer.

]]>
Ende Februar hat Betsoft mit Sugar Pop 2 die langersehnte Fortsetzung des Süßigkeiten-Slots präsentiert. Die Sugar Pop-Fans dürfen sich auf Freispiele, auf das Level Up-Feature, Candy Bombs und Candy Wilds freuen – play sugar pop 2 on bitcasino.io! Zu beachten ist, dass die Auszahlungsquote bei über 96 Prozent liegt; bei Sugar Pop 2 handelt es sich um keinen progressiven Jackpot.

Das Basisspiel

Sugar Pop 2 ist schon ein ausgesprochen gigantischer Slot. Der Aufbau: 7 Reihen, 7 Walzen – die Gewinne werden in Clustern (mindestens 4 Symbole) geformt, wobei die Symbole im Lawinenstil von oben nach unten stürzen, explodieren und somit neue Gewinnkonstellationen schaffen. Auf der linken Seite gibt es den Hinweis, in welchem Level sich der Spieler befindet – inklusive Level Score und Game Score. Zu Beginn startet man in Level 1 – das Ziel des Spielers: Level 29. Rechts findet sich ein Gefäß mit einer gelben Flüssigkeit – diese hat einen Einfluss auf den Aufstieg in das nächsthöhere Level. Die Symbole? Süßigkeiten in allen Farben und Formen. Neue Symbole formen Candy Wild, das dann am Raster erscheint, wenn eine Kombination aus 5 oder noch mehr Symbolen erspielt wurde und in weiterer Folge explodiert; wurde ein Cluster von 5 oder noch mehr Symbolen mit einem Spin in die Luft gejagt, so kommt das Candy Bomb Symbol.

Im Zuge des Spiels kann auch plötzlich ein Schokolade-Überraschungsei auftauchen, sodass sich der Spieler auf besondere Süßigkeiten-Symbole freuen darf. Jedes einzelne Symbol hat eine besondere Fähigkeit und hilft dem Spieler zu noch mehr Belohnungen. So feuert die Jelly Beans-Kanone Jenny Beans auf die Walzen, der Süßigkeiten-Hammer zerstört hingegen Symbole, sodass sich neue Gewinnmöglichkeiten ergeben können.

Level Up

Das orangene Herz mit Pfeil ist das sogenannte Level Up-Symbol. Immer dann, wenn dieses Symbol erscheint, füllt sich der Behälter mit der Flüssigkeit. Ist der Behälter voll, so kommt der Spieler in das nächsthöhere Level. Die Voraussetzungen sind jedoch – je nach Level – unterschiedlich.

  • Level 1 (Gumdrop): Hier müssen alle Symbole einer bestimmten Farbe vor der Explosion absorbiert werden.
  • Level 5 (Caramel Chew): Dieses Symbol zerstört alle im Weg stehenden Symbole.
  • Level 9 (Candy Cane): Dieses Symbol zerstört alle in derselben Reihe befindlichen Symbole.
  • Level 13 (Lollipop): Die Symbole werden vermischt, sodass weitere Gewinnlinien möglich werden.
  • Level 17 (Fizzy Pop Candy): Das Symbol zerstört andere Candys.
  • Level 21 (Jelly Bean Cannon): Die Jelly Beans landen am Spielfeld und zerstören jene Symbole, auf die sie in weiterer Folge landen.
  • Level 25 (Morphing Golden Wild): Tauscht angrenzende Symbole aus, sodass höhere Gewinne möglich werden.
  • Level 29 (Sweet Hammer): Der Hammer zerstört mehrere Symbole, sodass andere Symbole, die ebenfalls für Gewinne sorgen, nachrutschen können.

Double Up

GewinnNach jedem Gewinn gibt es die Double Up-Möglichkeit – so kann man um den Gewinn spielen und diesen mit etwas Glück verdoppeln. Wer hier Pech hat, der verliert den Gewinn.

Freispiele

Auch zum Thema Freispiele gibt es eine Staffel, die wie folgt aussieht:

  • 4 Freispiel-Symbole = 5 Freispiele
  • 5 Freispiel-Symbole = 7 Freispiele
  • 6 Freispiel-Symbole = 9 Freispiele
  • 7 Freispiel-Symbole = 11 Freispiele
  • 8 Freispiel-Symbole = 13 Freispiele
  • 9 Freispiel-Symbole = 15 Freispiele
  • 10 Freispiel-Symbole = 17 Freispiele
  • 11 Freispiel-Symbole = 19 Freispiele
  • 12 Freispiel-Symbole = 21 Freispiele
  • 13 Freispiel-Symbole = 23 Freispiele
  • 14 Freispiel-Symbole = 25 Freispiele
  • 15 Freispiel-Symbole = 27 Freispiele

Grafik

Das Design erinnert an den ersten Teil. Schlussendlich ist das auch nicht verwunderlich – aufgrund der Tatsache, dass der erste Teil von Sugar Pop dermaßen begeisterte, wäre es wohl eine große Überraschung gewesen, wenn sich Betsoft für ein komplett anderes Aussehen entschieden hätte.

Das Fazit

Super Pop 2 macht definitiv Spaß und sorgt zudem für gute Laune. Vor allem jene, die schon vom ersten Teil begeistert waren, werden die Fortsetzung lieben.

The post Sugar Pop 2 im Test appeared first on Next Gamer.

]]>
http://www.next-gamer.de/sugar-pop-2-im-test/feed/ 0 money-3115981_960_720
Darum sind Casual Games immer noch populär http://www.next-gamer.de/darum-sind-casual-games-immer-noch-populaer/ http://www.next-gamer.de/darum-sind-casual-games-immer-noch-populaer/#comments Thu, 12 Apr 2018 18:16:12 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=117430 Vom Keller in die Hosentasche: Die Gaming-Branche hat allein in den vergangenen 20 Jahren unzählige Meilensteine passiert. Casual Games prägen einen kreativen Zweig der wachsenden Industrie und haben sich längst in der Mitte der Gesellschaft etabliert. Dass sie sich immer noch einer ungebrochenen Popularität erfreuen, hat gute Gründe. Einst verlacht, heute in aller Munde: Casual […]

The post Darum sind Casual Games immer noch populär appeared first on Next Gamer.

]]>
Vom Keller in die Hosentasche: Die Gaming-Branche hat allein in den vergangenen 20 Jahren unzählige Meilensteine passiert. Casual Games prägen einen kreativen Zweig der wachsenden Industrie und haben sich längst in der Mitte der Gesellschaft etabliert. Dass sie sich immer noch einer ungebrochenen Popularität erfreuen, hat gute Gründe.

Einst verlacht, heute in aller Munde: Casual Games! Die Pixelabenteuer für Jedermann bitten rund um die Uhr um Aufmerksamkeit. Ein Klick hier, ein Klick da, das neue Level ist in greifbarer Nähe. Neue Quests inklusive. Was sich noch vor wenigen Jahren wie ein kurzer Trend anfühlte, drückt unserem Hobby unerschrocken seinen Stempel auf. Wir haben uns das Erfolgsrezept angesehen und herausgefunden, warum so viele Menschen ihre virtuellen Kühe füttern, die Basis ausbauen oder ihr Glück im Dunder Casino testen. Was genau macht Casual Games so beliebt?

Sie kennen keine Grenzen

Noch in den Neunzigern schien Gaming eine eher abwertende Bezeichnung zu sein. Sie wurde umgehend mit verpickelten Nerds assoziiert, die ihre D&D-Karten bei Seite legten, um am PC ein trauriges Dasein zu fristen und wenigstens einmal das Gefühl zu haben, als heldenhafter Anführer durch die Landen zu schreiten – wenn sie nicht gleich die Grundlage für Amokläufe und Terrorattentate schufen! Spätestens seit der Popularisierung der Casual Games sind diese Vorurteile vom Tisch. Schlichtweg jeder hat erkannt, wie viel Spaß es macht, den Alltag für einen kurzen Moment ad acta zu legen. Ob Farm, Raumstation oder blühende Metropole: Für wirklich jeden Geschmack findet sich das passende Spiel!

Casual Games sind schnell erlernt

Rennen, springen, schießen – und wie ging doch gleich der alles vernichtende Rundumschlag mit dem Schwert der Gerechtigkeit? Selbst langjährige Zocker hatten so ihre Probleme, als sie mit frühen Konsolengenerationen hantierten oder das erste Mal zu Tastatur und Maus griffen. Im 21. Jahrhundert haben sich vor allem die Spiele für zwischendurch vereinfacht und konsequent einem neuen Spielerkreis geöffnet. Simplizität statt Progressivität. Es muss ja auch nicht immer Dark Souls, Bloodborne oder Lords of the Fallen sein. Hin und wieder möchten Gamer einfach ganz gemütlich auf den Touchscreen klicken. Ganz ohne Stress und eine Steuerung, die erst nach vielen Stunden gemeistert wird.

Horrende Kosten? Schnee von gestern!

Wer auf hohem Level zocken möchte, zückt regelmäßig die Geldbörse. Sei es, um eine neue Konsole zu beschaffen, Spiele zu kaufen oder den PC aufzurüsten. Casual Games sind grundsätzlich kostenlos. Sie können problemlos bei Facebook gestartet oder für lau im App Store heruntergeladen werden. Dass sich die Entwickler dennoch nicht unter Wert verkaufen, versteht sich von selbst. Wir warnen deshalb davor, die optionalen In-Game-Käufe zu unterschätzen. Nichts spricht dagegen, Gewinnchancen und Fortschritt mit einem kleinen Obolus zu beschleunigen. Vorausgesetzt, der Überblick über die getätigten Transaktionen bleibt bestehen.

Sie funktionieren auf dem Smartphone

Handheld-Konsolen waren bereits vor knapp 30 Jahren in aller Munde. Nintendo bewies mit der Veröffentlichung des Game Boys, dass es nicht mehr notwendig ist, das Wohnzimmer mit einem Atari auszustatten. Es genügte völlig, das kleine Gerät im Rucksack zu verstauen und eine Hand voll Spiele parat zu haben. Heutzutage ist es noch einfacher, unkompliziert auf die Kosten zu kommen. Casual Games werden in Sekundenschnelle auf dem Smartphone heruntergeladen und nicht minder zügig initialisiert. Zocker sind weder an Ort noch Zeit gebunden, sondern legen los, wann und wo immer sie eine Internetverbindung herstellen können.

Mit ihrer Hilfe kann Geld gewonnen werden

Geld ausgeben, das geht schnell. Schwieriger ist es da schon, Geld einzunehmen – vor allem mit einer Freizeitbeschäftigung wie dem Gaming. Doch in Zeiten von YouTube und Twitch wird es zunehmend einfacher, die eigenen Finanzen aufzubessern. Auch mit dem Smartphone lässt sich allerhand anstellen. Im Rahmen von Skill Games offenbaren sich die erlernten Fähigkeiten gegen echtes Geld. Dazu reichen wenige Klicks, um das Pokerspiel zu erlernen und echte wie fiktive Gegner an den Pixeltisch zu bitten. Wer weiß, ob nicht schon bald ein neuer Weltmeister wie Pius Heinz geboren ist. Der Griff in die Jackentasche ist der erste Schritt auf dem Weg zu potentiellem Reichtum!

The post Darum sind Casual Games immer noch populär appeared first on Next Gamer.

]]>
http://www.next-gamer.de/darum-sind-casual-games-immer-noch-populaer/feed/ 1
Streets of Red: Zombieprügler für Switch und PS 4 http://www.next-gamer.de/streets-of-red-zombiepruegler-fuer-switch-und-ps-4/ http://www.next-gamer.de/streets-of-red-zombiepruegler-fuer-switch-und-ps-4/#respond Thu, 12 Apr 2018 15:29:23 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=117422 Einen Tag vor dem 13. April, einem Freitag, den 13., erscheint das Beat‘em Up Streets of Red für die Playstation 4 und die Nintendo Switch. Das von Secret Base entwickelte Spiel wirbt mit Permadeath-Funktion, einfacher Steuerung und nett anzusehender Pixeloptik. Reicht das auch für uns, um euch eine Empfehlung auszusprechen? Das seht ihr natürlich auf […]

The post Streets of Red: Zombieprügler für Switch und PS 4 appeared first on Next Gamer.

]]>
Einen Tag vor dem 13. April, einem Freitag, den 13., erscheint das Beat‘em Up Streets of Red für die Playstation 4 und die Nintendo Switch. Das von Secret Base entwickelte Spiel wirbt mit Permadeath-Funktion, einfacher Steuerung und nett anzusehender Pixeloptik. Reicht das auch für uns, um euch eine Empfehlung auszusprechen? Das seht ihr natürlich auf den ersten Blick an unserer Wertung, aber im Folgenden gehen wir gerne noch etwas ins Detail.

Weltuntergang mit Retrocharme
Weltuntergang mit Retrocharme

Nerds vs. Zombies

Die Geschichte ist so simpel wie charmant. Vier Charaktere werden auf der BAX, einer großen Videospielkonferenz, von einer Zombieapokalypse überrascht. Ihre alltäglichen Gegenstände verwandeln sich spontan in kraftvolle Waffen, dank denen ihr schlagkräftig auf die untoten Horden einprügeln könnt. Mit bis zu vier Freunden und Freundinnen könnt ihr euch auf eurer Couch durch 4 Level schnetzeln, deren Reihenfolge ihr frei bestimmen könnt. Je später ihr eines der Level auswählt, desto länger ist es allerdings und desto häufiger stoßt ihr auf Minibosse, die ihr aus dem Weg räumen müsst.

Je nachdem, ob ihr alleine oder zu viert spielt, passt sich der Schwierigkeitsgrad auch dynamisch an, so dass ihr jederzeit die nötige Herausforderung gestellt bekommt. Die Story erzählt sich dabei nicht großartig weiter. Das ist aber auch nicht nötig. Ihr könnt euch nämlich darauf einstellen, oft das zeitliche zu segnen und oft wieder von vorne anzufangen. Ein größerer Storyfokus würde dieses Prozedere dabei nur unnötig in die Länge ziehen. Es geht hier um das Gameplay und die Freude daran, nichts weiter.

Mehr Spieler sorgen für mehr Gegner
Mehr Spieler sorgen für mehr Gegner

Schweißperlen oder Gänsehaut?

Streets of Red versucht hierbei, eine Mischung aus Humor und Horror auf die Beine zu stellen, was vor allem durch die Skurrilität der Charaktere und Gegner funktioniert. Das optische Design ist wirklich sehenswert und die bräunlich-grüne Farbgebung, in der nur das rote Blut deutlich hervorsticht, ist eine wunderbare Hommage an alte Horrorstreifen oder Sin City. Der Chiptune-Soundtrack sowie alle anderen akustischen Effekte treiben euch nach vorne und lassen jede Runde sehr kurzweilig erscheinen, auch wenn die großen Ohrwürmer fehlen. Street of Red schafft es, euch zu fesseln und zu unterhalten. Gruselig ist es trotz Ankündigung des entwickelnden Teams allerdings nicht. Wollt ihr das Spielchen in stimmiger Atmosphäre bei Nacht und Kerzenschein zocken, so entsteht vielmehr ein vergleichbares Gefühl mit humoristischen Teenie-Slashern, die euch höchstens mal zum Schmunzeln bringen.

Die eigentliche Anspannung entsteht eher durch die spielerischen Situationen. Je länger die Level nämlich werden und je weiter euer Fortschritt geht, umso anspruchsvoller werden die Situationen. Ihr habt einen normalen Angriff und einige Spezialattacken zur Verfügung. Jede der vier Figuren spielt sich dabei grundlegend anders. Es kann also seine Zeit brauchen, bis ihr euren Favoriten gefunden habt. Kingston, der Ritter mit großer Schaufel, ist zum Beispiel perfekt dafür geeignet, eure Gegner mit schweren Schlägen frontal anzugreifen Queenie in ihrem großen Mech hingegen braucht deutlich mehr Zeit. Ihre Angriffe wirken eher aus der Distanz. Das heißt, ihr müsst durch Ausweichrollen in Sicherheit gelangen und mit Bomben oder anderen Schüssen um euch schlagen.

Jede Figur hat eigene Fertigkeiten
Jede Figur hat eigene Fertigkeiten

Herzrasen für Arcadefans

Die Anzahl eurer Gegner sowie deren Fähigkeiten nimmt dabei immer mehr zu. Dadurch sinkt auch eure Lebensanzeige stetig. Auffüllen könnt ihr die nur mit Nahrung, die entweder in Kisten liegt oder von Gegnern gedroppt wird. Das wiederrum gelingt nur, wenn ihr es schafft, mit einem Spezialangriff mindestens drei Gegner auf einmal zu erledigen. Zusätzlich erhaltet ihr durch besiegte Gegner Münzen. Die steckt ihr entweder am Ende eines Levels in Upgrades für euren Charakter oder in eure Wiederbelebung, falls ihr das zeitliche segnet. Solltet ihr dafür nicht genügend Münzen haben, ist die Runde vorbei und es geht von vorne los. Nur durch ein Token, welches ihr am Levelende für ene dicke Stange Knete ergattern könnt, würde euch dann noch retten.

Secret Base wollen Streets of Red so zu einem Spiel machen, dass an alte Arcade-Zeiten erinnert. Dort musstet ihr auch Geld nutzen, um ein vorzeitiges Ableben zu verhindern. Das ist am Anfang sicherlich sehr frustrierend. Im Spielverlauf erkennt ihr so allerdings sehr deutlich, wie viel besser ihr im Spiel werdet. Wenn ihr die Muster der Gegner und Bosse erkennt, Strategien dagegen entwickelt und eure Charaktere besser im Griff habt, ist das ein sehr befriedigendes Gefühl. Wenn eure Ausweichrollen sitzen, ihr mit Spezialangriffen um euch werft, dann stellen die Horden an Zombies irgendwann kaum ein Problem da. Dann explodieren Körper und Pixelblut spritzt durch die Gegend, wie ihr es aus den schönsten Splatter-Filmen kennt. Das ist dann auch der Zeitpunkt, ab dem Streets of Red wirklich begeistern kann. Wenn dieser Prozess dann auch mit Freunden geschieht, ihr gemeinsam besser werdet, wollt ihr immer wieder eine neue Runde.

Die Bosse stellen euch vor die größte Herausforderung in Streets of Red
Die Bosse stellen euch vor die größte Herausforderung in Streets of Red

Fazit

Streets of Red kostet euch auf der Switch nur 7€. Das ist ein unfassbar guter Preis, wenn ihr auch nur ansatzweise etwas mit Beat’em Ups anfangen könnt. Es bietet euch spaßige Zeit mit euren Freunden und auch alleine ist es kurzweilig genug, euch immer wieder für ein paar Stündchen an die Konsole zu binden. Die Pixeloptik macht sich dabei auch im mobilen Modus der Switch sehr gut. Dadurch ist das Spiel bestens dafür geeignet, eure Switch mitzunehmen und spontan einen Mitspieler zu finden. Wir können euch wirklich nur eine warme Empfehlung aussprechen, diesen Titel herunterzuladen. Gönnt euch humorvolle Zombieaction und prügelt euch durch riesige Monsterhorden. Ihr werdet euren Spaß dabei haben!

The post Streets of Red: Zombieprügler für Switch und PS 4 appeared first on Next Gamer.

]]>
http://www.next-gamer.de/streets-of-red-zombiepruegler-fuer-switch-und-ps-4/feed/ 0 snapshot-11_orig Weltuntergang mit Retrocharme screen9_orig Mehr Spieler sorgen für mehr Gegner Streets of Red Jede Figur hat eigene Fertigkeiten Streets_of_red_2 Die Bosse stellen euch vor die größte Herausforderung in Streets of Red
Gewinnspiel: beyerdynamic MMX 300 (2nd Gen) Gaming Headset http://www.next-gamer.de/gewinnspiel-beyerdynamic-mmx-300-2nd-gen-gaming-headset/ http://www.next-gamer.de/gewinnspiel-beyerdynamic-mmx-300-2nd-gen-gaming-headset/#comments Tue, 10 Apr 2018 12:50:45 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=117407 Nachdem wir das beyerdynamic MMX 300 (2nd Gen) ausgiebig testen durften, möchten wir das Highend Gaming-Headset nun an euch verlosen. Der glückliche Gewinner darf sich über unser Testmuster freuen. Ein großes Dankeschön geht hierbei an beyerdynamic, die dies möglich machen. Lieferumfang MMX 300 Headset (2. Generation) Transportcase 1,2m Kabel für Konsole & Mobilgeräte 2,5m Kabel […]

The post Gewinnspiel: beyerdynamic MMX 300 (2nd Gen) Gaming Headset appeared first on Next Gamer.

]]>
Nachdem wir das beyerdynamic MMX 300 (2nd Gen) ausgiebig testen durften, möchten wir das Highend Gaming-Headset nun an euch verlosen. Der glückliche Gewinner darf sich über unser Testmuster freuen. Ein großes Dankeschön geht hierbei an beyerdynamic, die dies möglich machen.

Lieferumfang

  • MMX 300 Headset (2. Generation)
  • Transportcase
  • 1,2m Kabel für Konsole & Mobilgeräte
  • 2,5m Kabel für PC
  • Klinkenadapter
  • OVP
Dieses Prachtstück kann dir gehören
Dieses Prachtstück kann dir gehören

So nimmst du teil

Die Teilnahme ist denkbar einfach. Du musst uns einfach nur eine E-Mail senden mit dem Betreff „MMX 300“ an win@next-gamer.de. Dann bist du bereits automatisch im Lostopf.

Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg!

Teilnahmeschluss ist der 30. April 2018 um 23:59 Uhr. In der darauf folgenden Woche wird aus allen Einsendungen ein Gewinner ermittelt. Der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt und hat eine Woche Zeit, sich mit seiner Adresse bei uns zu melden. Sollte keine Rückmeldung erfolgen, wird ein neuer Gewinner ermittelt. Eine Barauszahlung ist nicht möglich, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

The post Gewinnspiel: beyerdynamic MMX 300 (2nd Gen) Gaming Headset appeared first on Next Gamer.

]]>
http://www.next-gamer.de/gewinnspiel-beyerdynamic-mmx-300-2nd-gen-gaming-headset/feed/ 1 mmx300_gewinnspiel Dieses Prachtstück kann dir gehören
Highend Gaming-Headset beyerdynamic MMX 300 im Test http://www.next-gamer.de/highend-gaming-headset-beyerdynamic-mmx-300-im-test/ http://www.next-gamer.de/highend-gaming-headset-beyerdynamic-mmx-300-im-test/#respond Tue, 10 Apr 2018 12:09:46 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=117373 Die meisten kabelgebundenen Gaming-Headsets bewegen sich im Bereich von 50 bis 150 Euro und wir haben nur wenige Wireless-Modelle bisher gesehen, die die Marke von 200 Euro durchbrechen. Das beyerdynamic MMX 300 kostet stolze 299 Euro und ist damit mehr als doppelt so teuer wie der Großteil der Mittelklasse-Headsets und sogar noch etwas teurer als […]

The post Highend Gaming-Headset beyerdynamic MMX 300 im Test appeared first on Next Gamer.

]]>
Die meisten kabelgebundenen Gaming-Headsets bewegen sich im Bereich von 50 bis 150 Euro und wir haben nur wenige Wireless-Modelle bisher gesehen, die die Marke von 200 Euro durchbrechen. Das beyerdynamic MMX 300 kostet stolze 299 Euro und ist damit mehr als doppelt so teuer wie der Großteil der Mittelklasse-Headsets und sogar noch etwas teurer als die Produkte von ASTRO Gaming, die wir seit Jahren unter die Lupe nehmen und sehr beliebt in der Community sind. Beyerdynamic ist jedoch ein High-End-Kopfhörer-Unternehmen „Made in Germany“ und kein einfacher Hersteller von Gaming-Zubehör. Der Ruf beyerdynamics unter Audiophilen ist stark und wir freuen uns endlich einmal das MMX 300 in der zweiten Generation ansehen und vor allem anhören zu können, das zur absoluten Königsklasse am Markt gehört. Schon jetzt kann ich vorwegsagen, dass es ein makelloses Hörerlebnis mit fantastischer Stereobildgebung bietet mit einem Raumgefühl, das wir so noch nicht erlebt haben. Ob es das richtige Headset für dich ist und ob sich der knackige Preis rechtfertigen lässt, erfährst du im folgenden Artikel.

beyerdynamic_mmx_300_2nd_gen_test__kabelfernbedienung
Edel und zeitlos im Design und fast alles ist austauschbar.

Schnörkelloses Design

Bereits der Ersteindruck ist ausgezeichnet. Hat man die hübsche Verpackung geöffnet, findet sich ein formschönes Case darin, in dem das Headset zu finden ist und mit dem man das MMX 300 sicher und edel transportieren kann. Schnell fällt auf, dass das MMX 300 überhaupt nicht wie ein Gaming-Headset aussieht. Vielmehr durch die Luftfahrt inspiriert ist das Aussehen seit knapp einem Jahrzehnt nahezu unverändert geblieben. Schon immer galt das Referenzprodukt von beyerdynamic als extrem robust, sowie einfach und edel im Design. Reduziert auf’s Wesentliche eben. Es sieht aus wie ein High-End-Kopfhörer mit einem Boom-Mikrofon. Komplett in mattem Schwarz gehalten mit großen, runden, ohrumschließenden Kunststoff-Ohrpolstern, die abnehmbar sind und sich somit leicht austauschen lassen. Die Kunstleder-Polsterung des Kopfbands lässt sich ebenfalls austauschen und ist mit einem Klettverschluss am Metallbügel befestigt. Der Kopfhörer selbst lässt sich stufenweise an jede Kopfgröße anpassen und ein wenig nach links und rechts schwenken für einen angenehmen Sitz. Ein Einklappen, um das Gerät angenehm um den Hals zu legen oder flach auf den Tisch, ist jedoch leider nicht möglich. Mit über 330g ist nicht das leichteste Headset im Test. Im Ergebnis jedoch ein extrem bequemes Headset mit angenehm-fester Passform, das sich problemlos auch für lange Spielsessions eignet.

Wie beim Helikopter-Piloten
Wie beim Helikopter-Piloten

An der linken Ohrmuschel befindet sich die Mikrofon-Kapsel auf einem flexiblen Metallarm. Der Arm ist auf der Rückseite der Ohrmuschel auf einer Kunststoffscheibe befestigt, die sich nahezu um 360 Grad drehen lässt und feste Klick-Stopps aufweist. So lässt sich das Mikrofon nicht nur einfach einstellen, sondern hält auch bei ruckartigen Bewegungen seine Position bei.

Ein versenkter 3,5-mm-Anschluss an der Unterseite der linken Ohrmuschel wird mit einem der beiden mitgelieferten Audiokabel verbunden. Dieser Port kann ein wenig knifflig sein, da die Stecker der beiden Kabel tief in den Schacht hinein eingesteckt werden müssen.

Zubehör ist auch dabei

Wie bereits erwähnt, ist ein Transportcase zur sicheren Aufbewahrung des MMX 300 Headsets im Lieferumfang enthalten. Hinzu kommt ein 1,2m Kabel für Konsole und Mobilgeräte sowie ein 2,5m Kabel für PC, das standardgemäß in Kopfhörer- und Mikrofonader gesplittet wurde. Außerdem ist ein 6,35 mm Klinkenadapter im Lieferumfang enthalten. Wie es sich für ein erstklassiges Produkt gehört, sind die Stecker natürlich vergoldet und die Kabel ausreichend dick und robust.

Beide Kabel besitzen eine Inline-Fernbedienung, die einen Lautstärkeregler sowie einen Stummschalter für das Mikrofon aufweist. Hinzu kommt eine Multifunktionstaste, die im Einsatz mit einem Smartphone oder Tablet die Start-Stopp-Funktion übernimmt. Am PC übernimmt sie eine Mute-Funktion solang man den Knopf gedrückt hält. Perfekt, wenn man einmal aufstoßen oder nießen muss.

Spiel- und Sprachleistung

Call of Duty WWII und Star Wars: Battlefront II klingt auf dem MMX 300 exzellent. Der Soundtrack ist mitreißend, Dialoge sind klar verständlich, egal wie hektisch und actionreich es gerade zugeht. Trotz geschlossener Bauform ist eine präzise Ortung von Schritten und anderen Soundeffekten möglich. Explosionen und Bässe klingen kraftvoll und echt. Das MMX300 hat ehrlichen, unverfälschten Sound ohne dick auftragen zu müssen. Seine Stereobildgebung liefert ein fantastisches Gefühl mittendrin zu sein ohne dass bestimmte Frequenzen verloren gehen.

Die 2. Generation in mattem Schwarz gefällt mir viel besser als das Vorgängermodell
Die 2. Generation in mattem Schwarz gefällt mir viel besser als das Vorgängermodell

Rennspiele wie Forza Motorsport klingen ebenso beeindruckend. Die hohe Drehzahl der Kleinwagenmotoren kommen deutlich durch das Geräusch quietschender Reifen und sanftem Regeneinschlag auf der Windschutzscheibe zum Ausdruck. Das Grollen der Bolliden, die über unwegsames Gelände fahren, klingt eindrucksvoll brachial und reicht weit in die tiefen Frequenzen hinein, um ein gutes Gefühl von Kraft und Reibung zu vermitteln.

Das bequem positionierbare Boom-Mikrofon ist ähnlich ausgezeichnet. Test-Voice-Clips wurden klar und sauber wiedergegeben, ohne Zischlaute oder Unschärfen. Gute Mikrofone findet man in der Regel selten bereits verbaut in Gaming-Headsets. Auch in diesem Preissegment ist das keine Selbstverständlichkeit. Es ist ein High-End-Mikrofon in einem High-End-Headset, das dich sowohl im Team-Voice-Chat als auch im Podcast gut unterstützen wird.

Im Gegensatz zu vielen anderen Gaming-Headsets ist das MMX 300 auch abseits des Gamings sehr gut im Umgang mit Musik. Dem MMX 300 merkt man eindeutig seine Wurzeln im Studio-Segment an. Auch die tiefsten Bässe klingen klar ohne jegliche Verzerrung – auch bei maximaler Lautstärke. Das MMX 300 besitzt ein umfassendes, sauberes Klangbild, das selbst den dichtesten Mix durchlässt, ohne irgendwelche Details zu verpassen. Eine echte Seltenheit in den sonst sehr basslastig-übersteuerten Gaming-Headsets.

article-opengraph
Treibersystem auf Tonstudioniveau für perfekten Sound und räumlichen Klang

Technische Daten

  • Wandlerprinzip: Dynamisch
  • Arbeitsprinzip: Geschlossen, ohrumschließend
  • Übertragungsbereich 5 – 35.000 Hz
  • Nennimpedanz : 32 Ω
  • Kennschalldruckpegel: 96 dB
  • Klirrfaktor: < 0,2%
  • Nennbelastbarkeit: 100 mW
  • Isolierung von Außengeräuschen: ca. 18 dBA
  • Gesamtgewicht: 332 g

Lieferumfang

  • MMX 300 Headset (2. Generation)
  • Transportcase
  • 1,2m Kabel für Konsole & Mobilgeräte
  • 2,5m Kabel für PC
  • Klinkenadapter

Fazit

Das beyerdynamic MMX 300 ist eines der eindrucksvollsten Gaming-Headsets, die wir je getestet haben. Es besitzt ausgezeichnete Audioqualität, dessen Wurzeln klar im Studio-Bereich liegen. Es ist ein ehrliches, robustes und extrem hochwertiges Gaming-Headset mit dem besten Mikrofon, das wir bisher im Gaming-Headset-Segment testen konnten. Gefertigt in sorgfältiger Handarbeit in Deutschland bietet es einzigartigen Qualitätsstandard und jahrelangen Tragekomfort. Nun muss jeder für sich selbst entscheiden, ob dies einen Preis von knapp 300 Euro rechtfertigt. Letztlich ist dies ein Luxus-Headset für Benutzer, die sowohl Hardcore-Gamer als auch engagierte Audiophile sind. Solltest du also nach dem besten, kabelgebundenen Gaming-Headset am Markt suchen, können wir dir mit bestem Gewissen die Investition in das beyerdynamic MMX 300 empfehlen.

MMX 300 bei Amazon bestellen

The post Highend Gaming-Headset beyerdynamic MMX 300 im Test appeared first on Next Gamer.

]]>
http://www.next-gamer.de/highend-gaming-headset-beyerdynamic-mmx-300-im-test/feed/ 0 beyerdynamic_mmx_300_2nd_gen_test__kabelfernbedienung MMX 300 Kopfhörer Wie beim Helikopter-Piloten Beyerdynamic-MMX-300-2nd-Gen-01 Die 2. Generation in mattem Schwarz gefällt mir viel besser als das Vorgängermodell article-opengraph
Attack on Titan 2 im Test http://www.next-gamer.de/attack-on-titan-2-im-test/ http://www.next-gamer.de/attack-on-titan-2-im-test/#respond Fri, 06 Apr 2018 08:30:34 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=117357 Vor 2 Jahren hat der Entwickler Omega Force das erste Attack on Titan-Spiel veröffentlicht und eine vielversprechende Grundlage für die Serie geschaffen. Rasante Luftkämpfe gegen riesige Titanen gepaart mit einem innovativen Bewegungsschema, mit dem man problemlos durch die Lüfte fliegen konnte. Attack on Titan 2 basiert auf dieselbe Grundlage mit einigen zusätzlichen Features, um den […]

The post Attack on Titan 2 im Test appeared first on Next Gamer.

]]>
Vor 2 Jahren hat der Entwickler Omega Force das erste Attack on Titan-Spiel veröffentlicht und eine vielversprechende Grundlage für die Serie geschaffen. Rasante Luftkämpfe gegen riesige Titanen gepaart mit einem innovativen Bewegungsschema, mit dem man problemlos durch die Lüfte fliegen konnte. Attack on Titan 2 basiert auf dieselbe Grundlage mit einigen zusätzlichen Features, um den Kampf noch etwas spannender in Szene zu setzen. Die Story des neuen Ablegers ist jedoch keine direkte Fortsetzung, was diesen etwas langweilig und allzu gut vertraut macht. Kleinere Spielereien und frische Ideen behindern das Tempo zudem zusätzlich und sorgen dafür, dass das rasante Gameplay in den Ruhe- und Planungsphasen zu stark ausgebremst wird.

Im Trailer von AOT2 macht es den Anschein, als ob es dort weitergeht, wo der erste Ableger aufgehörte und hauptsächlich Inhalte der zweiten Staffel geboten werden. In Wahrheit sind jedoch nicht einmal ¼ des Spiels neuer Content, während die restlichen ¾ eine Nacherzählung der Story des ersten Teils ist. Zwar wird die Geschichte aus einem neuen Blickwinkel betrachtet, jedoch sind die Missionen und Boss-Kämpfe sehr vertraut und selbst einige Zwischensequenzen exakt dieselben.

Der beste Kämpfer der Serie: Kommandant Levi
Der beste Kämpfer der Serie: Kommandant Levi

Dabei sind die Missionen immer noch dieselben. Gebiete vor Angriffen der Titanen schützen, bedeutende Personen eskortieren, Kameraden retten oder einfach nur alle Titanen vernichten. Dabei werden die Spielszenen von attraktiven Zwischensequenzen untermauert, welche die zentralen Momente der Serie einfangen. Wer ein Attack on Titan-Neuling ist und den Manga bzw. das Anime lieben gelernt hat und sich einmal das Spiel genauer ansehen möchte, kann sich direkt Attack on Titan 2 kaufen. Der Großteil der Story ist dieselbe wie im ersten Teil, das Game-Design wurde leicht verbessert.

In AOT2 spielen wir einen Charakter, den wir selbst erschaffen können und der sowohl weiblich als auch männlich sein kann. Das Spiel tut quasi so, als wären wir auch im Anime bei allem dabei gewesen. Nur fielen wir nie wirklich auf und zählten nicht zu den Hauptrollen. So können wir uns im Spiel mit allen möglichen Charakteren der Serie anfreunden, wenn wir die offensichtlichen Dialog-Antworten geben, die unser Gegenüber hören möchte. Schaffst du es dein Freundes-Level mit den jeweiligen Charakteren zu erhöhen, bringen sie dir neue Fähigkeiten bei. Dein Charakter selbst und sein Einfluss auf die Geschichte ist uninspiriert und langweilig. Während im ersten Teil online fast alle wie Eren aussahen, wollte man den zweiten Teil individueller Gestalten, weshalb man sich wohl für solch eine Lösung entschieden hat, die nicht unbedingt schlecht ist. Die Nebengeschichten, die man freischaltet, wenn man sich immer mehr mit anderen anfreundet, sind jedoch ebenfalls relativ langweilig und ziemlich oberflächlich. Während so etwas perfekt in Spielen wie Persona funktioniert, wirkt es hier einfach nur aufgesetzt, um das Spiel in die Länge zu ziehen. Trotzdem kann man diesen Dialogen nicht unbedingt aus dem Weg gehen, da die Beziehungen nicht unwichtig sind für die eigene Charakterentwicklung, die wir auf dem Schlachtfeld benötigen.

Neu und super inszeniert in AOT2: Hinterhalt-Angriffe
Neu und super inszeniert in AOT2: Hinterhalt-Angriffe

Zusätzlich zum Story-Modus gibt es noch einen anderen Modus, der tatsächlich „Anderer Modus“ heißt, in dem wir freigeschaltete Charaktere spielen können und Missionen abschließen, die aus dem Kontext der Geschichte entfernt wurden. Abgesehen von der interessanten Wahl des Modus-Titels, hat der zweite Teil der Serie scheinbar am Übersetzungsstudio gespart. Es gibt einige Rechtschreibfehler und etliche Übersetzungs-Fehler (vor allem was die Ansprache betrifft). Hinzu kommen dann noch seltsame Wortwahlen und Bezeichnungen, die ein Gamer oder Übersetzer, der sich mit Games auskennt, wohl niemals verwenden würde. Dies sind zwar Kleinigkeiten, über die man hinwegsehen kann, jedoch leidet der Spielfluss schon etwas darunter, da ich für meinen Teil immer wieder aus der Geschichte herausgezogen wurde und kurz überlegen musste, wenn mein Charakter angesprochen wurde und gemeint ist, aber der Satzbau klingt als würden wir von einem anderen sprechen.

Was Omega Force dagegen wirklich gut gemacht hat, ist das actionreiche Kampfsystem. Als ich damals erste Prototypen vom Spiel sah, dachte ich zuerst, dass dies sicherlich nur ein schneller Lizenztitel wird, um schnelles Geld zu machen. Das Spiel kam nach dem Prototypen schon ein Jahr später raus und der Trailer wirkte gut, aber nicht gut genug, dass ich erkennen konnte, dass das Spiel letztendlich wirklichen Spaß bringt. Als AOT 2016 released wurde, wurde ich jedoch eines besseren belehrt. Die schnellen, flüssigen Bewegungen gepaart mit den wirklich brachialen Angriffen sind wirklich zufriedenstellend, wenn man solch einen riesigen Titanen dann erst einmal zu Fall gebracht hat. Im Spiel hat man die Möglichkeit sich frei zu bewegen oder, wenn man nah genug ist, sich auf einen einzelnen Titanen fokussieren zu können, um diesen immer in der Kamera zu behalten und Bewegungen anzupassen. Hat man einen Titanen anvisiert, kann man unterschiedliche Bereiche seines Körpers anvisieren. Der Klassiker ist natürlich der Nacken, um das Monster ein für alle Mal vernichten zu können. Es können jedoch auch die Beine fokussiert werden, um den Titanen zu Fall zu bringen oder ihm seine Arme abgeschnitten werden, was es ihm schwieriger macht sich zu wehren. Hat man den Bogen erst einmal raus, um Bewegungen, um den Titanen herum auszuführen, anschließend mit Dreieck die Haken an der gewünschten Körperstelle einzuschlagen, um diesen angreifen zu können. Drückt man dann direkt die X-Taste, wird Gas genutzt um wie eine Schleuder auf den Gegner loszuschießen. Im richtigen Moment noch einmal Dreieck drücken, wenn man sich kurz vor dem Körper befindet und die Klingen prasseln auf der besagten Stelle ein. Anfangs braucht man etwas Übung um alles perfekt ausführen zu können, um maximalen Schaden anzurichten. Was bleibt ist ein extrem befriedigendes Gefühl und die Fähigkeit unaufhaltsam einen nach dem anderen zu erledigen.

Neu im zweiten Teil des Spiels ist der Hinterhalt. Über große Entfernung kann man mit einem Zielfernrohr einen Titanen ins Visier nehmen und eine Taste drücken, wenn man dazu aufgefordert wird. Extrem schnell greift unser Held den Titanen an, den man beim Erreichen mit Dreieck wie immer im richtigen Augenblick ins Fleisch schneiden muss. Dies verbraucht viel Gas und auch die Klinge wird ordentlich abgenutzt, wenn der Angriff fehlschlägt. Der Hinterhalt ist jedoch ein absolutes Risiko- und Belohnungselement. Klappt er, macht man enormen Schaden in kürzester Zeit. Misslingt er, verbraucht man umsonst viele Ressourcen. Braucht man beim Anvisieren zu lang oder zielt direkt von vorn auf einen Titanen, wird dieser wütend, was ihn extrem gefährlich und noch schwerer zu töten macht. Außerdem neu ist ein Defensivmanöver, das beim Angriff eines Titanen im richtigen Moment ausgelöst werden kann. So ist es möglich den Angriff spektakulär auszuweichen und den Titanen anschließend mit sofortiger Tötung den Gar auszumachen.

Ein Schnitt in den Nacken vernichtet die Titanen
Ein Schnitt in den Nacken vernichtet die Titanen

Ebenfalls neu in Attack on Titan 2 ist der Aufbau von Basen, die überall verteilt auf der Map angegangen werden können. Erreicht man ein Ziel, kann man aus Knopfdruck aus dem Bereich eine Versorgungsbasis machen, die beispielsweise Klingen und Gas auffüllt. Es gibt Basen, die Material abbauen oder automatisch auf umstehende Titanen feuert. Zusätzlich kann man auch Kanonen wie im ersten Teil bauen, die man manuell benutzen kann, um Titanen mit Kanonenkugeln zu befeuern, die ziemlich guten Schaden anrichten. Das Ganze hätte zwar etwas strategischer und ausgeklügelter sein können, jedoch wird das Spiel dadurch um weitere Strategiemöglichkeiten verbessert, die vor allem im späteren Lauf des Story-Modus entscheidend sein können.

Zwar kannst du im Story-Modus selbst keinen der bekannten Gesichter direkt steuern, dafür hast du jedoch die Möglichkeit sie in deine Truppe aufzunehmen und zu rekrutieren. Diese haben unterschiedliche Stärken und Fähigkeiten. Einige können auf Knopf-Druck Befehle annehmen und anvisierte Körperstellen angreifen. Andere kümmern sich um Heilung oder greifen von selbst an. Zusätzlich haben Spezial-Charaktere noch einzigartige Fähigkeiten. So ist es beispielsweise immer eine Freude mit Levi loszuziehen, der mit seinen unzähligen Klingenangriffen jeden Titanen auf Knopfdruck kurz und klein hackt. Ein anderer schlägt beispielsweise einfach beide Arme ab. Während Befehle normaler Einheiten meist nur maximal 28 Sekunden Cooldown haben, muss man bei den Elite-Einheiten jedoch immer gut 1,5 Minuten warten, bis man sie erneut einsetzen kann.

Attack on Titan 2 hat viele kleinere Verbesserungen erhalten. Dazu gesellt sich ein kompakteres Interface, flüssigere Bewegungen, ein 2-Spieler-Online-Koop sowie ein kompetitiver Online-Modus, bei dem sich 2 Teams dabei messen können wer mehr Titanen in derselben Zeit tötet. Wer das Manga und/oder Anime liebt, bekommt mit Attack on Titan 2 spannende Luftschlachten geboten, eine Aufarbeitung der bekannten Story sowie interessante kooperative und kompetitive Online-Spielmodi. Getrübt wird das Gesamtpaket durch die recycelte Story, den langweiligen Nebenmissionen und den schwachen Dialogen. Hinzu kommt, dass die Grafik immer noch etwas lieb- und leblos erscheint und man ab und an mit Framerate-Einbußen konfrontiert wird.

Verpasse keine wichtige News mehr und folge uns auf Facebook!

Bei Amazon kaufen

The post Attack on Titan 2 im Test appeared first on Next Gamer.

]]>
http://www.next-gamer.de/attack-on-titan-2-im-test/feed/ 0 ss_7df7ae959d6021aa0b5f45015ea03ae3316bc756.1920×1080 Der beste Kämpfer der Serie: Kommandant Levi AttackonTitan2_Titan-Slash-close Neu und super inszeniert in AOT2: Hinterhalt-Angriffe attack-on-titan-2-1-1024×576 Ein Schnitt in den Nacken vernichtet die Titanen
Gaming online und mobil: Die Trends vom letzten Jahr http://www.next-gamer.de/gaming-online-und-mobil-die-trends-vom-letzten-jahr/ http://www.next-gamer.de/gaming-online-und-mobil-die-trends-vom-letzten-jahr/#respond Fri, 06 Apr 2018 08:27:06 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=117395 Videospiele sind aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Während Gaming vor 30 Jahren noch ein echtes Nischenthema war, ist es heutzutage längst im Mainstream angekommen. Gut 43 Prozent der deutschen Bevölkerung ab 14 Jahren spielen gelegentlich. Das sind immerhin knapp 30 Millionen Menschen. Die ursprüngliche Männer-Domäne teilt sich fast gleichmäßig auf beide Geschlechter auf. Die […]

The post Gaming online und mobil: Die Trends vom letzten Jahr appeared first on Next Gamer.

]]>
Videospiele sind aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Während Gaming vor 30 Jahren noch ein echtes Nischenthema war, ist es heutzutage längst im Mainstream angekommen. Gut 43 Prozent der deutschen Bevölkerung ab 14 Jahren spielen gelegentlich. Das sind immerhin knapp 30 Millionen Menschen. Die ursprüngliche Männer-Domäne teilt sich fast gleichmäßig auf beide Geschlechter auf. Die Frauen liegen nur noch wenige Prozente hinter den Männern zurück. Das Ergebnis stammt aus einer repräsentativen Befragung – in Auftrag gegeben vom Digitalverband Bitkom.

Minecraft: Eines der beliebtesten Spiele unserer Zeit.
Minecraft: Eines der beliebtesten Spiele unserer Zeit.

Vor allem beliebt bei den jüngeren Bundesbürgern, ist Gaming auch längst kein Fremdwort mehr für die Älteren ab 50+. Gut 74 Prozent der jungen Menschen zwischen 14 bis 29 spielen Videospiele. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es immerhin noch 63%. Und selbst unter den Älteren (zwischen 50 bis 64) spielt heute nahezu jeder Vierte – nämlich 24%. In der Generation 65+ ist es immerhin noch jeder Achte. Logisch ist, dass der Anteil der älteren Spieler auch in Zukunft drastisch steigen wird und voraussichtlich das größte Potenzial für neue Ideen und Zielgruppen beherbergt. Gaming ist schon längst kein Jugendthema mehr und hat sich in allen Bereichen unserer Gesellschaft verankert. Der Besuch der Bundeskanzlerin Merkel auf der gamescom 2017 untermalt die Wichtigkeit für Wirtschaft und Gesellschaft.

Bedeutung von Desktop-PC beim Gaming sinkt stark

Die mobile Revolution macht sich auch in der Peripherie bemerkbar. So werden mobile Endgeräte wie Laptops (75%) und Smartphones (74%) am meisten verwendet. Dagegen befindet sich der klassische Destop-PC immer weiter im Abwärtstrend mit nur mehr 52%. Dies verwundert nicht wirklich, denn Prozessoren und Grafikkarten werden immer kleiner und Leistungsfähiger – Technik immer günstiger. Im gleichen Zug werden vor allem Spiele für Smartphone und Tablets immer hochwertiger und sprechen alle Kategorien von Gamern an. Hierbei spielt es keine Rolle, ob man sich für das neueste MMORPG, MOBA oder bekannten Shootern wie CS:GO, Call of Duty und Battlefield interessiert. Auch Casual-Games sind nach wie vor Dauerrenner vor allem auf mobilen Endgeräten. Aber auch der Ausflug ins virtuelle Online Casino wird von Jahr zu Jahr attraktiver.

170816-Anzahl-Gamer-PG

Smart TVs, VR und Livestreams

Ebenfalls einen starken Sprung nach vorn unter den Geräten sind die Smart TVs zu verzeichnen. Beinahe jeder Vierte spielt auf diesem Gerät (24%). Dies ist ein Anstieg im Gegensatz zum Vorjahr um gut 60%. Grund hierfür ist die Einfachheit. Es wird keinerlei zusätzliche Peripherie benötigt. Spiele können entweder direkt im jeweilige Store heruntergeladen und auf dem Fernseher installiert werden oder arbeiten mit Streaming-Anbietern zusammen, die Spiele aus einer Cloud direkt auf den Fernseher streamen und so über bestimmte Apps gespielt werden können. Abgesehen vom Smart-TV wird somit nur ein kompatibler Controller und Internet benötigt.

Außerdem auf dem Vormarsch ist die Virtual Reality Technologie. Während im Vorjahr nur 46% der Bundesbürger von VR gehört haben, sind es heute immerhin bereits 88%. Die Technik und Möglichkeiten stehen hierbei immer noch im Anfangsstadium. VR hat jedoch das Potenzial auch in den nächsten Jahren den gesamten Markt zu revolutionieren – nicht nur im Bereich des Gaming. Immer beliebter wird ebenfalls das Zuschauen von Livestreams. Livestreamer auf Twitch und Youtube erfreuen sich wachsender Beliebtheit und können im Gegensatz zu reinen Video-Uploads von einer beständigen und treuen Fangemeinde profitieren. Denn fast jeder Dritte Gamer schaut einem anderen beim Spielen zu (29%). Der Kauf von Twitch durch Amazon im Jahre 2014 untermalt das Potenzial des Mediums, das seit Jahren unaufhörlich wächst und auch für Werbekunden immer attraktiver wird.

 

The post Gaming online und mobil: Die Trends vom letzten Jahr appeared first on Next Gamer.

]]>
http://www.next-gamer.de/gaming-online-und-mobil-die-trends-vom-letzten-jahr/feed/ 0 6020666456_fd1a1e5fa0_b Minecraft: Eines der beliebtesten Spiele unserer Zeit. 170816-Anzahl-Gamer-PG
Internet aus der Steckdose: devolo dLAN 1200+ WiFi ac Network Kit im Test http://www.next-gamer.de/internet-aus-der-steckdose-devolo-dlan-1200-wifi-ac-network-kit-im-test/ http://www.next-gamer.de/internet-aus-der-steckdose-devolo-dlan-1200-wifi-ac-network-kit-im-test/#respond Wed, 04 Apr 2018 08:59:13 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=117363 Wenn die Internetverbindung vom Router in mehrere Räume erweitert werden soll, gibt es drei Möglichkeiten, um dies zu bewerkstelligen. Die erste Variante ist die klassische: LAN-Kabeltrommel hinter sich herziehen, Kabelkanäle legen und diverse Wanddurchbrüche organisieren. Langfristig und vom Datendurchsatz sicherlich die optimalste Möglichkeit, ist sie jedoch ebenfalls vor allem mit sehr viel Zeit, Arbeit und […]

The post Internet aus der Steckdose: devolo dLAN 1200+ WiFi ac Network Kit im Test appeared first on Next Gamer.

]]>
Wenn die Internetverbindung vom Router in mehrere Räume erweitert werden soll, gibt es drei Möglichkeiten, um dies zu bewerkstelligen. Die erste Variante ist die klassische: LAN-Kabeltrommel hinter sich herziehen, Kabelkanäle legen und diverse Wanddurchbrüche organisieren. Langfristig und vom Datendurchsatz sicherlich die optimalste Möglichkeit, ist sie jedoch ebenfalls vor allem mit sehr viel Zeit, Arbeit und Dreck verbunden. Variante zwei ist die naheliegendste: WLAN verwenden mit mindestens 2-3 Repeatern im Haus. Aus eigener Erfahrung kann ich jedoch sagen, dass ich mit WLAN-Repeatern noch nie wirklich zufrieden war und auch die Zuverlässigkeit der Verbindung sehr zu wünschen übrig lässt. Je nach Mauerwerk und Leitungen darin kann selbst die geringste Entfernung eine miserable Verbindung hervorrufen.

Kommen wir also zur dritten Variante. Einfach und schnell wie WLAN mit zuverlässigem Datendurchsatz, den man von einem LAN-Netz gewohnt ist. Die Rede ist von Powerline – also dem Internet über das Stromnetz. Nach meinem Umzug ins eigene Heim haben wir sehr viel renoviert. Einer der wichtigsten Entscheidungen – vor allem auch als Gamer – war daher wie ich eine stabile Internetleitung überall im Haus zur Verfügung stellen kann. Obwohl wir einige Wände bereits neugezogen und aufgerissen haben, hatte ich wenig Lust Kabelschächte zu legen. Selbst die einfachere Möglichkeit LAN-Kabel in geeignete Fußleisten durch das ganze Haus zu legen, erschien mir zu teuer und mühselig in der Anschaffung und Ausführung. Mit Repeatern hatte ich wie gesagt noch nie wirklich gute Erfahrungen gemacht, obwohl ich schon einige der bekanntesten Marken besaß. Schlechter Datendurchsatz, dauernde Verbindungsabbrüche und Abstürze untereinander waren keine Seltenheit. Also dachte ich, dass dies die perfekte Möglichkeit sei einmal Powerline auszuprobieren. Ein wahrer Praxis-Test aus den eigenen vier Wänden von Gamer für Gamer sozusagen. Und da sowohl das Haus als auch seine Leitungen sehr alt sind, wollte ich unbedingt ein Produkt der Oberklasse testen. So stieß ich auf das dLAN® 1200+ WiFi ac Network Kit von devolo, das folgendes Motto riesengroß auf der Verpackung trägt: „Endlich: WLAN ÜBERALL!“. Wie sich die Kombination aus Powerline und WLAN in meinem alten Haus schlägt, erfahrt ihr im folgenden Test.

Erst einmal die technischen Daten

  • 3x dLAN Powerline Adapter
  • 1200 Mbit/s über Powerline
  • 1200 Mbit/s über WLAN in ac-Geschwindigkeit mit 4 Antennen und Access Point (2,4GHz und 5GHz)
  • 2x integrierte Gigabit LAN-Anschlüsse
  • Integrierte Steckdose mit Kindersicherung
  • Exklusives devolo-Feature: range+ Technology für mehr Reichweite & Stabilität
  • WiFi Move Technology für optimalen WLAN-Empfang im gesamten Haus ganz automatisch
devolo powerline adapter
Internet aus der Steckdose dank devolo Powerline Adapter

Vorbereitung und Installation

Um Internet in jedem Raum verfügbar zu machen, muss als erstes der Powerline Adapter mit dem Router verbunden werden. Hierfür liegt bereits ein Ethernet-Kabel bei. Der erste Adapter sollte daher in der Nähe des Routers in eine Steckdose gesteckt werden. Im zweiten Schritt werden dann die restlichen Adapter verteilt. Laut Hersteller devolo solltet ihr dabei jedoch darauf achten, dass ihr das Gerät nicht in eine Mehrfachsteckdose einsetzt. Außerdem gilt es zu vermeiden nicht zu weit vom ersten Gerät entfernt und auch nicht in unmittelbarer Nähe großer, elektrischer Geräte zu sein. Dies kann nämlich die Übertragungsgeschwindigkeit negativ beeinflussen. Beim ersten Mal war ich zu nah an meiner Sound-Anlage, die plötzlich ununterbrochen zu rauschen anfing. Hat man erst einmal ein paar passende Steckdosen entdeckt, ist im Grunde schon alles fertig installiert. Möchtet ihr zudem eure Daten verschlüsseln, könnt ihr ganz einfach auf das Knöpfchen an der rechten Außenseite eures dLAN 1200+ Adapters drücken.

Das Einrichten des WLAN ist ähnlich unkompliziert. Da mein Router im Flur in der Nähe des Wohnzimmers steht und bereits das gesamte Untergeschoss ziemlich ordentlich mit WLAN versorgt, habe ich den zweiten Adapter direkt im Obergeschoss installiert. Zum einen, weil dort mein Arbeitszimmer ist, indem mein Computer per Kabel verbunden werden wollte; zum anderen, weil das Signal vom Router ins OG relativ schlecht war. Einfach anstecken und fertig. Sollte der WLAN-Knopf nicht leuchten, muss dieser nur einmal gedrückt werden. Der dLAN 1200+ WiFi ac Adapter klont dabei die Einstellungen und erweitert somit das vorhandene Netzwerk. Die Daten zieht sich der Adapter dabei natürlich aus dem Stromnetz.

Devolo Ethernet Anschlüsse
Bis zu 3 Ethernet-Anschlüsse + WLAN

Performance und Datendurchsatz

So toll die Werbung auch klingen mag – als Endverbraucher sollte man wissen, dass Powerline kein LAN ist, niemals denselben Datendurchsatz in der Praxis erreichen kann und die erreichbare Datenrate durchaus schwanken kann und auch wird. Wichtig zu verstehen ist übrigens, dass es etliche Dinge gibt, wie anfangs erwähnt, die den Datendurchsatz beeinflussen können. Unser Haus ist sehr alt, wurde jedoch Ende der 90er komplett saniert. Aus dieser Zeit stammen auch die Leitungen und der Zähler. Dies ist wichtig zu erwähnen, da die Qualität des Stromkreislaufes sowie die richtige Wahl der Steckdose und Entfernung der Geräte eine wichtige Rolle spielen. Logischerweise müssen die Geräte zudem innerhalb desselben Stromkreises eingesteckt werden. Im Stromnetz existieren viele Störungen. Mein Ziel war es mindestens 100Mbit/s zu erreichen, da mir von vornherein klar war, dass die 1200Mbit/s nur in Theorie erreicht werden können.

Den besten Durchsatz, den ich individuell bei mir erreichen konnte über ein Stockwerk hinaus, waren knapp 180Mbit/s, was deutlich über meinem Ziel lag. Ich habe mich der Einfachheit halber jedoch für eine andere Steckdose entschieden, die mit 154Mbit/s völlig im Rahmen meiner Bedürfnisse liegt und eine Übertragung von knapp 20MB/s ermöglicht. Unterschiede in der Performance an unterschiedlichen Tageszeiten (beispielsweise bei erhöhten Stromverbrauch durch Licht bei eintretender Dunkelheit im Haus) konnte ich nicht feststellen.

Wichtiger als der maximale Datendurchsatz war für mich als Gamer jedoch eher die Latenz. Während ich vorher einen Ping von 25 bis 41 genießen konnte, erhöhte sich dieser drastisch auf konstante 60+. Als Gamer, vor allem aus kompetitiver Sicht, ist dies die einzig wirklich unschöne Sache für mich an der Geschichte. Er befindet sich jedoch noch im Rahmen, so dass ich damit leben kann.

devolo cockpit software
Die devolo Cockpit Software hilft beim Finden der besten Steckdose

 

Alles in allem ist das dLAN® 1200+ WiFi ac Network Kit jeden Cent wert. Die Installation ist kinderleicht und binnen weniger Minuten vollbracht. Die Übertragungsraten sind im Praxis-Einsatz wirklich gut. Die Daten werden kontant übertragen ohne jegliche Abbrüche oder sonstige, feststellbare Probleme. Das gewohnte Surfen und Streamen von FullHD- und 4K-Inhalten funktioniert einwandfrei. Online-Gamer müssen jedoch mit gestiegener Latenz rechnen. Dank der Devolo Cockpit Software lassen sich sehr einfach Einstellungen vornehmen. Sie hilft außerdem beim Finden der richtigen Steckdose durch Anzeigen der Übertragungsrate. Praktisch sind zudem Features wie WiFi Clone, Zeitsteuerung und Kindersicherung. Das Netzwerk ist durch separat erhältliche Einzeladapter problemlos erweiterbar. Eine klare Kaufempfehlung von mir an all jene, die simpel und schnell eine saubere Internetverbindung im ganzen Haus haben möchten – ohne Strippen ziehen und Löcher bohren zu müssen. Wer mit der höheren Latenz leben kann, die Powerline mit sich bringt, hat mit dem devolo dLAN® 1200+ WiFi ac Network Kit das perfekte Produkt gefunden.

The post Internet aus der Steckdose: devolo dLAN 1200+ WiFi ac Network Kit im Test appeared first on Next Gamer.

]]>
http://www.next-gamer.de/internet-aus-der-steckdose-devolo-dlan-1200-wifi-ac-network-kit-im-test/feed/ 0 devolo powerline adapter Internet aus der Steckdose dank devolo Powerline Adapter triple_devolo Bis zu 3 Ethernet Anschlüsse + WLAN devolo cockpit Die devolo Cockpit Software hilft beim Finden der besten Steckdose
Disc Jam: Neu aufgelegte Frisbee-Action http://www.next-gamer.de/disc-jam-neu-aufgelegte-frisbee-action/ http://www.next-gamer.de/disc-jam-neu-aufgelegte-frisbee-action/#comments Mon, 26 Mar 2018 11:00:32 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=117346 Disc Jam erschien vor einem Jahr auf der PS 4 und X Box, jetzt wurde es erneut für die Switch aufgelegt. Ein Sportspiel, welches auf dem NeoGeo-Hit Windjammers basiert. Erneut haben wir also einen Indie-Titel, der sich die Kaufkraft der Switch zu Nutze machen will. Das ist auch absolut nachvollziehbar, da bisher fast jedes Indiespiel, […]

The post Disc Jam: Neu aufgelegte Frisbee-Action appeared first on Next Gamer.

]]>
Disc Jam erschien vor einem Jahr auf der PS 4 und X Box, jetzt wurde es erneut für die Switch aufgelegt. Ein Sportspiel, welches auf dem NeoGeo-Hit Windjammers basiert. Erneut haben wir also einen Indie-Titel, der sich die Kaufkraft der Switch zu Nutze machen will. Das ist auch absolut nachvollziehbar, da bisher fast jedes Indiespiel, welches nachträglich auf der Switch gelandet ist, dort deutlich bessere Verkaufszahlen erzielen konnte als in der Zeit zuvor auf anderen Plattformen. Die Frage ist eben nur, ob der Mehrwert, ein Spiel unterwegs zocken zu können, auch ausreicht oder ob das Spiel an sich vielleicht nicht einfach Mist ist. Wir haben uns daher mal angeschaut, wie Disc Jam auf die Switch geported wurde.

Im Einzel oder Doppel wirft man sich Scheiben um die Ohren.
Im Einzel oder Doppel wirft man sich Scheiben um die Ohren.

Werde Disc Jam pion

Auf einem tenniscourt-ähnlichen Feld stehen sich entweder zwei oder vier Personen gegenüber. Mit einem Frisbee müssen nun Punkte erzielt werden, indem dieser entweder gegen die hintere Wand oder auf den Boden der gegnerischen Seite geworfen wird. So schmeißen sich die Charaktere die Scheibe hin und her, variieren zwischen schnellen und langsamen Würfen, Lobs oder angeschnittenen Flugkurven. Je länger ein Wurfwechsel dauert, desto mehr Punkte gibt es für den entscheidenden Treffer. Sobald eine Seite 50 Punkte erreicht, ist der Satz gewonnen, nach zwei gewonnenen Sätzen ist das Spiel vorbei.

Soweit, so simpel. Die Regeln sind schnell verstanden und auch die Steuerung eurer Figuren geht schnell in den Kopf. Ihr wisst sofort, was eure Möglichkeiten sind und erkennt damit auch direkt, was euer Gegner gemacht hat, um euch abzuziehen. So passt ihr euer Spiel an, variiert euren Stil und lernt die einzelnen Techniken besser zu nutzen. Ihr erkennt schneller die Flugbahnen der Scheibe, wodurch ihr auch mal einen Block ansetzen könnt, der das Wurfgeschoss in die Höhe prallen lässt. Steht ihr genau darunter, ladet ihr einen Superwurf auf, der deutlich kniffliger zu fangen ist als eure üblichen Angriffe.

Spezialwürfe bringen einen gerne ins Schwitzen.
Spezialwürfe bringen einen gerne ins Schwitzen.

No Country for Solo Players

Habt ihr das Tutorial schnell durchgearbeitet, könnt ihr euch also in einen der wenigen Spielmodi werfen. Entweder stellt ihr euch Online einigen Gegnern oder ladet euch Bekannte für ne Runde auf der Couch ein. Wenn ihr generell keine Menschen mögt, erstellt das Spiel aus den Daten einiger Spieler Avatare, gegen die ihr dann antretet. Das soll augenscheinlich ähnlich wie das Drivatar-Feature der Forza-Spiele funktionieren. Das scheint auch beim Matchmaking ganz gut zu klappen. Gerade in diesem Modus hatten wir anfangs oft Gegenspieler, die uns auf eine angenehme Weise forderten. Gerade zu Beginn ist das also deutlich eher zu empfehlen als der normale Online-Modus.

Denn auch wenn hier zuerst nach gleichstarken Personen gesucht wird, lassen sich nur selten welche finden. Nach 3-4 Minuten steckt ihr dann in einem Match gegen jemanden, der den Boden mit euch wischt. Eine aktivere Online-Community auf der Switch würde das sicherlich beheben, jedoch war das in unseren Testrunden leider nie der Fall. Für jedes Spiel erhaltet ihr dann Münzen, die ihr in einem Automaten nutzen könnt. Dieser Automat spendet euch dann zufällig neue Charaktere, neue Skins oder neue Jubel-Emotionen, die ihr online nutzen könnt, um eure Gegner etwas zu triezen.

Charaktere und Spielmodi schalten sich nur sehr langsam frei.
Charaktere und Spielmodi schalten sich nur sehr langsam frei.

Glücksspiel als Langzeitmotivation?

Hier findet ihr übrigens auch das größte Problem von Disc Jam. Die Spielmodi sind schnell durchprobiert und die Erfolge, die daraus resultieren, bieten kaum Motivaton. Ihr verdient nur sehr langsam die Münzen, welche ihr in der Kapselmaschine einwerfen könnt und wenn ihr dann immer nur eine neue Jubel-Animation daraus zieht, hält sich die Freude deutlich in Grenzen. Klar, so ein Überraschungsmoment kann ganz schön sein. Nur sollte dann ab und an auch mal eine fette Belohnung dabei herausspringen. Kontinuierlicher Fortschritt beim Freischalten würde die Langzeitmotivation deutlich höher halten.

Vor allem die minutenlange Wartezeit auf ein neues Online-Match zieht sich dann. Umgehen könnt ihr das alles mit dem Kauf von Münzen über Microtransactions. Kein schönes Ding für ein Spiel, welches sowieso schon fast 15€ kostet. Dafür ist der Umfang zu Beginn wirklich lächerlich klein. Startet ihr das Spiel zum ersten Mal, habt ihr die Wahl aus zwei unterschiedlichen Charakteren ohne zusätzliche Modifikationsmöglichkeiten. Entweder spielt ihr also sehr lange, um diesen Zustand deutlich zu ändern oder ihr steckt nochmals einiges an Kohle in das Spiel.

Ein merklicher Unterschied zwischen den einzelnen Charakteren ist allerdings nicht wirklich erkennbar. Das heißt, die freischaltbaren Elemente wirken allesamt wie rein kosmetische Entscheidungen. Trotzdem fehlt die Motivation, diese auf herkömmlichem Wege freizuschalten. Da manche Online-Matches dann auch noch in einem regelrechten Lagfest enden, sinkt der Spielspaß erheblich.

Pures Glück, was ihr als nächstes freischaltet.
Pures Glück, was ihr als nächstes freischaltet.

Fazit

Wirklich zu empfehlen ist Disc Jam daher nur, wenn ihr regelmäßig Besuch habt, der dann auch mit euch spielen möchte. Der lokale Multiplayer funktioniert astrein und macht durch die direkte Interaktion auch wirklich Spaß. Das reine Spielkonzept ist nämlich wirklich unterhaltsam und schnell verständlich. Da sieht man über einige unsaubere Clippingfehler und die generell etwas lieblose Gestaltung der Spielfelder hinweg. Allerdings könnten wir euch dann auch genauso gut empfehlen, Windjammers auf der PS 4 zu zocken. Im Prinzip bekommt ihr damit nämlich das gleiche Spiel, nur ohne lästige Mikrotransaktionen und einer schönen Pixeloptik.

The post Disc Jam: Neu aufgelegte Frisbee-Action appeared first on Next Gamer.

]]>
http://www.next-gamer.de/disc-jam-neu-aufgelegte-frisbee-action/feed/ 1 ss_58543681517767673308207c40cb2c1b23cc5b41.1920×1080 Im Einzel oder Doppel wirft man sich Scheiben um die Ohren. 032022 Spezialwürfe bringen einen gerne ins Schwitzen. 131078 Charaktere und Spielmodi schalten sich nur sehr langsam frei. 1490043602-media Pures Glück, was ihr als nächstes freischaltet.
Layers of Fear: Legacy – Malerischer Horror auf der Switch http://www.next-gamer.de/layers-of-fear-legacy-malerischer-horror-auf-der-switch/ http://www.next-gamer.de/layers-of-fear-legacy-malerischer-horror-auf-der-switch/#comments Sun, 25 Mar 2018 11:00:10 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=117335 Der eShop der Switch füllt sich vor allem zu Beginn des Jahres mit diversen Horrorspielen. Einige konnten wir ja bereits für euch testen, nur wenige sind bisher wirklich überzeugend. Größere Hoffnungen stecken wir allerdings in die Legacy Edition von Layers of Fear. Das bereits 2016 für PC erschienene Horrorspiel vom Bloober Team findet den Weg inklusive […]

The post Layers of Fear: Legacy – Malerischer Horror auf der Switch appeared first on Next Gamer.

]]>
Der eShop der Switch füllt sich vor allem zu Beginn des Jahres mit diversen Horrorspielen. Einige konnten wir ja bereits für euch testen, nur wenige sind bisher wirklich überzeugend. Größere Hoffnungen stecken wir allerdings in die Legacy Edition von Layers of Fear. Das bereits 2016 für PC erschienene Horrorspiel vom Bloober Team findet den Weg inklusive des Inheritance-DLC’s auf die Switch. Haben wir hier endlich einen waschechten Gruselknaller oder ist es nur ein lahmer Abklatsch eines veralteten PC Spiels? Wir werden sehen.

Ein perfektes Gemälde soll erstellt werden.
Ein perfektes Gemälde soll erstellt werden.

Genie und Wahnsinn

Ihr mögt Geisterbahnen? Ihr liebt es, euch auf einem festen Pfad zu bewegen, während hinter jeder Ecke der nächste Schreck lauern könnte, ohne dass euch wirklich etwas zustoßen könnte? Dann habt ihr schon eine vorfreudige Ahnung, was euch bei Layers of Fear erwarten könnte. Wir waren erstaunt, wie sehr das Spiel an eine atmosphärische Jahrmarktattraktion erinnert. Bevor wir das erläutern, gibt es aber erstmal eine kurze Zusammenfassung, worum es eigentlich geht. Wir schlüpfen in die Haut eines schaffenden Künstlers, der in sein altes, alleinstehendes Haus kommt. Dort möchte er ein perfektes Gemälde fertig stellen. Das Problem an der Sache: Unser Charakter ist psychisch nicht mehr ganz zurechnungsfähig.

Der kreative Prozess wird zu einem Ausflug in die kranke Psyche des Künstlers, der sich plötzlich mit kreativen Blockaden und der tragischen Geschichte seiner Familie konfrontiert sieht. Immer wieder findet ihr Dokumente und Bilder, die euch einen Einblick verschaffen, wie sich das Zusammenleben mit Frau und Kind gestaltete. Euer vertrautes Heim wird zu einem Wirrwarr aus Türen, Gängen und sich ständig verändernden Gemälden. Dabei passiert es häufig, dass ihr euch nicht so sicher seid, was genau gerade passiert ist. Manche Veränderungen eurer Umgebung sind herrlich subtil und fallen nur einem aufmerksamen Auge auf. War dieses Regal schon vorher dort? Sah dieses Gemälde gerade auch schon so aus? Ihr seid ständig auf der Hut, was euch als nächstes über den Weg laufen könnte.

Bilder, die plötzlich herunterfallen oder sich verändern: Standard in LAyers of Fear!
Bilder, die plötzlich herunterfallen oder sich verändern: Standard in Layers of Fear!

Cabinet of Horrors

Dabei trumpft Layers of Fear mit einer unfassbar starken Bildsprache auf. Jedes Szenario, jede Raumgestaltung, jedes Bild bietet Ansätze zur Interpretation. Wieso tauchen immer wieder Ratten auf? Was hat dieses Gemälde zu bedeuten? Wieso denkt ihr in dieser Situation an eure Frau oder seht sie sogar? Und was machen die ganzen, gruseligen Puppen hier im Flur? Die Stimmung der düsteren Gänge und knarzenden Dielen ist spürbar dicht und erdrückend. Landet ihr in einer Sackgasse, läuft euch schon beim Gedanken, euch umdrehen zu müssen, ein kalter Schauer über den Rücken. Nach einiger Zeit wisst ihr sogar, dass sich hinter euch etwas verändert haben muss. Anders würde es nämlich nicht weitergehen. Und trotzdem erschreckt ihr euch aufs Neue, wenn ein riesiges Gemälde direkt hinter euch platziert wurde oder einfach nur ein neuer, düsterer Weg vor euch liegt.

Layers of Fear schafft es, dass ihr durchgehend angespannt seid. Die obligatorischen Jumpscares sind so kein alleinstehendes, stumpfes Mittel zum Schocken, sondern vielmehr ein intensiver Schreck, der vorher lange und ausgiebig aufgebaut wurde. Kaum ein Zusammenzucken unsererseits resultierte in Frust und Ärgernis, sondern einem wohligen Schauern und einer Welle der Erleichterung, wenn es doch einfach nur ein herausgefallenes Buch war, dass das laute Geräusch verursacht hat. Es macht Spaß, dann über das Spiel und die eigene Schreckhaftigkeit zu fluchen, ohne ernsthafte, spielerische Konsequenzen davonzutragen.

Manche Situationen erzeugen sofort ein sehr unwohles Empfinden.
Manche Situationen erzeugen sofort ein sehr unwohles Empfinden.

Künstlerbude Geisterbahn

Gerade Gruselneulinge könnten hier einen schönen Einstieg in ein Genre finden, welches ihnen vorher vielleicht verschlossen blieb. Wie auf Schienen lauft ihr durch die Gänge und habt nur selten eine Wahl, ob ihr jetzt links oder rechts geht. Es stellen sich keine Rätsel in den Weg, die euch lange aufhalten werden und es gibt keine Situation, die euch aus dem Spiel reißt und erneut anfangen lässt. Wie in einem Guss schreitet ihr voran, erlebt Schocker um Schocker, bis ihr eine der Etappen überstanden habt und kurz verschnaufen könnt. Das ist der eingangs erwähnte Vergleich mit einer Geisterbahn, nur deutlich atmosphärischer gestaltet. Klassische Musik, erklingende Stimmen und der schwankende Gang eures Charakters, als wäre der Künstler durchgehend betrunken, lassen euren Kopf pausenlos arbeiten und grübeln.

Ihr seid motiviert, euch jedem Grauen zu stellen, weil ihr einerseits wisst, dass selbst eurem Spielcharakter nichts passieren kann und ihr andererseits herausfinden wollt, was genau mit seiner Familie geschehen ist. Die Auflösung des Ganzen reißt keine Bäume aus, ist aber erfreulicherweise nicht so klischeegetränkt wie manch anderer Genrevertreter. Eine Prise Shining lässt sich vielleicht nicht abstreiten. Je mehr ihr allerdings über die Hintergründe in Layers of Fear erfahrt, desto mehr Tiefe tut sich auf. Für jede neue Spur werfen sich neue Fragen auf und manchmal seid ihr euch nicht sicher, ob eure Ideen oder die tatsächlichen Vorkommnisse wohl schlimmer sind.

Manch eine Tür will man nur ungerne durchschreiten.
Manch eine Tür will man nur ungerne durchschreiten.

Gleich und Gleich gesellt sich gern

Das einzige Problem sehen wir hier in der Eintönigkeit eures Abenteuers. Spielerisch gibt es kaum Abwechslung. Meist lauft ihr nur herum, öffnet Türen und schaut, was passiert. Je länger ihr das tut, desto weniger wirkt die Stimmung auf euch und desto seltener gruselt ihr euch wirklich. Trotz der kurzen Spieldauer waren wir am Ende abgestumpft, obwohl oder gerade eben weil sich an Setting und Atmosphäre kaum etwas verändert. Klar, Layers of Fear versucht, vor allem zum Ende hin den Wahnsinn eures Charakters immer deutlicher zu verbildlichen. Das gelingt aus einer gestalterischen Perspektive auch sehr schön. Wir können durchaus honorieren, was und wie Bloober Team hier die Geschehnisse darstellen. Die Wirkung des Ganzen lässt einfach nur nach.

Etwas mehr Abwechslung im Ablauf hätte dem Spiel hier sicherlich gut getan. Und damit meinen wir nicht die sinnlose Implementierung von Motion Controls für die Switch. Irgendwann durchschaut ihr nämlich die Struktur des Spiels. Ihr könnt euch denken, was auf euch wartet. Da euch nichts passieren kann, verschwindet auch das Gefühl einer ungewissen Bedrohung. Hätte es neben der Masse an dunklen Gängen mal einen starken Bruch gegeben, hätte man die neu geschaffene Komfortzone wieder verlassen müssen. So wäre nicht nur die Motivation geblieben, die Geschichte zu ergründen, sondern auch die Gänsehaut bis zum finalen Moment des Spiels.

Die dunklen Gänge gruseln euch von Mal zu Mal etwas weniger.
Die dunklen Gänge gruseln euch von Mal zu Mal etwas weniger.

Des Tochters Layers of Fear

Diese Abstumpfung bemerkten wir dann auch im Inheritance DLC, der zusätzlich spielbar ist. Hier betretet ihr einige Jahre später als Tochter des Künstlers das alte Anwesen, durchsucht Zimmer um Zimmer und landet dabei immer wieder in alten Kindheitserinnerungen. Diese sind anfangs noch herrlich verzerrt, so wie man sich traumatische Kindheitserinnerungen eben vorstellt. Das Dilemma aus Zuneigung zu den Eltern aber auch dem Leiden unter dem Alkoholismus und den cholerischen Ausbrüchen des Vaters wird wunderbar deutlich, sowohl auf visueller als auch auf auditiver Ebene. So drückt ihr beispielsweise unbeholfen auf den übergroßen Tasten eines Klaviers herum, weil ihr das Notenblatt nicht als solches erkennen könnt, während euer Vater bei jedem falschen Ton umso stärker ausrastet. Die Türen wirken riesig, die Schatten größer und manchmal kann euch nur euer Spielzeug etwas tröstendes Licht spenden.

Doch auch hier nutzt sich der kindliche Blickwinkel der Erinnerungen schnell ab. Der Gruselfaktor war hier nochmals deutlich niedriger und es wurde schnell eintönig, das Haus dauernd aus der Froschperspektive zu bereisen. Es fehlte hier häufig an der nötigen Übersicht, die Orientierung fiel deutlich schwerer und damit sank auch der Spielspaß, der im Hauptspiel wenigstens kaum nachließ. Wenn ihr mehrere Minuten von einer Sackgasse in die nächste rennt, weil ihr vor lauter Nebel nichts erkennt, geht der Spaß halt schnell flöten.

Dass dieses insgesamt sehr dunkle Spiel hier noch schwerer Einzelheiten erkennen lässt, kommt im DLC besonders schwerwiegend hinzu. War es im Hauptspiel noch fast unmöglich, sich zu verlaufen, da es immer irgendwo geradeaus ging, wurde die Öffnung eurer Bewegungsfreiheit hier nicht optimal auf das Gameplay übertragen. Ein paar dezente Hinweise mehr, wo genau ihr jetzt hinmüsstet, hätten deutlich geholfen. Glücklicherweise benötigt ihr für den DLC keine zwei Stunden, so dass diese Probleme nicht allzu schwer ins Gewicht fallen.

Die Kindheitserinnerungen werden schnell unübersichtlich.
Die Kindheitserinnerungen werden schnell unübersichtlich.

Fazit

Nichtsdestotrotz ist Layers of Fear aktuell die empfehlenswerteste Horrorerfahrung auf Nintendos neuer Konsole. Das von Kerzenschein erleuchtete Herrenhaus zieht euch in seinen Bann. Die kratzende Musik von Schallplatten aus den 60ern sowie undefinierbare Geräusche um euch herum erzeugen gerade zu Beginn pausenlose Gänsehaut. Dazu kommt eine Geschichte, die wirklich interessant, mitreißend und schockierend ist. Das Spiel funktioniert auf sehr vielen Ebenen und lässt damit über kleinere Makel hinwegsehen. Grusel wirkt gerade dann besonders gut, wenn nicht ergründbar ist, womit man es zu tun hat. Und was ist schwerer zu ergründen als die menschliche Psyche? Wir können euch Layers of Fear nur wärmstens ans Herz legen, auch wenn ein kleiner Schritt fehlt, um es zu einem nahezu perfekten Spiel zu machen.

The post Layers of Fear: Legacy – Malerischer Horror auf der Switch appeared first on Next Gamer.

]]>
http://www.next-gamer.de/layers-of-fear-legacy-malerischer-horror-auf-der-switch/feed/ 1 Layers of Fear_20160215123521 Ein perfektes Gemälde soll erstellt werden. Layers of Fear Bilder, die plötzlich herunterfallen oder sich verändern: Standard in LAyers of Fear! Layers-of-Fear-147044 Manche Situationen erzeugen sofort ein sehr unwohles Empfinden. Layers of Fear image 1 Manch eine Tür will man nur ungerne durchschreiten. s2-15a1c56f5cabe9df4a5d261e1cb4b21c Die dunklen Gänge gruseln euch von Mal zu Mal etwas weniger. 91KJFcBTruL Die Kindheitserinnerungen werden schnell unübersichtlich.