Next Gamer http://www.next-gamer.de Tests, News, Vorschauen, Specials und mehr zu PC- und Videospielen • Next-Gamer.de Sun, 21 Aug 2016 12:09:02 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.5.3 Warhammer 40K: Inquisitor Martyr auf der Gamescom 2016 http://www.next-gamer.de/warhammer-40k-inquisitor-martyr-auf-der-gamescom-2016/ http://www.next-gamer.de/warhammer-40k-inquisitor-martyr-auf-der-gamescom-2016/#respond Sun, 21 Aug 2016 12:05:37 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=114022 Laut dem Entwickler lässt das Open World Sandbox Action-RPG den Spieler in ein riesiges Universum aus dem Warhammer 40K-Franchise eintauchen und soll dank Diversität der Umwelt und der Missionen für ein abwechslungsreiches und packendes Spielerlebnis sorgen. Einher geht „Warhammer 40K: Inquisitor Martyr“ dabei mit diversen, klassischen RPG-Elementen, darunter die Genre-typische Kameraperspektive und Steuerung. Dazu wird es sich […]

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Entwicklerstudio NeocoreGames gab auf der Gamescom 2016 erste genauere Informationen zu „Warhammer 40K: Inquisitor Martyr“ bekannt und gewährte einen kleinen Einblick in das Gameplay.

Laut dem Entwickler lässt das Open World Sandbox Action-RPG den Spieler in ein riesiges Universum aus dem Warhammer 40K-Franchise eintauchen und soll dank Diversität der Umwelt und der Missionen für ein abwechslungsreiches und packendes Spielerlebnis sorgen.

Einher geht „Warhammer 40K: Inquisitor Martyr“ dabei mit diversen, klassischen RPG-Elementen, darunter die Genre-typische Kameraperspektive und Steuerung. Dazu wird es sich bei der Umwelt um eine zerstörbare handeln, die somit durch Interaktion des Spielers in das Spielgeschehen und die Taktik mit einbezogen werden kann.

Ebenfalls für große taktische Möglichkeiten soll die neue Aufstellung der gegnerischen Truppen sorgen. So besitzt jeweils ein Trupp zwei Anführer, auf dessen Befehl hin die restlichen Mitglieder aggieren. Zudem wird man in der Lage sein, einzelne Teile des Körpers sowie der Rüstung abzuschießen bzw. abgeschossen zu bekommen, sodass folglich gewisse Attacken nicht mehr eingesetzt werden können.

Derzeit befindet sich das Spiel in einem sehr frühen Entwicklungsstand, weshalb das präsentierte Gameplay und die genannten Informationen nur ein Bruchteil dessen sind, was man im fertigen Spiel erwarten kann.

Erscheinen soll das Spiel 2017 zuerst für den PC und etwas später dann auch für die PlayStation 4 und Xbox One.

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We Sing: Details von der Gamescom 2016 http://www.next-gamer.de/we-sing-details-von-der-gamescom-2016/ http://www.next-gamer.de/we-sing-details-von-der-gamescom-2016/#respond Sun, 21 Aug 2016 11:35:53 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=114012 Die Musik des neuen Teils, der lediglich den Titel „We Sing“ tragen wird, soll laut eigenen Aussagen des Publishers zu etwa 60% aus den letzten fünf Jahren stammen und die restlichen 40% sollen bis in die 70er Jahre zurückreichen. Bei Veröffentlichung wird das Spiel mit 30 Liedern einhergehen, sechs davon sind bereits bekannt: Cake by the […]

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Die Spielereihe „We Sing“ soll in den kommenden Jahren wiederbelebt werden. Dazu vereinen sich die drei Unternehmen Le Cortex (Entwickler), Wired Productions (Produzent) und Nordic Games (Publisher), die schon bei den ersten Teilen zusammengearbeitet haben.

Die Musik des neuen Teils, der lediglich den Titel „We Sing“ tragen wird, soll laut eigenen Aussagen des Publishers zu etwa 60% aus den letzten fünf Jahren stammen und die restlichen 40% sollen bis in die 70er Jahre zurückreichen.

Bei Veröffentlichung wird das Spiel mit 30 Liedern einhergehen, sechs davon sind bereits bekannt:

  • Cake by the Ocean – DNCE
  • Stitches – Sean Mendes
  • Chandelier – Sia
  • Dancing Queen – ABBA
  • Let´s Dance – David Bowie
  • See You Again – Wiz Khalifa feat. Charlie Puth

Laut Publisher Nordic Games ist die Qualität der Lieder auf einem so hohen Niveau, dass Spieler bzw. Zuhörer den bestmöglichen Sound geliefert bekommt und auch die Musikvideos sind – sofern überhaupt möglich bzw. existent – immer in bester HD Qualität vorhanden.

In 6 verschiedenen Spielmodi und diversen Schwierigkeitsgeraden kann man dann alleine oder mit bis zu 7 weiteren Spielern neue Rekorde aufstellen und seinen Score anschließend öffentlich oder auf der Konsole dokumentieren. Dadurch kommt es sowohl weltweit, als auch in den eigenen vier Wänden zu einem musikalischen, competetiven Spielerlebnis.

Hinzu kommt, dass das Menü stark überarbeitet wurde und nun dank Unreal Engine 4 in 3D einhergeht, was wiederum für sanfte Wechsel zwischen den einzelnen Kategorien und Liedern sorgt.

Erscheinen soll das Spiel voraussichtlich noch dieses Jahr für die PlayStation 4.

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Angespielt: The Legend of Zelda: Breath of the Wild http://www.next-gamer.de/gamescom-2016-nintendos-line-up-angespielt/ http://www.next-gamer.de/gamescom-2016-nintendos-line-up-angespielt/#respond Sun, 21 Aug 2016 10:51:57 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=114003 Im Mittelpunkt von Nintendos Line-Up im Pressebereich stand ganz klar „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“, welches an etwa 5 Wii U-Konsolen angespielt werden konnte. Zur Verfügung standen dabei sowohl eine freie, 15-minütige Demo, in der man sich mit den neuen Funktionen und der Umgebung vertraut machen konnte, sowie eine Demo der ersten […]

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Auf der diesjährigen Gamescom gewährte Nintendo nur rund 50 Besuchern Einlass zu „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“. Wir hatten die Gelegenheit, das Spiel im Pressebereich anzuspielen und somit den heiß ersehnten Titel erstmalig selbst zu beäugen.

Im Mittelpunkt von Nintendos Line-Up im Pressebereich stand ganz klar „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“, welches an etwa 5 Wii U-Konsolen angespielt werden konnte. Zur Verfügung standen dabei sowohl eine freie, 15-minütige Demo, in der man sich mit den neuen Funktionen und der Umgebung vertraut machen konnte, sowie eine Demo der ersten 20 Minuten des Spiels.

Die Steuerung ist nach erlangtem Verständis sehr angenehm, der Grafikstil ist eine angenehme, warme und zudem wunderschöne Abwechslung und auch zur Story konnten wir ein klein wenig in Erfahrung bringen:

Link hat scheinbar 100 Jahre geschlafen, in welcher Zeit eine finstere Macht – auch Beast genannt – aufgetaucht ist, die es zu bezwingen gilt.

Features wie zum Beispiel das – übrigens mit viel Liebe zum Detail animierte – Zubereiten von zahlreichen unterschiedlichen Mahlzeiten, Temperaturen die das Wohlbefinden von Link beeinflussen oder die Abnutzung und anschließende Zerstörung von Waffen machen das Spiel dabei zu einem kleinen Survival Game.

Weitere Spiele die angespielt werden konnten waren unter anderem „Dragon Quest VII“, „Metroid Prime: Federation Wars“, „Gunvolt“ sowie „Mario Party Star Rush“.

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Die Villa des Paten: Das kooperative Krimi-Kartenspiel im Test http://www.next-gamer.de/die-villa-des-paten-das-kooperative-krimi-kartenspiel-im-test/ http://www.next-gamer.de/die-villa-des-paten-das-kooperative-krimi-kartenspiel-im-test/#respond Sun, 21 Aug 2016 09:26:21 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=113997 Next-Gamer-Leser finden auf unserer Seite mittlerweile schon eine ganze Reihe von Krimi-Kartenspiel von Gmeiner wieder. Die Serie scheint nicht nur bei uns gut anzukommen. Immerhin wird die Serie in schöner Regelmäßigkeit um neue Spiele erweitert. Ganz neu hinzugekommen ist jetzt der Titel Die Villa des Paten. Diesmal tretet ihr jedoch nicht gegeneinander an, sondern geht […]

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Die Villa des Paten ergänzt die mittlerweile ziemlich umfangreiche Reihe der Krimi-Kartenspiele des Gmeiner Verlags. Auch diesmal qualmen wieder ordentlich die Köpfe, allerdings dürft ihr diesmal gemeinsame Sache machen. In diesem kooperativen Kartenspiel versucht ihr Seite an Seite den Paten aus seiner gut bewachten Villa zu holen.

Next-Gamer-Leser finden auf unserer Seite mittlerweile schon eine ganze Reihe von Krimi-Kartenspiel von Gmeiner wieder. Die Serie scheint nicht nur bei uns gut anzukommen. Immerhin wird die Serie in schöner Regelmäßigkeit um neue Spiele erweitert. Ganz neu hinzugekommen ist jetzt der Titel Die Villa des Paten. Diesmal tretet ihr jedoch nicht gegeneinander an, sondern geht kooperativ zu Werke.

Ermittler gegen Gangster

Die Sache ist eigentlich klar. Der Pate wurde ausfindig gemacht und auch fast schon gestellt. Leider hat sich der Ganove jedoch in seinem Domizil verschanzt und sich mit einer kleinen Armee kaltblütiger und bis an die Zähne bewaffneter Leibwächter umgeben. Nur wenn die Ermittler gut zusammenarbeiten, kann der Pate hinter Schloss und Riegel gebracht werden.

In der kleinen Schachtel findet ihr 54 Polizei-Karten, 4 Paten- sowie 20 Leibwächter-Karten wieder. Für jedes Spiel benötigt ihr jedoch nur einen Paten sowie 13 Leibwächter. Es gibt also genug Raum, um das Spiel ein wenig zu variieren.

Zunächst wird die Karte mit dem Don in die Mitte des Geschehens gelegt. Vier seiner Leibwächter werden verdeckt an den vier Ecken der Don-Karte abgelegt. Die verbleibenden neun Leibwächter werden in der gleichen Art und Weise auf die zentralen Leibhwächter-Karten platziert. Dadurch ergibt sich ein fast undurchdringliches Raster, in dessen Mitte sich der Don zurückgezogen hat.

Die Villa des Paten Kartenspiel 01

Als Ermittler müsst ihr nun einen Gangster nach dem anderen ausschalten. Nehmt euch einen Verbrecher nach dem anderen vor und arbeitet euch so schließlich bis zum Don selbst vor. Bei der Auswahl der Leibwächter seid ihr allerdings ziemlich beschränkt. Ihr könnt euch immer nur die Gangster vornehmen, die von mindestens zwei Seiten nicht von einem anderen Ganoven beschützt werden. Zu Spielbeginn trifft das nur auf die vier Leibwächter in den äußeren Ecken zu.

Schritt für Schritt durchgeplant

Beim Rekrutieren seiner Getreuen hat der Don zum Glück nicht nur Spitzenleute ausgesucht. Narben-Juri etwa ist schon ein ziemlich schwerer Junge, während Dirty Diana noch ein wenig grün hinter den Ohren ist.

Um einen Leibwächter auszuschalten, verwenden die Ermittler ihre Polizei-Karten. Je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad stehen euch dafür mal mehr und mal weniger Karten zur Verfügung. Auf den Polizei-Karten gibt es vier unterschiedliche Symbole: Handschellen, Pistole, Polizeiwagen und Polizeimarke. Im Normalfall ist auf jeder Polizei-Karte nur ein Symbol abgebildet. Es gibt allerdings noch ein paar mächtigere Joker-Karten, die über gleich mehrere Symbole verfügen. Bei Spielbeginn wird jeder Ermittler mit vier Handkarten ausgerüstet.

Auf der Vorderseite der Leibwächter-Karten ist genau abgebildet, welche Polizei-Karten gespielt werden müssen, um sie zu eliminieren. Auch die Reihenfolge spielt dabei eine Rolle. Leider sehen die Ermittler jedoch die Vorderseite der Leibwächter-Karte erst, wenn sie sich für ein Ziel entschieden haben. Habt ihr auch als Ermittler auf ein Ziel geeinigt, wird die Karte herumgedreht und ihr müsst alle dort aufgezeigten Polizei-Karten in der entsprechenden Reihenfolge ausspielen.

Kleine Hinweise nutzen

Zuvor einigt ihr euch noch auf einen Einsatzleiter, der als Startspieler fungiert. Dann wird es ernst. Die geforderten Polizei-Karten müssen jetzt noch einander ausgespielt werden. Seid ihr an der Reihe, stehen euch drei Optionen zur Auswahl. Entweder ihr spielt die geforderte Polizei-Karte aus, alternativ könnt ihr auch zwei gleiche Polizei-Karten mit einem anderen Symbol ausspielen. Letztlich habt ihr noch die Möglichkeit zu passen und eine Handkarte abzuwerfen.

Egal für welche Möglichkeit ihr euch entscheidet, ist zieht stets eine Karte vom Nachziehstapel nach. Wenn ihr also zwei Karten opfert, um den Auftrag zu erfüllen, habt ihr vorläufig eine Karte weniger auf der Hand. Erst wenn ihr alle geforderten Symbole ausgespielt habt, ist der Leibwächter ausgeschaltet.

Glücklicherweise geben auch schon die Rückseiten der Gangster ein wenig darüber Aufschluss, welche Polizei-Karten benötigt werden. So wisst ihr schon vorab, wie viele Polizei-Karten gespielt werden müssen. Weiterhin wird schon bei ein Symbol mit der genauen Position verraten. Manchmal werden auch einzelne Symbole genannt, die nicht benötigt werden. So könnt ihr schon vorab planen, welchen Leibwächter ihr als nächstes angeht oder wer am besten der aktuelle Einsatzleiter wird.

Kleine Belohnungen für die Ermittler

Für jeden Leibwächter, der aus dem Spiel genommen wurde, gibt es für die Ermittler eine kleine Belohung. Sie dürfen sich eine vorbestimmte Karte aus einem der Ablagestapel zurücknehmen. Die so zurück gewonnene Karte kommt wieder verdeckt unter den Nachziehstapel. Hat ein Spieler beim Einsatz eine seiner Handkarten eingebüsst, darf die Karte wieder auf die Hand genommen werden.

Die Villa des Paten Kartenspiel 02

So arbeitet ihr euch schrittweise durch die 13 Leibwächter. Erst wenn sie alle ausgeschaltet sind, geht es dem Paten selbst an den Kragen. Hoffentlich habt ihr bis dahin noch genügend Karten im Nachziehstapel. Wenn euch die Polizei-Karten ausgehen, muss der Polizei-Einsatz abgebrochen werden und der Pate kommt davon.

Handkarten transparent gemacht

Die Villa des Paten fordert tatsächlich eine gute Koordination aller Aktionen der Spieler. Jeder Schritt sollte unter den Beteiligten abgesprochen werden. Die Handkarten werden dabei auch offen ausgelegt. So könnt ihr jeden Schritt gut planen. Das ist auch zwingend erforderlich, wenn ihr dem Paten das Handwerk legen wollt.

Das Spiel bietet zahlreiche Möglichkeiten, den Schwierigkeitsgrad zu modulieren. Ihr könnt die Zahl der verfügbaren Polizei-Karten abändern, schwere oder eher leichte Leibwächter auswählen oder auch nur mit drei Handkarten spielen. Für alle, denen es nicht schwer genug sein kann, gibt es auch noch einen Experten-Modus. Hier muss der aktive Ermittler noch eine weitere bestimmte Polizei-Karte auf der Hand haben, wenn er eine der Anforderungen erfüllen möchte. Die Villa des Paten lässt sich mit zwei bis vier Spielern ab zehn Jahren spielen. Eine Partie dauert etwa eine halbe Stunde.

Der Gmeiner Verlag bleibt seiner Richtung treu. Wie schon die vielen anderen Krimi-Kartenspiele, richtet sich auch Die Villa des Paten in erste Linie an Denksportfreunde. Auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad sollte es nicht wirklich schwer fallen, den Paten zu stellen. Es gibt aber mehr als genug Möglichkeiten, das Spiel knackig schwer zu machen. So werden sowohl Genre-Neulinge als auch Rätselprofis zufriedengestellt.

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PlayStation VR: Hands-on, Robinson, Farpoint & RIGS http://www.next-gamer.de/playstation-vr-hands-on-robinson-farpoint-rigs/ http://www.next-gamer.de/playstation-vr-hands-on-robinson-farpoint-rigs/#respond Fri, 19 Aug 2016 13:13:57 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=113977 Auf der gamescom 2016 hatte ich endlich einmal selbst die Möglichkeit Sonys neueste Erfindung PlayStation VR auszuprobieren. Aus einer Fülle an Titeln, von denen ca. 50 bereits zum Launch am 13. Oktober verfügbar sein werden, wählte ich folgende drei Spiele aus, die mein Interesse bereits zuvor in Trailern und anderen Events weckten und anhand derer ich […]

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Auf der gamescom 2016 hatte ich endlich einmal selbst die Möglichkeit Sonys neueste Erfindung PlayStation VR auszuprobieren. Aus einer Fülle an Titeln, von denen ca. 50 bereits zum Launch am 13. Oktober verfügbar sein werden, wählte ich folgende drei Spiele aus, die mein Interesse bereits zuvor in Trailern und anderen Events weckten und anhand derer ich die Möglichkeiten der virtuellen Realität erleben wollte. Diese Spiele konnte ich in jeweils 10-minütigen Spielsessions antesten:

  • Robinson: The Journey
  • Farpoint
  • RIGS: Mechanized Combat League

Robinson: The Journey & PlayStation VRRobinson: The Journey

Zuallererst nahm ich mir Cryteks Survival-Adventure Robinson: The Journey zur Brust. In wenigen Sekunden setzte mir ein freundlicher Mitarbeiter am Sony-Stand der gamescom die VR Brille auf, passte sie mit wenigen geschickten Handgriffen auf meinen Kopf an und justierte den Abstand zwischen Augen und Bildschirm. Das Produktdesign scheint folglich sehr ausgereift und einfach in der Anwendung zu sein. Anschließend nahm ich zum ersten Mal das 5,7 Zoll große OLED-Display in Full-HD innerhalb der VR Brille wahr (960 x 1080 Pixel pro Auge) und war einerseits über den technologischen Fortschritt erstaunt und zugleich auch ernüchtert. Auch wenn die Auflösung auf dem Blatt Papier hoch genug erscheint und bei der teureren Konkurrenz kaum höher ausfällt, merkt man dem Produkt an, dass wir es hier mit den Anfängen der Technologie zu tun haben.

Vermutlich wird man erst in wenigen Jahren, wenn 4k-Bildschirme zum Alltag gehören und wir vermutlich schon bei 8k angekommen sind, entsprechende Panels dann auch in VR Brillen Einzug erhalten, vollends zufrieden sein. Aktuell müssen wir uns jedoch noch mit „weniger“ zufrieden geben – in diesem Falle eben RGB Full HD. Aufgrund des minimalen Abstands zum Gesicht ist man aus Gewohnheit und weiterer Entfernung zum Monitor und Fernseher in voller Auflösung ein einerseits detailreicheres und andererseits zugleich weicheres Bild gewohnt, welches durch weniger Kantenbildung auffällt. Die tolle Grafik der CryEngine, die man sich bisher in Trailern zu Robinson: The Journey auf seinem 2D-Bildschirm anschauen konnte, wird jedenfalls nicht in dieser atemberaubenden Qualität von der Brille wiedergegeben. Aber nun gut: Eingestellt hatte ich mich mental schon auf das Problem, nun wollte ich erfahren, ob ich, wenn ich mich nur intensiv und immersiv genug mit dem Universum auseinandersetzte, darüber hinwegsehen und unbemerkt ad acta legen könnte.

Gestrandet auf einem exotischen Planeten voller Dinosaurier

Zusammen mit einer KI (genau genommen einer schwebenden Robokugel, die zugleich als Wegweiser und Gehilfe dient), erforscht ihr einen verwilderten Planeten, auf dem sich cooler- und erschreckenderweise kleine und große Saurier tummeln, die man mitunter aus dem Geschichtsunterricht, Kino oder Bilderbuch kennt. In dem für PlayStation VR exklusiv entwickelten Spiel stecken wir in der Haut eines Teenagers und versuchen im Urzeit-Dschungel zu überleben und die Geheimnisse die ihm innewohnen zu entdecken.

In der Demo wurde ich des Öfteren von hungrigen Raptoren überrascht, die glücklicherweise nicht an mich herankamen und nur versuchten vergeblich nach meinen Beinen zu schnappen. Größere Flugsaurier zogen ihre Kreise über meinem Kopf und riesige Pflanzenfresser versperrten mir den Weg. Durch physikbasierte Rätsel schaffte ich es jedoch eine Frucht von einem Baum zu pflücken und das Tier, dessen Maul größer war als mein gesamter Körper, wegzulocken. Die Weitsicht durch den Dschungel, den ich oftmals von Baumkronen aus beobachtete, war erstaunlich und trotz der grob anmutenden Auflösung wunderschön. Klettereinlagen, wie wir sie bereits in Cryteks VR-Game „The Climb“ sehen konnten, haben ebenso ins Spiel gefunden.

Negativ fiel mir jedoch die Steuerung auf. Zwar wirkten besonders die Klettereinlagen realistisch und gut umgesetzt, doch war das eigentliche Laufen meiner virtuellen Figur doch recht umständlich. Anstatt sich frei bewegen zu können drehte ich meinen Alter Ego immer um ein ganzes Stück nach rechts oder links, was nicht nur alles andere als „real“ wirkte, sondern auch beim vermeintlichen geradeaus Laufen an einem schmalen Abhang Probleme bereitete, da ich ihn im Zickzacklauf erklomm und meine Figur nicht den Pfad entlang justieren konnte. Warum man sich für diese Art der Steuerung entschieden hat weiß ich nicht, hoffe jedoch, dass man sie bis zum Erscheinen des Spiels gegen eine freie Bewegungsart austauscht.

Ob das Spiel einen für viele Stunden fesseln kann und man eine besondere Erfurcht gegenüber den Urzeitkreaturen entwickelt, vermag ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht abzuschätzen. Bisher hielt sich die Immersion in Grenzen, was vielleicht der merkwürdigen Steuerung geschuldet ist und die aktuell noch die sonst gut gemachte Erfahrung im Kopf als virtuelle Realität zerstört.

Farpoint

Farpoint VR
Ich muss zugeben: Auf Farpoint für PlayStation VR habe ich mich am meisten gefreut. Und wenige Sekunden nach dem Start fühlte ich mich auch zugleich mittendrin. Das Gefühl und die Erfahrung waren weitaus realer als noch bei Cryteks Robinson-Abenteuer, was hier mitunter daran liegt, dass ihr nicht gemütlich auf dem Stuhl während des Zockens sitzt sondern euch wie ein Soldat im Stehen und mit nervösem Finger am Abzug durch eine außerirdische und euch feindselig gesonnene Wüstenlandschaft ballert.

Wirklich geil an Farpoint ist einfach, dass es via Move Controller in einer Plastikknarre gespielt wird und sich dadurch irre real anfühlt. Ihr könnt an euch hinab sehen und eure Füße und euren Körper bestaunen, eure Waffe bewegt sich in alle erdenklichen Richtungen genauso, wie ihr sie haltet und führt und ihr zielt tatsächlich intuitiv und perfekt aus der Hüfte auf anspringende Kreaturen oder feuert auf sie gekonnt aus der Entfernung mittels Holovisier, wenn ihr sie dicht an euer Auge bewegt. Waffen im Spiel tauscht ihr aus, indem ihr als Geste euren Ballermann auf die neue Wumme legt und auch Granaten konnte in der kleinen Demo bereits abfeuern. Hierfür ist ein Knopf auf der Unterseite der Waffe befestigt, ähnlich des Triggers der Wii Fernbedienung. Gegen Ende der Demo musste ich einen schmalen Pfad an einer Schlucht passieren und ertappte mich dabei, einen inneren Anflug von Respekt gegenüber der virtuellen Höhe zu verspüren. Virtuelle Realität funktioniert, wenn sie gut gemacht ist und schafft es wirklich das Gehirn auszutricksen. Und ich bin heiß auf mehr davon! Leider handelt es sich bei Farpoint nicht um einen Launchtitel der PlayStation VR Brille im Oktober. Ein Releasetermin des Spiels für 2017 steht derzeit noch aus.

RIGS: Mechanized Combat League

RIGS: Mechanized Combat LeagueLeute, nur ein Wort: HAMMER! Das ist es, was mir sofort in den Sinn kam, als man mir die PlayStation VR Brille am RIGS Stand aufsetzte. Klar, dass die Jungs und Mädels hinter Killzone von Guerrilla Games es sich nicht nehmen lassen ein visuell beeindruckendes Produkt hinzulegen, aber dass es dann auch noch so intuitiv spielbar und immersiv daherkommt, hätte ich mir nicht erträumen lassen. Das fängt schon zu Spielbeginn in der Boxengasse an. Ihr steht in einem riesigen Hangar und jede Menge Techniker und Piloten wuseln um euch herum und gehen ihren scheinbaren Tätigkeiten nach. Es fühlt sich an, als wärt ihr der neue Star in der Formel 1, nur ein paar hundert Jahre in der Zukunft, in denen ihr als Pilot hinter mechanischen Sportlern Platz nehmt und an futuristischen Kampfsportarten in explosiven Arenen gegeneinander antretet.

Nachdem ihr euch euren Mech – den sogenannten „RIG“ – ausgewählt habt, steht der riesige Koloss auch schon in „Lebensgröße“ vor euch. Meine Güte ist das Teil groß. Und es sieht verdammt gut aus. Ohne Unterbrechnung werde ich in den Pilotensitz gehoben und das Cockpit vor meinem geistigen Auge kalibriert. SO COOL! Das allein ist schon Erfahrung genug. Ich denke wirklich, dass es mittels PS VR möglich sein wird Laufsimulatoren oder Non-Games zu entwickeln, die auch gänzlich ohne echte Spielmechanismen beeindrucken können. Der interaktive Auswahlbildschirm von RIGS: Mechanized Combat League ist hier das perfekte Beispiel.

Nachdem sich alle Spieler während der gamescom dem Match angeschlossen haben, fuhr man auch schon mittels Fahrstuhl und erneut ohne Unterbrechung oder Ladebildschirm aus dem Hangar nach oben in die Arena. Tolles Mittendrin-Gefühl diese nahtlosen Übergänge. Guerrilla hat verstanden, an welchen Stellschrauben man für eine immersive Erfahrung drehen muss.

Oben angekommen ertönte das Ampelsignal und alle Lichter standen auf rot. Ich blickte mich kurz um und erhielt einen grandiosen Eindruck und Überblick von der Stage. Meine übergroßen Wummen standen mir an beiden Seiten hilfreich zur Seite und beim Herunterblicken bemerkte ich erneut, wie verdammt groß der RIG tatsächlich ist. Leute mit Höhenangst werden vermutlich bereits an dieser Stelle „aussteigen“ wollen. Ich dagegen wartete auf das Signal. Die Ampel wechselte auf grün und ich schoss los nach vorn. Mein Rig hatte die Fähigkeit des Doppelsprungs, wodurch ich einfach oben gelegene Plattformen erreichte, auch wenn ich nicht der wendigste, schnellste oder kleinste Mech unter meinen Mitstreitern abgab. Die Unterlegenheit meiner Angrifssfläche machte ich durch zielsicheres Aiming auf meine Gegner wieder wett. Auch dies muss jedoch auch erst einmal verinnerlicht werden, denn anders als bei herkömmlichen Egoshootern zielt ihr hier mit eurem Kopf. Glücklicherweise hatte ich es schnell raus und mähte einen Feind nach dem anderen nieder. Ein Sony-Mitarbeiter hob auf einmal meinen Kopfhörer und schrie mir ins Ohr:

„Spring durch den Kreis in der Mitte der Arena und punkte das Match!“

Ich verstand nicht genau was er von mir wollte und womit all dies zusammenhing doch tat wie mir geheißen: Mit einem Doppelsprung katapultierte ich mich in die Mitte der Map, nahm den Aufstieg ins obere Zentrum während das System die Gegner darüber informierte, dass ich zur Punktlandung ansetzte. Ein Kugelhagel drosch auf mich ein und flog mir um die Ohren. Doch ehe ich mich versah sprang ich durch einen gelb schimmernden Kreis ins untere Zentrum der Arena und punktete für unser Team. Ich verstand nicht genau alle Details in dieser kurzen Testsession, doch es schien mit den Kugeln zusammenzuhängen, die abgeschossene Gegner fallen lassen und die beim Aufsammeln die Punkteleiste erhöhen, mit der man zum entscheidenden Punkt ausholen kann, wenn diese ausreichend gefüllt und entsprechend der Punktebereich aktiviert wurde.

Was für ein cooles Spiel. Ehrlich! Oder wie Wolf Speer von Inside PlayStation treffend formulierte: Es fühlt sich an wie eine Mischung aus Pacific Rim und Quidditch. Ich muss jedoch auch sagen, dass die schnelle Action, bunte Optik, die schwindelerregenden Höhen und das immersive Gameplay tatsächlich einen Anflug von Motion Sickness in mir auslösten. An dieser Stelle vermutlich irgendwie ein Kompliment ans Entwicklerteam für die intensive Erfahrung.

Guerrilla Games ist sich dessen aber bewusst und bietet im vollständigen Spiel jede Menge Optionen an, um sich komfortabler im RIG zu fühlen. Einerseits wurde die Sitzhöhe angesprochen, andererseits auch das Katapultieren aus dem explodierenden RIG. Hier wird man in einer Art Schutzkapsel vor dem vermeintlichen Ableben des Profisports gerettet und kann sich kurzerhand das Getümmel von oben ansehen, um einen Überblick über das Geschehen am Boden zu erhalten.

RIGS: Mechanized Combat League ist ein Starttitel für PlayStation VR und erscheint demnach zusammen mit der Peripherie am 13. Oktober dieses Jahr in Deutschland. Neben dem sportlichen Multiplayer wird es auch eine Solokampagne und unterschiedliche Spielmodi geben. Mit eigenen Skins und Siegesanimationen lassen sich die RIGS zudem an seinen eigenen Spielstil anpassen. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung für PlayStation VR Day One-Besitzer! Vermutlich einer der coolsten (wenn nicht DER coolste!) Titel zum Start!

PS VR – Kaufen oder nicht kaufen?

Ich hoffe, ich konnte euch in diesem Artikel einige Vor- und Nachteile der virtuellen Realität mithilfe der PlayStation VR Brille aufzeigen und euch für das ein oder andere Spiel begeistern. Ich persönlich habe mir bereits eine Brille vorbestellt, muss jedoch auch sagen, dass die richtig großen Spiele trotz des unglaublichen Startlineups von ca. 50 Games noch auf sich warten lassen. Zwar gehören Vollpreistitel wie RIGS: Mechanized Combat League bereits zu den Starttiteln und sind wirklich eine Anschaffung wert, doch echte und mitunter stark auf Singleplayer ausgelegte Erfahrungen werden sicherlich erst nächstes Jahr mit Farpoint erscheinen.

Sony selbst gab bereits im Interview an, dass die Entwickler ebenso in den Kinderschuhen der Technik stehen und rasante Sprünge während der Entwicklung machen. Einige von ihnen haben ihr erstes Spiel bereits abgeschlossen und werkeln derzweit am nächsten, welches unglaublich viele Learnings aus dem Erstling gezogen hat. So sind Spiele der 2. oder 3. Generation aufgrund der Lernkurve so viel immersiver und genialer, auch wenn die Entwickler bereits jetzt sehr gute Arbeit geleistet haben und tolle Erfahrungen präsentieren.

2017 und 2018 werden vermutlich die großen Jahre der virtuellen Realität; ob man jedoch schon vorher einsteigen sollte, muss jeder für sich entscheiden. Aufgrund des fairen Preises verglichen mit den Brillen wie HTC Vive oder Oculus Rift kann man jedoch nicht viel falsch machen. Auch die Ersparnis gegenüber eines Kaufs in 2017 sollte sich stark in Grenzen halten – vermutlich sind Preisreduzierungen hier ohnehin noch nicht zu erwarten.

PlayStation VR auf Amazon vorbestellen

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Luchador: Neu in der Spieleschmiede http://www.next-gamer.de/luchador-neu-in-der-spieleschmiede/ http://www.next-gamer.de/luchador-neu-in-der-spieleschmiede/#respond Fri, 19 Aug 2016 11:14:59 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=113982 Bereits vor einigen Wochen stellten wir euch die englischsprachige Ausgabe von Luchador vor. Jetzt hat sich die Spieleschmiede dem Brettspiel angenommen und möchte eine deutsche Version in den Handel bringen. Um das Projekt zu realisieren, werden aber noch ein paar Unterstützer gesucht. Die Spieleschmiede bietet Übersetzungs-Kits für Luchador an, mit denen ihr aus dem Original […]

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Luchador, das Brettspiel für echte Wrestling-Enthusiasten, ist in der Spieleschmiede an den Start gegangen. Ab sofort könnt ihr das Projekt auf der Crowdfunding-Plattform unterstützen.

Bereits vor einigen Wochen stellten wir euch die englischsprachige Ausgabe von Luchador vor. Jetzt hat sich die Spieleschmiede dem Brettspiel angenommen und möchte eine deutsche Version in den Handel bringen. Um das Projekt zu realisieren, werden aber noch ein paar Unterstützer gesucht.

Luchador Brettspiel 04

Die Spieleschmiede bietet Übersetzungs-Kits für Luchador an, mit denen ihr aus dem Original eine deutsche Fassung machen könnt. Ein Übersetzungs-Kit inklusive Spiel kostet 39€. Wenn ihr das Original-Spiel schon besitzt, könnt ihr das Kit für 15€ auch separat erwerben.

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Epic PVP: Das Fantasy-Kartenspiel im Test http://www.next-gamer.de/epic-pvp-das/ http://www.next-gamer.de/epic-pvp-das/#respond Sat, 13 Aug 2016 16:27:16 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=113970 In Epic PVP erwartet euch ein Duell zweier Fantasy-Charaktere, die ihr euch vor dem Spiel zusammenbasteln müsst. Dabei werden jeweils ein Volk und eine Klasse mit einander vermischt. So entstehen zwei Decks, die euch unterschiedliche Möglichkeiten geben, den Gegner in die Knie zu zwingen. Heldenbaukasten für Kartenspieler Zum Bau eures Charakters stehen euch vier Völker […]

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Mit Epic PVP hat der Pegasus-Verlag ein neues Fantasy-Kartenspiel für zwei Personen in den Handel gebracht. Schon allein der Name klingt doch wirklich nach einem interessanten analogen Titel für Videospiel-Fans. Ob das Kartenspiel tatsächlich so episch ausfällt, verrät euch der folgende Artikel.

In Epic PVP erwartet euch ein Duell zweier Fantasy-Charaktere, die ihr euch vor dem Spiel zusammenbasteln müsst. Dabei werden jeweils ein Volk und eine Klasse mit einander vermischt. So entstehen zwei Decks, die euch unterschiedliche Möglichkeiten geben, den Gegner in die Knie zu zwingen.

Heldenbaukasten für Kartenspieler

Zum Bau eures Charakters stehen euch vier Völker zur Verfügung: Goblin, Hochelf, Mensch und Zwerg. Jedes Volk bringt euch eine unterschiedliche Zahl an Lebenspunkten, verändert den Initiativewert und bring euch eine einzigartige Sonderfertigkeit. Anschließend wählt ihr noch eine von vier Klassen aus. Hier könnt ihr Druide, Paladin, Schurke und den Waldläufer wählen. Genau wie bei den Völkern, springt auch bei der Wahl der Klasse eine besondere Fertigkeit für euch heraus. Ebenso hat die Klasse Auswirkung auf die Initiative des frisch erstellten Charakters.

Die Völker- und die Klassenkarte lassen sich dank passender Aussparungen zusammensetzen und ergeben damit die Basis für euer Spiel. Für jedes Volk und für jede Klasse findet ihr im Spiel jeweils 20 Karten, so dass euer Deck nun aus insgesamt 40 Karten besteht.

Epic PVP Kartenspiel 03

Aggressive Charaktere

Leider verfügt jeder Charakter über nicht allzu viele Lebenspunkte. Abhängig vom gewählten Volk variiert der Lebenspunktanzeiger zwischen vier und sechs Punkten. Ihr dürft euch also nicht zu viele Treffer leisten, sonst beißt der Held schneller ins Gras als euch lieb ist. Dargestellt werden die Lebenspunkte mit Karten aus dem Deck selbst. Zieht die entsprechende Anzahl von eurem Deck und legt sie verdeckt vor euch. Für jeden verlorenen Lebenspunkt müsst ihr eine dieser Karten auf den Ablagestapel legen.

Nachdem ihr weitere fünf Karten gezogen und auf die Hand genommen habt, kann es dann aber auch schon losgehen. Eine Partie ist also innerhalb weniger Augenblicke vorbereitet. Der Startspieler bestimmt sich aus dem Initiativewert, der sich aus der Klasse und dem Volk zusammensetzt.

Der Ablauf des Spiels ist denkbar einfach und verläuft nach einer klaren Struktur. Zunächst zieht ihr zwei Karten von eurem Deck und legt sie verdeckt in eure Aggressionszone. Je mehr Karten dort ausliegen, desto mehr Möglichkeiten stehen euch im Spiel zur Verfügung. Die Karten des Aggressionsstapels zeigen an, wie viele Aktionspunkte ihr pro Runde ausgeben könnt. In den späteren Phasen von Epic PVP könnt ihr nur Karten von der Hand spielen, wenn ihr die geforderten Kosten bezahlen könnt.

In der zweiten Phase dürft ihr eine beliebige Anzahl von Karten aus der Aggressionszone auf eure Hand nehmen. Dadurch habt ihr nun zwar mehr Karten auf der Hand, jedoch reduziert jede gezogene Karte auch die verfügbare Zahl an Aktionspunkten. Es gilt also immer gut abzuwägen, wie viele Karten ihr dem Aggressionsstapel entnehmt.

Flüssiger Spielablauf

Wenn ihr euch dazu entschieden habt, wie viele Karten ihr vom Aggressionsstapel auf die Hand nehmt, dürft ihr auch schon die ersten Aktionen spielen. Dazu nehmt ihr die Karten von der Hand, bezahlt die entsprechenden Kosten und führt den Effekt aus. Prinzipiell unterscheidet Epic PVP zwischen zwei unterschiedlichen Kartentypen. Da wäre zunächst die Aktionskarte. Auf ihnen sind Werte für Angriff und Verteidigung verzeichnet. Karten dieser Art sind also in der Lage, dem Feind Schaden zuzufügen sowie auch Schaden zu verhindern. Beim zweiten Kartentyp handelt es sich um die Fähigkeiten. Fähigkeiten kosten im Gegensatz zu den Aktionen auch keine Aktionspunkte, sie können immer zum angegebenen Zeitpunkt gespielt werden und führen sofort einen Effekt aus, bevor sie auf dem Ablagestapel landen.

Epic PVP Kartenspiel 02

In der vierten Phase stellt ihr eure Verteidigungsreihen auf. Jedem Angriff des Gegners darf jetzt eine ausliegende Aktion zur Verteidigung entgegengestellt werden. Ausschlaggebend ist jetzt natürlich der Verteidigungswert der gewählten Aktion. Für eine erfolgreiche Verteidigung muss der entsprechende Wert gleich hoch oder höher sein als der Angriffswert des Gegners.

Wurde ein Angriff nicht erfolgreich geblockt, erleidet ihr einen Schadenspunkt und müsst eine Karte vom Lebensenergiestapel entfernen. Für jeden Angriff gibt es übrigens wirklich nur einen einzigen Schadenspunkt. Die Höhe des Angriffswerts ist beim Verteilen des Schadens nicht mehr relevant.

In der Schlussphase dreht ihr alle ausgelegten Aktionen herum, so dass nun der Angriffswert auf den Gegner zeigt. Er wird sich dann später in seiner Runde verteidigen müssen und seinerseits versuchen, möglichst alle Angriffe von euch abzuwehren.

Müde Krieger

Die vielen Aktions- und Fähigkeitskarten bringen im Verlauf ordentlich Pfeffer ins Spiel. Eine überraschend gespielte Aktion zur richtigen Zeit, kann die geplante Taktik des Gegners schnell zunichtemachen. Einige Karten werden auch permanent ins Spiel gebracht, sie bringen euch hilfreiche Zusatzfähigkeiten, die dauerhaft wirksam sind.

Dem Spiel liegen auch noch einige Marker bei, die euch dabei helfen, alles im Überblick zu behalten. Einige Aktionen etwa werden die Verteidigung oder den Angriffswert erhöhen. Entsprechende Marker findet ihr in der Packung, die ihr dann einfach auf die betreffenden Karten legt.

Epic PVP Kartenspiel 01

Bei längeren Kämpfen kann es durchaus auch vorkommen, dass der Kartenvorrat des Decks nicht reicht. In dem Fall mischt ihr den Ablagestapel und erschafft daraus ein neues Deck. Der Charakter ermüdet in diesem Fall jedoch, was mit dem Abzug von einem Lebenspunkt bestraft wird. Ein Kampf dauert üblicherweise zwischen 15 und 30 Minuten.

Auch mit vier Spielern spielbar

Viel länger dauert auch ein Team-Match nicht. Das kleine Regelheft beinhaltet auch Regeln für vier Personen, bei dem sich zwei Zweier-Teams gegenüberstehen, die ihre Lebensenergie aus einem gemeinsamen Stapel schöpfen. Es bleibt bei ein paar kleinen Regeländerungen, so dass eine weitere intensive Einarbeitungszeit entfällt.

Epic PVP besticht durch sein unkompliziertes Regelwerk. Es reicht ein schmales Gerüst aus wenigen Regeln und einer klaren Struktur mit insgesamt sieben Phasen pro Zug. Im Grunde könnt ihr schon wenige Minuten nach dem Öffnen der Packung losspielen. Viele taktische Feinheiten ergeben sich dann allerdings erst im Laufe der Zeit. Jedes Volk und jede Klasse hat eigene Stärken und Schwächen. Je besser ihr über sie Bescheid wisst, desto epischer wird euer Sieg über den Feind ausfallen. Der Glücksfaktor ist aber natürlich auch vorhanden. Selbst ungeübte Spieler können über den Epic-PVP-Veteranen triumphieren, wenn ihm die Glücksgöttin ein gutes Blatt beschert. Einen Bonuspunkt hat sich das Spiel auch für die grafische Gestaltung verdient. Der Comic-Look passt gut zum Spiel. Auf den Karten werden alle wichtigen Abläufe zudem gut beschrieben. Es wird also kaum nötig sein, zwischendurch immer wieder ins Regelheft zu blicken. Wenn ihr noch ein kleines, kurzes und vor allem flüssig spielbares Kartenspiel sucht, dann sei euch Epic PVP ans Herz gelegt.

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Gewinnspiel: Fire Emblem Fates http://www.next-gamer.de/gewinnspiel-fire-emblem-fates/ http://www.next-gamer.de/gewinnspiel-fire-emblem-fates/#respond Fri, 12 Aug 2016 14:00:42 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=113964 Aufgewachsen in der Königsfamilie des Nohr-Reichs, soll sich das Leben von Corrin eines Tages für immer verändern: Wie sich herausstellt, entstammt er in Wahrheit einer anderen royalen Familie, den Hoshido. Noch als Baby wurde er von dem finsteren Nohr-König Garon entführt und damit seiner Heimat entrissen. Die Reiche beider Dynastien stehen nun am Rande des […]

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In Fire Emblem Fates für Nintendo 3DS liegt das Schicksal zweier Nationen in euren Händen: Kämpft ihr für die Familie Hoshido oder steht ihr der Nohr-Familie bei. Krieg oder Frieden – welchen Pfad wählt ihr?

Aufgewachsen in der Königsfamilie des Nohr-Reichs, soll sich das Leben von Corrin eines Tages für immer verändern: Wie sich herausstellt, entstammt er in Wahrheit einer anderen royalen Familie, den Hoshido. Noch als Baby wurde er von dem finsteren Nohr-König Garon entführt und damit seiner Heimat entrissen. Die Reiche beider Dynastien stehen nun am Rande des Krieges, und die Spieler in der Rolle von Corrin müssen wählen: Sollen sie das Königreich ihrer Geburt verteidigen oder mithelfen, das Regime des Landes zu reformieren, in dem sie aufgewachsen sind? Oder sollen sie sich weigern, Partei zu ergreifen und stattdessen versuchen, Frieden zwischen beiden Familien und ihren Nationen zu stiften?

Seit dem 21. Juli 2016 könnt ihr den Saison-Pass für das Kartenset 2 von Fire Emblem Fates zu einem Preis von 7,99 Euro im Spiel erwerben. Darin enthalten sind sechs neue Karten, die wir euch im Folgenden vorstellen möchten.

Fire Emblem Fates – Kartenset 2

In einer anderen Dimension werden die Alter Egos der Kinder Hoshidos und Nohrs angegriffen. Diese jungen Krieger, die im Geheimen Reich geboren und aufgewachsen sind, müssen nun sich selbst und ihre Eltern retten und das Geheimnis ihrer Gegenspieler aufdecken.

Das Kartenset 2 stellt euch vor eine neue Herausforderung, denn Einheiten, die im Hauptspiel aufgestiegen sind, können hier nicht verwendet werden! Überlegt euch daher eine neue Strategie, um eurem Gegenüber die Stirn zu bieten. Doch aufgepasst: Nur wenn all eure Einheiten das Szenario überleben, erhaltet ihr am Ende des Tages den Lohn für eure Arbeit.

  • I: Endlose Träume

Kana, verloren und allein, muss Verbündete finden. Ruhmeserben, Teil 1.
Einzelpreis: €0,49
Schwierigkeit: ★★★
Belohnungen: Fähigkeitsdieb, Glücksdieb

  • II: Welten kollidieren

Die jungen Nohren müssen einem wilden Drachen helfen. Ruhmeserben, Teil 2.
Einzelpreis: €1,99
Schwierigkeit: ★★★
Belohnungen: Magiedieb

  • III: Gezeitenwandel

Shiros angeschlagenes Team muss eine Gelegenheit ergreifen. Ruhmeserben, Teil 3.
Einzelpreis: €1,99
Schwierigkeit: ★★★
Belohnungen: Stärkedieb

  • IV: Opfer des Lichts

Ein widerwilliger Siegbert begibt sich ins Gefecht. Ruhmeserben, Teil 4.
Einzelpreis: €1.99
Schwierigkeit: ★★★
Belohnungen: Verteidigungsdieb

  • V: Ewige Dämmerung

Unter Shigure stürmt die Gruppe die gegnerischen Tore. Ruhmeserben, Teil 5.
Einzelpreis: €1,99
Schwierigkeit: ★★★
Belohnungen: Geschwindigkeitsdieb, Resistenzdieb

  • Finale: Tosende Wellen

Die nächste Generation greift ihren ultimativen Gegner an. Ruhmeserben, Finale.
Einzelpreis: €1,99
Schwierigkeit: ★★★
Belohnungen: Blattschuss

Fire Emblem Fates-Gewinnspiel

Doch nun zu unserem Gewinnspiel: Wir möchten von euch wissen, welchen Pfad ihr einschlagen werdet? Verratet uns, ob ihr der Hoshido-Familie folgt oder aber den Weg der Nohrs wählt!

Unter allen Teilnehmern verlosen wir mit freundlicher Unterstützung von Nintendo folgende Preise:

  • 1 x Fire Emblem Fates: Vermächtnis inklusive Lucina-amiibo
  • 1 x Fire Emblem Fates: Herrschaft inklusive Daraen-amiibo

Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg!

Teilnahmeschluss ist der 28. Juli 2016 um 23:59 Uhr. In der darauf folgenden Woche wird aus allen Einsendungen ein Gewinner ermittelt. Der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt und hat eine Woche Zeit, sich mit seiner Adresse bei uns zu melden. Sollte keine Rückmeldung erfolgen, wird ein neuer Gewinner ermittelt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Verpasse keine wichtige News mehr und folge uns auf Facebook!

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Codenames Pictures: Spiel-des-Jahres-Nachfolger im Test http://www.next-gamer.de/codenames-pictures-spiel-des-jahres-nachfolger-im-test/ http://www.next-gamer.de/codenames-pictures-spiel-des-jahres-nachfolger-im-test/#respond Wed, 10 Aug 2016 08:00:44 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=113947 Von einem ausführlichen Artikel zum Spiel des Jahres 2016 fehlt auf Next-Gamer sträflicherweise jede Spur. Jetzt steht schon der erste Ableger des Spiels im Handel. Brettspiel-Fans werden Codenames sicher schon kennen und hoffentlich zu Genüge gespielt haben. Allen anderen sei an dieser Stelle das Grund- und Erfolgskonzept von Codenames noch einmal in aller Kürze erklärt. […]

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Codenames Pictures folgt dem grandiosen Codenames, das gerade erst zum Spiel des Jahres 2016 gekürt wurde. Wir haben uns die englischsprachige Version des Spiels vorgeknöpft und uns wieder in den Dienst zweier rivalisierender Secret Services gestellt.

Von einem ausführlichen Artikel zum Spiel des Jahres 2016 fehlt auf Next-Gamer sträflicherweise jede Spur. Jetzt steht schon der erste Ableger des Spiels im Handel. Brettspiel-Fans werden Codenames sicher schon kennen und hoffentlich zu Genüge gespielt haben. Allen anderen sei an dieser Stelle das Grund- und Erfolgskonzept von Codenames noch einmal in aller Kürze erklärt.

Erfolgreiches Spielprinzip wurde übernommen

Bei Codenames bilden sich zunächst zwei Teams. Jedes Team wählt einen Geheimdienstchef, die restlichen Spieler bilden die Agenten-Crew. Vor Spielbeginn wird ein Feld aus 5×5 Karten ausgelegt. Auf jeder Karte steht ein einzelner Begriff. Die Geheimdienstchefs setzen sich nebeneinander und erhalten eine gemeinsame Spielübersicht, auf der sich das gleiche 5×5-Raster wiederfindet.

Die Teamleiter versuchen nun die Begriffe auf den Karten zu erklären, die ihnen auf der Spielübersicht zugeteilt wurden. Das Problem dabei ist, dass sie die Begriffe nur mit einem einzigen Wort umschreiben dürfen. Somit stellt sich für sie die Aufgabe möglichst viele gesuchte Begriffe unter einem Oberbegriff zusammenzufassen. Damit das Agententeam eine Vorstellung davon hat, wie viele Begriffe ihr Chef im Sinn hat, darf dieser seinen Begriff noch mit einer Zahl erweitern.

Codenames Pictures 01

Dabei stellt sich für die Geheimdienstchefs nicht nur die Schwierigkeit, die eigenen Begriffe gut zusammenzufassen, sondern auch mögliche Treffer bei den Gegenspielern zu vermeiden. Nennt das Team einen Begriff, der eigentlich der anderen Mannschaft zugeteilt war, ist der Feind schon einen Schritt weiter. Unter einem Feld verbirgt sich zudem der Profikiller. Wird der Begriff hinter dem Profikiller vom Team genannt, so ist das Spiel sofort verloren.

Im Grunde ist Codenames, zumindest regeltechnisch, ein ziemlich einfaches Spiel. Je nachdem wie die Karten gelegt werden, ist es jedoch für alle Beteiligten eine ziemlich harte Nuss die gesuchten Begriffe zu erraten. Eine Partie dauert meist auch nicht sonderlich lange. Die Langzeitmotivation ist jedoch riesig. Nicht selten weiß ein Codenames auch den gesamten Abend zu unterhalten. Zudem lässt es sich auch in etwas größeren Gruppen gut spielen.

Codenames Pictures 02

Was ist neu?

Der Beiname Pictures sagt eigentlich schon alles. Statt ausgeschriebenen Wörtern findet ihr nun Bilder auf den Karten wieder. Sollte eigentlich keinen großen Unterschied machen, oder? Durchaus, das menschliche Gehirn reagiert auf Bilder eben anders als auf Texte. Entsprechend verändern sich auch die Assoziationen, die ihr mit bestimmten Begriffen verbindet. Ich selbst komme mit der textlichen Darstellung besser zurecht, bei anderen Spielern wird es vielleicht vollkommen anders aussehen.

Zudem sind die Bilderkarten so gestaltet, dass sie viele Interpretationen zulassen. Ein Igel, der neben Apfel und Birne in einer Obstschale liegt, eine Meerjungfrau gefangen in einem kleinen Wassserglas oder eine in Toilettenpapier eingerollte Mumie lassen mehr Spielraum für eine Erklärung als ein einzelner Begriff in Textform.

An kleinen Stellschrauben gedreht

Codenames Pictures bietet außerdem ein paar weitere kleine Veränderungen. Das Feld besteht nun nicht mehr aus 5×5, sondern nur noch aus 5×4 Karten. Die Karten selbst sind dafür etwas größer geworden. Eine kleine optische Korrektur gibt es bei den Agentenkarten. Sahen die roten und blauen Agenten beim Original immer gleich aus, so fällt nun jede Karte grafisch anders aus.

Codenames App

Wegrationalisiert wurde dafür die kleine Sanduhr. Beim Original konnte sie dazu verwendet werden, um ein wenig Zeitdruck aufzubauen, wenn sich ein Team wieder einmal extrem viel Zeit gelassen hat. Dafür steht euch jetzt die App zum Spiel zur Verfügung, die ihr kostenlos auf euer Smartphone oder euer Tablet herunterladen könnt. Die App bietet eine Sanduhr in digitaler Form, die ihr nach Belieben einstellen könnt. Zusätzlich könnt ihr euch auch neue Raster erstellen lassen. Das ist für Codenames-Junkies vielleicht ganz interessant. Doch eigentlich liegen dem Paket auch genügend Übersichtskarten dabei und bietet von Haus aus ausreichend Möglichkeiten. Die App ist erhältlich für iOS, Android und Windows Phone.

Genau wie das Original, so ist auch Codenames Pictures ein fantastisches Spiel geworden. Große Veränderungen haben die Macher nicht vorgenommen, aber gerade für Codenames-Fans bietet die Pictures-Version eine willkommene Abwechselung. Mir selbst gefällt das originale Codenames eine Spur besser, doch das ist natürlich Geschmacksache. Wenn sich Codenames noch nicht in eurer Sammlung befindet, könnt ihr bedenkenlos bei jeder der beiden Versionen zuschlagen. Auch Pictures kann eigenständig gespielt werden, ihr müsst nicht in Besitz des ersten Spiels sein.

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Yomi: Das kartengewordene Beat-em-up im Test http://www.next-gamer.de/yomi-das-kartengewordene-beat-em-up-im-test/ http://www.next-gamer.de/yomi-das-kartengewordene-beat-em-up-im-test/#respond Tue, 09 Aug 2016 08:11:38 +0000 http://www.next-gamer.de/?p=113934 Autor David Sirlin scheint ein echter Fan von Videospielen und Beat-em-ups im speziellen zu sein. Mit Puzzle Strike legte der Spieleerfinder im letzten Jahr schon einen Titel mit ähnlicher Thematik vor. Statt Poker-Chips kommen diesmal allerdings Spielkarten zum Einsatz. Erweiterbares Roster Uns liegt das Starter-Set von Yomi vor, das aus zwei Decks besteht. Jedes Deck […]

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Yomi ist das kartengewordene Spiel für alle Fans von Beat-em-ups à la Street Fighter & Co. Natürlich haben wir uns das Kartenspiel nicht entgehen lassen und uns spektakuläre Moves und Kombos um die Ohren gehauen.

Autor David Sirlin scheint ein echter Fan von Videospielen und Beat-em-ups im speziellen zu sein. Mit Puzzle Strike legte der Spieleerfinder im letzten Jahr schon einen Titel mit ähnlicher Thematik vor. Statt Poker-Chips kommen diesmal allerdings Spielkarten zum Einsatz.

Erweiterbares Roster

Uns liegt das Starter-Set von Yomi vor, das aus zwei Decks besteht. Jedes Deck steht für einen Kämpfer, namentlich handelt es sich dabei um den Windkrieger Grave und die Phönix-Bogenschützin Jaina. Insgesamt verfügt das Yomi-Universum jedoch über zwanzig Fighter. Die Auswahl im deutschen Handel ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt zwar noch überschaubar, aber das dürfte sich im Laufe der nächsten Monate sicherlich schnell ändern. Für den Anfang seid ihr mit dem Starter-Set aber auch gut gerüstet. Neben den beiden Decks liegen dem Paket noch zwei Lebenspunkte-Zähler bei sowie natürlich eine umfangreiche Anleitung.

Letztere besteht aus zwei Teilen. Beginnt zunächst mit der Anleitung für die erste Partie. Dort erfahrt ihr alles über die wesentliche Abläufe. Die Referenzanleitung führt euch noch etwas tiefer in die Materie ein und bietet zudem ein Nachschlagewerk.

Das Vorhandensein einer Referenzanleitung verdeutlich dann auch schon, dass Yomi nicht das schnelle Kartenspiel ist, das man in fünf Minuten locker runterspielen kann. Ähnlich wie bei den Videospiel-Prüglern, liegt der Teufel im Detail. Es gibt ziemlich viele Feinheiten zu beachten, die erst einmal trainiert werden müssen. In den ersten Runden wird es kaum gelingen, auf sämtliche Finessen zu achten. Trotz des Glückanteils, spielt Skill in Yomi eben doch eine Rolle.

Yomi Display

Übung macht den Meister

Ihr werdet das kleine Regelheftchen von Yomi also vermutlich am Anfang immer wieder mal zu Rate ziehen müssen. Dabei versucht das Spiel schon, es den Spielern möglichst leicht zu machen. Im Grunde handelt es sich bei den Decks um ganz normale Poker-Kartenspiele. Ihr findet darauf die allseits bekannten Symbole Kreuz, Pik, Herz und Karo wieder, genauso wie die Ziffern 2-10 sowie Bube, Dame, König und Ass. Hinzu kommen noch die Joker und fertig ist das Deck. So behält man eigentlich recht gut im Blick, welche Karten schon gespielt wurden und welche noch im Deck vorhanden sind.

Jeder Kämpfer verfügt natürlich über eigene Stärken und Schwächen. Je genauer ihr euren und den gegnerischen Charakter kennt, desto besser. Vor Spielbeginn erhaltet ihr eine kleine Übersicht mit den Zusatzfähigkeiten der Figur. Dazu gibt es noch eine Karte mit einer Kurzübersicht über die wichtigsten Funktionen des Spiels.

Schnick Schnack Schnuck

Im Kern handelt es sich bei Yomi um eine komplexe Variante von Stein-Schere-Papier. Ein Angriff schlägt einen Wurf, ein Wurf schlägt einen Block oder einen Konter, Konter und Block schlagen den Angriff. Jeder Spieler spielt mit seinem eigenen Deck und beginnt mit sieben Handkarten.

Im Schlagabtausch legt jeder der Duellanten eine Karte verdeckt vor sich aus. Liegen beide Karten auf dem Tisch, werden sie aufgedeckt. Nach dem oben beschriebenen Prinzip wird nun verglichen, wer den Schlagabtausch für sich entscheiden konnte. Klingt eigentlich ganz einfach. Doch es gibt in Yomi so einige Feinheiten zu beachten.

Zunächst einmal hat jede Karte zwei Optionen. Je nachdem welche Kartenseite zur Tischmitte zeigt, wird die eine oder die andere Variante der Karte gespielt. So können Karten beispielsweise entweder als Angriff oder als Block verwendet werden. Nachdem der Gewinner des Schlagabtauschs feststeht, geht der Spaß allerdings auch erst so richtig los.

Todbringende Kombos

Betrachten wir uns die einzelnen Aktionen einmal im Detail. Mit dem Angriff können wird dem Gegner Schadenspunkte zufügen. Sinkt die Lebensenergie des Gegners auf null, haben wir das Spiel gewonnen. Ferner ist der Angriff eine gute Möglichkeit, eine verheerende Kombo zu spielen. Spielt ihr eine lückenlose Ziffernreihe, egal welcher Farbe, reiht ihr mehrere Angriffe hintereinander. Die Schadenspunkte werden addiert. Einige Angriffskarten sind zusätzlich mit dem Begriff „Link“ versehen. Dabei handelt es sich um Karten, die in beinahe allen Angriffsserien eingeschoben werden können, sie können Zahlreihen mit einander „verlinken“. Weiterhin gibt es Karten mit dem Zusatz „Stopp“. Dieser Karten können lediglich am Ende einer Kombo gespielt werden. „Starter“-Karten hingegen müssen immer den Auftakt eines Angriffs bilden.

Yomi Spielkarten

Unter bestimmten Umständen wird eine Kombo auch noch mit zusätzlichen Assen belohnt, die ihr euch vom Ablagestapel oder aus eurem Deck heraussuchen dürft. Die Asse in Yomi sind besonders mächtig. Werden die Asse gebündelt ausgespielt, setzt ihr zu einer besonders effektiven Angriffsreihe an. Ihr kennt diese Supermoves aus Street Fighter oder Mortal Kombat, in Yomi gibt es sie auch.

Gute Defensive

Ein wenig anders werden die Würfe im Spiel gehandhabt. Ein erfolgreicher Wurf bringt ebenso Schaden wie der Angriff. Auch nach einem Wurf kann eine Kombo folgen. Alternativ bringt ihr den Gegner zu Boden, was seine Möglichkeiten im nächsten Zug weiter einschränkt.

Ohne eine gute Defensive werdet ihr das Duell aber kaum gewinnen. Dazu sind die Block- und Konterkarten im Spiel vorhanden. Mit dem Block wehrt ihr einen gegnerischen Angriff ab. Im Erfolgsfall könnt ihr die Block-Karte wieder auf die Hand nehmen und zusätzlich noch eine weitere Karte ziehen. Ihr generiert also einen kleinen Kartenvorteil.

Ein gelungener Konter hingegen erlaubt es euch nicht nur den Angriff zu neutralisieren, sondern auch zu einem Gegenschlag auszuholen. Die Möglichkeit eine Kombo zu starten, habt ihr in diesem Fall allerdings nicht.

Yomi Kartenspiel 01

Viele kleine Hilfestellungen

Insbesondere die vielen Sonderkarten der Decks bringen noch zusätzliche Überraschungen mit sich. Gerade am Anfang müsst ihr einfach ein wenig damit herumexperimentieren und notfalls auch noch einmal in der Anleitung nachlesen. Die Spielkarten selbst geben aber auch noch einmal eine größtmögliche Hilfestellung. Jede Karte verfügt über einen kleinen Text, der noch mal die verfügbaren Optionen für weitere Spielzüge aufzeigt.

Nach dem Ende des Schlagabtauschs gehen die Kämpfer in sich und sammeln im Superschub ihr Kräfte. Ihr könnt nun zusätzliche Asse erhalten, indem ihr Pärchen, Drillinge oder Vierlinge ablegt. Für einen Vierling dürft ihr euch drei Asse heraussuchen, für Drillinge gibt es zwei Asse und ein Pärchen noch ein Ass. Mit den Extra-Assen könnt ihr zu gegebener Zeit dann eure Superattacke bezahlen und entsprechend aufladen.

Aufladen könnt ihr übrigens auch so manche andere Attacke, wenn dies auf der Karte entsprechend vermerkt ist. Je nach Angriff, könnt ihr manchmal bestimmte Karten ablegen, um die Attacke aufzuladen und damit kraftvoller zu machen.

Die erste Partie von Yomi war doch noch recht zäh. Obwohl ich das Regelwerk samt Referenzhandbuch studiert hatte, wollte das erste Match nicht so richtig fluppen. Es bedarf schon ein wenig Geduld und Übung, um das Spiel zu erlernen oder gar zu meistern. In dieser Beziehung ist es seinen Videospiel-Vorbildern nicht so unähnlich. Mit Button-Mashing kommt ihr dort zwar auch voran, richtig Spaß macht es aber erst mit etwas Übung. Nehmt euch in wenig Zeit, um in das Spiel einzutauchen und die Finessen zu erlernen. Yomi eignet sich vielleicht nicht so gut, um es mit ungeübten Spielern an einem Spieleabend zu zocken. Habt ihr aber ein paar Freunde, die mich euch gemeinsam Yomi erlernen wollen, dann guckt euch das Spiel doch einmal an.

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