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Assassin’s Creed Filmstar: „Jemand muss Game-Verfilmungen ja mal richtig machen“

Die Hollywood-Verfilmung von Assassin’s Creed soll endlich beweisen, dass populäre Videospiele auch auf der ganz großen Leinwand funktionieren: Irgendwer muss es ja schließlich einmal richtig machen.

Videospielverfilmungen? Das ist eine Geschichte des Elends. Ob Prince of Persia oder Silent Hill: So richtig erfolgreich war kaum eine — und qualitativ hochwertig erst recht nicht.

Mit der Hollywood-Umsetzung von Assassin’s Creed soll sich dies jedoch ändern. Michael Fassbender, der im neuen Film die Hauptrolle mimt, zeigt sich gegenüber GameSpot vom schwachen Track-Record von Game-Verfilmungen unbeeindruckt und sagt lapidar:

„Irgendjemand muss es mal richtig machen.“

Die Aussage ist klar: Die anderen mögen gescheitert sein, doch wir wissen, was wir tun.

Und warum ist Assassin’s Creed für Hollywood interessant? Was unterscheidet es von anderen Action-Adventure-Filmen? Fassbenders Antwort: Das DNA-Gedächtnis, welches im Mittelpunkt von Assasin’s Creed steht: „Es klingt wie eine plausible wissenschaftliche Theorie, dass wir das Wissen unserer Vorfahren mit uns tragen.“

Er denkt, dass dieses Konzept Zuschauer packen und faszinieren wird.

Assassin’s Creed Trailer

Wenngleich Assassin’s Creed der Vorlage treu bleiben soll, damit auch Game-Fans mit dem Film einverstanden sind, wird es Unterschiede geben. Dies sei kaut Regisseur Justing Kurzel unausweichlich: Ab einem gewissen Punkt muss man sich schließlich einfach Gedanken machen, wie das Material als Film funktioniert. Und Filme und Videospiele funktionieren nun einmal anders.

Assassin’s Creed soll am 21. Dezember in die Kinos kommen. Ein neues Assassin’s Creed-Spiel wird es dieses Jahr jedoch nicht geben: Nachdem Unity und Syndicate bei Fans nicht gut ankamen, gönnt Ubisoft seinem einstigen Goldesel eine Verschnaufspause. Ob und wann die Reihe wieder jährlich forgesetzt wird, ist bislang noch nicht entschieden.

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