Kid Icarus: Uprising - Preview

Mehr als 20 Jahre auf der Reservebank, kann das gut gehen?


 


Wer oder was ist Kid Icarus? Diese Frage werden sich zumindest die jüngeren Semester stellen, die ihren Konsoleneinstand erst mit dem SNES oder danach feierten. Kid Icarus erschien im Westen 1987 für das NES. Abgesehen von einem GameBoy-Ausflug im Jahre 1991 und einem Kämpfer-Auftritt in Super Smash Bros. Brawl für Wii war es ruhig um den Hauptcharakter Pit geworden. Es hat mehr als 20 Jahre gedauert, bis Nintendo uns mit Kid Icarus: Uprising den Nachfolger zum ersten Teil spendiert.

- Altersschwäche oder immer noch jung und dynamisch? -

Artikelbild zu Kid Icarus

Die Action in Kid Icarus: Uprising ist in zwei elementare Bereiche gegliedert. Während Hauptcharakter Pit in einigen Levelabschnitten durch die Lüfte saust und dabei gegnerische Heerscharen abschießt, wird Medusas Unterwelt-Armee am Boden wahlweise mit Nahangriffen oder Fernschüssen bearbeitet. Gesteuert wird Pit mit dem Schiebepad; mit dem Stylus wird am Touchscreen das Fadenkreuz bzw. die Blickrichtung von Pit ausgerichtet. Mit einer der zwei Schultertasten wird geschossen.

    Die Steuerung ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, doch nach entsprechender Übung hat man den Dreh raus. In den Luft-Levels weicht ihr gegnerischen Geschossen, Laserstrahlen, Steinzapfen oder entgegenfliegenden Steinen aus, während ihr mit dem Fadenkreuz auf eure Feinde zielt und einen der Schulterknöpfe für Dauerfeuer betätigt. Die Boden-Action spielt sich ähnlich, der große Unterschied: Hier weicht ihr mit dem Schiebepad nicht nur aus, sondern steuert Pit durch dreidimensionale Areale. Befindet sich eines der Monster in unmittelbarer, attackiert Pit mit Nahangriffen. Betätigt ihr den Angriffsknopf hingegen aus der Ferne, greift Pit seine Widersacher mit genügend Sicherheitsabstand an.

    Die Preview-Version von Kid Icarus enthielt zwei Levels. Einmal eine antike griechische Stadt mit klarem Himmel und einmal ein düsteres Höhlensystem. Das Gegnerdesign ist Standardkost - fledermausähnliche Kreaturen und kugelrunde Monster mit nur einem riesigen Auge sprechen nicht für die Kreativität der Entwickler. Dafür ist das Design der Endgegner umso besser. In der Demo kämpfte ich gegen eine gigantische Medusa mit Schlangenhaaren und habe einem zweiköpfigen Höllenhund gezeigt, wer das Herrchen ist.

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